SV Elversberg - Hertha BSC; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

SV Elversberg - Hertha BSC. 2. Bundesliga.

Waldstadion an der KaiserlindeZuschauer9.291.

SV Elversberg 0

    Hertha BSC 3

    • P Klemens (42. minute)
    • J Schuler (58. minute)
    • T Leistner (78. minute)

    Live-Kommentar

    Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der 2. Bundesliga geht es bei uns bereits heute Abend wieder weiter, wenn ab 20:30 Uhr Darmstadt zum Heimspiel gegen Kaiserslautern lädt. Ihnen noch ein schönes Wochenende und bis bald!

    Noch ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften nächste Woche im Unterhaus: Während Elversberg am Samstagabend in Dresden zu Gast ist, empfängt die Hertha zuvor am Nachmittag Hannover zu Hause. Ernst wird es für die Alte Dame aber bereits am Dienstagabend, wenn im Viertelfinale des DFB-Pokals das Heimspiel gegen Freiburg ansteht.

    Nach zuletzt fünf Unentschieden in Folge und sechs Spielen ohne Sieg feiert die Hertha einen wichtigen Dreier und verkürzt den Rückstand auf Elversberg auf vier Punkte. Während die Alte Dame Tabellensechster bleibt, fallen die Saarländer auf den Relegationsplatz zurück und könnten heute Abend noch von Darmstadt überholt werden.

    In den letzten Wochen hat die Hertha bereits wesentlich mehr Aufwand betrieben, für den ersten Sieg im neuen Jahr brauchte es heute neben einer stabilen Defensivleistung die pure Effizienz vor dem Tor. Trotz 17:6 Abschlüssen für Elversberg ist dieser Erfolg nach einer abgezockten Mannschaftsleistung nicht unverdient, wenngleich er in der Höhe etwas zu hoch ausfällt. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass sich die Qualität der Elversberger Chancen in Grenzen hielt, am Ende spricht der xG-Wert sogar leicht für die Berliner (1,17 zu 1,23).

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    Es bleibt beim 3:0 für die Hertha - Abpfiff an der Kaiserlinde! 

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    Poreba nochmal mit einem Volleyversuch halblinks von der Strafraumkante - deutlich drüber. 

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    Im Übrigen werden vier Minuten nachgespielt. 

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    Vincent Wagner schöpft sein Wechselkontingent aus und schenkt Raif Adam noch ein paar Minuten. Zimmerschied hat das Feld verlassen. 

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    Am Ausgang dieses Spiels werden die Bemühungen der Saarländer aber natürlich nichts mehr ändern. Vorne effizient, hinten stabil - die Hertha wird in Kürze einen wichtigen Auswärtssieg einfahren.

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    Die Hausherren stecken nicht auf und stehen inzwischen bei 16:6 Abschlüssen. Bei einem xG-Wert von 1,11 hält sich die Qualität der Chancen aber auch in Grenzen. 

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    Schon wieder Ernst! Bei einem Steckpass von Zimmerschied über halbrechts bleibt die Fahne unten, so taucht Schnellbacher im Rücken der Abwehr frei vor Ernst auf. Von der rechten Fünfergrenze ist der Winkel jedoch spitz, Ernst macht sich breit und pariert abermals stark zur Ecke.

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    Fast das 1:3! Mit einem schnell ausgeführten Freistoß setzt Conte Zimmerschied links im Strafraum ein, der scharf an den zweiten Pfosten spielt. An der rechten Fünfergrenze grätscht Malanga in das Zuspiel und befördert den Ball aus spitzem Winkel auf das Tor. Im kurzen Eck ist Ernst aber zur Stelle und baggert den Ball gerade noch vor der Linie nach vorne. 

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    Außerdem feiert Neuzugang Brekalo sein BSC-Debüt. An seiner Stelle verlässt Winkler das Feld.

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    Stefan Leitl wechselt doppelt und bringt zunächst Sessa im zentralen Mittelfeld für Cuisance. 

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    Das Tor wird im Hintergrund noch auf ein mögliches Foulspiel überprüft. Dudziak hatte gegen Conte gut nachgesetzt, ehe der Ball zu Leistner kam. Letztlich war aber alles sauber - das Tor zählt.

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    Tooor! Elversberg - HERTHA 0:3. Es geht sogar noch effizienter, die Vorentscheidung! Eine Seguin-Freistoßflanke aus dem rechten Halbfeld wird im Sechzehner in den Rückraum geklärt, wo Leistner zentral an der Strafraumkante lauert. Mit dem ersten Kontakt nimmt Leistner den Ball an und donnert ihn mit dem zweiten Kontakt halbrechts unter das Tordach. Kristof steht eigentlich richtig, doch sieht er den verdeckten Schuss spät und reißt den Arm nicht rechtzeitig hoch. 

