Fortuna Düsseldorf - SV Elversberg; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Fortuna Düsseldorf - SV Elversberg. 2. Bundesliga.

ESPRIT arenaZuschauer42.165.

Fortuna Düsseldorf 3

  • F Le Joncour (25. minute ET)
  • C Itten (43. minute, 51. minute)

SV Elversberg 1

  • T Oberdorf (90. minute ET)

Live-Kommentar

Das wars für heute aus dem Unterhaus. Kommen Sie gut durch die Woche. Bis nächsten Sonntag!

Und so erleben die beiden Teams den letzten Spieltag, nochmal zum Mitschreiben, am kommenden Sonntag: Für die Fortuna kommts zum anfangs angekündigten Endspiel bei einem Besuch bei Fürth, die SV Elversberg empfängt im heimischen Stadion für die große Abschlusspartie Schlusslicht und Absteiger Preußen Münster. Denn die Preußen sind nach dem Remis gegen Darmstadt endgültig raus. 

Ein Sieg mit großen Konsequenzen für beide Teams: Direkt absteigen kann Düsseldorf jetzt nur noch, wenn es beim direkten Duell mit Fürth eine deutliche Niederlage setzt UND gleichzeitig Bielefeld gewinnt. UND Braunschweig mit weniger Toren als Düsseldorf verliert. Viele Bedingungen. Und die SVE muss die Aufstiegsfeierlichkeiten vielleicht nicht absagen, aber vertagen. Kommt am letzten Spieltag dann ganz aufs Ferntriell mit Hannover und Paderborn an - und die Torausbeute. Die Tordifferenz von Elversberg ist +22, Hannover steht bei +16, Paderborn bei +12. Alle drei stehen nun bei 59 Punkten.

Aufstieg vertagt: Die SVE unterliegt 1:3 bei der Fortuna, die hier heute eine fast makellose Partie hinlegte. Die Saarländer fanden nie richtig in die Begegnung, hatten zudem große Standprobleme über 90 Minuten weg. Ihr schnelles Umschaltspiel und das präzise Passspiel wurden so heute nie zu einem Faktor. Unaufgeregt und konzentriert konnten die Fortunen sogar noch was für ihr Torverhältnis tun. Bis sie kurz vor Schluss doch noch den Gegentreffer kassierte.

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Dann ist Schluss. 

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Gelb für Luca Raimund für ein taktisches Foul im Mittelfeld.

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In der Schlussviertelstunde hatte Elversberg 75 Prozent Ballbesitz, weil die Fortunen jetzt auch gar nicht mehr mehr wollen. Da gehts nur noch drum, die Führung irgendwie über die Ziellinie zu bringen. Bisschen riskant, aber ist ja auch gleich vorbei. Es läuft bereits die siebte Minute der Nachspielzeit. Sieben waren auch angezeigt. 

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Für Itten gings auf die Rippen, aber das sah bei Egouli fast nach einem Schleudertrauma aus, so wie ihn Itten am Kopf erwischte. Aber auch der Verteidiger steht nun wieder. 

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Der Stimmung in Düsseldorf tut dieser Ehrentreffer keinen Abbruch. Die Fans feiern weiter unverdrossen, verstummen kurz, als Itten und Egouli sich gegenseitig aus dem Spiel nehmen bei einer Abwehraktion. Das war ein heftiger Zusammenprall der beiden Düsseldorfer. Beide müssen behandelt werden. 

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Tooor! Düsseldorf - ELVERSBERG 3:1. Dann kommen die Gäste tatsächlich noch zu einem Ehrentreffer. Pherai schlägt die Ecke von links halbhoch zum kurzen Pfosten. Und was Le Joncour kann, kann Oberdorf schon lange, mit der Fußspitze will er abwehren und verlängert den Ball ins kurze Eck, scheinen Torhüter ziemlich überraschend. 

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Und auch die SVE wechselt ein letztes Mal. Tom Zimmerschied räumt das Feld für Luca Schnellbacher.

