SC Freiburg - Aston Villa; UEFA Europa League Finale

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

SC Freiburg - Aston Villa. UEFA Europa League Finale.

Vodafone ArenaZuschauer37.324.

SC Freiburg 0

    Aston Villa 3

    • Y Tielemans (41. minute)
    • E Buendia (48. minute)
    • M Rogers (58. minute)

    Live-Kommentar

    Und damit beenden wir den Liveticker zum Europa-League-Endspiel zwischen dem SC Freiburg und Aston Villa. Herzlichen Dank fürs Mitlesen und eine gute Nacht.

    Für den SC geht es morgen zurück nach Freiburg, wo es gleich nach der Landung einen Empfang an der Messe Freiburg geben wird, bei dem die Mannschaft sicherlich von zahlreichen Fans gefeiert wird. Denn auch wenn am Ende die Kür ausgeblieben ist, war und ist dieser Finaleinzug ein großer Erfolg.

    Dann ist es so weit, Villa-Kapitän McGinn reckt den Pokal in die Höhe, danach versammeln sich Team und Verantwortliche für das Siegerfoto, begleitet vom unvermeidlichen "We are the Champions" aus den Lautsprechern. Glückwunsch an die Villans zum verdienten Titel, es ist der erste überhaupt seit dem Gewinn des Ligapokals im Jahre 1996.

    Dann ist es Zeit für die Pokalübergabe. Bei inzwischen eingesetztem Regen führt Unai Emery sein Team zum Podium. Der Trainer kennt sich bestens mit dem Pokal aus, der stolze 15 Kilogramm wiegt. Er darf ihn in Kürze zum fünften Mal in seiner Karriere in die Höhe strecken.

    Faire Geste des Siegers, die Villa-Spieler stehen Spalier und spenden den Freiburgern Applaus, als diese sich auf den Weg zum Podium machen, um sich ihre Medaillen abzuholen. Auch von den Rängen gibt es viel Beifall für den Bundesligisten, unter anderem von Villa-Edelfan Prinz William, der nicht zum ersten Mal heute prominent in Großaufnahme zu sehen ist.

    Freiburg geht dagegen leer aus, kann aber auf eine ganz starke Spielzeit in der Europa League zurückblicken, in der man auch international auf sich aufmerksam machen konnte. Durch die heutige Niederlage verpasst der SC die Teilnahme an der Champions League, nächstes Jahr wird man in der Conference League an den Start gehen.

    Aston Villa sichert sich also den ersten internationalen Titel nach 44 Jahren, was Spieler und Fans im Besiktas-Park nun natürlich ausgiebig feiern. Am 12. August bietet sich dem Klub aus Birmingham die Chance auf den nächsten Titel, dann trifft man in Salzburg im UEFA-Supercup auf den noch zu ermittelnden Gewinner der Champions League.  

    Die denkwürdige Europa-League-Spielzeit des SC Freiburg geht ohne Titel zu Ende, denn der Gegner in diesem Endspiel war insgesamt einfach eine Nummer zu groß. Im ersten Durchgang hielten die Freiburger noch gut mit, mussten aber kurz vor der Pause zwei sehenswerte Treffer hinnehmen. Im zweiten Durchgang blieb die erhoffte Aufholjagd aus, weil Villa gut stand und nichts zuließ. Stattdessen blieben die Engländer mit ihren offensiven Einzelkönnern durchgehend gefährlich, kamen zum dritten Treffer und hätten noch höher gewinnen können. Mit einem xG-Wert von 2,08 und 17 Abschlüssen ist Villa der verdiente Sieger, Freiburg hatte mit einem xG-Wert von 0,22 und vier Abschlüssen zu wenig entgegenzusetzen.

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    Und dann ist Schluss! Aston Villa schlägt den SC Freiburg mit 3:0 und sichert sich damit den Titel in der Europa League.

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    In der Nachspielzeit startet Villa nochmal einen Gegenstoß, bei dem Watkins links im Sechzehner an den Ball kommt, aber gestoppt wird und ohne Abschluss bleibt.

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    Es gibt eine Minute Nachspielzeit. 

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    Freiburg startet noch einige späte Angriffe, nach wie vor lautstark unterstützt vom mitgereisten Anhang. Manzambi bringt eine gute Flanke von der rechten Seite direkt vors Tor, ein Verteidiger steigt aber am höchsten und kann mit dem Kopf klären.