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    Vorlage Jeremy Dudziak

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    So effizient hat man die Hertha in diesem Jahr noch nicht gesehen. Bei 12:5 Abschlüssen zugunsten der Saarländer gehen die Berliner mit einer Zwei-Tore-Führung in die Schlussviertelstunde. 

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    Gute Chance für Elversberg! Bei einer Freistoßflanke links auf Sechzehnerhöhe zieht Zimmerschied den Ball hoch hinter den zweiten Pfosten, wo Le Joncour im Rücken von Grönning frei zum Kopfball kommt und aus etwas spitzem Winkel den rechten Außenpfosten trifft. 

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    Vincent Wagner zieht seinen vierten Joker und bringt in der Offensive Schnellbacher für Mokwa neu ins Spiel. 

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    Nach längst ertöntem Pfiff spielt Reese den Ball weg und sieht für diese Unsportlichkeit Gelb.

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    Außerdem übernimmt Dudziak im Mittelfeld für Klemens. 

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    Doppelwechsel jetzt auch bei der Hertha: Im Sturm macht Torschütze Schuler positionsgetreu für Grönning Platz.

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    Hui! Bei einem eigentlich verunglückten Zimmerschied-Schuss von der Strafraumkante hält Karbownik vor dem Fünfer den Fuß rein und fälscht den Ball nur hauchdünn neben den linken Pfosten ab. 

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    Elversberg erhöht jetzt die Schlagzahl. Malanga legt den Ball rüber auf Mickelson, der links im Strafraum mit seinem Querpass hängenbleibt. Dabei prallt die Kugel Petkov vor die Füße, der auf engstem Raum geblockt wird. 

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    Zudem wird Verteidiger Rohr durch Offensivmann Malanga ersetzt. 

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    Doppelwechsel aufseiten der Saarländer: Conde kommt zunächst für Schmahl.

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    Den fälligen Freistoß aus 17 Metern setzt Schmahl zu niedrig an und bleibt an der Mauer hängen.

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    An der Grenze zur Notbremse. Klemens spielt einen Fehlpass genau in die Füße von Mokwa, der sich den Ball in den Strafraum an Gechter vorbeilegt. Vor dem Sechzehner lässt Gechter Mokwa voll auflaufen und richtet seine Abwehraktion nur gegen den Mann. Gechter hat Glück, dass Leistner zumindest noch in der Nähe stand und kommt mit Gelb davon. 

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    Aber die Saarländer haben in dieser Saison bereits mehrfach einen langen Atem bewiesen und 15 Tore allein in der Schlussviertelstunde erzielt - Ligahöchstwert. Zeit bleibt ja ohnehin noch auf der Uhr. 

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    Auch nach dem zweiten Gegentreffer tun sich die Saarländer schwer. Im zweiten Durchgang hat die Elv erst einen Abschluss verzeichnet, die Hertha dagegen steht kompakt und lässt nichts anbrennen.

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    Tooor! Elversberg - HERTHA 0:2. Das Ende der Elversberger Heimserie rückt näher! Aus der eigenen Hälfte schlägt Seguin den Ball über rechts lang in den Lauf von Reese, der die Kugel klasse per Kopf mitnimmt und davon profitiert, dass Rohr aus dem Zentrum rausrückt. Dadurch steht Schuler völlig frei und Reese hebt den Ball halbrechts vor dem Sechzehner rüber zu seinem Mitspieler. Zentral im Strafraum kontrolliert Schuler den Ball gut und trifft aus elf Metern frei vor Kristof stramm ins linke Eck. 

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    Vorlage Fabian Reese

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    Mickelson kommt im Mittelfeld deutlich zu spät gegen Cuisance und stempelt den Franzosen dabei kräftig. In dieser Form hat Lukas Benen das offensichtlich nicht gesehen und belässt es bei einer mündlichen Ermahnung. 

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    Conte macht den Ball am gegnerischen Sechzehner fest und legt auf Mickelson zurück, der links in den Strafraum auf Zimmerschied weiterleitet. Zimmerschied zieht nach innen und setzt seinen flachen Versuch halblinks von der Strafraumkante an das linke Außennetz.

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    Saisonübergreifend ist Elversberg seit zwölf Zweitliga-Heimspielen ungeschlagen (7S 5U) und stellt damit die längste aktive Serie im Unterhaus. Blendet man die Relegation aus, musste man die letzte Niederlage an der Kaiserlinde im März des Vorjahres gegen Preußen Münster hinnehmen (0:1).