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Da aber Düsseldorf hier offensichtlich bis zur letzten Sekunde sehr konzentriert in der Defensive arbeitet, kommen die Gäste nicht zu gefährlichen Abschlüssen. Der Ball läuft dabei nicht schlecht, aber in Abschlusspositionen kommen die Gäste halt trotzdem nicht. Stellt sich natürlich auch die Frage, ob da jetzt überhaupt noch der letzte Wille da ist. Wirkt ein bisschen wie Alibi. Behält man sich alles für den letzten Spieltag vor. 

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Die SVE belagert jetzt den Düsseldorfer Strafraum. 

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Definitiv der letzte des Spieltages bei der Fortuna: Der auffällige Shinta Appelkamp holt sich den Sonderapplaus ab. Jesper Daland kommt rein. 

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Jetzt gibts auch noch einen der letzten Wechsel des Tages. Jan Gyamerah verlässt das Feld für Nicholas Mickelson. Wechsel Nummer vier bei der SVE.

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Sogar der Zweitligaeigentorrekordschütze Le Joncour schaltet sich jetzt in die Offensive mit ein. 

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Auf den Rängen feiern die Fortuna-Anhänger diesen überzeugenden Auftritt ihrer Mannschaft, nutzen jeden gewonnenen Zweikampf für zusätzliche Sprechchöre. Und es wird laut, als Itten in der linken Halbspur losgeschickt wird. Pinckert kann ihn zwar ablaufen, aber als er klären will, rutscht er weg, im Grätschen kann er gerade noch so den Ball aus der Gefahrenzone befördern. Demnächst spielt hier die DEG.

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Halbfeldflanke Adam von der rechten Seite, den Ball kann Mokwa am Torraum festmachen, aber er trifft ihn dann beim Abschlussversuch nicht voll und liefert so eher eine Rückgabe auf Kastenmeier ab. War an sich eine gute Möglichkeit, wenn nicht die beste heute für die Saarländer. Aber das ist heute einfach nicht ihr Tag. 

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Kurze Schrecksekunde bei der Fortuna, die ja im nächsten Spiel schon auf Zimmermann und Itten verzichten muss, die beide gesperrt sind. Jetzt musste Kastenmeier kurz behandelt werden. Er zeigt aber an, dass es für ihn weitergehen kann. 

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Die Ballbesitzwerte der Gäste werden jetzt etwas in die Höhe getrieben, ob aber noch wesentlich mehr passiert, müssen wir mal noch schauen. Ich kann aber an dieser Stelle schon mal verraten, dass auch die SVE-Einwechselspieler keinen Kontakt zum Ausrüster aufgenommen haben. Sah man gerade bei Adam, der so wegglitscht, als hätte er von Anfang an gespielt. 

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So, dann können wir uns langsam wieder ums Spielgeschehen kümmern, davon gabs in den letzten Minuten nicht so viel. Schaut so aus, als ginge die Fortuna das jetzt etwas defensiver an. Jedenfalls steht die Mannschaft von Ende jetzt etwas tiefer. Weil aber gerade Alexandropoulos behandelt werden muss, ruht das Spiel schon wieder kurz.

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Bei der nächsten Unterbrechung sind dann wieder die Fortunen dran. Marin Ljubicic, der das 1:0 erzwang, macht für Luca Raimund Platz.

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Während Tim Breithaupt für Moritz Heyer weicht.

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Und Bambase Conte kommt für Lukas Petkov.

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Raif Adam übernimmt für Maximilian Roh.

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Nun auch frische Leute bei den Gästen, gleich drei. Für Lukasz Poreba kommt Lukas Pinckert, merkt kein Mensch, selbe Initialen.

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Cedric Itten verliert gegen Petkov den Ball und zieht den Fuß dann über die Achillessehne des Elversberger, als er sich die Kugel zurückholen will. Das gibt Gelb, das war schmerzhaft. Für Itten hat die Karte Konsequenzen: Kein Einsatz gegen Fürth am letzten Spieltag. Das ist jetzt keine gute Nachricht für die Fortuna. 

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So wie das hier läuft, ist gut vorstellbar, dass die Fortuna noch nachlegen können. Nach einem Comeback sieht es hier nicht aus. Aber dabei wollen wir immer im Hinterkopf behalten, dass die SVE halt auch über die beste Offensive der 2. Liga verfügt. 

