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Schachtar Donezk - 1899 Hoffenheim

UEFA Champions League Gruppe F

Schachtar Donezk 2

  • Ismaily 27'
  • M de Andrade Barberan 81'

1899 Hoffenheim 2

  • F Grillitsch 6'
  • H Nordtveit 38'

Live-Kommentar

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Das soll es dann an dieser Stelle gewesen sein. Ich bedanke mich wie immer recht herzlich für Ihr Interesse und wünsche noch einen schönen Abend!

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Bevor es für die TSG in zwei Wochen zuhause gegen Manchester City weitergeht, steht aber erst einmal wieder die Bundesliga an. Am Samstag erwartet die TSG den BVB. Donezk hingegen empfängt am Samstag  Chornomorets Odessa.

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Wie sich beide Mannschaften damit in der Tabelle einornden, wird sich erst im Laufe des Abends zeigen, weil Manchester City und Olympique Lyon erst ab 21 Uhr begegnen. Da die Hoffenheimer auswärts ran mussten, ist der Punkt für sie aber sicherlich mehr wert.

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Ein unterhaltsames Spiel zwischen Donezk und Hoffenheim endet also 2:2. Der Bundesligist führte zur Pause trotz ausgelassener Chancen verdient mit 2:1 und erwischte dann auch im zweiten Durchgang den besseren Start. Kramaric aber ließ die beste Gelegenheit liegen. Anschließend fanden die Gastgeber wieder besser in die Spur, hatten aber Glück, dass Rakitskiy nicht des Feldes verwiesen wurde. Wie schon vor der Pause wurden die Ukrainer kaum wirklich gefährlich, sodass sie für den Ausgleich einen Distanzschuss benötigten. In der Folge drängten die Gastgeber auf den Sieg, scheiterten aber an Posch. Unter dem Strich steht aus Sicht der Ukrainer ein etwas schmeichelhaftes Remis, weil die TSG über weite Strecken kontrollierter agierte und die besseren Chancen hatte. In der Schlussphase hätte Shakhtar aber durchaus noch das 3:2 erzielen können.

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Schluss!

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Butko setzt im rechten Halbfeld zur Flanke an, diese segelt aber ins Toraus. War es das schon? Es bleiben zehn Sekunden.

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Es geht in den letzten Sekunden hin und her: Jetzt kommt Kaderabek halbrechts vor dem gegnerischen Sechzehner zum Abschluss, sein Versuch aus 23 Metern wird aber geblockt.

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Marlos wird bei einem Steilpass durch das Zentrum geschickt, wo Posch per Grätsche am Ball vorbei rauscht und den Brasilianer erwischt. Marlos hebt übermäßig spektakulär ab - und bekommt womöglich deshalb keinen Freistoß. Denn das war eigentlich ein Foul von Posch.

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Fünf Minuten Nachspielzeit müssen die Hoffenheimer noch überstehen.

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Dicke Chance zum 3:2! Nach einer Ecke von der rechten Seite kommt Marlos halbrechts im Strafraum zum Abschluss, scheitert aus zwölf Metern aber an Posch, der sich kurz vor Baumann in den Schuss wirft.

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Marlon geht einem zu langen Ball auf dem rechten Flügel hinterher und steigt Posch dabei wohl unabsichtlich an der Seitenlinie in die Hacken. Der Hoffenheimer hat sichtlich Schmerzen, muss diese die letzten Minuten nun aber ertragen. Nagelsmann hat schließlich schon dreimal gewechselt.

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Die Ukrainer wollen nun sogar den Sieg erzwingen und drängen noch einmal nach vorne. Die TSG hingegen steht jetzt tief und will zumindest den Punkt retten.

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Nagelsmann zieht seine letzte Wechseloption: Kramaric, den es bei einem Luftduell im Gesicht erwischt, wird durch den jungen Nelson ersetzt.

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Hui, Taison marschiert links in den Hoffenheimer Sechzehner und legt am Fünfer quer. Vogt aber klärt im Zentrum vor einem heranrauschenden Gegenspieler in höchster Not zur Ecke.