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    Douglas Luiz ist ebenfalls neu in der Partie und ersetzt den Torschützen Tielemans.

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    Bei Villa wird auch nochmal durchgewechselt: Mings ist für Torres im Spiel.

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    Freiburg wechselt nochmal, Kapitän Günter ist für Beste im Spiel.

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    Ansonsten lässt Villa auch in den Schlussminuten kaum etwas zu. Freiburg bleibt aktiv nach vorne und rennt immer wieder an, die meisten Angriffe enden aber weit vom gegnerischen Tor entfernt.

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    Da ist nochmal eine gefährliche Freiburger Szene, wieder geht danach aber die Abseitsfahne hoch. Manzambi kommt rechts neben dem Kasten zum Kopfball und zwingt Martinez zu einer starken Parade. Weil der Mittelfeldspieler aber einen Tick zu früh gestartet war, hätte auch ein Treffer nicht gezählt.

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    McGinn sieht nach einem Foul an Rosenfelder die Gelbe Karte, es gibt Freistoß für Freiburg von der linken Seite.

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    Die Schlussphase ist angebrochen. Während die Villa-Fans sich auf den Rängen immer lauter bemerkbar machen, greift der SC nochmal an, um irgendwie noch einen Treffer zu erzwingen.

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    Mit Maatsen kommt auch der zweite Ex-Dortmunder bei den Villans in die Partie, Digne geht für ihn runter.

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    Wechsel bei Aston Villa: Sancho ist für Buendia im Spiel.

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    Nach einer Ecke von der linken Seite kommt Villa zum 17. Abschluss in dieser Partie. Der Ball springt durch zum freien McGinn, der aus rechter Position sofort abzieht. Atubolu ist im kurzen Eck aber zur Stelle und fängt den Ball ab.

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    Auch wenn es hart klingt, aber gerade im zweiten Durchgang ist das hier ein Klassenunterschied. Freiburg kämpft tapfer und kommt auch immer wieder in die gegnerische Hälfte, aber es mangelt an echter Torgefahr. Villa wird auf der anderen Seite immer wieder brandgefährlich und könnte auch schon höher führen. 

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    Und das muss eigentlich das 4:0 für Villa sein. Tielemans wird von links am Sechzehner angespielt, lässt direkt in die Schnittstelle zu Buendia tropfen. Der kommt links vor dem Tor völlig frei und ungestört zum Abschluss. Dabei will er es aber etwas zu schön machen, lupft den Ball aus kurzer Distanz ans linke Außennetz.

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    Da ist die erste Torchance für Freiburg in der zweiten Hälfte. Beste bringt einen Freistoß von rechts weit in den Sechzehner. Martinez kommt aus seinem Kasten und ist am Ball, lässt ihn aber nach vorne prallen. So kommt Rosenfelder zur Direktabnahme, erwischt dabei aber den Ball nicht gut, sodass Martinez seinen Fehler schnell wiedergutmachen und den Schuss abfangen kann.

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    Makengo kommt ebenfalls neu in die Partie beim SC, Kübler geht für ihn aus dem Spiel.

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    Freiburg wechselt nochmal: Scherhant ist für Grifo im Spiel.

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    Pfosten! Villa mit der nächsten Großchance. Nach der fälligen Ecke von der rechten Seite setzt sich Onana links neben dem Tor gegen Kübler durch und kommt zum Kopfball, den er an den linken Außenpfosten setzt.

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    Villa kommt erneut gefährlich in die Box. Watkins versucht es rechts im Sechzehner mit einem Übersteiger gegen Ginter, der behält im Zweikampf die Oberhand und klärt grätschend ins Aus.

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    Freiburg kommt im zweiten Durchgang auf über 70 Prozent Ballbesitz, schafft es damit aber nach wie vor kaum einmal ins vordere Drittel. So springen in der gesamten Partie bisher nur drei Freiburger Abschlüsse heraus, in der zweiten Hälfte noch kein einziger.

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    Erster Spielerwechsel bei Aston Villa: Onana kommt für Lindelöf in die Partie.

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    Freiburg braucht jetzt schon ein echtes Europapokal-Wunder, um nochmal zurückzukommen. Genug Zeit bliebe zwar, dafür müsste aber deutlich mehr Torgefahr her. Manzambi bringt jetzt einen weiten Einwurf von der linken Seite, den Höler mit dem Kopf verlängert, vor dem Tor kann die Abwehr aber klären.