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Und ich habs eben ja schon erwähnt, dass damit zu rechnen sei, jetzt ists Fakt. Auch die Eintracht aus Braunschweig wurde nun überflügelt. 

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Das ist mittlerweile schon ein gewaltiger Berg, den die SVE heute zu erklimmen hat. Und mit völlig ungeeignetem Schuhwerk. Kommst du keinen Gipfel hoch in Ballettschläppchen. 

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Und Sima Suso ersetzt Christopher Lenz.

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Doppelwechsel bei der Fortuna: Valgeir Lunddal kommt für Matthias Zimmermann.

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Das trägt mittlerweile schon komische Züge. Trügen die Elversberger nicht Schwarz, hätten sie alle grüne Hosen. So was hat man lang' nicht mehr gesehen.

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Wenn die Fortunen clever sind, schmeißen sie nach der Partie ihrem Greenkeeper eine Partie. Mit einer Kiste Bier ist es dann aber nicht getan. 

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Tooor! DÜSSELDORF - Elversberg 3:0. Ey, ist glatt hier. Ein harmloser langer Ball aus dem Mittelkreis von Breithaupt in den Strafraum der Elversberger. Kristof läuft dem Ball zur Grundlinie entgegen. Rutscht weg. Liegt auf dem Rasen. Und wird aus spitzem Winkel von Itten überlupft. 

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Vorlage Tim Breithaupt

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Wenn ich mir gerade so anschaue, wie Conde ums Gleichgewicht ringt, gabs wohl doch keinen Schuhwechsel bei der SVE. Itten mit dem ersten Abschluss nach der Pause für die Gastgeber, Itten dringt von rechts in den Strafraum ein, geht ein paar Schritte nach innen und verzieht knapp von der Strafraumgrenze.

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Erster Vorstoß der Gäste nach dem Seitenwechsel, Pherai über rechts, holt gegen Egouli eine Ecke heraus. Die aber für keine weitere Gefahr sorgt. 

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Spricht eigentlich nichts gegen, dass die Fortunen hier mit ganz breiter Brust in die zweiten 45 Minuten starten. Das war bisher ein ziemlich runder Auftritt. Elversberg ist nun natürlich unter Zugzwang, aber keinem allzu großen. Bleibt ja immer noch das letzte Heimspiel.

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Ende hat zur Pause keine Wechsel vorgenommen, Wagner, vermutet ich, gleich 22 - Schuhe. Schauen wir mal, ist natürlich reine Spekulation. 

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Rutscht weiter. 

In der Livetabelle hat die Fortuna jetzt den Relegationsplatz verlassen und ist Fünfzehnter, punktgleich mit Eintracht Braunschweig, das dieselbe Tordifferenz hat, aber mehr erzielte Tore. Noch ein Treffer, und es ginge also noch einen Rang höher. Ein bisschen aufs Torverhältnis müssen die Gäste aber bei einer Niederlage schon achten ...

Zur Pause siehts so aus, als müsse die Entscheidung um den zweiten direkten Aufstiegsplatz vertagt werden. Bisher war das ein sehr dominanter Auftritt der Düsseldorfer, die vom Anpfiff an das etwas bessere Team stellten. Dauerte zwar etwas, bis sich das auch auf dem Scoreboard ausdrückte. Aber aus einem kompakten Mittelfeld zog die Fortuna das Spiel auf und erarbeitete sich Chancen, der torgefährlichste Angriff der 2. Liga blieb bisher harmlos. Die Angreifer der SVE saßen meistens auf dem Rasen. Haftcreme für die Schuhe könnte nichts schaden.

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Und dann ertönt der Pausenpfiff. 

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Feiner Steilpass auf Petkov, der auf rechts Meter machen kann, bis in den Strafraum läuft und wegrutscht. Ey. Merkt das keiner?

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Okay, die Elversberger haben Standprobleme, aber so freistehend dürfen im Zentrum zwei Angreifer eigentlich nicht zum Ball gehen können. Man hat fast den Eindruck, dass die Gäste hier mehr mit sich selber und dem Rasen als mit dem Gegner kämpfen. 

