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SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Eintracht Frankfurt - Glasgow Rangers. UEFA Europa League Finale.

Eintracht Frankfurt 1

  • R Borré ()

Glasgow Rangers 1

  • J Aribo ()

Eintracht Frankfurt gewinnt 5-4 im Elfmeterschießen

Live-Kommentar

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Damit wollen wir uns für heute verabschieden - bis die Feierlichkeiten im Ramon Sanchez-Pizjuan beendet sind, das wird noch eine ganze Weile dauern. Eine Saison unschlagbar in der Europa League, das lässt sich so schnell nicht wiederholen. Von niemanden. Gute Nacht.

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Wie gehts weiter? Abgesehen davon, dass für beide Teams in den heimischen Ligen die Saison bereits beendet ist? Mit dem UEFA Super Cup hat jedenfalls Frankfurt  bereits den nächsten festen Termin. In Helsinki. Wann genau, muss man mal noch abwarten, 7. August ist angedacht. Vielleicht gibts ja die Revanche gegen Real? Das wärs doch!

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Das könnte heute noch eine lange Nacht in Sevilla werden. Wahrscheinlich müssen die Eintracht-Fans wie in Barcelona wieder darauf aufmerksam gemacht werden, dass sie das Stadion jetzt langsam verlassen müssen. Perfekter Saisonabschluss für die Hessen aus einer Liga, wo sowieso nur ein Team Meister werden kann.

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Rode nimmt den Pokal in Empfang und arbeitet sich dann zwischen seine Teamkollegen, die sich zum Konfettiregen versammelt haben. Es gibt sogar ein kleines Feuerwerk im Hintergrund. Dann wird auch noch der alte Song der Queens eingespielt. Sie kennen die Abläufe.

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Dasselbe gilt für die wenigen schottischen Fans, die noch da sind, das Stadion ist nun fast völlig in Frankfurter Hand. Durchs Spielerspalier macht Oliver Glasner den Anfang. Dann gibts die ersten internationalen Medaillen für Frankfurter nach 42. Jahren.

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Dann holen die Rangers ihre Medaillen ab, vorneweg Coach Giovanni van Bronckhorst. Wird noch ein wenig dauern, bis sie das verdaut haben.

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Alles zu seiner Zeit, zunächst werden die Schiedsrichter ausgezeichnet. Und das war heute wirklich eine gute Spielleitung von Vincic und seinem Team.

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Die Enttäuschung bei den Rangers muss umso größer sein, als dass sie in der Verlängerung doch deutlich näher an der Entscheidung waren als die Frankfurter.

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Kann man sich hinterher leicht fragen, ob das so klug war, extra fürs Elfmeterschießen Spieler einzuwechseln? Lundstram will das eher nicht gelten lassen, in einer ersten Reaktion bezeichnet er das Elfmeterschießen als das, was es ist, eine reine Lotterie.

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Natürlich: Betrübte Gesichter auf der schottischen Seite, aber nicht nur auf den Rängen wird bei den Eintracht-Fans mittlerweile ausgelassen gefeiert. Bleibt nur noch eines, auf den Gegner im UEFA Super Cup warten. Und sich ganz gemütlich zurücklehnen.

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Die Bundesliga-Saison der Eintracht, sie hatte ihre Höhen und Tiefen. Aber wer fragt das noch, wenn nächstes Jahr trotzdem in der Königsklasse gespielt wird?

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Bis zur Pokalübergabe wirds noch ein Weilchen dauern, das nutzen die Frankfurter Spieler, um in der Kurve mit den Fans zu feiern. Die Invasion damals in Barcelona, die hatte sich echt gelohnt.

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Am Ende musste zum zweiten Mal in der Geschichte der Europa League das Elfmeterschießen herhalten, um einen Sieger zu finden. In den regulären 90 Minuten hatte die Eintracht klare Vorteile, kam aber über ein 1:1 nicht hinaus. In der Verlängerung wendete sich das Blatt, in der Schlussphase musste Trapp die Eintracht mehrfach ins Elfmeterschießen retten. So holte die Eintracht zum zweiten Mal nach 1980 den UEFA-Pokal, auch wenn der jetzt einen neuen Namen hat.