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    Höler ist ebenfalls neu im Spiel und soll für frische Impulse sorgen. Höfler geht für ihn vom Feld.

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    Julian Schuster reagiert mit einem Doppelwechsel. Dabei kommt zunächst Rosenfelder für Lienhart ins Spiel.

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    Nach einer Flanke von rechts kommt Matanovic zum Kopfball, den er aber deutlich über den Kasten setzt. Gleich danach geht die Abseitsfahne hoch.

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    Toooor! SC Freiburg - ASTON VILLA 0:3. Der nächste Rückschlag für Freiburg, Villa baut die Führung aus. Digne wird auf links freigespielt und leitet den Ball direkt weiter in den Lauf von Buendia. Der verzögert links am Sechzehner gegen Kübler, bringt den Ball dann im richtigen Moment flach vor den ersten Pfosten. Dort ist Rogers einen Tick früher als sein Bewacher Lienhart am Ball und spitzelt ihn aus drei Metern an Atubolu vorbei ins kurze Eck.

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    Vorlage Emiliano Buendía

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    Villa zieht sich etwas zurück und lässt die Freiburger kommen. Die lassen den Ball gefällig laufen, finden aber zu selten den Weg in die gefährliche Zone. Stürmer Matanovic wartet bislang meistens vergeblich auf verwertbare Zuspiele. Mit 15 Ballaktionen kommt er auf die wenigsten aller Feldspieler.

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    Auf der anderen Seite wird Villa erneut durch einen Standard gefährlich. Der Ball liegt zentral in der Freiburger Hälfte und wird in den Sechzehner geflankt, wo Watkins hinter die Abwehr und beinahe frei zum Abschluss kommt. Er verpasst die Kugel aber knapp.

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    Freiburg will jetzt Druck aufbauen und macht sich in der gegnerischen Hälfte breit. Ginter macht mit und hat auf halbrechts viel Platz für seine Flanke, die ist aber zu ungenau und wird zur leichten Beute für Schlussmann Martinez.

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    Freiburg erkämpft sich die Kugel links in der eigenen Hälfte, Villa geht aber sofort ins Gegenpressing, mit Erfolg. Buendia kommt rechts im Sechzehner an den Ball und versucht es mit einem Heber, Atubolu lässt sich aber nicht überraschen und fängt das Leder sicher ab.

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    Auf der anderen Seite startet Kübler durch und wird mit einem Steckpass in Richtung Sechzehner geschickt. Martinez kommt aber weit aus seinem Kasten und ist als Erster am Ball, gleich danach geht die Abseitsfahne hoch.

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    Villa nimmt zum Auftakt den Schwung aus der ersten Hälfte mit und greift an. Rogers kommt wieder mit Tempo vor den Sechzehner und will dann Buendia mitnehmen, Ginter geht aber im richtigen Moment dazwischen und stoppt den Angriff.

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    Die zweite Hälfte läuft. Auf beiden Seiten sind die Teams personell unverändert auf den Rasen zurückgekehrt.

    Villa begann druckvoll und offensiv in dieses Endspiel, Freiburg hatte gleich in der Anfangsphase defensiv einiges zu tun. Danach fand der SC aber immer besser ins Spiel, Höfler (17.) hatte mit einer Direktabnahme die bisher beste Chance der Freiburger. Villa hatte nun Probleme und leistete sich Ballverluste, während die Breisgauer nach vorne einige Akzente setzen. Weitere Chancen für den Bundesligisten blieben aber aus. Stattdessen sorgten Tielemans (41.) und Buendia (45+3) mit zwei Geniestreichen für die Halbzeitführung der Villans. Jetzt wird die Aufgabe umso schwerer für den SC, der im zweiten Durchgang dringend mehr Torgefahr entwickeln muss.

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    Dann ist Halbzeit in Istanbul, mit der 2:0-Führung für Aston Villa gegen den SC Freiburg geht es in die Kabinen.

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    Toooor! SC Freiburg - ASTON VILLA 0:2. In der Nachspielzeit schlagen die Villans erneut zu, und das erneut durch einen sehenswerten Treffer. Freiburg kann sich nicht befreien, Villa startet mehrere Angriffe in Folge. Bei einem davon kommt der Ball von McGinn von der rechten Seite flach nach innen. Buendia nimmt ihn halbrechts vor dem Sechzehner an, zieht dann mit dem zweiten Kontakt mit der Innenseite ab. Sein traumhafter Schlenzer schlägt hoch und platziert im langen Eck ein, Atubolu ist erneut machtlos. 

