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Fortuna Düsseldorf - VfL Wolfsburg

Bundesliga

Fortuna Düsseldorf 1

  • N Gießelmann 16'

VfL Wolfsburg 1

  • W Weghorst 29'

Bundesliga, 4. Spieltag

Wolfsburg verpasst Tabellenspitze - Wirbel um Fortuna-Treffer

Sport-Informations-Dienst (SID)

14.09.2019 | 11:37 Uhr

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Wolfsburgs Trainer Oliver Glasner ärgert sich, dass seine Mannschaft nicht weiter verteidigt hat.

Der VfL Wolfsburg bleibt in der Bundesliga auch nach vier Spieltagen ungeschlagen, verpasst nach dem 1:1 in Düsseldorf aber die Tabellenspitze.

Ein Sieg bei Fortuna Düsseldorf hätte den Niedersachsen vorläufig Platz eins und den besten Saisonstart ihrer Bundesliga-Geschichte beschert, doch es reichte im Freitagabendspiel gegen kampfstarke Gastgeber trotz Überlegenheit nur zu einem 1:1 (1:1). Fortuna-Schreck Wout Weghorst (29.) glich die Düsseldorfer Führung durch Niko Gießelmann (17.) aus.

"Wir haben es in der zweiten Halbzeit sehr schlecht gemacht, wir haben so gespielt, wie Düsseldorf es von uns wollte", sagte Weghorst bei DAZN: "Ich freue mich über mein Tor, aber mit einem Punkt hier können wir als VfL Wolfsburg einfach nicht zufrieden sein."

"Das ganze Stadion zittert vor diesem Mann", hatte die Düsseldorfer Boulevard-Zeitung Express über Weghorst geschrieben - und irgendwie stimmte das ja auch. In der vergangenen Saison hatte der niederländische VfL-Stürmer, der sich so gerne endlich in die Nationalmannschaft schießen würde, die Fortuna bereits mit vier Toren und drei Vorlagen gequält.

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Arnold verpasst frühe Wölfe-Führung

Die erste große Chance des Spiels hatte vor 36.758 Zuschauern allerdings nicht Weghorst, sondern sein Teamkollege Maximilian Arnold, der nach einer konfusen Szene den Ball am leeren Tor vorbeischob (3.). Auf der Gegenseite geriet das Tor von Pavao Pervan, der den verletzten Koen Casteels vertrat, erstmals durch Rouwen Hennings in Gefahr (7.).

Die Fortuna setzte gegen die technisch stärkeren Gäste auf Leidenschaft und Zweikampfhärte. Zudem gelang es ihr, die von Trainer Oliver Glasner umformierte Wolfsburger Abwehr unter Druck zu setzen, bevor diese sich sortieren konnte.

Umstrittener Treffer von Düsseldorf

Im entscheidenden Moment fehlte jedoch die Idee, bis Gießelmann seinen Gewaltschuss mit links versenkte. Pervan hätte diesen im kurzen Eck parieren können, zudem war der Ball im Aufbau des Angriffs wohl im Seitenaus gewesen - der Video-Assistent griff jedoch nicht entscheidend ein.

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"Ich stand direkt daneben", sagte Weghorst, "der Ball ist klar im Aus, da ging es nicht um Millimeter. Das ist der Job des Schiedsrichters, das ist einfach bitter."

Wolfsburg war danach einige Minuten lang aus dem Konzept. Und: Was machte eigentlich Wout Weghorst? Fast eine halbe Stunde lang nichts. Zumindest nichts Auffälliges. Dann stand er aber perfekt, nachdem Josip Brekalo sich auf der rechten Seite durchgesetzt hatte, und er tunnelte Torhüter Zack Steffen zum 1:1. Der Fortuna-Schreck hatte wieder zugeschlagen.

Zweite Halbzeit mit wenig Highlights

Die Wölfe witterten nach der Pause die Gelegenheit zum Sturm an die Spitze. Sie ließen den Ball besser, wenn auch nicht immer präzise laufen, im Zentrum lauerte Weghorst gegen Robin Bormuth und Kaan Ayhan auf den nächsten Streich. Auch neben dem Platz gab es bei der Fortuna währenddessen Unruhe: Der Spiegel berichtete am Abend des Spiels über vermeintliche Vetternwirtschaft und Chaos in der Vereinsführung, was der Klub umgehend auf seiner Homepage scharf dementierte.

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Auf dem Feld waren die Düsseldorfer Mitte der zweiten Halbzeit eingeschnürt und wirkten müde. Die wenigen Konterchancen wurden dementsprechend meist schlampig ausgespielt. Andererseits war Wolfsburg zu selten wirklich gefährlich.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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