Dynamo Dresden - Holstein Kiel; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Dynamo Dresden - Holstein Kiel. 2. Bundesliga.

Stadion Dresden.

Dynamo Dresden 2

  • V Vermeij (14. minute, 36. minute)

Holstein Kiel 1

  • P Harres (81. minute)

Live-Kommentar

Damit endet diese Zweitligasaison. Wir danken für das Interesse heute und während aller 306 Partien. Natürlich bleiben jetzt noch die Relegationsspiele in beide Richtungen, die wir selbstverständlich auch live begleiten. Die kommende Saison soll am 7. August beginnen. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Berichterstattung auch dann wieder eifrig verfolgen. Bis dahin!

Dank dieses Sieges hält der Aufsteiger nicht nur die Klasse, die SGD zieht in der Tabelle sogar noch am heutigen Kontrahenten vorbei, schließt die Saison als Elfter ab. Punktgleich dahinter kommen die Kieler als Zwölfter ein. Beide Vereine treffen sich also auch in der kommenden Spielzeit in der 2. Liga.

Somit gewinnt die SG Dynamo Dresden dieses Heimspiel gegen Holstein Kiel mit 2:1 und sichert sich aus eigener Kraft den Klassenerhalt. Den Grundstein für den heutigen Sieg legten die Hausherren in der ersten Hälfte, waren da über weite Strecken die bessere Mannschaft und nutzten ihre Chancen effizient. Auch im zweiten Durchgang waren die Sachsen lange um Aktivität bemüht, fanden eine gute Balance aus sicherer Defensive und offensiven Ausflügen. Viel ließ man dem Gegner vor 30.664 Zuschauern im Rudolf-Harbig-Stadion wahrlich nicht zu. Die Gäste scheiterten kurz vor der Pause mit einem Foulelfmeter an Dresdens Keeper und brauchten lange, um überhaupt mal aus dem Spiel heraus gefährlich zu werden. Mit dem zweiten nennenswerten Abschluss nach der Pause gelang dann doch noch der Anschlusstreffer, der allerdings zu spät kam. Mehr war für die Störche heute einfach nicht drin.

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Dann beendet Schiedsrichter Marc-Philipp Eckermann das Treiben auf dem Platz.

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Phil Harres steigt tief in der gegnerischen Hälfte an der Seitenlinie hart gegen Konrad Faber ein und verdient sich noch seine zweite Gelbe Karte in dieser Zweitligasaison.

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Soeben ist die reguläre Spielzeit abgelaufen. Zwei Minuten Gnadenfrist werden den Gästen noch eingeräumt.

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Kofi Amoako ist am Ende seiner Kräfte, die Muskulatur spielt nicht mehr richtig mit. Der Mittelfeldspieler wird erlöst. Für die Schlussminuten kommt Christoph Daferner. Damit schöpft Thomas Stamm sein Wechselkontingent restlos aus.

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Trotz weiterer Bemühungen können die Störche nicht so richtig nachsetzen. Minute um Minute verrinnt.

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Noch muss man sich bei Dynamo nicht sorgen. Die Ergebnisse auf den anderen Plätzen sprechen für die Sachsen. Ein Unentschieden hier wäre unproblematisch. Und selbst eine Niederlage könnte sich die Sportgemeinschaft erlauben. Aber natürlich möchte man im letzten Saisonspiel vor heimischem Publikum schon gern den Sieg einfahren.

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Bei den Gästen ist für David Zec Schluss, Frederik Roslyng übernimmt.

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Tooooor! Dynamo Dresden - HOLSTEIN KIEL 2:1. Für die Gäste tritt Stefan Schwab eine Ecke von der linken Seite. Dresden bekommt das nicht abschließend geklärt. Mittig an der Strafraumgrenze bleibt Ben Bobzien an Leon Parduzi hängen. Der Ball springt zu Phil Harres, der aus halbrechter Position abzieht und mit dem linken Fuß aus knapp 14 Metern in den linken Torwinkel trifft. Für den ehemaligen Dresdener ist das der zehnte Saisontreffer in der 2. Liga, er ist damit bester Kieler Schütze.