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    Vorlage John McGinn

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    Villa baut in der Nachspielzeit nochmal viel Druck auf. Nach einer Ecke von links geht der mitaufgerückte Konsa rechts vor dem Tor zum Ball, wird dabei aber noch gestört und kommt nicht richtig zum Abschluss. Auch danach bleiben die Briten aber im Vorwärtsgang, Freiburg bekommt kurz vor der Pause defensiv nochmal viel zu tun.

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    Es gibt drei Minuten Nachspielzeit.

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    Freiburg kommt nochmal nach vorne. Manzambi bleibt ein Aktivposten und schlägt den Ball aus dem rechten Halbfeld in den Sechzehner. Links neben dem Tor geht Treu mit dem Kopf zum Ball, Cash steht aber vor ihm und blockt das Leder ins Aus.

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    Das ist natürlich bitter für die Freiburger, kurz vor der Halbzeit muss man den Gegentreffer hinnehmen. Das war stark gespielt vom Gegner und sah nach einer einstudierten Variante aus. Die erste kleine Unachtsamkeit in der SC-Defensive wurde damit sofort bestraft.

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    Toooor! SC Freiburg - ASTON VILLA 0:1. Kurz vor der Pause geht Villa in Führung, und das durch ein absolutes Traumtor. Eine Ecke von links wird kurz ausgespielt. Rogers kommt an den Ball und flankt weit in den Sechzehner. Rechts in der Box kommt Tielemans aus dem Hinterhalt und kommt völlig frei an den Ball. Den nimmt er volley und technisch perfekt, trifft ihn genau mit dem Vollspann und setzt den wuchtigen Aufsetzer platziert ins linke Eck. Da ist nichts zu machen für den geschlagenen Atubolu.

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    Vorlage Morgan Rogers

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    Gefahr im Villa-Sechzehner! Manzambi mit einer starken Aktion: Schneller Übersteiger gegen Lindelöf, dann die scharfe halbhohe Hereingabe direkt vor den Kasten. Matanovic ist in Ballnähe, wird aber von zwei Gegenspielern in Schach gehalten und kommt nicht zum Abschluss.

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    Und dann kommt Villa schnell und gefährlich nach vorne. Rogers zieht vor dem Sechzehner an und spielt nach halblinks zu Buendia, der legt im Sechzehner eher unabsichtlich für den lauernden McGinn auf. Der versucht es sofort aus etwa 14 Metern, schießt aber einen Verteidiger an.

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    Nach einem Foul von Lindelöf bleibt Manzambi liegen und muss behandelt werden. Der Mittelfeldspieler kann dann aber aufstehen und weitermachen. Grifo führt den Freistoß von der linken Seite aus, trifft die Kugel aber nicht gut und bringt sie nur vor den Sechzehner, dort wird die Flanke geklärt.

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    Ein weiterer Ballgewinn bringt eine Freiburger Möglichkeit ein. Villa verliert die Kugel im Mittelfeld und ist unsortiert. Manzambi wird angespielt, hat Platz und versucht es aus der Distanz. Sein Aufsetzer kommt aufs linke Eck, Martinez reagiert aber sicher und fängt die Kugel ab.

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    Freiburg macht es weiterhin gut und begegnet dem Gegner völlig auf Augenhöhe. Es gelingt immer wieder, den Gegner früh vom Ball zu trennen und ihn dann selbst in der Defensive zu beschäftigen.

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    Rechtsverteidiger Cash macht vorne mit und bringt eine Flanke in den Sechzehner, will damit Rogers am langen Pfosten einsetzen. Kübler steht aber etwas besser und klärt mit dem Kopf, holt dann im Nachgang gegen Rogers den Freistoß heraus.

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    Aston Villa kommt bislang auf knapp 60 Prozent Ballbesitz, tut sich im Angriff momentan aber schwer. Die Engländer suchen nach wie vor meistens ihren Stürmer Watkins, der ist aber bislang bei den Innenverteidigern Lienhart und Ginter gut aufgehoben.

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    Lienhart schlägt einen weiten Ball nach vorne und findet Kübler, der legt am Sechzehner direkt quer zu Matanovic und bringt ihn in gute Abschlussposition. Der Stürmer wird aber noch gestört, und weil Kübler knapp im Abseits startete, geht die Fahne hoch.