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Die Hoffenheimer hatten mehrere Gelegenheiten, um auf 1:3 zu stellen. Wie schon gegen Düsseldorf passt aber auch heute die Chancenverwertung nicht - und so gab es nun die Quittung.

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Tooor! SHAKHTAR DONEZK - TSG Hoffenheim 2:2. Der schmeichelhafte Ausgleich: Maycon hat nach einer eigenen Ecke im Rückraum zu viel Platz und zieht aus 24 Metern zentraler Position flach ab. Die Kugel rauscht ins rechte Eck, Baumann streckt sich vergebens.

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Vorlage Marlos Romero Bonfim

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Zuber! Der Schweizer wird halblinks vor dem gegnerischen Sechzehner von Kaderabek bedient, wackelt einmal kurz und setzt dann zum Schlenzer an - Zentimeter am rechten Winkel vorbei.

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Der fällige Freistoß bringt dann keine Gefahr

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Riesenglück für Donezk! Schulz bricht bei einem Konter an der Mittellinie durch, hat ganz viel Wiese und zwei Mitspieler vor sich. Der Nationalspieler braucht etwas lange, schickt Kramaric dann aber halblinks an den Strafraum. Dort ist Kramaric in einer richtig guten Position, Rakitskiy aber rauscht ganz fies von hinten heran und räumt den Kroaten ab. Der Verteidiger kommt trotz Härte und Position von Kramaric - die Situation hätte auch als klare Torchance ausgelegt werden können - mit Gelb davon.

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Auch die Hausherren nutzen die Unterbrechung für einen Tausch: Maycon kommt für Alan Patrick.

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Jetzt darf Zuber auf das Feld - für ihn geht allerdings nicht Joelinton, sondern Szalai.

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Joelinton ist übrigens wieder auf dem Feld, Zuber muss sich daher noch etwas gedulden und hat sich das Leibchen wieder übergestreift.

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Hui, Rakitskiy verschätzt sich bei einem langen Ball und bringt damit Szalai in Position. Der Ungar wirkt aber selbst etwas überrascht und kann das Leder so 25 Meter vor dem Tor nicht kontrollieren. Anschließend legt Rakitskiy ganz cool mit der Hacke zu Schlussmann Pyatov zurück.

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Baumann wirft die Pille ins Seitenaus, weil Joelinton an der Mittellinie mit einem Krampf am Boden liegt. An der Seitenlinie macht sich indes Zuber bereit.

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Demirbay flankt beim fälligen Freistoß hoch vor das Tor, wo die Ukrainer aber klären.

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Demirbay bedient Schulz auf dem linken Flügel, wo sich derLinksfuß die Kugel auf dem Weg ins Zentrum etwas zu weit vorlegt. Schulz ist anschließend aber vor seinem Gegenspieler am Ball und wird gefout - Freistoß für die TSG.

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Wenn bei den Gastgebern etwas geht, dann über Ismaily. Der Torschütze geht links wieder an den Hoffenheimer Strafraum, seine flache Hereingabe klärt im Zentrum aber der umsichtige Vogt.

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Bittencourt scheint leichte Schmerzen zu haben und schleicht nun vom Feld. Für ihn kommt Demirbay, der nach überstandenem Außenbandriss im Sprunggelenk sein Saisondebüt gibt. Dabei war er erst vor einer Woche ins Training zurückgekehrt.

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Hoffenheim war eben kurz in Unterzahl, weil bei Szalai ein Cut neben dem rechten Auge behandelt werden musste. Mittlerweile ist der Ungar aber wieder auf dem Feld.

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Taison schickt Ismaily links in den Hoffenheimer Sechzehner, wo der Linksverteidiger im höchsten Tempo sofort abzieht - links vorbei.

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Der Ball liegt im Hoffenheimer Netz, der Treffer zählt aber nicht. Der eingewechselte Kovalenko stand vor seinem Querpass deutlich im Abseits.

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Jetzt kommen die Hausherren mal gefährlich vor das Tor, weil Nordtveit mit Taison Probleme hat. Das Zuspiel des Brasilianers rauscht dann aber ins Toraus.