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Es folgen die üblichen Bilder. Alle Frankfurter laufen auf den völlig abgekämpften Borre zu, der zunächst kaum in der Lage zu sein scheint, sich richtig zu freuen. Kräftemäßig sind die Frankfurter völlig am Ende.

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Borre, wurde noch mal massiert vor dem Elfmeterschießen! Rechtsfuß. Hoch unter die Latte. Die Eintracht ist Europa-League-Sieger!

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Nun der eingewechselte Roofe. Innenpfosten, drin, Trapp war im bedrohten Eck, kam aber nicht ran.

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Kostic, zweiter Linksfuß. McGregor wieder im richtigen Eck, aber der Schuss war zu scharf.

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Ramsey, frisch eingewechselt. Trapp hält, bleibt in der Mitte. Und dort kommt der Ball auch hin! Vorteil Frankfurt.

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Kamada für die Eintracht. Der Japaner mit Wucht und hoch genug, dass McGregor keine Chance hat, auch wenn er das Eck ahnte.

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Für die Rangers tritt nun Arfield an, während des Spiels versuchte er es ein paar Mal aus der Distanz. Scharf und hoch, rechts in Kreuzeck. Nichts zu machen, 2:3.

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Hrustic souverän neben den linken Pfosten, 2:2.

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Davis lupft unter die Latte.

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Lenz trifft sehr souverän neben den rechten Pfosten. 1:1.

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Tavernier ist der erste. Trapp in die Ecke, Tavernier in die Mitte.

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Die Rangers fangen an. Leichter statistischer Vorteil, aber nur wenn sie treffen.

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Schlusspfiff. Elfmeterschießen.

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Freistoß Rangers, 23 Meter, Tavernier aus halbrechter Position, visiert den Winkel an. Der hätte gepasst aber Trapp ist zur Stelle.

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Und Roofe führt sich gleich gut ein. Geht zur Grundlinie und legt brillant zurück, Kent scheitert an einer Glanztat von Trapp, den Nachschuss Richtung offenes Tor von Davis klärt Jakic mit dem Kopf! DAS WAR ENG.

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Und Ramsay kommt für Sakala.

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Der völlig geplättete Barisic macht für Roofe Platz.

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Jakic, Lenz, Hrustic, die haben sich nach ihrer Einwechslung bewährt, nur Hauge macht eine eher unglückliche Figur, trifft häufig die falschen Entscheidungen. Die Partie ist häufiger unterbrochen, weil jemand krampft.

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Kent aus fast 30 Metern, kein Problem für Trapp. Aber da kommt jetzt relativ viel in seine Richtung, weil die Schotten offensichtlich mehr Reserven haben. Gerade in der Offensive der Frankfurter sind es mittlerweile vor allem die frischen Leute, die noch etwas zu bieten haben. Wie der Distanzschuss gerade von Jakic, dessen 30-Meter-Ding sich noch gefährlich senkt, allerdings nicht genug. Außerdem wäre McGregor sowieso dagewesen.

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Hauge treibt den Ball durchs Mittelfeld, wartet aber einen Tick zu lange mit dem Pass auf Kamada, dessen Zuspiel auf die Außenposition dann zu ungenau wird, immerhin war noch ein Verteidiger dazwischen, so dass es Einwurf gibt und der Ball in den Reihen der Frankfurter bleibt. Das ist bei diesen Temperaturen Gold wert.

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Es reicht also noch immer fürs Hin- und Herrennen.

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Und gleich zwei Chancen zu Wiederbeginn, bei den Frankfurtern verzieht Hrustic knapp von der Strafraumgrenze, während auf der Gegenseite kurz vorher Barisic mit einem gefährlichen Flatterball an Trapp scheiterte.

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Und schon gehts weiter.

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Bei der Eintracht kommt für die zweite Hälfte der Verlängerung Hrustic für Sow.

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Auch auffällig, den Schiedsdrichter musste man heute kaum erwähnen. Eher ein gutes Zeichen. Zur Erinnerung: Slavko Vincic pfeift. Zur Pause.

