Erst das Sportliche, dann der Elefant im Raum: Die Hertha entscheidet das Skandalspiel in Dresden trotz Unterzahl für sich und bleibt im Aufstiegsrennen dran. Erst nach der Pause konnte man sich auf Fußball konzentrieren, wobei sich die torlose erste Hälfte ohnehin sehr zäh gestaltete. In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein kurzweiliges und zunächst offenes Spiel, ehe Brekalo die Hertha mit seinem Platzverweis schwächte. In Überzahl übernahm Dynamo die Kontrolle, war der Führung deutlich näher und vergab sogar einen Elfmeter. Stattdessen hatte die Hertha kurz darauf diesen einen Umschaltmoment, der nach einem Presskopfball zwischen Winkler und Rossipal im glücklichen, aber nicht unverdienten Siegtreffer mündete.