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Vorlage Leon Parduzi

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Phil Harres zieht halblinks von der Strafraumgrenze aus der Drehung ab. Das ist die beste Torszene der Kieler aus dem Spiel heraus. Der Linksschuss streicht knapp am linken Torwinkel vorbei.

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Im Rudolf-Harbig-Stadion fiebern heute 30.664 Zuschauer mit. Der Großteil davon ist natürlich bester Laune, weil die Hausherren weiterhin auf eine sichere Führung bauen.

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Unermüdlich rennen die Gäste an. Sonderlich viel fällt den Jungs von Tim Walter immer noch nicht ein. Dynamo funkt nach wie vor erfolgreich dazwischen, startet dann eigene Aktionen.

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Ferner räumt Vincent Vermeij das Feld zugunsten von Tony Menzel.

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Aufseiten der Hausherren verlässt Niklas Hauptmann den Rasen, den dafür Stefan Kutschke betritt. Der 37-jährige gebürtige Dresdener wird seine Karriere nach dieser Saison beenden und wurde heute vor dem Spiel bereits feierlich von den Fans verabschiedet.

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Zudem macht Alexander Bernhardsson Feierabend. Dafür übernimmt Ikem Ugoh.

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Dann wird noch einmal fleißig getauscht. Bei den Gästen geht Marko Ivezic runter, wird durch Leon Parduzi ersetzt.

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Auf der Gegenseite kommt Jonas Therkelsen ebenfalls halblinks an der Strafraumgrenze zum Rechtsschuss. Dieser kommt tatsächlich aufs Tor, wird von Tim Schreiber allerdings mühelos gehalten.

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Halblinks an der Strafraumgrenze fackelt Vincent Vermeij nicht lange, möchte das kurzzeitig geöffnete Fenster nutzen. Sein Rechtsschuss wird dann aber doch von David Zec mit großem Einsatz abgeblockt.

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Zugleich wird Jason Ceka durch Jakob Lemmer ersetzt.

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Erstmals meldet sich Thomas Stamm mit Wechseln zu Wort, nimmt Alexander Rossipal runter und bringt Konrad Faber.

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Das Bemühen lässt sich den Störchen nicht absprechen. Die Gäste rackern, verzeichnen mittlerweile deutlich mehr Ballbesitz. Doch zu Ende gespielt bekommt man es überhaupt nicht.

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Es folgt die nächste Kieler Verzweiflungstat. David Zec zieht aus etwa 23 Metern in leicht nach links versetzter Position ab. Den Linksschuss verzieht der Slowene völlig.

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Dynamo bekommt eine gute Balance hin, lässt hinten nichts anbrennen, unternimmt immer wieder etwas nach vorn. So gerät die Führung bislang überhaupt nicht in Gefahr.

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Von rechts spielt Jonas Sterner in die Spitze. Vincent Vermeij verschafft sich mit einem Ballkontakt Raum, hätte dann freie Bahn und kommt zu Fall. Der Pfiff bleibt allerdings aus. Ob es da einen Kontakt von Ivan Nekic gibt, bleibt unklar. Da es sich aber um eine potenzielle Notbremse handelt, müsste von VAR-Seite draufgeschaut werden. Von dort aber kommt nichts, also war wohl alles sauber.

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Kiels Einfallslosigkeit kommt in einem Schussversuch von Stefan Schwab aus gut 30 Metern zum Ausdruck. Der Ball kommt allerdings nicht weit, wird von einem Gegenspieler umgehend abgeblockt.

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Jetzt lassen die Störche den Ball gut laufen und halten sich tief in der gegnerischen Hälfte auf. Doch es kommt nicht zu einer Abschlusshandlung.

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Dynamo bleibt aktiv und unternehmungslustig, bekommt mit Glück eine Ecke zugesprochen. So hält man das Geschehen weit vom eigenen Tor fern und beschäftigt den Kontrahenten.

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Diesmal beginnen die Gäste nicht so zögerlich, gelangen rasch in den Sechzehner. Dort rechts zieht Umut Tohumcu kraftvoll ab. Tim Schreiber pariert.

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Ohne personelle Veränderungen schickt Thomas Stamm seine Mannschaft in den zweiten Spielabschnitt.

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Jetzt rollt der Ball wieder im Rudolf-Harbig-Stadion.