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Tooor! DÜSSELDORF - Elversberg 2:0. Noch vor der Pause kann die Fortuna in einer Phase, als Elversberg besser ins Spiel zu kommen schien, die Führung ausbauen. Düsseldorf kombiniert sich über die linke Seite nach vorne. Appelkamp wird dann neben dem Strafraum in eine freie Flankenposition gebracht und zirkelt den Ball an den Torraum. Die Elversberger Deckung ist völlig unsortiert. Und an der Torraumgrenze behindern sich Itten und Ljubicic fast gegenseitig beim freien Abschluss. Itten setzt sich durch und schickt den Ball ins rechte untere Eck. 

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Vorlage Shinta Appelkamp

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Bei einem Steckpass durchs Zentrum ist Kastenmeier einen Schritt schneller als der durchgestartete Pherai, der Düsseldorfer Keeper schlägt den Ball aus der Gefahrenzone, anschließend gibts einen Zusammenstoß Knie auf Knie, der glücklicherweise ohne Folgen bleibt. Da kann man keinem der beiden Spieler einen Vorwurf machen. Und ist ja nochmal gutgegangen.

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Eindeutig, der Treffer der Düsseldorfer war sowas wie ein Startzeichen für die Elversberger, die sich jetzt erstmals am Strafraum festsetzen, den Ball laufen lassen. Als Petkov aus der zweiten Reihe abziehen will, rutscht er weg. Gerade bei den Gästen scheint in der Pause ein Schuhwechsel dringend geboten. DRINGEND.

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Während sich die Gäste jetzt mehr bemühen, kann die Fortuna kontern, über wenige Stationen kommt der Ball zu Itten, der vom rechten Strafraumeck abzieht. Kristof streckt sich zum langen Eck, muss aber nicht eingreifen, der Ball rollt knapp am langen Pfosten vorbei. 

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Zehn Minuten vor der Pause geht die Fortuna-Führung in Ordnung. Die Gastgeber haben die größeren Spielanteile, bei der SVE geht in der Offensive bisher sehr wenig. Vielleicht hat man sich immer noch nicht auf das Pressing der Fortuna einstellen können? Die klaren Aktionen zum Tor fehlen dem Zweiten der Liga. 

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Sieht so aus, als legten die Gäste jetzt ein paar Scheite drauf. Pherai stürmt durch die linke Halbspur zum Strafraum, Alexandropoulos drängt ihn zur Ecke ab. Der Standard bleibt jedoch ohne Folgen. 

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Und fast der schnelle Ausgleich: Nach einem kurz ausgeführten Standard fliegt eine Flanke aus dem rechten Halbfeld in den Düsseldorfer Strafraum, Mokwa köpft von der linken Strafraumseite aufs lange Eck. Mit einer Glanzparade verhindert Kastenmeier den Einschlag. Zwar geht im Anschluss die Fahne hoch, aber SO eindeutig war die Szene nicht. Der VAR hätte länger gebraucht. Ist aber so gar nicht nötig.

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Für ein erstes härteres Einsteigen gibts gleich Gelb: Matthias Zimmermann war der Sünder. 

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Ein Treffer lag jetzt nicht unbedingt in der Luft, aber wie gesagt, die Fortuna erarbeitete sich langsam optische Vorteile. Geduldig lässt man den Ball im defensiven Mittelfeld laufen und wartet auf Lücken. Dabei wirkt sich vor allem sehr gut aus, wie die Düsseldorfer die Räume bei Elversberger Ballbesitz zustellen. Die Gäste haben Aufbauprobleme. 

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Schon das dritte Eigentor von Le Joncour in dieser Spielzeit. Auch eine Rangliste, die keiner anführen möchte. 

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Tooor! DÜSSELDORF - Elversberg 1:0. Und dann reicht eine Einzelaktion, um der Partie Schwung zu verleihen. Düsseldorf verlagert auf die linke Seite, Lenz steckt durch und Ljubicic startet mit viel Schwung in den Strafraum, tunnelt den Gegenspieler, läuft auf den Torraum zu, legt quer. Eigentlich ist der Pass zum Torraum nicht besonders gut, aber weil Le Joncour in den Querpass reingrätscht, während Kristof auf einen Pass vor den Torraum spekuliert, lenkt Le Joncour den Ball ins ungeschützte kurze Eck. 