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    Zimmerschied geht auf der linken Seite an Klemens vorbei und gibt links im Strafraum von der Grundlinie halbhoch nach innen. Am ersten Pfosten fehlt Conte ein halber Schritt, dahinter kommt Petkov mit dem hohen Bein nicht mehr ganz hin.

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    Riesenchance für die Hertha! Karbownik leitet auf der linken Seite stark ein, dringt dabei in den Strafraum ein und gibt von der linken Grundlinie nach innen. Auf Höhe des ersten Pfostens schlägt Schuler etwas unbeholfen am aufsetzenden Ball vorbei, dahinter klärt Pinckert aber direkt in die Füße von Reese. Aus zentralen acht Metern kann Reese freistehend abschließen und trifft Pinckert vor der Linie am Rücken, der den Ball um den linken Pfosten blockt.

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    Die Hertha bleibt dagegen nach der Pause personell unverändert - der zweite Durchgang läuft. 

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    Aufseiten der Hausherren hat Vincent Wagner die Halbzeit für seinen ersten Wechsel genutzt: In der Defensive ersetzt Le Joncour fortan Gyamerah.

    Ein Eckball für die Hertha kurz vor der Halbzeit machte bislang den Unterschied. Nach einem schwungvollen Beginn flachte das Spiel ab, Elversberg übernahm mit 63 Prozent Ballbesitz die Kontrolle, tat sich ohne die nötige Durchschlagskraft aber schwer. Die Hertha beschränkte sich lange auf das Verteidigen und fand offensiv zeitweise gar nicht statt. Erst zum Ende setzte man vereinzelte Nadelstiche mittels Standardsituationen und ging so überraschend in Führung. 

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    Halbzeit an der Kaiserlinde. 

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    Nach einem Schubser im Laufduell mit Gechter kommt Mokwa mit einer mündlichen Ermahnung davon. Etwas wütend hatte Leitl den Ball an der Seitenlinie gegen den Boden geworfen und sieht dafür jetzt die Gelbe Karte. 

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    Drei Minuten werden nachgespielt. 

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    Pinckert verteidigt gut nach vorne und fängt den Ball im Halbfeld mit der Brust ab. Der Innenverteidiger macht noch einige Meter und setzt seinen Schuss aus 20 Metern zu hoch an. 

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    Die Hertha setzt nach. Im Dribbling tankt sich Winkler von rechts gut in den Sechzehner und wird vor der Grundlinie auf Kosten der nächsten Ecke geblockt. Diesmal ist Kristof zur Stelle und packt bei der Hereingabe von rechts sicher zu.

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    Tooor! Elversberg - HERTHA 0:1. Wie gesagt, Standardsituationen! Eine Ecke von links hebt Seguin gefühlvoll ganz dicht vor das Tor, wo Klemens in seinem Rücken von Pinckert umklammert wird. Und weil Kristof auf der Linie kleben bleibt, kann Klemens zwei Meter vor dem Tor im Stand den Hinterkopf hinhalten. Ist am Ende sogar noch Pinckert selbst mit der Schulter dran? Völlig egal - der Ball liegt im Tor! 

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    Vorlage Paul Seguin

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    Aus dem Spiel heraus tut sich die Hertha weiterhin enorm schwer, umso mehr könnte es heute auf Standardsituationen ankommen - der Kopfball von Gechter war schon fast ein Hochkaräter.

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    Die bislang beste Chance für die Hertha! Aus dem rechten Halbfeld serviert Seguin eine Freistoßflanke mit Zug in den Sechzehner, wo Gechter aus dem Rückraum durchläuft und dabei nicht aus dem Abseits kommt. So kann Gechter aus zentralen neun Metern völlig frei zum Kopfball hochsteigen, setzt diesen aber zu mittig genau in die Arme von Kristof. 

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    Da war mehr drin. Bei einer SVE-Ecke von rechts rutscht der Ball in den Rückraum durch, wo Mickelson zu viel Platz hat. Den hohen Ball lässt er mit der Brust tropfen, bei seinem Dropkick mit dem zweiten Kontakt rutscht ihm die Kugel aber über den Spann und geht deutlich links vorbei. 

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    Elversberg bleibt jedenfalls spielbestimmend. Der geblockte Distanzschuss von Seguin war im Übrigen gleichbedeutend mit dem ersten Abschluss der Berliner, die bei einem xG-Wert von 0,02 stehen. 

