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Eintracht Frankfurt - 1. FSV Mainz 05

Bundesliga

Eintracht Frankfurt 0

    1. FSV Mainz 05 2

    • M Niakhate 43'
    • P Malong 77'

    Sieg gegen Frankfurt: Mainz sendet Lebenszeichen

    Endlich ein Sieg: Mainz sendet Lebenszeichen

    Sport-Informations-Dienst (SID)

    06.06.2020 | 23:57 Uhr

    Mit dem ersten Sieg nach der Corona-Pause hat Mainz 05 im Abstiegskampf der Bundesliga ein wichtiges Lebenszeichen gesendet. Die Rheinhessen gewannen das Derby bei Frankfurt nach einem überzeugenden Auftritt mit 2:0 (1:0), für den Tabellen-15. bleibt die Situation freilich weiterhin gefährlich.

    Moussa Niakhate (43.) und Pierre Kunde Malong (77.) erzielten die Treffer der Rheinhessen, die zuvor fünfmal vergeblich auf dieses erlösende Erfolgserlebnis gehofft hatten. Damit durfte sich auch Trainer Achim Beierlorzer den Sieg auf die Fahnen schreiben: Niakhate war der einzige Abwehrspieler, der von seiner Rotation verschont wurde, Malong wechselte Beierlorzer Mitte der zweiten Halbzeit ein.

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    Die gewaltigen Veränderungen im Defensivverbund machten sich größtenteils auch nicht bemerkbar - was daran lag, dass die drei Neuen in der Viererkette blendend von ihren Vorderleuten unterstützt wurden. Dank großer Laufbereitschaft stellten die Gäste im Mittelfeld immer wieder mögliche Anspielstationen der Frankfurter zu, außerdem attackierten die Offensivspieler um den präsenten Jean-Philippe Mateta die Eintracht-Abwehr so früh wie nur möglich.

    Niakhate trifft per Kopfball

    In einer taktisch hochinteressanten Begegnung blieben allerdings lange Zeit die Torabschlüsse auf der Strecke. Zu Beginn der Partie schickten Martin Hinteregger (1.) auf Frankfurter Seite sowie Mateta (2.) den Ball zwar in Richtung der Tore, die beiden Keeper mussten in beiden Aktionen aber nicht eingreifen.

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    Frankfurts Trainer Adolf Hütter über den verpassten Anschluss nach oben in der Tabelle.

    Auch nach der spielerisch besten Phase in der ersten halben Stunde durften sich die Torhüter äußerst glücklich schätzen, dass den Feldspielern die Präzision fehlte. Sowohl die Mainzer Robin Quaison (29.) und Taiwo Awoniyi (31.) als auch Frankfurts Filip Kostic (30.) hätten aus kurzer Distanz die Führung erzielen können. Die besorgte Niakhate mit einem wuchtigen Kopfball.

    Hasebe asiatischen Rekordspieler in der Bundesliga

    Die Frankfurter, bei denen Abwehrchef Makoto Hasebe mit seinem 309. Bundesliga-Einsatz zum alleinigen asiatischen Rekordspieler aufstieg, sahen sich auch nach dem Seitenwechsel einem widerspenstigen Gegner ausgesetzt. Die gut eingestellten Mainzer, im bisherigen Saisonverlauf nur dreimal ohne Gegentreffer geblieben, verteidigten weiter mit großer Bereitschaft.

    Und hätten die Gäste ihre gelegentlichen Konter besser ausgespielt, wäre die Begegnung wohl frühzeitig entschieden gewesen. Mateta (53.) sowie Robin Quaison (67.) standen bei ihren Treffern allerdings im Abseits, da die Zuspiele im falschen Moment erfolgten. Erst Malong machte alles klar, sein Treffer wurde nach Videobeweis gegeben.

    Sport-Informations-Dienst (SID)

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