England - DR Kongo; FIFA WM 2026 Sechzehntelfinale

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England - DR Kongo. FIFA WM 2026 Sechzehntelfinale.

Mercedes-Benz StadiumZuschauer68.239.

England 2

  • H Kane (75. minute, 86. minute)

DR Kongo 1

  • B Cipenga (7. minute)

England gewinnt WM-Sechzehntelfinale gegen DR Kongo dank Harry Kane

Tor-Garant Harry Kane lässt England aufatmen, das peinliche Aus ist abgewendet: Dank eines späten Doppelpacks ihres herausragenden Anführers hat die Mannschaft von Teammanager Thomas Tuchel ihren Traum vom zweiten WM-Titel gerade so am Leben erhalten.

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Harry Kane bewahrt England vor dem peinlichen Aus gegen die Demokratische Republik Kongo und hievt die ''Three Lions'' mit seinem Doppelpack ins WM-Sechzehntelfinale.

Im spektakulären Sechzehntelfinale gegen den wie entfesselt aufspielenden Außenseiter aus der Demokratischen Republik Kongo verhinderte der Vize-Europameister am Mittwoch in Atlanta eine Blamage und mühte sich letztlich zu einem 2:1 (0:1)-Sieg.

Bayern Münchens Stürmerstar Kane (75., 86.) drehte die Partie mit seiner großen Klasse zugunsten der Engländer, die lange an Kongos überragendem Torwart Lionel Mpasi verzweifelt waren, Brian Cipenga (7.) traf für die Zentralafrikaner.

England - DR Kongo 2:1 (0:1) - Matchfacts

  • Tore: 0:1 Cipenga (7.), 1:1 Kane (75.), 2:1 Kane (86.)
  • 🟨 Gelbe Karten: Bellingham – Sadiki
  • 👨‍⚖️ Schiedsrichter: Adham Makhadmeh (Jordanien)
  • 🏟️ Zuschauer: 68.239 (Atlanta)

England:
Pickford – Spence (70. Eze), Konsa, Guehi, O'Reilly – Anderson – Bellingham, Rice (90.+1 Stones) – Madueke (61. Saka), Kane, Rashford (61. Gordon)
Trainer: Tuchel

DR Kongo:
Mpasi-Nzau – Wan-Bissaka, Mbemba, Tuanzebe, Sadiki, Masuaku (89. Joris Kayembe) – Mukau (76. Edo Kayembe), Moutoussamy (89. Mayele), Mbuku (64. Elia) – Cipenga (76. Bongonda), Wissa
Trainer: Desabre

"Diese großen Spieler bei der Weltmeisterschaft - schauen die sich gegenseitig an und denken dann: 'Nein, nicht mit mir. Und dann treffe ich und mache einen Hattrick?' Was geht da eigentlich ab? Das ist verrückt. Das sind alles Haie. Wenn sie Blut wittern, kommen sie und treffen", zeigte sich Tuchel von Kane verblüfft.

Ein Aus in der Runde der letzten 32 wäre das schlechteste WM-Abschneiden des Fußball-Mutterlandes, das seit 1966 auf einen WM-Triumph wartet, seit dem Scheitern in der Vorrunde vor zwölf Jahren in Brasilien gewesen. Nun geht es im Achtelfinale in der Nacht zu Montag (2.00 Uhr/MESZ) in Mexiko City gegen den mexikanischen Co-Gastgeber.

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Jürgen Klopp spricht über den Wert von Harry Kane in der englischen Nationalmannschaft.

Klopp schwärmt vom "englischen Messi"

"Ich bewundere diesen Spieler so sehr für alles, was er auf dem Fußballplatz macht. Er ist noch dazu ein Riesentyp. Im Grunde ist Harry Kane der englische Messi. Die Mitspieler wollen am Ende, dass er eine Aktion hat. Das ist eine Mannschaft: Eine Mannschaft muss verstehen: Welche Qualitäten hat der jeweilige Spieler? Jeder muss seinen Auftrag in den speziellen Momenten erfüllen. Das war für England vielleicht das schwierigste Spiel bei dieser WM", schwärmte Jürgen Klopp bei MagentaTV über den Bayern-Torgäger.