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Fonseca reagiert auf die Probleme seines Teams und bringt Kovalenko für Bolbat.

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Hoffenheim kommt schon wie im ersten Durchgang gut rein und kontrolliert das Geschehen momentan. Donezk kommt aktuell überhaupt nicht ins letzte Drittel, stattdessen werden die Gäste immer wieder gefährlich.

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Kramaric führt den fälligen Freistoß aus und versucht es dabei direkt mit einem Schlenzer aufs linke Eck. Sein Schuss ist aber ein bisschen zu hoch angesetzt und rauscht so etwa einen halben Meter über den Kasten.

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Joelinton lässt kurz vor dem Strafraum einen Gegenspieler aussteigen und wird dann halblinks vor der Sechzehnergrenze von Alan Patrick umgerissen. Weil das ein taktisches Vergehen ist, sieht der Donezk-Profi Gelb.

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Dickes Ding für die Hoffenheimer! Szalai macht einen hohen Ball an der Strafraumgrenze fest und legt in zentraler Position für Kramaric ab. Der Kroate hat freie Schussbahn und zieht aus 18 Metern direkt ab. Pyatov ist rechtzeitig unten und wehrt den wuchtigen Schuss aufs rechte Eck ab. Joelinton setzt nach, sein Querpass landet aber wieder beim Schlussmann.

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Ismaily holt kurz vor der Grundlinie links am Hoffenheimer Sechzehner einen Freistoß heraus. Die Gäste können bei der anschließenden Hereingabe zunächst nicht klären. Taison könnte aus 15 Metern halbrechter Position abziehen, entscheidet sich aber für ein Abspiel. Anschließend versucht es ein Mitspieler aus spitzem Winkel, Vogt aber blockt den Versuch.

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Beide Trainer haben zur Pause im Übrigen auf Umstellungen verzichtet.

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Weiter geht's!

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Der zwischenzeitliche Ausgleich hat aber gezeigt, wie schnell so eine verdiente Führung dahin sein kann, weshalb die Hoffenheimer hellwach bleiben müssen. Weil Donezk defensiv aber immer wieder fahrig wirkt und Lücken lässt, sollten sich der TSG vor allem bei Kontern auch im zweiten Durchgang noch Chancen bieten.

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Hoffenheim führt beim Debüt in der Königsklasse zur Pause also mit 2:1 in der Ukraine - und das ist auch verdient. Die TSG legte schwungvoll los und belohnte sich früh. In der Folge kontrollierten die Gäste das Geschehen und hätten durchaus nachlegen können. Donezk wurde offensiv zwar munterer, agierte dabei zunächst aber zu harmlos - bis zum Solo von Ismaily, bei dem Nordtveit zu naiv agierte. Der Bundesligist zeigte aber eine starke Reaktion, wenngleich Joelinton und Bittencourt zwei dicke Chancen ausließen. So musste ein Standard her, bei dem Nordtveit seinen Fehler wettmachte und Pyatov patzte.

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Pause!

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Auch da fehlt die Präzision: Stepanenko will Marlon rechts steil schicken, sein Zuspiel ist aber viel zu optimistisch und segelt ebenfalls ins Seitenaus.

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Joelinton setzt halbrechts am Donezk-Sechzehner zum Dribbling an, zieht nach innen und bleibt unter Bedrängnis stabil. Sein Zuspiel Richtung Schulz ist dann aber viel zu ungenau und segelt auf dem linken Flügel ins Aus.

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Zwei Minuten werden im ersten Durchgang nachgespielt.

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Moraes verspringt das Leder links vor dem Hoffenheimer Sechzehner und will sofort nachsetzen. Dabei steigt er Bittencourt aber auf die Füße - und holt sich dafür Gelb ab.

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Die Gäste lassen den Ball nun mal tief durch die eigenen Reihen laufen und können so etwas durchschnaufen.