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Tim Walter wechselt zur Pause. Adrian Kapralik bleibt in der Kabine. Dafür spielt fortan Stefan Schwab.

Nach 45 Minuten führt die SG Dynamo Dresden gegen Holstein Kiel mit 2:0 und befindet sich auf dem besten Weg, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen. Das Ergebnis geht in Ordnung, denn die Hausherren waren über weite Strecken die aktivere und bessere Mannschaft. Zudem nutzten die Sachsen ihre Chancen ziemlich effizient. Zwei Bälle flogen aufs gegnerische Tor - beide waren drin. Erst Mitte der ersten Hälfte kamen die Gäste auch mal zur Geltung, weil der Gegner sich zurückzog. Zum Ende der ersten Hälfte sammelten die Störche noch fleißig Ballbesitz, wurden aber nie gefährlich. Erst der Elfmeter eröffnet der KSV eine große Gelegenheit, die aber nicht genutzt wurde.

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Dann bittet Schiedsrichter Marc-Philipp Eckermann die Akteure zur Pause in die Kabinen.

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Wegen eines Fouls an Jason Ceka fängt sich Marko Ivezic seine siebte Gelbe Karte ein.

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Alexander Bernhardsson tritt zum Foulstrafstoß an, schießt mit dem linken Fuß aufs linke Eck. Tim Schreiber riecht den Braten, ist zur Stelle, lenkt das Geschoss an die Latte und verhindert mit seiner großartigen Parade den Kieler Anschlusstreffer.

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Zudem kassiert Robert Wagner für das Foul seine vierte Gelbe Karte in dieser Bundesligasaison.

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Elfmeter für Holstein Kiel! Nun geht auch noch der Feldschiedsrichter auf VAR-Empfehlung zum Monitor und schaut sich die Szene an. Der Tritt auf den Fuß ist unübersehbar. Also verkündet Marc-Philipp Eckermann anschließend die Strafstoßentscheidung zugunsten der Störche.

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Soeben ist die reguläre Spielzeit des ersten Durchgangs abgelaufen. Drei Minuten soll es noch obendrauf geben.

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Von der linken Seite fliegt eine hohe Freistoßflanke der Gäste in den Sechzehner. Mit Blick zum Ball tritt Robert Wagner versehentlich auf den Fuß von Ivan Nukic, der mit Schmerzen zu Boden geht. Die Kieler reklamieren, auf VAR-Seite wird man tätig.

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Jetzt bekommen die Gäste wieder einige Spielanteile, insgesamt sind das jetzt 55 Prozent Ballbesitz. Doch viel wissen die Norddeutschen mit der Kugel nicht anzufangen. Auf der Trainerbank schüttelt Tim Walter den Kopf.

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Nach einem Foul am gegnerischen Strafraum gegen Ben Bobzien holt sich Lasse Rosenboom seine vierte Gelbe Karte in dieser Zweitligasaison ab.

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Somit befindet sich Dynamo auf dem besten Weg, den Klassenerhalt aus eigener Kraft klarzumachen. In der Tabelle würde man aufgrund der besseren Tordifferenz sogar an den Störchen vorbeiziehen.

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Tooooor! DYNAMO DRESDEN - Holstein Kiel 2:0. Ben Bobzien wird rechts in den Sechzehner geschickt, dort aber abgedrängt. Der Ball geht ihm fast verloren, doch die Leihgabe aus Mainz holt sich das Ding zurück, spielt zu Kofi Amoako. In dessen halbhohe Flanke wirft sich mittig am Torraum Vincent Vermeij und köpft ein. Der niederländische Angreifer schnürt den Doppelpack.

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Vorlage Kofi Amoako

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Immer wieder stören Unterbrechungen den Spielfluss, der sich somit nicht so richtig entwickeln kann.

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Nahe der Mittellinie räumt Umut Tohumcu jetzt Alexander Rossipal ab. Nicht ganz klar ist, ob der Kieler da voll auf den Fuß steigt. Daher kommt er hier ohne Gelb davon.

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Die zweite holsteinische Ecke von rechts, getreten von Umut Tohumcu, landet direkt in den fangbereiten Armen von Tim Schreiber.

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Erst durch das Zurückziehen der Hausherren kommt Kiel hier zur Geltung, erarbeitet sich die erste Ecke. Die beschwört allerdings keine Gefahr herauf.