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Wieder das Duell Sakala-Lenz, diesmal geht das fast in Richtung taktisches Foul bei Lenz, aber er verkauft das gut, die Karte bleibt stecken. Lenz scheint wirklich für Entlastung gerade auf der linken Frankfurter Seite zu sorgen.

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Ganz wichtig, Sakala hat viel Feld vor sich, aber Lenz fährt den Fuß raus und kann den Ball abfangen. Sonst hätte es heikel werden können. Kein schlechter Zug von Glasner, da auf der rechten Außenbahn gegen Sakala einen frischen Mann zu bringen.

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Sakala bringt Arfield an der Strafraumgrenze in Schussposition, doch Jakic steht genau richtig, um den Abschluss zu blocken.

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Bei den Rangers kommt Sands für Aribo in die Partie.

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Frische Kräfte tun Not. Lenz für Ndicka.

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Kent zieht mit Wahsinnstempo an Toure vorbei, bringt aber die Flanke dann nicht an den Mann, auf der Gegenseite fehlt Knauff nach einem Sprint über das halbe Feld mit Ball die Konzentration für den konzentrierten Abschluss. Reiner Verschleiß.

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Für ein Finale mit möglicher Verlängerung ist ein Ort in Südspanien im Vorsommer vielleicht nicht die allergünstigste Wahl. Das merkt man den Spielern so langsam auch deutlich an.

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Riesenchance für die Eintracht nach einem kleinen Patzer von Bassey bei einem Rückpass, Borre geht dazwischen, startet Richtung Tor, und im allerletzten Moment kann Bassey noch das Tackling setzen, so wird aus einer klaren Abschlusschance doch nur ein Eckstoß. Ganz, ganz starke Defensivaktion von Bassey. Ein Borre im Vollbesitz seiner Kräfte hätte da vielleicht auch etwas wacher agiert.

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Sakala, der viel Schwung ins Spiel der Gäste gebracht hat, setzt den nachrückenden Arfield ein, der aus 24 Metern draufhält. Trapp muss nicht eingreifen, der war viel zu hoch.

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Die Eintracht über links, Kostic sucht Hauge, aber ein Abwehrbein geht in den Steilpass. Doch auch die zehnte Ecke für die Hessen bringt keinen Erfolg.

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Die Verlängerung läuft.

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Die Schotten haben die kurze Unterbrechung genutzt und Arfield für Kamara gebracht.

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Verlängerung.

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Fast noch eine Konterchance für die Eintracht, aber der Ball in die Spitze von Kamada auf Kostic ist etwas zu unpräzise, Goldson kann abfangen.

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Vielleicht sind die letzten Szenen auch ein Hinweis auf größere Reserven bei den Schotten?

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Die Rangers setzen sich gerade am Frankfurter Strafraum fest. Bis Bassey dann Borre zu Fall bringt. Offensivfoul und Ballbesitzwechsel. Klar.

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Fünf Minuten Nachspielzeit bei immer noch 30 Grad. Da geht jetzt jeder an seine Grenzen.

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Der gezeichnete Rode räumt das Feld für Jakic.

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Kamada schickt Borre krass steil zur Grundlinie, der viel zu weit flankt, da der Ball aber bei Kostic landet, ist die Situation noch nicht vorbei. Kostic schlägt sofort wieder eine flache Hereingabe - oder war es ein Schuss? - in den Torraum, Kamada kommt am langen Pfosten zu spät, allerdings geht der Ball auch nur gaaaanz knapp am rechten Pfosten vorbei.

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So ein wenig sieht das gerade so aus, als steuerten beide Teams bewusst auf die Verlängerung zu, könnte aber auch eine Einschläferungstaktik der Rangers sein.

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Eine echte Chance war das allerdings nicht. Es reichte, dass Trapp anwesend war.

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Kamara, nicht zu verwechseln mit Frankfurts Kamada, steckt ganz gefährlich in den Strafraum zu Sakala durch, der querlegen will in den Torraum, stattdessen aber den Ball aus sehr spitzem Winkel direkt auf den Kasten bringt. Trapp steht aber im bedrohten Eck. Da isser ja!