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Gleich der nächste Abschluss der Kraichgauer: Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld wird Kramaric halblinks geschickt. Der Kroate hat viel Raum vor sich und macht ein paar Meter. 25 Meter vor dem Tor wird es dann etwas eng, weshalb der Offensivmann einen Haken schlägt. Anschließend ist das Tempo raus, weshalb Kramaric aus 23 Metern abzieht - links vorbei.

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Tooor! Shakhtar Donezk - TSG HOFFENHEIM 1:2. Die TSG schlägt zurück - und es ist ausgerechnet Nordtveit, der vor dem Gegentor eine schlechte Figur abgegeben hat. Kramaric führt einen Eckball auf der linken Seite aus und flankt dabei hoch vor das Tor. Pyatov kommt wieder aus seinem Kasten, verschätzt sich aber. Nordtveit rauscht heran, ist vor dem Schlussmann am Ball und drückt diesen aus sieben Metern per Kopf über die Linie.

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Vorlage Andrej Kramarić

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Riesenchance für die TSG! Nach einem Doppelpass links am gegnerischen Strafraum hat Schulz etwas Raum und nutzt diesen für eine perfekte Flanke. Bittencourt rauscht am Elfmeterpunkt heran und kommt unbedrängt zum Kopfball. Der Neuzugang kann sich die Ecke quasi aussuchen, drückt das Leder aber genau auf Pyatov, der so zupacken kann.

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Hoffenheim holt auf der linken Seite einen weiteren Eckball heraus, der aber wieder verpufft, weil Pyatov im Zentrum mit beiden Fäusten klärt.

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Der Bundesligist hat halblinks etwas Raum zum Kontern, Joelinto verdribbelt sich kurz vor dem Strafraum aber und verliert die Pille.

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Gänzlich unverdient ist der Ausgleich nicht, agierten die Ukrainer in der Vorwärtsbewegung doch mit viel Schwung. Mit ihren vorherigen Flankenversuchen prallten sie zwar immer an der Hoffenheimer Defensive ab, am Boden machte nun aber vor allem Nordtveit keine gute Figur.

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Nach der anschließenden Ecke laufen die Kraichgauer in einen Konter. Grillitsch unterbindet diesen mit einem taktischen Foul und sieht dafür Gelb.

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Joelinton geht bei einem Konter halbrechts in den Strafraum der Hausherren und kommt dort unter Bedrängnis noch zum Abschluss. Per Außenrist scheitert er aber an Pyatov.

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Tooor! SHAKHTAR DONEZK - TSG Hoffenheim 1:1. Das ging viel zu einfach: Die Ukrainer gewinnen im Mittelfeld ein Kopfballduell und haben dann auf links viel Platz. Ismaily ist zu schnell für Nordtveit und geht in den Sechzehner. Dort setzt der Verteidiger viel zu früh zur Grätsche an und rutscht nach Ismailys Haken ins Leere. Anschließend schiebt der Außenverteidiger das Leder aus elf Metern halblinker Position per Außenrist ins lange Eck. Baumann kommt nicht mehr hin - auch, weil ihm Vogt etwas die Sicht nimmt.

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Vorlage Aluísio Chaves Ribeiro Moraes Júnior

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Rakitskiy führt den Standard aus und flankt halbhoch in den Sechzehner, wo die Gäste mühelos klären. Shakhtar setzt aber wieder nach, sodass Rakitskiy von halblinks erneut flanken darf. Stepanenko steigt im Zentrum am höchsten, köpft die Kugel aus zehn Metern aber über das Tor.

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Bittencourt lässt im rechten Halbfeld der eigenen Hälfte das Bein gegen Taison stehen - Freistoß für die Ukrainer.

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Die TSG gibt bis hierhin ein sehr gutes Champions-League-Debüt und wechselt vor allem stark zwischen hohem Pressing und etwas tieferem Stehen. So dominiert der Bundesligist sowohl offensiv als auch defensiv.

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Der anschließende Eckball wird hoch ausgeführt, die Hausherren klären dann aber im Zentrum. Das Leder segelt in den Rückraum, wo Schulz aus rund 30 Metern volley abzieht - deutlich am Kasten vorbei.

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Joelinton versucht es mal aus der zweiten Reihe, sein Versuch aus 21 Metern halblinker Position wird aber abgefälscht und rauscht so deutlich am Kasten vorbei.