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Darüber hinaus gelingt es der SGD, die Sache ohne großen Aufwand im Griff zu behalten. Vielleicht aber zieht man sich etwas zu weit zurück und lädt den Gegner so überhaupt erst ins Spiel ein.

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Tim Schreiber schlägt den Ball einfach planlos nach vorn. So kommt das Ding postwendend zurück. In der Bewegung nimmt Alexander Bernardsson die Kugel gut mit und zieht dann aus zentralen 19 Metern ab. Der Rechtsschuss beschwört allerdings keine Gefahr herauf, aber das ist der erste Abschluss der Gäste.

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Dynamo ist mit der Führung erst einmal zufrieden und versucht das Geschehen im Ballbesitz zu kontrollieren. Zielgerichtet nach vorn passiert derzeit auch bei den Schwarz-Gelben nichts.

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Was Spielanteile und die Zweikämpfe betrifft, da lässt sich den Kielern nichts vorwerfen. Da agiert die KSV auf Augenhöhe. Nur produktiv wird man noch gar nicht.

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Aufgrund der bisherigen Eindrücke geht die Führung der Sachsen absolut in Ordnung. Die Gäste hingegen treten offensiv noch gar nicht in Erscheinung, haben noch keinen Torschussversuch zustande gebracht und es nicht mal in den gegnerischen Sechzehner geschafft.

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Tooooor! DYNAMO DRESDEN - Holstein Kiel 1:0. Von der rechten Seite bringt Alexander Rossipal eine Ecke mit dem linken Fuß hoch herein. Der Ball senkt sich im Torraum rasant, fällt dort auf den linken Oberschenkel von Vincent Vermeij. Der Stürmer macht reaktionsschnell die nötige Bewegung und befördert die Kugel aus etwa zwei Metern ins Tor. Für den Niederländer bedeutet das den zehnten Saisontreffer in der 2. Liga, er ist damit Dresdens bester Schütze.

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Vorlage Alexander Rossipal

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Jetzt bekommt Jason Ceka die raue norddeutsche Gangart zu spüren, steckt gegen Marko Ivezic ein. Der Referee lässt Vorteil laufen. Aus halblinker Position bringt Alexander Rossipal einen Distanzschuss an, verzieht mit dem linken Fuß aber deutlich.

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Es bleibt eine sehr zweikampfbetonte Angelegenheit. Man schenkt sich überhaupt nichts. Und obwohl es für die Störche um nicht mehr so viel geht, halten diese zünftig dagegen.

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Von den Zuschauerrängen wird ein Ball zurückgeworfen. Der landet auf dem Rasen, obwohl das Spiel dort schon wieder läuft. Das ist ein Spielgerät zu viel, also muss unterbrochen werden. Weiter geht es mit einem Schiedsrichterball.

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Ganz früh gehen die Gastgeber drauf. Auf dem linken Flügel erobert Niklas Hauptmann den Ball, spielt dann auch umgehend in die Mitte. Im Sechzehner leitet Vincent Vermeij weiter zu Robert Wagner, der beim Schussversuch hängenbleibt. Über Jason Ceka gelangt die Kugel zentral an der Strafraumgrenze zu Kofi Amoako. Dessen Rechtsschuss fliegt deutlich über die Kiste.

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Auch in der Folge geht es intensiv zur Sache. Spielerisch wird nicht viel geboren, man beharkt sich nach Kräften.

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Nahe der Mittellinie stoppt Alexander Rossipal einen gegnerischen Umschaltangriff mit einem Halten gegen Umut Tohumcu. Das gibt eine ganz frühe Gelbe Karte, die vierte für den Linksverteidiger in dieser Zweitligasaison.

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Soeben ertönt im Rudolf-Harbig-Stadion der Anpfiff, die Hausherren stoßen an.

Kurz vor Spielbeginn schauen wir auf das Unparteiischengespann. An der Pfeife agiert Marc Philip Eckermann. Der 28-jährige Referee bringt seine erste Zweitligasaison hinter sich, ist dabei zum zehnten Mal im Einsatz. Zur Hand gehen ihm die Assistenten Asmir Osmanagic und Felix Grund sowie der Vierte Offizielle Lennart Kernchen. Mit der Videoüberwachung wurden Benjamin Cortus und Dr. Justus Zorn betraut.

