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Eintracht Frankfurt - Salzburg

UEFA Europa League Zwischenrunde

Eintracht Frankfurt 4

  • D Kamada 12', 43', 53'
  • F Kostic 56'

Salzburg 1

  • H Hwang 85' (11m)

Europa League: Eintracht Frankfurt feiert klaren Sieg gegen Salzburg

Kamada-Show! Frankfurt schießt Salzburg ab

Sport-Informations-Dienst (SID)

28.02.2020 | 10:55 Uhr

kamada
Image: Frankfurts Daichi Kamada trifft gegen Salzburg dreifach. © Imago

Eintracht Frankfurt hat das Tor zum Achtelfinale der Europa League in beeindruckender Manier weit aufgestoßen. Die Hessen gewannen dank eines Dreierpacks von Daichi Kamada zuhause gegen Salzburg mit 4:1 (2:0).

Neben Kamada traf Filip Kostic (56.). Der frühere Hamburger Hee-Chan Hwang (85.) verkürzte per Foulelfmeter.

Die Hessen, die durch den 18. Sieg Schalke 04 (17) als erfolgreichste deutsche Mannschaft in der Europa League ablösten, reisen nach dem vierten Sieg im sechsten Pflichtspiel in diesem Jahr mit einer riesigen Menge Selbstvertrauen zum Rückspiel am kommenden Donnerstag (21.00 Uhr) in die Mozartstadt.

Kamada verwandelt erste Chance

Der Beginn der Partie verlief zunächst aber noch schleppend und sehr zerfahren. Im Spiel nach vorne unterliefen beiden Mannschaften viele Fehlpässe, wenn der Ball mal über mehrere Stationen lief, war spätestens an der Strafraumgrenze Endstation.

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Dass die erste Chance des Spiels direkt zur Eintracht-Führung führen würde, damit war überhaupt nicht zu rechnen: Nach einem schnell ausgeführten Einwurf von Kostic bediente Almamy Toure den einlaufenden Kamada perfekt - der 23-Jährige tunnelte Salzburgs Keeper Cican Stankovic eiskalt.

Frankfurt steigert sich nach Führung

Es war ein kleiner Weckruf für die Gastgeber, die danach deutlich besser ins Spiel fanden. Vor allem über die linke Außenbahn suchten und fanden Sebastian Rode und der Ex-Salzburger Stefan Ilsanker immer wieder den erneut auffälligen Kostic, der den Ball mehrfach scharf in den Strafraum schlug.

In einer Begegnung, die zwischendurch einige Leerlaufphasen besaß, ließen Kamada (21.) und Kostic (33.) aussichtsreiche Möglichkeiten knapp liegen. Salzburg, das als zweitbester Gruppendritter aus der Champions League ausgeschieden war, wurde nur durch Enock Mwepus Kopfball (27.) offensiv auffällig.

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Kurz vor der Pause ließ Kamada nach einem wunderschönen Zuspiel von Djibril Sow erst Jerome Onguene stehen und lupfte dann gefühlvoll ins Tor.

Salzburg sichert sich Auswärtstor

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die Eintracht wie entfesselt, getragen von einer europapokalwürdigen und wie immer wuchtigen und lautstarken Kulisse. Kamada, der seinen glänzenden Abend mit einem platzierten Kopfball veredelte, und Kostic knockten die enttäuschenden Salzburger mit ihrem Doppelschlag scheinbar vorzeitig aus. Hwang erzielte nach einem Foul von Sow an Salzburgs Kapitän Andreas Ulmer den vielleicht noch wichtigen Auswärtstreffer.

Nach dem Anschlag in Hanau am Mittwoch gedachten beide Teams der Opfer. Vor dem Anpfiff wurde eine Schweigeminute in der mit 47.000 Zuschauern ausverkauften Arena gehalten, die von einigen Unverbesserlichen gestört wurde. Die Eintracht-Fans reagierten mit lautstarken "Nazis raus!"-Rufen. Beide Mannschaften liefen mit Trauerflor auf.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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