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Dabei entwickelt die Fortuna gerade ein leichtes optisches Übergewicht. Der Ball läuft gut durch die Reihen der Gastgeber. 

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Die Partie ist ziemlich taktikgeprägt, was natürlich eigentlich alle Begegnung betreffen dürfte, nur ist das manchmal nicht so deutlich. Bei Düsseldorfer Ballbesitz ziehen sich die Elversberger zurück, halten vor allem das Zentrum kompakt und lassen wenig zu. Wenn was gehen könnte, dann eher über die Außenpositionen. Und umgekehrt es es nicht viel anders. Man sieht schon ziemlich gut, was die Coaches wollen. 

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Scheint ansteckend zu sein: Die Fortuna in der Vorwärtsbewegung, kombiniert sich ins rechte Halbfeld, wo Iyoha dann zum Dribbling Richtung Strafraum ansetzt, aus 20 Metern schließt er ab, weil ihm beim Schuss aber das Standbein wegrutscht, fehlt dem Abschluss jeglicher Druck. 

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Mittlerweile hat sich die erste Pressinglinie der Fortuna etwas weiter zurückgezogen, das Spiel verlagert sich nun mehr in die Düsseldorfer Spielhälfte. Chancen bleiben aber Mangelware. Düsseldorf verteidigt das sehr aufmerksam, in die Tiefe kommen die Gäste kaum. Und wenn, rutschen sie eh weg. 

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Vielleicht interessant für die Fortuna-Fans: In der Partie zwischen Münster und Darmstadt stehts 1:1. Damit bleiben die Münsteraner außer Reichweite. Könnte ja beruhigend sein. 

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Viertelstunde gespielt und noch nichts passiert. Aber das war nah dran. Der nächste Elversberger rutscht weg und daraus entsteht ein Angriff der Fortuna über die rechte Seite, die Flanke vom Strafraumeck durch Itten wird geblockt vor den Sechzehner, per Dropkick der Abschluss von Iyoha, der Ball fliegt recht knapp am rechten Pfosten vorbei. Wenn Sie mich fragen, haben die Elversberger heute verwachst. 

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Der Rasen scheint nicht ganz so einfach zu bespielen zu sein. Günther wird auf links in die Tiefe geschickt. Aber der Elversberger Außenverteidiger rutscht weg, als er den Ball kontrollieren will. Hätte sonst interessant werden können. 

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Ansonsten muss man sagen, dass das hier sehr ausgeglichen beginnt, eine klare Struktur hat die Partie noch nicht. Beide Teams suchen noch nach Wegen in die Partie. Viel Mittelfeld, wenig Tiefe. Claims werden abgesteckt. Lenz flankt aus dem linken Halbfeld, Itten kommt von der Strafraumgrenze zum Kopfball. Ein Abschluss für die Statistik. Itten kann aus der Distanz per Kopf niemals so viel Druck entfalten, dass es für Kristof in seinem 100. Spiel zwischen den Elversberger Pfosten gefährlich werden könnte. 

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Aus diesem Vorstoß der Düsseldorfer entwickelt sich dann der erste Angriff der Gäste, die auf rechts etwas Platz haben. Kastenmeier spekuliert auf eine Flanke, während Petkov dann aber aus dem Halbfeld den Ball Richtung Tor bringt und fast Kastenmeier auf dem falschen Fuß erwischt. Das war schon mal etwas gefährlicher. Aber nur etwas. Der Ball war lange unterwegs. 

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Aus dem Gewühl spielt Appelkamp den öffnenden Pass auf die rechte Seite, Iyoha hat etwas Platz, flankt aber in den leeren Strafraum, Ljubicic hatte sich angekündigt, traf aber erst mit Verspätung ein.

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Die Anfangsphase wirkt etwas nervös, das ist auch kein Wunder, wenn so viel auf dem Spiel steht. Viele Zweikämpfe im Mittelfeld, viele Ballbesitzwechsel. Nervös halt.

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Was ist damit genau gemeint? Nur zwei Teams in der Liga haben mehr Kontertore erzielt als die Saarländer. Die hier zunächst Mühe mit der Herangehensweise der Fortuna haben. Schon am eigenen Strafraum werden die Elversberger gepresst.