Beim letzten Aufeinandertreffen beider Klubs zum Abschluss der Hinrunde gewann Kiel kurz vor Weihnachten im Holstein-Stadion mit 2:1. Damit ist der letztjährige Bundesliga-Absteiger gegen Dynamo zehn Pflichtspiele ungeschlagen (acht Siege). Der letzte sächsische Sieg geht auf Oktober 2015 und ein 2:1 an der Ostsee zurück (3. Liga). Im genannten Zeitraum gelangen der SGD lediglich zwei 0:0-Unentschieden - beide zu Hause, das letzte im April 2022. Für Dresdens letzten Heimdreier müssen wir bis September 2009 zurückblicken (3:0 in der 3. Liga). Seither haben die Schwarz-Gelben keines ihrer sechs Heimspiele gegen die Störche gewinnen können.

In Kiel sorgte man sich ebenfalls lange um den Klassenerhalt. Noch nach dem 26. Spieltag belegten die Störche einen direkten Abstiegsplatz, starteten aber nach einer 2:3-Heimpleite gegen Nürnberg Mitte März eine famose Serie von sechs Partien ohne Niederlage (fünf Siege). Dabei wurden drei Auswärtsspiele in Bochum (3:2), Düsseldorf (2:1) und bei Hertha BSC (1:0) gewonnen. Der starke Lauf endete jüngst mit dem 1:3 zu Hause gegen Magdeburg. Die letzte Auswärtsniederlage fing sich die KSV übrigens Anfang März in Darmstadt ein (0:2).

Das Problem dabei ist, die SGD ist die viertschwächste Heimmannschaft der Liga. Allerdings haben die Sachsen ihre letzten zwei Heimspiele gegen Kaiserslautern (1:0) und Bochum (2:0) gewonnen. Zu Hause fing sich der Aufsteiger die letzte Niederlage Anfang April gegen Hertha BSC ein (0:1). Für die Elbestädter spricht auch, dass sie sich als Schlusslicht zur Winterpause in diesem Kalenderjahr gewaltig steigerten und sich auch aufgrund zahlreicher gelungener Transfers zur viertbesten Rückrundenmannschaft aufschwangen.

Aus tabellarischer Sicht hat hier der Dreizehnte den Elften zu Gast. Die drei Punkte Differenz zwischen beiden Mannschaften bedeuten einen entscheidenden Unterschied. Während Kiel den Klassenerhalt bereits sicher hat, ist Dresden noch nicht aller Sorgen ledig. Zwar droht kein direkter Abstieg mehr, doch zum Relegationsplatz beträgt das Polster nur zwei Punkte. Und da die Tordifferenz gegenüber den dort rangierenden Bielefeldern lediglich um drei Treffer besser ist, müsste Dynamo gewinnen, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft perfekt zu machen.

Aufseiten der Gäste gibt es nach der 1:3-Heimniederlage am vergangenen Wochenende gegen Magdeburg ebenfalls eine Veränderung. Kasper Davidsen kann aufgrund von muskulären Problemen nicht mitwirken. Dafür beordert Tim Walter heute Alexander Bernhardsson von Beginn an auf den Platz.

Für Holstein Kiel stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: Weiner - Rosenboom, Nekic, Zec, Ivezic - Meffert - Kapralik, Tohumcu, Therkelsen, Bernhardsson - Harres.

Im Vergleich zur 1:2-Niederlage vor acht Tagen in Braunschweig nimmt Thomas Stamm einen Wechsel vor. Anstelle von Lukas Boeder (Bank) rückt Friedrich Müller in Dynamos Startelf. Darüber hinaus kann der zuletzt angeschlagene und im Spiel bei der Eintracht zur Pause ausgewechselte Thomas Keller spielen.

An dieser Stelle gilt unser Interesse den personellen Angelegenheiten des Nachmittags und dabei zunächst Dresdens Mannschaftsaufstellung: Schreiber - Sterner, Keller, Müller, Rossipal - Wagner, Amoako - Ceka, Hauptmann, Bobzien - Vermeij.

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 34. Spieltages zwischen Dynamo Dresden und Holstein Kiel.