Eintracht Frankfurt - VfL Wolfsburg; Bundesliga
Eintracht Frankfurt - VfL Wolfsburg. Bundesliga.
Commerzbank-ArenaZuschauer46.000.
Wolfsburg schlägt Frankfurt bei Boatengs Startelf-Debüt
Erster Saison-Sieg für den VfL
21.09.2017 | 09:33 Uhr
Nach dem katastrophalen Saisonauftakt gegen Dortmund zeigen sich die Wölfe verbessert und fahren – wenn auch durchaus glücklich – die ersten Punkte der neuen Spielzeit ein. Das Team von Niko Kovac bleibt auch im zweiten Spiel torlos.
Chancen zum ersten Saisontreffer hätte die Eintracht dabei durchaus gehabt. Nach einer zerfahrenen Anfangsphase hatten Gacinovic und Neuzugang Haller die Führung auf dem Kopf. Abraham bediente Gacinovic in der 20. Minute mit einer Flanke aus dem Halbfeld, doch VfL-Keeper Casteels parierte klasse. Bei der anschließenden Ecke stieg Sebastian Haller am höchsten, doch sein Versuch sprang vom Innenpfosten zurück ins Feld.
Im direkten Gegenstoß dann die Wölfe-Führung: Guilavogui setzte sich auf rechts durch, sein Ball in die Mitte findet Didavi und der schießt rechts ein. Keine drei Minuten später fast das 2:0, doch Hradecky hält zunächst gegen Dimata, den Abpraller köpft Gomez über das Gehäuse.
Videoassistent revidiert Elfmeterpfiff
Aufregung dann in der 29. Minute: Schiedsrichter Benjamin Cortus entschied auf Elfmeter, nachdem Camacho Boateng im Strafraum erwischt hatte. Der Videoassistent jedoch korrigierte diese Entscheidung: Der Neuzugang von Las Palmas hatte zuvor im Abseits gestanden.
Kevin-Prince Boateng präsentierte sich bei seinem ersten Eintracht-Einsatz von Beginn an als Leader, setzte offensiv immer wieder Akzente und war wie Sebastian Haller sehr präsent, aber auch glücklos im Abschluss. Die beste Chance zum Ausgleich hatte vor der Pause jedoch ein Anderer: Gacinovic traf mit einem feinen Lupfer über Casteels nur die Latte.
Vor 46.000 Zuschauern drängte Frankfurt in Hälfte zwei weiter auf das 1:1, war die deutlich aktivere Mannschaft. Kovac brachte weitere Offensivkräfte, doch außer einigen Hereingaben von Außen schaffte es die Eintracht nicht wirklich, genug Druck aufzubauen. Die einzige gute Möglichkeit zum Ausgleich vergab de Guzman in der 55. Minute. Den Wölfen boten sich zwar mehr Räume, wirklich gute Chancen entstanden daraus aber nicht. Der VfL gewinnt somit trotz Feldvorteilen für das Heim-Team, das mit den beiden Aluminium-Treffern hadern wird.