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Ich grübele gerade drüber nach, wann ich zum letzten Mal Trapp gesehen habe - das ist schon eine ganz Weile her. Spricht eigentlich für die Eintracht.

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Langsam müssen wir uns wohl mit dem Gedanken anfreunden, dass das hier heute Abend auch noch ein wenig länger gehen kann.

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Ein Kostic-Freistoß aus 40 Metern entfaltet eine gewisse Tücke, findet keinen Mitspieler, aber springt gefährlich vor dem Tor auf, so dass McGregor sogar zur Ecke abwehren muss.

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Hasebe muss man jetzt auch nicht unbedingt ins Sprintduell mit Sakala schicken, der sein Sohn sein könnte. Aber der Japaner löst das ausgesprochen routiniert, zieht sogar ein Foul.

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Wieder die Eintracht, Rode wird von der Grundlinie bedient, kommt aber nicht in Schussposition und legt dann noch einmal kurz auf, findet Hauge, der sofort aus dem Stand aufs rechts Kreuzeck schlenzt, aber deutlich verpasst.

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Und Fashion Sakala Junior kommt für den eben verwarnten Wright. Der hat übrigens den gängigeren Vornamen "Scott". Damit er sich sein Heimatland besser merken kann.

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Zwei Wechsel hatte die Eintracht, jetzt ziehen die Schotten nach. Davis ersetzt Jack.

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Wright kassiert Gelb nach einem taktischen Foul an Kamada. Nur jetzt kein Tempo aufkommen lassen.

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Zu McGregor muss ich aber noch sagen, den hätte er auch nicht gehalten, wenn er noch 20 Jahre jünger wäre.

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Kurz darauf hat Lindström nach ansprechender Partie Feierabend, aber wie anfangs erwähnt, war er zuletzt angeschlagen. Hauge kommt.

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Tooor! EINTRACHT FRANKFURT - Glasgow Rangers 1:1. Also dass die Frankfurter nach einer Kostic-Flanke erfolgreich sind, ist jetzt auch nicht so das ganz große Wunder. Scharf und halbhoch von der linken Seite ins Zentrum, Borre ist einen Schritt schneller als Bassey, bekommt den Fuß dran und spitzelt den Ball aus fünf Metern ins kurze Eck. McGregor kann aus der kurzen Distanz nicht mehr reagieren.

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Vorlage Filip Kostić

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Rode schickt Kostic die Linie runter, der flankt von der Eckfahne, aber im Zentrum steht die Eiche.

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Was für eine Chance für die Eintracht! Die Rangers daddeln vor dem eigenen Strafraum, Goldson rutscht weg, Rode hebt die Kugel sofort in die Spitze, Kamada taucht unmittelbar vor McGregor auf, muss aber die schwierige Lösung wählen, weil der Ball hoch aufspringt. Der Frankfurter überlupft den Torhüter der Rangers ... und der Ball landet auf dem Tornetz.

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An dieser schottischen Eiche, Calvin Bassey, in der Innenverteidigung ist aber auch nur ganz schwer vorbeizukommen.

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Eine halbe Stunde ist noch zu spielen, da ist aber die Nachspielzeit schon mit drin. Kann die Eintracht hier noch einmal antworten? Viel verändern müssten die Hessen nicht, nur halt auch mal treffen.

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Fehlte noch, dass der nächste Eintracht-Verteidiger ausfällt. Zur Erinnerung, Hinteregger steht ja bekanntlich nicht zur Verfügung.

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Erste Karte der Partie, es erwischt den Torschützen Aribo, der im Zweikampf zu viel Ellbogen einsetzte. Toure muss behandelt werden.

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Doch wäre der Eintracht die schnelle Antwort gelungen, als Kostic von der Grundlinie zurücklegt, Lindström findet, der aber den kurz vor dem Tor in der Schusslinie stehenden Lundstram trifft. Nicht verwandt, nicht verschwägert.

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Bei dieser verunglückten Abwehr hat sich zudem Tuta unglücklich verletzt, kann nicht weitermachen. Hasebe übernimmt für ihn.

