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Eintracht Frankfurt - VfL Wolfsburg

Bundesliga

Eintracht Frankfurt 1

  • L Jovic 87'

VfL Wolfsburg 2

  • A Mehmedi 31'
  • D Ginczek 68'

Nach fünf Siegen in Folge

Bundesliga: Frankfurt patzt gegen Wolfsburg und verpasst Platz zwei

04.12.2018 | 22:07 Uhr

Frankfurt hat die erste Niederlage seit dem fünften Spieltag hinnehmen müssen. Die Eintracht verlor mit 1:2 (0:1) gegen den VfL Wolfsburg und verpasst damit den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz.

Admir Mehmedi (31.) und Daniel Ginczek (68.) vollendeten zwei der zahlreichen Konter der Gäste, Luka Jovic (87.) machte es spät noch einmal spannend. Statt sich zum ersten Verfolger von Spitzenreiter Borussia Dortmund aufzuschwingen, rutschte Frankfurt durch die erste Niederlage seit dem 5. Spieltag auf Rang fünf ab. Wolfsburg hat mit nun 18 Punkten als Achter wieder Kontakt zu den Europapokal-Plätzen.

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Wolfsburgs Trainer Bruno Labbadia nach dem Spiel in Frankfurt

Drei Tage nach dem berauschenden 4:0-Erfolg im Europa-League-Spiel gegen Olympique Marseille hatte Hütter wieder seine nominell stärkste Elf aufgeboten. Und diese machte anfangs klar, warum sie seit Wochen zu den heißesten Teams der Bundesliga zählt. Keine drei Minuten dauerte es, da feuerte Filip Kostic den ersten Warnschuss ab, keine fünf Minuten da tauchte Ante Rebic erstmals gefährlich vor dem Tor auf.

De Guzman trifft den Pfosten

Nur Sekunden später wurde der kroatische Vize-Weltmeister dann am Sechzehner zu Fall gebracht, das Foul nach Überprüfung durch den Videoschiedsrichter jedoch knapp außerhalb des Strafraums verortet. Den fälligen Freistoß schoss Kostic in die Mauer, doch spätestens nach Jonathan de Guzmans (13.) Pfostenschuss war klar: Die Eintracht wollte das nächste Offensiv-Feuerwerk zünden.

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Wolfsburg bemühte sich vor 48.000 Zuschauern sichtbar, das Tempo aus der Partie zu nehmen und Frankfurts wild anstürmende "Büffelherde" dadurch etwas aus dem Tritt zu bringen. Das gelang allerdings nur phasenweise, sodass die Gastgeber weitere Chancen hatten. Es ergaben sich jedoch auch immer wieder Möglichkeiten zum Kontern für die Gäste.

Wolfsburg kontert Frankfurt aus

VfL-Stürmer Wout Weghorst (27.) schlenzte bei einer solchen zunächst noch an die Latte, doch Mehmedi traf beim nächsten gefährlichen Gegenangriff trocken ins lange Eck. Die Eintracht wirkte vom inzwischen ungewohnten Gefühl des Rückstands geschockt.

Auch in Halbzeit zwei hatte Wolfsburg durch John Anthony Brooks (55.) die erste gute Gelegenheit und war in der Folge das gefährlichere Team. Die zuletzt so dominante Eintracht stemmte sich zunehmend wütend gegen die drohende Niederlage. Ein Treffer von Sebastien Haller (67.) wurde wegen einer Abseitsstellung zurückgepfiffen, stattdessen traf Ginczek im Gegenzug. Jovics achter Saisontreffer kam zu spät.

Trapp hadert mit Schiedsrichter

Richtig geladen war nach der Partie Kevin Trapp - und das nicht nur Aufgrund des Ergebnisses. Der Eintracht-Torhüter haderte vor allem mit einer Gelben Karte, die er wegen Meckerns bekommen hatte.

"Es gibt Schiedsrichter, die sollten einfach ihren Pass abgeben und es sein lassen. Das ist ein Witz. Ich bekomme eine Gelbe Karte, weil ich zu ihm sage, er soll mit mir respektvoll reden - was sie auch von uns immer fordern. Weil ich zu ihm sage, er soll auch mal Szenen laufen lassen und nicht jede Scheiß-Kleinigkeit abpfeifen. Und er sagt: 'Geh' weg, lass mich in Ruhe!' Dafür habe ich kein Verständnis", polterte Trapp. (Sky Sport/sid)

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