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Auf der anderen Seite holt der Bundesligist einen Eckball heraus, der jedoch verpufft.

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Die Hausherren bleiben nach Nordtveits Klärungsaktion dran und setzen nach. Butko wird halbrechts am Sechzehner freigespielt und setzt ebenfalls zur Flanke an. Diesmal ist Baumann zur Stelle und faustet das Leder aus dem Gefahrenbereich.

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Ismaily hat links neben dem Hoffenheimer Sechzehner etwas zu viel Platz und flankt scharf vor das Tor. Nordtveit passt auf und klärt.

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Gute Chance für die TSG! Kaderabek legt eine Flanke von der linken Seite am zweiten Pfosten per Kopf auf Szalai ab. Der Ungar dreht sich zentral vor dem Tor und zieht dann aus elf Metern ab. Pyatov reagiert aber stark und wehrt das Geschoss des Angreifers ab,

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Bolbat wird mit einem Heber links neben den Hoffenheimer Sechzehner geschickt und verzögert dort kurz. Er steckt schließlich auf Taison durch, dessen scharfe Hereingabe aber bei Baumann landet.

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Hui, riskantes Spiel von Baumann: Der Torhüter wartet nach einem Rückpass relativ lange auf ein Abspiel, owohl er von Moraes angelaufen wird. Der Stürmer setzt letztlich zur Grätsche an, als Baumann spielen will. Der Torhüter entscheidet sich für einen Lupfer, kann die Kugel unter Bedrängnis aber nur noch ins Seitenaus befördern. Da hat er sich unnötig selbst in die Bredouille gebracht.

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Nach dem furiosen Start agiert der Bundesligist nun etwas abwartender und attackiert erst an der Mittellinie. Dabei steht die TSG aber kompakt und lässt somit momentan keine Lücken.

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Szalai musste nach dem Einsteigen kurz behandelt werden, kann aber weiterspielen.

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Für Grillitsch war es ebenso wie für die TSG das erste Tor in der Königsklasse. Lange mussten beide ja nicht warten.

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Tooor! Shakhtar Donezk - TSG HOFFENHEIM 0:1. Traumstart für die TSG! Szalai wird im Mittelfeld gefoult, Schiedsrichter Kehlet lässt aber den Vorteil laufen. Grillitsch übernimmt das Leder, bedient Bittencourt und startet dann selbst durch. Bittencourt wartet kurz und steckt dann zentral an der Strafraumgrenze ganz fein durch. Grillitsch taucht frei vor Pyatov auf und hebt die Pille aus 13 Metern eiskalt über den Schlussmann in die Maschen.

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Vorlage Leonardo Bittencourt

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Beim fälligen Standard ist Pyatov im Fünfer vor Vogt zur Stelle und faustet die Pille aus dem Gefahrenbereich.

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Jetzt versuchen es die Hoffenheimer mal mit Flachpassspiel und kommen so halblinks vor den Strafraum. Schulz setzt letztlich zur Flanke an, die aber zur ersten Ecke der Partie geblockt wird.

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Nordtveit schlägt den nächsten langen Ball in die Spitze, wo Szalai aber erneut im Abseits steht.

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Die Gäste suchen sofort den Weg nach vorne, Szalai läuft bei einem langen Ball halblinks an den gegnerischen Sechzehner aber ins Abseits.

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Der Ball rollt!

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Schiedsrichter der heutigen Partie ist Jakob Kehlet. Für den 38-jährigen Dänen ist es der erste Einsatz in der Champions League. In Dänemark hat er indes schon 239 Profispiele geleitet. Unterstützt wird er heute von Lars Hummelgaard und Heine Sörensen (beide Linienrichter), Michael Tykgaard und Jens Maae (beide Torraumrichter) sowie Christian Brixen (4. Offizieller).