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Tooor! Eintracht Frankfurt - GLASGOW RANGERS 0:1. Aribo macht Rangers froh. Eine verunglückte Kopfballverlängerung im Mittelfeld, im Nirgendwo, sorgt für die nötige Lücke. Dann kommt Tuta beim Versuch, Aribo noch abzufangen, sogar zu Fall, so dass der Angreifer alleine auf Trapp zumarschiert. Und dann im Strafraum sich die Ecke aussuchen kann, links unten an Trapp vorbei einschiebt.

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Eher zufällig kommt Aribo nach einer verunglückten Hereingabe noch einmal an den Ball, weil Tuta da nicht richtig klären kann. Mit der Hacke legt Aribo für Kent in den Strafraum, dem der Ball aber völlig über den Außenspann rutscht. Ziemlich gute Möglichkeit, ziemlich kläglich vergeben.

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Die anschließende Ecke, die es eigentlich nicht hätte geben dürfte, bringt nichts ein. Besser ist das, Borre hatte den Ball nämlich zuletzt berührt.

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Die Schotten starten wie in der ersten Hälfte. Langer Ball Bassey, als Pass gedacht, ist am Ende Trapp gefordert.

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Das war jetzt nach Wiederbeginn ein Abschluss der Hessen pro MInute, langsam könnten sich die Rangers mal wieder beteiligen.

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Und beim dritten Versuch wirds richtig gefährlich. Kamada wird an der Strafraumgrenze angespielt, steckt quer, Lindström löst sich mittels einer Drehung von seinem Gegenspieler, drückt ab, der Ball wird noch ganz gefährlich abgefälscht und fliegt Zentimeter am linken Pfosten vorbei. McGregor konnte nur hinterherschauen, Reaktion keine mehr zeigen, zumal er schon den Schritt in die andere Richtung getan hatte.

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Und auch der zweite Angriff nach der Pause gehört der Eintracht, Tuta aus 30 Metern, hört sich harmloser an als es war, weil der Ball tückisch hoppelte, aber McGregor muss letztendlich dann doch nicht eingreifen.

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Ecke für die Eintracht, und das Ding von Kostic von der rechten Seite war wirklich nicht schlecht, hatte am langen Pfosten genau die richtige Höhe. War nur keiner da. Rauch zieht durchs Stadion.

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Auf Wechsel müssen wir vorerst noch warten. Die Schotten sollten ohnehin topfit sein. Bei denen wurde die komplette Startelf am vergangenen Wochenende geschont.

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Hälfte zwei läuft. Bei den "Expected Goals" sah es in der ersten Hälfte so aus: Frankfurt 0,68, Glasgow 0,12.

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Pause.

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Kurz vor Ende der Nachspielzeit erarbeitet Borre noch einmal einen Eckstoß, erstmals von der linken Seite, Kostic findet keinen Mitspieler, die Schotten setzen einmal mehr zum Konter an, aber die Absicherung der Eintracht passt bei diesen Standards, da brannte bisher noch überhaupt nichts an, über die Mittellinie kommen die Rangers nach solchen Situationen kaum.

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... drückt die Eintracht aufs Tempo, aus dem Strafraum flankt Borre Richtung Kamada, aber viel zu hoch, doch Kostic rettet den Ball vor der Seitenlinie, die Eintracht baut neu auf.

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Aribo ist bei den Rangers der auffälligste Offensivspieler, beschäftigt zwei Frankfurter an der rechten Grundlinie und legt zurück auf Jack, der von der Strafraumgrenze dann allerdings deutlich verzieht. Im Gegenzug ...

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Nachspielzeit: sechs Minuten. Das ist die lange Unterbrechung wegen der Behandlung von Rode.

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Der letzte Abschluss liegt mittlerweile gut zehn Minuten zurück.

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Dann wieder auf der Gegenseite, über Kostic, Lindström kommt der Bal an den Strafraum zu Kamada, der dann Knauff in Flankenposition bringt, die Hereingabe wird zur Ecke geblockt. Die bleibt harmlos.

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Potenziell gefährlich ist der lange Ball auf Aribo von der linken Seite, aber der wird von Tuta eiskalt abgekocht. Ein ganz starke Defensivszene des Frankfurters. Brauchts aber offensichtlich gerade auch.

