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Eintracht Frankfurt - SC Freiburg. Bundesliga.

Eintracht Frankfurt 3

  • A Valente Silva ( 11m)
  • A Touré ()
  • R Ache ()

SC Freiburg 1

  • W Jeong ()

Bundesliga News: Eintracht Frankfurt mit späten Siegtreffern gegen Freiburg

Frankfurt holt Sieg zum Hütter-Abschied

SID

22.05.2021 | 23:52 Uhr

Adi Hütter hat bei Eintracht Frankfurt nach den zahllosen Querelen und Enttäuschungen der vergangenen Wochen einen halbwegs versöhnlichen Abschied geschafft.

Das Team des Österreichers gewann nach dem Verpassen der Champions-League-Qualifikation am letzten Spieltag mit 3:1 (0:0) gegen den SC Freiburg und beendete die Saison mit einer Rekordbilanz von 60 Punkten.

Andre Silva (62., Handelfmeter nach Videobeweis), Almamy Toure (87.) und Ragnar Ache (90.+2) schossen die Eintracht zum erst zweiten Sieg im sechsten Spiel seit der Abschiedsankündigung von Hütter. Woo-Yeong Jeong (77.) hatte zwischenzeitlich ausgeglichen. Zum ersten Mal seit 47 Jahren und zum dritten Mal insgesamt blieb die SGE damit in einer kompletten Bundesliga-Saison zu Hause ungeschlagen.

Muntere Anfangsphase

Die Freiburger müssen dagegen trotz einer eindrucksvollen Saison ihren Traum von der ersten Europacup-Teilnahme seit sieben Jahren begraben. Die Chance auf die neugeschaffene Conference League war aber ohnehin minimal.

Adi Hütter war mit "gemischten Gefühlen" in das letzte Spiel vor seinem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach gegangen. Er blicke auf "drei wunderschöne Jahre" bei der Eintracht zurück, aber die Enttäuschung nach dem Verpassen der Königsklasse sei schon noch "sehr präsent", sagte der 51-Jährige. Beim sportlich für die Hessen bedeutungslosen letzten Aufgalopp rotierte er ordentlich durch, unter anderem begann im Tor der 19-jährige Elias Bördner.

Und vor dem Kasten des Debütanten war in der Anfangsphase gleich reger Betrieb. Vincenzo Grifo zielte gleich dreimal (1., 4., 11.) aus aussichtsreicher Position Zentimeter vorbei, ehe Bördner beim Distanzschuss von Überraschungs-EM-Fahrer Christian Günter per Faustabwehr zur Stelle war. An der munteren Anfangsphase hatte aber auch die Eintracht ihren Anteil.

Flekken mit starken Paraden

Die Hütter-Elf agierte defensiv zu sorglos, kombinierte aber gleichzeitig offensiv sehr gefällig. Andre Silva (2.) scheiterte am Pfosten, die Versuche von Filip Kostic (18.) und Ajdin Hrustic (19.) parierte SC-Keeper Mark Flekken stark. Nach 20 Minuten schalteten beide Teams einen Gang zurück, aus dem offenen Schlagabtausch wurde zähes Ballgeschiebe im Mittelfeld.

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Erst in der Nachspielzeit wurde es nach einer Unsicherheit von Bördner nochmal gefährlich, doch Janik Haberer (45.+1) konnte die Nachschuss-Chance nach eigentlich harmlosem Grifo-Schuss nicht nutzen. Nach dem Wechsel erarbeitete sich die Eintracht ein Übergewicht, doch es blieb zunächst bei Halbchancen. Die Distanzschüsse von Silva (48.), Aymen Barkok (54., 58.) und Kostic (59.) konnte der starke Flekken allesamt parieren.

Erst beim Elfmeter von Silva war er machtlos, Haberer berührte zuvor den Ball nach einer Ecke mit der Hand in Kopfhöhe. Streich reagierte mit einem Dreifachwechsel, echte Gefahr entstand nur selten, für den Ausgleich reichte es dennoch. Dann drehte Frankfurt erneut auf.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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