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    Freiburg findet immer besser in den Rhythmus. Der anfängliche Druck des Gegners ist ohne Gegentreffer überstanden, und jetzt setzen die Breisgauer immer mehr eigene Akzente. So entwickelt sich eine ausgeglichene Partie, in der beide Teams abwechselnd den Weg nach vorne suchen.

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    Grifo muss nach dem Foul behandelt werden, hat sich aber zum Glück nichts Schlimmeres zugezogen. Den Freistoß von links bringt Beste in den Sechzehner, die Flanke ist aber etwas zu weit und springt auf der anderen Seite wieder aus dem Strafraum. 

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    Hartes Foul von Cash an Grifo, und bereits die dritte Gelbe Karte der Partie. Der Außenverteidiger ist zwar zuerst am Ball, streckt dabei aber den Fuß so durch, dass er den Angreifer mit den Stollen am Schienbein erwischt. Absicht ist da nicht zu unterstellen, trotzdem hätte sich Cash da wohl nicht beschweren dürfen, wenn sich der VAR gemeldet und eine weitere Überprüfung gefordert hätte.

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    Villa sucht danach erneut den Weg nach vorne und macht sich in der Freiburger Hälfte breit. Die Breisgauer stehen defensiv aber gut und lassen wenig zu, schaffen zudem immer wieder Ballgewinne und kommen dann selbst in die Offensive.

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    Da ist die Riesenchance für Freiburg! Den Freistoß von der rechten Seite bringt Grifo weit in den Sechzehner. Lindelöfs Kopfballabwehr landet genau beim lauernden Höfler. Der zieht aus 14 Metern direkt per Dropkick ab, setzt den Ball nur ganz knapp am rechten Pfosten vorbei.

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    Der Freistoß der Freiburger wird abgewehrt, danach gehen Buendia und Beste außerhalb des Sechzehners zum hohen Abpraller. Buendia fährt dabei den Arm aus und erwischt Beste mit dem Ellenbogen am Hals. Das gibt die zweite Gelbe Karte der Partie.

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    Das ist jetzt gut und wichtig von Manzambi, der rechts in der gegnerischen Hälfte den Körper stellt und damit das Foul gegen Digne zieht. Das gibt Freistoß für den SC, sorgt für Entlastung und unterbricht die Anfangsoffensive des Gegners.

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    Die Engländer bleiben druckvoll. Watkins bricht auf links durch und gibt flach in den Sechzehner, Kübler steht aber richtig und kann klären.

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    Gute Chance für Villa. Lindelöf steckt auf halblinks kurz zu Rogers durch. Der fackelt nicht lange und lässt einen guten Schlenzer los, peilt damit das rechte Tordreieck an. Da fehlt nicht viel, der Ball fliegt aber etwa einen halben Meter daneben ins Aus.

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    Freiburg bekommt in der Defensive viel zu tun in dieser Anfangsphase, Villa steht hoch und baut Druck auf. Lienhart leistet sich einen etwas zu kurzen Rückpass, der Atubolu in Bedrängnis bringt, weil zwei Gegenspieler lauern. Der Keeper klärt die Situation mit einem Befreiungsschlag ins Seitenaus.

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    Villa sucht immer wieder schnell den Weg nach vorne, und meistens wird dabei Watkins gesucht, so auch jetzt. Dabei leistet sich der Stürmer aber gegen Ginter einen Schubser, der abgepfiffen wird.

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    Treu handelt sich eine frühe Gelbe Karte ein. Freiburgs Außenverteidiger hat an der Seitenlinie im Zweikampf mit McGinn das Nachsehen, hält dann den Gegner fest. Der Unparteiische zeigt ihm dafür den gelben Karton, Treu wird ab jetzt aufpassen müssen.

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    Gleich darauf taucht Watkins nochmal gefährlich im Sechzehner auf, behauptet sich im Positionskampf gegen Ginter, erwischt beim Abschlussversuch den Ball nicht richtig. Danach geht die Fahne hoch, der Stürmer war beim Zuspiel klar im Abseits gestartet.

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    Nach einem schnellen Angriff wird auch Villa erstmals gefährlich und kommt zu einer guten Chance. Watkins macht Tempo, kommt auf halbrechts bis vor den Sechzehner und zieht ab. Der Ball kommt halbhoch aufs linke Eck, Atubolu reagiert gut und wehrt ihn zur Seite ab.