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Halbfeldfreistoß Rangers, Tavernier von der rechten Seite mit der Hereingabe, zu weit, von einem Frankfurter dann noch zum Einwurf verlängert. Aus dem Spiel heraus ist eindeutig die Eintracht gefährlicher, die Schotten leben ein wenig von ihren Standards. Und da ist noch viel Luft nach oben.

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Echt schwer zu sagen, wohin diese Partie sich entwickeln könnte. Bisher wirkte die Eintracht torgefährlicher, aber die Rangers werden langsam etwas munterer, offensiv aktiver.

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Lundstram kann die Hereingabe von Barisic mit dem Kopf auf den Kasten bugsieren, Trapp geht auf Nummer sicher, leitet den Ball über die Latte weiter. Die anschließende Ecke verpufft dann. Allerdings: Die letzten Szenen gehörten jetzt den Schotten, die gerade ihre bisher stärkste Phase haben.

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Kostic bringt Ndicka in Nöte, die Frankfurter kommen nicht aus der rechten Ecke heraus. So kommen die Schotten eher etwas zufällig zu ihrem ersten Eckstoß. Die Hereingabe von Tavernier findet aber keinen Abnehmer, aber es gibt den nächsten Standard. Ort: linke Strafraumseite.

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Überraschenderweise haben übrigens die Rangers etwas mehr Ballbesitz, marginal, 54 Prozent, aber da der sich hauptsächlich in ungefährlichen Räumen abspielt, ist das bisher nicht von Relevanz.

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Schauen wir noch mal auf die Abschlüsse. Da steht jetzt 10:1. Alleine für den Aufwand hätte die SGE langsam mal einen Treffer verdient.

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Dann laufen die Schotten an, halten den Ball kurz am Frankfurter Strafraum, bis Kostic das Spielgerät übernimmt, vom eigenen Strafraum bis zum gegnerischen marschiert und aus halblinker Position nur knapp verzieht. Was für ein Sprint!

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Es folgt ein Freistoß von Kostic aus dem offensiv Mittefeldzentrum. Er bringt den Ball an den rechten Pfosten, wo Bassey kurz vor zwei Frankfurtern zur nächsten Ecke klärt. Die Hereingabe von der rechten Seite wird zunächst geklärt, an der Strafraumgrenze setzt Lindström die Direktabnahme, trifft aber nur unmittelbar vor dem Tor Kamada. Wäre der reingegangen? Schwer zu sagen, viel sehen konnte McGregor nicht. Der Ball bleibt heißt, Kostic mit einem Versuch aus 20 Metern, der sich gefährlich senkt, aber drüberfliegt.

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Weiter gehts.

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Erste Chance jetzt auch für die Rangers, als Wright von rechts den Ball an die Strafraumgrenze zu Aribo bringt, der sofort den Abschluss sucht, knapp am linken Pfosten vorbeischlenzt. Trapp wäre aber wohl zur Stelle gewesen. Unmittelbar darauf gibts die erste Trinkpause. 30 Grad sind der Grund dafür.

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Während die Frankfurter den Aufbau eher spielerisch angehen, funktioniert das Konzept der Schotten so: Ballgeschiebe auf Höhe der Mittellinie und dann der lange Schlag in die Spitze und die Hoffnung auf den zweiten Ball. Das wirkt recht schlicht.

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Nächster Anlauf der Hessen, diesmal versucht es Sow von der Strafraumgrenze. Auch eine gute Position, der Schlenzer geht aber deutlich über den Kasten. Abschlüsse jetzt: 7:0.

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Das war die erste Großchance für die Eintracht! Rode schickt Knauff auf den Weg, der von halbrechts vor den Strafraum zieht, in gute Position kommt, aus 14 Metern abzieht, mit den Fingerspitzen ist McGregor noch dran und lenkt zur Ecke! Das war verdammt knapp. Und auch die anschließende Ecke ist nicht ungefährlich, Lindström verpasst mit dem Kopf.

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Etwa so: Goldson mit dem Vierzig-Meter-Ball Richtung Eckfahne, wo Kent den Ball erläuft, aber dann wieder hintenrum spielen muss, weil die Eintracht-Defensive schon wieder steht.