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    Nach einer Ecke für die Hertha wird Seguin aus der zweiten Reihe geblockt - und schon läuft der schnelle Konter. Kurzzeitig deutet sich sogar eine Zwei-gegen-Eins-Situation für Elversberg an, Conte schiebt über rechts an und wird zu seiner Linken von Mokwa unterstützt. Im richtigen Moment rückt Eitschberger aber gut raus, stellt dadurch den Passweg zu und kocht Conte rechts im Strafraum ab. 

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    Viel passiert derzeit nicht. Jetzt gelingt den Hausherren spielerisch mal der schnelle Übergang aus dem Mittelfeld ins letzte Drittel. Zentral vor dem Sechzehner ist der erste Kontakt von Petkov aber nicht gut, der mit seinem versuchten Steckpass auf Conte hängenbleibt. 

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    Und so verzeichnen die Saarländer mittlerweile fast 65 Prozent Ballbesitz. Die Berliner stehen aber gut und halten die Räume im letzten Drittel bislang dicht. 

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    Nach einer schwungvollen Anfangsphase hat sich das Geschehen doch ziemlich beruhigt. Anfänglich noch sehr gallig gegen den Ball, steht die Hertha inzwischen tief in der eigenen Hälfte und überlässt Elversberg das Spiel. 

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    Vor dem Sechzehner gewinnen die Saarländer den zweiten Ball, worauf sich Poreba aus halblinken 18 Metern versucht - direkt in die Arme von Ernst. 

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    Die Ecke bringt nichts ein, nach einem Foul von Eitschberger an Zimmerschied ruht der Ball kurz darauf aber schon wieder. Auf Sechzehnerhöhe zieht Zimmerschied seine Freistoßflanke von links an den ersten Pfosten, wo Reese ungewollt mit dem Hinterkopf in die Mitte verlängert. Schmahl kann aus sechs Metern aber nicht mehr rechtzeitig reagieren, in Ping-Pong-Manier wird Klemens angeköpft und kann klären.

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    Mit einem Steckpass wird Conte links im Strafraum in Szene gesetzt, von hinten bleibt Eitschberger aber dran und blockt die Hereingabe mit einer beherzten Grätsche zur Ecke.

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    Und so kommt es auch, Stefan Leitl muss früh wechseln: Rechts hinten übernimmt Eitschberger positionsgetreu für Zeefuik.

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    Erneut geht Zeefuik zu Boden. Bei seinem Einsatz an der linken Grundlinie war Zeefuik weggerutscht und ist dabei unglücklich mit dem Knie im Rasen hängengeblieben. Der Niederländer dürfte das Feld jetzt wohl doch vorzeitig verlassen müssen.

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    Guter Versuch. Auf der rechten Seite steckt Gyamerah in den Lauf von Petkov durch, der mit einem Flankenversuch zunächst hängenbleibt. Petkov schnappt sich aber den zweiten Ball und versucht es von der rechten Sechzehnergrenze mit einem Schlenzer, den er etwas zu hoch ansetzt.

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    Mit einem langen Ausfallschritt kratzt Zeefuik den Ball noch von der linken Grundlinie und kracht dann in die Bande. Kurz auf die Zähne gebissen, geht es für den Rechtsverteidiger wieder weiter. 

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    Munterer Beginn in Elversberg. Beide Mannschaften sind offensiv ausgerichtet und dabei direkt auf Betriebstemperatur.

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    Für ein taktisches Foul im Mittelfeld an Zeefuik sieht Mickelson früh die erste Gelbe Karte in diesem Spiel.

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    Bei diesem Einsatz von Ernst kam Mokwa zu Fall, war das alles fair? Der VAR überprüft die Szene kurz im Hintergrund, Ernst hatte aber klar den Ball gespielt - kein Elfmeter. 

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    Elversberg hat die erste Großchance! Bei einem langen Ball leistet sich Gechter vor dem eigenen Sechzehner einen dicken Schnitzer und legt die Kugel aus der Luft zu kurz in den Strafraum. Dort spritzt Mokwa dazwischen, Ernst riskiert aber Kopf und Kragen und hat die Hände zuvor am Ball. Der Ball wird aber nochmal frei und Petkov schließt links im Strafraum aus spitzem Winkel ab. Im kurzen Eck steht Karbownik richtig und kann vor der Linie klären.

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    Karbownik verteidigt gut nach vorne und taucht nach einem schicken Doppelpass mit Kownacki links im Strafraum auf, wo seiner Querpass abgefangen werden kann. 

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    Ganz kurzfristig hat es offensichtlich noch eine Startelfänderung aufseiten der Berliner gegeben. Ursprünglich sollte Dardai in der Innenverteidigung auflaufen, seinen Platz nimmt stattdessen Leistner ein. 