Für die DR Kongo endet derweil ihr historischer WM-Lauf, bereits der erstmalige Einzug in die K.o.-Runde und ein 1:1 gegen Cristiano Ronaldos Portugal in der Gruppenphasen waren in der von Krieg und Krisen gebeutelten Nation groß gefeiert worden. Bei der zuvor einzigen Turnierteilnahme 1974 (damals hieß das Land noch Zaire) waren die Kongolesen in der Vorrunde ausgeschieden. Nun hat ihr Land neue Helden.

England Nationalmannschaft

  • WM Teilnahmen: 16 (zuletzt 2022)
  • WM-Rekordtorschütze: Gary Lineker (10 Tore)
  • WM-Rekordspieler: Peter Shilton (17 Spiele)
  • FIFA-Weltrangliste: 4. Platz (Stand: 06/ 2026)
  • Beste WM-Platzierung: Weltmeister (1966)

DR Kongo schockt England früh

Nach den glanzlosen Auftritten in den abschließenden Gruppenspielen gegen Ghana (0:0) und Panama (2:0) hatte Tuchel Kritik einstecken müssen, England falle nichts gegen tiefstehende Mannschaften ein, monierte Ex-Nationalspieler Jamie Carragher in seiner Telegraph-Kolumne. Roy Keane ätzte, Tuchel wisse nicht, "wie seine beste Elf aussieht." Und der Deutsche wurde von der DR Kongo zunächst kalt erwischt.

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Thomas Tuchel ist nach dem 2:1-Sieg gegen Kongo erleichtert, fordert aber weiterhin Zuversicht und Geduld von seinem Team. Zudem ist Doppelpacker Harry Kane gerade in der besten Form in seiner Karriere - und ''er wird immer besser'', so der Coach.

Noch bevor die Engländer überhaupt einen ersten vernünftigen Angriff aufziehen konnten, schlug der Underdog zu. Kapitän Chancel Mbemba hebelte die englische Abwehr mit einer Halbfeldflanke aus, plötzlich stand Cipenga frei vor dem Tor und schloss eiskalt in die kurze Ecke ab. Völlig losgelöst feierte der Torschütze mit einem Salto, den Fans der "Three Lions" auf der Tribüne standen die Münder offen.

Die Leopards verteidigten in der Folge mutig nach vorne und suchten im Vorwärtsgang ihre Chancen. Erst nach der Trinkpause kam England gefährlicher auf, es entwickelte sich ein packendes Fußballspiel. Mpasi parierte einen Kopfball von Jude Bellingham (30.) stark, der gebürtige Engländer Aaron Wan-Bissaka klärte gegen Marcus Rashford (35.) auf der Linie.

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Kane dreht Partie im Alleingang

Doch die Kongolesen ließen sich nicht vollends in die eigene Hälfte drücken. Yoane Wissa (42.) vergab kurz vor der Pause die Riesenchance auf das 2:0 und traf nur den Pfosten. Danach Pech für die Engländer: Schiedsrichter Adham Makhadmeh aus Jordanien verweigerte dem bislang unsichtbaren Kane (43.) einen Elfmeter, nachdem er im Zweikampf mit Mpasi zu Fall gekommen war. Stattdessen rettete der Schlussmann zweimal Weltklasse gegen Bellingham und Kane (45.+2/45.+6).

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Englands Doppelpacker und Matchwinner Harry Kane über den 2:1-Sieg gegen Kongo und die Schwierigkeiten in der K.-o.-Phase. Zudem erzählt er, was er im Kreis nach dem Spiel zu seiner Mannschaft gesagt hat.

Nach der Halbzeitpause mussten die Engländer kommen - und sie kamen. Rashford (52.) traf das Außennetz, Bellingham (53.) zwang Mpasi nur Sekunden später zur nächsten Rettungsaktion. Doch auch die Kongolesen, die Englands Drangphase erst einmal überstehen mussten, hielten weiterhin dagegen. Doch England hatte Harry Kane, der mit Beginn der Schlussviertelstunde eine Flanke von Anthony Gordon einköpfte und danach die Partie per Rechtsschuss unnachahmlich drehte.

SID

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