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Sehr schöner Vorstoß der Hessen über Borre auf der linken Seite, neben ihm läuft Kostic mit, vor ihm ist Lindström in Position, der am Ende auch den Ball bekommt, mit seinem Flachpass in den Strafraum aber hängenbleibt. Offensiv bietet die Eintracht mehr an, die Rangers scheinen im Augenblick eher auf Konter zu lauern.

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Eine Viertelstunde ist gespielt, die Ballbesitzverhältnisse sind ziemlich ausgeglichen, bei der Eintracht stehen allerdings auch schon drei Abschlüsse. Die Schotten kamen noch nicht so richtig in Tornähe.

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Auf der Gegenseite läuft Tavernier den Frankfurter Strafraum an und sucht Abnehmer für seine Halbfeldflanke. Ohne Erfolg. Tuta klärt per Kopf. Insgesamt ist die Partie bei beiden Teams noch sehr unrund, die Begegnung hat noch keinen richtigen Rhythmus. Es geht recht wild hin und her.

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Die erste Möglichkeit für die Frankfurter, mit viel, viel Glück wühlt sich Kamada durch den Strafraum, drei Schotten lässt er stehen, ist dann beim Abschluss aber schon zu nah an McGregor, um den Ball zu platzieren, er schießt den Torsteher an, der Ball prallt hoch an die Strafraumgrenze, wo Sow sofort den Abschluss sucht, aber zu unplatziert und ohne Schärfe, McGregor ist längst wieder in Position.

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Aber schon steht Rode wieder auf dem Feld.

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Jetzt läuft die Partie wieder, kurzzeitig die Eintracht zu zehnt.

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Das blutbesudelte Trikot muss natürlich auch noch gewechselt werden, bevor es hier weitergehen darf.

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Die Partie ist locker seit drei Minuten unterbrochen, Rode wird mit einem blauen Kopfverband weiterspielen. Die Farbe scheint angesichts der gegnerischen Trikots etwas unglücklich gewählt.

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Eieiei, Rode versucht, vor dem Strafraum abzuräumen und Lundstram zieht ihm einmal die Stollen durchs Gesicht, da war der Fuß schon sehr, sehr hoch. Für diese Art gefährliches Spiel kann man auch schon man eine Karte zeigen. Rode muss zunächst versorgt werden, er blutet im Gesicht.

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Beide Teams mit relativ aggressivem Pressing/Gegenpressing, das verhindert zunächst erfolgreich längere Ballstafetten. Es wird gewartet, bis sich Räume auftun, wie gerade beim Versuch über Wright, der durchs Zentrum vorträgt, auf der rechten Seite Aribo einsetzt, der sich jedoch festläuft.

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Dann die Eintracht erstmals in ernsthafter Vorwärtsbewegung, Sow auf den Flügel, Knauff flankt etwas zu weit, Kostic bringt den Ball erneut in den Strafraum, wo er diesmal geklärt wird.

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Die Anfangssekunden sind relativ wild, das wirkt von beiden Teams zunächst noch sehr nervös. Häufiger Ballbesitzwechsel.

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Die Partie läuft. Die Eintracht in Blütenweiß, die Rangers in Ganzkörper-Blau.

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Spielleiter im Ramon Sanchez-Pizjuan ist heute der Rumäne Slavko Vincic.

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Die Mannschaften betreten den Rasen.

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Wie sich das für ein großes Finale gehört, wird auch eine kleine Show vorab geboten, Männer und Frauen bewegen sich weißgekleidet zu rhythmischer Musik mit metallisch wirkenden Stangen, die Neonlicht ausstrahlen. Bei Tageslicht wirkt das ein wenig albern.

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Die Eintracht wurde in der Gruppe mit Olympiakos Piräus, Fenerbahce und Royal Antwerp Gruppensieger und konnte die Zwischenrunde überspringen. Im Achtelfinale warfen die Hessen Betis Sevilla raus, im Viertelfinale zerstoben alle eventuellen Rangers-Träume, vielleicht diesmal auf Barca zu treffen. Und über West Ham führte die Route der Eintracht dann auf direktem Wege nach Sevilla. 