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Die Fortuna versucht, den Aufbau der Elversberger hoch zu stören. Ein interessanter Plan gegen eine der besten Umschaltmannschaften in der 2. Liga. Das kann auch ins Auge gehen. 

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Frühlingshafte Temperaturen in Düsseldorf, um die 20 Grad, strahlender Sonnenschein, alles ist gerichtet für ein Fußballfest. Fragt sich nur, für wen?

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Los gehts, sagt Wolfgang Haslberger.

Die Elversberger zeigten zuletzt jedoch schwankende Leistungen, aus Sicht der Düsseldorfer allerdings auf sehr hohem Niveau. Nur zwei Siege gabs aus den letzten fünf Spielen. Allerdings zeigten sich die Saarländer im Unterschied zur Konkurrenz aus Paderborn und Hannover im Schlussspurt ausgesprochen nervenstark.

Sechs der letzten sieben Spiele haben die Rheinländer verloren, nur Münster hat in der Rückrunde weniger Punkte geholt, die aktuelle Form kann die Fans der Fortuna kaum optimistisch stimmen.

Bei der Fortuna dagegen - wie die sich schlägt, darauf wird man heute gespannt ab dem Dreizehnten, Dresden (38 Punkte) draufschauen. Wobei das Interesse genauso der Begegnung in Berlin gilt. Verlieren die Düsseldorfer heute, droht ein epischer letzter Spieltag im Kampf um den Relegationsplatz - es kommt zum direkten Aufeinandertreffen mit Fürth. Und es ist da fast egal, wie die Spielvereinigung sich heute schlägt.

Immer unter der Voraussetzung, dass die Elversberger am letzten Spieltag gegen Schlusslicht Preußen verlieren. Angesichts des Gegners im letzten Spiel ließe sich sogar darüber spekulieren, ob die Saarländer sich heute nicht sogar eine Niederlage leisten könnten.

Wir fangen oben an, weil die Situation an der Spitze weniger komplex ist. Die Sache ist ganz einfach aus Sicht der Elversberger. Gewinnen die heute, wird es extrem unwahrscheinlich, dass Hannover bzw. Paderborn, beide vor der Partie noch punktgleich mit der SVE, noch acht bzw. zwölf Treffer fürs Torverhältnis gutmachen können.

Und gleichzeitig könnte einer der großen Traditionsvereine weiter dem Abgrund, sprich 3. Liga, entgegentaumeln. Schauen wir also auf die aktuelle Tabellensituation, so wie sich nach den bisherigen Partien des Spieltages darstellt.

Mit Klubs von abseits der Großstädte kennt man sich im Oberhaus aus. Heute könnte sich entscheiden, ob so ein weiterer Exot dazustößt. Und ganz ehrlich, gegen Hoffenheim ist Elversberg ja quasi eine Metropole. Mit einem Bein steht die SV Elversberg in der Bundesliga, das andere könnte sie heute nachziehen.

Nach dem Schützenfest gegen Paderborn sieht Wagner keinen Anlass, an der Anfangsformation rumzuwerkeln. Vielleicht ist er nach einer anstrengenden Saison aber auch einfach müde. Er verändert nichts.

Vincent Wagner hat sich für diese Startelf entschieden: Kristof - Gyamerah, Le Joncour, Rohr, Günther - Conde, Poreba, Petkov, Pherai, Zimmerschied - Mokwa.

Ende schickt dieselbe Elf aufs Feld, die letzten Woche Schalke zum Meister machte. Gegen Schalke kann man halt mal verlieren.

Alexander Ende hat die Fortuna so formiert: Kastenmeier - Zimmermann, Oberdorf, Egouli, Lenz - Alexandropoulos, Breithaupt, Iyoha, Appelkamp, Ljubicic - Itten.

Der Abstiegskampf in der 2. Liga ist spannend, der Aufstiegskampf ist spannend. Und in der heutigen Partie in Düsseldorf gehts um beides. Das ist doch perfekt organisiert. Schauen wir auf die Aufstellungen.

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 33. Spieltages zwischen Fortuna Düsseldorf und der SV 07 Elversberg.