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Gespielt wird übrigens auch heute nicht in Donezk, wo Shakhtar schon seit 2014 nicht mehr aktiv ist. Wegen des Donbass-Konflikts wird seither in Kiew trainiert. Die Pflichtspiele wurden zunächst in Lwiw ausgetragen, seit anderthalb Jahren spielt der ukrainische Meister nun in Charkiw. "Für Fans und Klub ist das nicht schön, für die Region schon dreimal nicht", weiß Nagelsmann.

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In der heimischen Liga haben die Gastgeber diesen Anspruch zuletzt deutlich unterstrichen: Donezk gewann nicht nur die letzten beiden Meisterschaften (und die letzten drei nationalen Pokale), sondern ist auch aktuell nach sieben Siegen in acht Spielen mit fünf Punkten Vorsprung Erster.

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In der Vorsaison setzte sich Shakhtar in der Gruppenphase etwa gegen den SSC Neapel durch und wurde hinter Manchester City Zweiter. Im Achtelfinale war dann aber gegen die Roma Schluss. "Diese Saison soll es mindestens das Viertelfinale sein", gibt sich Trainer Paulo Fonseca offensiv.

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Mit deutlich mehr Erfahrung gehen die Ukrainer ins Rennen. "Diese Mannschaft spielt seit zehn Jahren durchgängig international und ist regelmäßig in der Champions League dabei", hat Rosen Hochachtung und erfährt dabei Zustimmung von Nagelsmann: "Sie haben eine variable Ordnung mit vielen guten Fußballern auf dem Feld und sind seit Jahren in der Champions League vertreten."

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Dabei starten die Gäste gleich einmal mit einem Rekord bei ihrem ersten Champions-League-Spiel. Julian Nagelsmann wird mit 31 Jahren und 58 Tagen nämlich zum jüngsten Trainer der Champions-League-Geschichte und löst damit den bisherigen Rekordhalter Viktor Goncharenko (2008 mit BATE Baryssau, 31 Jahre, 99 Tage) ab.

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Einigkeit besteht beim Bundesligisten auch dahingehend, dass man nach dem letztjährigen Gruppen-Aus in der Europa League in dieser Spielzeit nun "ein bisschen was geraderücken" wolle, wie es Alexander Rosen formuliert.

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Das dürfte auch an der großen Vorfreude liegen, die im Lager der Hoffenheimer zu verspüren ist. Nachdem man im Vorjahr in der Qualifikation am FC Liverpool scheiterte, ist die TSG dieses Jahr schließlich zum ersten Mal in der Königsklasse dabei. "Die Vorfreude auf die Champions League sollte überwiegen - und das ist definitiv bei der ganzen Mannschaft der Fall", so Vogt.

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"Das war eine Niederlage, die an mir persönlich genagt hat", gesteht Kevin Vogt, der den Elfmeter zum 1:2 verschuldet hatte, rückblickend. Der Abwehrchef, der nach der Pleite an einer Oberschenkelprellung laborierte, nun aber rechtzeitig wieder fit wurde, erklärt aber auch: "Wir haben einen Haken drangemacht."

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Während die Generalprobe von Donezk für den Champions-League-Auftakt mit einem 2:0 bei FK Oleksandria glückte, reist der Bundesligist mit einem Negativerlebnis an. Am Samstag setzte es im dritten Ligaspiel beim 1:2 in Düsseldorf schließlich schon die zweite Pleite.

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Im Vergleich zum jüngsten Ligaspiel nehmen die Ukrainer damit keine Veränderungen an ihrer Startelf vor. Auch Julian Nagelsmann vertraut derselben Elf wie am Wochenende.

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Und so starten die Gäste aus Hoffenheim: Baumann - Vogt, Nordtveit, Posch - Grillitsch - Kaderabek, Bittencourt, Kramaric, Schulz - Szalai, Joelinton.

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Werfen wir direkt einmal einen Blick auf die Aufstellungen beider Mannschaften - angefangen bei den Gastgebern: Pyatov - Butko, Khotcholava, Rakitskiy, Ismaily - Stepanenko, Alan Patrick - Marlos, Taison, Bolbat - Moraes.

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Herzlich willkommen zum Gruppenspiel der Champions League zwischen Shakhtar Donezk und 1899 Hoffenheim.