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Der Weg ins Finale der beiden Teams heute: Die Rangers belegten in einer Gruppe mit Olympique Lyon, Sparta Prag und Bröndby IF Platz zwei und zogen über die Zwischenrunde (vs. Dortmund) in die K.o.-Phase ein. Im Achtelfinale ließ man Roter Stern Belgrad hinter sich, im Viertelfinale hatte dann Sporting Braga das Nachsehen, bevor die Rangers mit RB Leipzig den nächsten deutschen Klub aus dem Wettbewerb warfen.

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Und wo wir schon das Finale erwähnt haben, die Eintracht unterlag Real 3:7 in einem Match, das als eines der besten Spiele, nicht Finale, SPIELE aller Zeiten betrachtet wird. Die BBC strahlt die Partie noch heute einmal jährlich aus. Augenzeuge Sir Alex Ferguson, noch kein Sir, beschloss, Fußballer zu werden.

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Die Schotten waren so beeindruckt von den Hessen, dass sie bei der Einweihung der neuen Flutlichtanlage kurze Zeit später, sich keinen besseren Gegner vorstellen konnten als die Frankfurter (2:3). Erst ein paar Jahre später bei einem Saisonvorbereitungsspiel konnten die Rangers gegen die Eintracht endlich auch mal gewinnen (1967 - 5:3).

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Die Spiele wurden legendär, nicht so legendär wie das spätere Finale, aber ... Beim Hinspiel in Frankfurt (vor 75.000 Zuschauern im Waldstadion, Wohlstandsbäuche lagen noch in ferner Zukunft) gewann die Eintracht 6:1, und beim Rückspiel im Ibrox Park lief es für die Rangers nicht viel besser (3:6).

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Real Madrid und der FC Barcelona waren schon damals Namen, die jeder kannte. Man muss bedenken, dass wir uns hier in Vor-Bundesliga-Zeiten bewegen. Das Ligensystem in Deutschland war für Außenstehende noch schwer zu durchschauen. Was wusste man über Mannschaften in anderen Ländern, in Zeiten als noch nicht jedes Spiel gestreamt wurde? Wie gesagt, es wurde nur die Eintracht, nur der unbekannte deutsche Meister.

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Beide Klubs spielten nämlich schon einmal im Europapokal der Landesmeister gegeneinander. Der Wettbewerb war damals gerade fünf Jahre alt, wir schrieben die Spielzeit 1959/60. Auf deutschen Münzen war noch häufig "Bank deutscher Länder" zu lesen. Konrad Adenauer war Bundeskanzler. Die beiden Mannschaften standen im Halbfinale, der schottische Klub hatte sich schon von einem Duell mit Barca oder Real geträumt, dann wurde es bei der Verlosung aber nur die Eintracht. 

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Wenn die Eintracht heute auf die Rangers trifft, ist Tradition im Spiel. Keine lange, aber eine große. Das Aufeinandertreffen hat nämlich Geschichte. Nicht im herkömmlichen Sinn wie, wenn Sie in Vorschauen lesen, in 129.286 Aufeinandertreffen hat Mannschaft A sich einen klaren Vorteil herausgespielt, gewann in 64.319 Spielen, 64.207 Mal gewann B, 760 trennte man sich mit einem Remis. Nope.

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Die Rangers laufen genau mit der Formation auf, die die Leipziger aus dem Wettbewerb warf.

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Und so spielen die Rangers: McGregor - Tavernier, Goldson, Bassey,  Barisic - Jack, Lundstram, Kamara - Kent, Aribo, Wright.

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Die Eintracht spielt im Vergleich zum letzten Ligaspiel gegen Mainz fast unverändert, das heißt, Lindström, zuletzt angeschlagen, ist fit genug für die Anfangself. Hauge muss zurück ins zweite Glied.

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Die Eintracht läuft so auf: Trapp - Toure, Tuta, Ndicka - Knauff, Rode, Sow, Kostic - Lindröm, Borre, Kamada.

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Herzlich willkommen zum Finale der UEFA Europa League 2021/22 zwischen Eintracht Frankfurt und den Glasgow Rangers.