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    Wir wären so weit, Elversberg hat angestoßen.

    Geleitet wird die Partie von Lukas Benen, der dabei von Fynn Kohn und Lennart Kernchen an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Jonas Weickenmeier, vor den Bildschirmen bilden Michael Bacher und Franziska Wildfeuer das VAR-Duo. 

    Bereits zum dritten Mal treffen Elversberg und die Hertha in dieser Saison aufeinander. Für eine hochverdiente 0:2-Hinspielniederlage konnte sich die Alte Dame zwei Monate später zu Hause in der 2. Runde des DFB-Pokals revanchieren (3:0) und spielt nächste Woche um den Halbfinaleinzug gegen Freiburg. In der 2. Liga konnten die Berliner aber lediglich das erste der bisherigen fünf Duelle gegen die Saarländer für sich entscheiden und verloren seitdem die letzten vier mit einem Gesamttorverhältnis von 3:14.

    Elversberg kehrte zuletzt auf die Siegerstraße zurück und feierte nach zuvor drei sieglosen Partien (2U, 1N) den ersten Dreier im neuen Jahr. Zwar kam der Platzverweis für Lautern den Saarländern zugute, doch spielte man die Überzahl im Stile einer Spitzenmannschaft auch unheimlich clever aus. Vincent Wagner lobte dabei die gesteigerte Effizienz, zumal Elversberg mit 37 Toren auch so schon die beste Offensive der Liga stellt. Die spielstarke Elv ist längst ein heißer Aufstiegsanwärter und zu Hause noch ungeschlagen (5S, 4U).

    Bereits vor dem 2:2 gegen Darmstadt hatte Kapitän Fabian Reese das Problem der Hertha auf den Punkt gebracht: "Wir bringen uns Woche für Woche um den verdienten Lohn." Auch gegen die Lilien war man zu Beginn drückend überlegen und hätte das Spiel vor der Pause entscheiden können, stattdessen stand am Ende das fünfte Remis in Folge. Die Hertha tritt auf der Stelle und der Druck wird immer größer. Gegen die aktuelle Top 4 um Elversberg ist man zudem noch sieglos und holte in sechs Spielen nur drei Punkte. 

    Bekommt die 2. Liga heute Nachmittag einen neuen Spitzenreiter? Zumindest liefern sich Elversberg und Schalke ein Fernduell, in das die Saarländer als Tabellenzweiter mit nur einem Punkt Rückstand auf Königsblau gehen. Viel wichtiger aus SVE-Sicht ist aber natürlich das direkte Duell gegen die Hertha, in dem man einen Konkurrenten um den Aufstieg distanzieren könnte. Somit lastet auch der deutlich größere Druck auf den Gästen, die auf Platz 7 sieben Punkte hinter Elversberg und auch dem Relegationsplatz liegen.

    Zu Hause gegen Darmstadt gab die Hertha letzte Woche eine 2:0-Führung aus der Hand und musste zum Ende in Unterzahl zumindest den einen Punkt absichern. Im Vergleich dazu tauscht Stefan Leitl seine Startelf heute auf drei Positionen aus: Während Zeefuik nach abgesessener Gelbsperre zurückkehrt und rechts hinten Eitschberger wieder auf die Bank verdrängt, wurde Kownacki nach seinem Platzverweis für drei Spiele gesperrt - an vorderster Front wird der Pole durch Schuler ersetzt. Sehr kurzfristig rückt zudem Leistner für Dardai in die Innenverteidigung, der nach dem Aufwärmen über Hüftprobleme klagte.  

    Und hier die Aufstellung der Gäste aus Berlin: Ernst - Zeefuik, Gechter, Leistner, Karbownik - Klemens, Seguin - Reese, Cuisance, Winkler - Schuler. 

    Im Auswärtsspiel gegen Lautern profitierte die SVE vor einer Woche von einem Platzverweis und gewann nach einer gesamten Halbzeit in Überzahl letztlich souverän 3:1. Vincent Wagner sieht auch keinen Grund für etwaige Wechsel und vertraut heute auf die exakt gleiche Startelf wie schon am Betzenberg. Während Luca Pfeiffer nach langer Leidenszeit erstmals im SVE-Kader steht, fehlt Winter-Neuzugang Pherai aufgrund von Wadenbeschwerden.

    Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Kristof - Gyamerah, Pinckert, Rohr, Mickelson - Schmahl, Poreba - Petkov, Conte, Zimmerschied - Mokwa.

    Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 21. Spieltages zwischen der SV 07 Elversberg und Hertha BSC.