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    In der ersten Minute gibt es eine schnelle erste Balleroberung der Freiburger, die auch gleich zum ersten Abschluss führt. Eine Flanke von rechts wird verlängert und landet bei Matanovic. Der schließt mit dem Kopfball ab, setzt das Leder aber deutlich rechts am Tor vorbei.

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    Und los! Schiedsrichter Francois Letexier pfeift die Partie an, der Ball rollt im Besiktas-Park.

    Damit wäre also alles angerichtet. Der Besiktas-Park ist natürlich restlos ausverkauft. Beide Mannschaften stehen in den Katakomben bereit und werden in Kürze auf den Rasen kommen. Freuen wir uns auf ein spannendes Finale.

    Bevor es gleich losgeht, werfen wir noch einen Blick auf die Unparteiischen. Geleitet wird die Partie von Francois Letexier aus Frankreich, der an den Seitenlinien von Cyril Mugnier und Mehdi Rahmouni unterstützt wird. Als Vierter Offizieller ist der Spanier Alejandro Hernandez Hernandez eingeteilt. Als Video-Assistent ist Jerome Brisard im Einsatz, dem wiederum der VAR-Assistent Willy Delajod zur Seite steht.

    Villa schloss die Ligaphase der Europa League auf Platz 2 ab. In der K.o.-Phase schaltete man nacheinander Lille und Bologna aus, entschied dann das englische Halbfinal-Duell gegen Nottingham Forest mit einem Gesamtergebnis von 4:1 für sich. In der Offensive sticht vor allem Morgan Rogers heraus. Der Spielmacher hat in den bisherigen Europa-League-Partien 27 Großchancen vorbereitet und kommt auf 65 Ballaktionen in gegnerischen Sechzehnern - beides Bestwerte im Wettbewerb.

    Unter Trainer Unai Emery, der den Klub aus Birmingham im November 2022 als Abstiegskandidaten übernahm, ist Villa zu einer echten Hausnummer geworden. Vor zwei Jahren stand man im Halbfinale der Conference League, letztes Jahr reichte es in der Champions League bis ins Viertelfinale. Reicht es heute zum Titel, wäre es bereits der fünfte Europa-League-Triumph für den spanischen Coach, der dreimal mit dem FC Sevilla und einmal mit dem FC Villarreal erfolgreich war.

    Mit Aston Villa trifft Freiburg auf einen starken Gegner. Der Kader des englischen Traditionsklubs ist gespickt mit Nationalspielern und wird fast dreimal so wertvoll eingestuft wie der der Freiburger. Die Engländer feierten ebenfalls eine erfolgreiche Generalprobe und besiegten den FC Liverpool im Kampf um Platz 4 mit 4:2. Dadurch sind die Villans bereits jetzt für die Champions League qualifiziert.

    Dabei können sich die Freiburger auf tatkräftige Unterstützung ihrer Fans vor Ort verlassen. Offiziell fielen dem Bundesligisten 11.000 Tickets zu, doch weit mehr Anhänger haben die Reise zum Bosporus mitangetreten.

    Gegen die favorisierten Engländer tritt der SC als klarer Underdog an. Trotzdem rechnet man sich Chancen aus, die bisherigen Erfolge im Wettbewerb sorgen für Selbstvertrauen. "Jeder hatte gegen uns Probleme, und wir werden auch die vor Probleme stellen", kündigte Stürmer Matanovic an. Besonders schön brachte es auch Kapitän Christian Günter auf den Punkt: "Es macht keinen Sinn zu verlieren - mit dem Motto müssen wir dahinfahren."

    In der Europa League schlossen die Südbadener die Ligaphase auf Platz 7 ab. In der K.o.-Runde setzte man sich zunächst gegen Genk und Celta Vigo durch. Dann drehte der SC im Halbfinale gegen Braga eine 1:2-Niederlage und feierte mit dem 3:1-Heimsieg den umjubelten Einzug ins Endspiel. Einer der Garanten dafür war Vincenzo Grifo, der auf starke neun Scorerpunkte kommt. Mehr schaffte kein anderer Spieler im laufenden Wettbewerb.

    Freiburg feierte am Wochenende eine gelungene Generalprobe und schloss die Bundesliga-Saison mit einem klaren 4:1-Heimerfolg gegen RB Leipzig ab. Das Team von Julian Schuster beendete die Liga auf Platz 7 und wäre damit für die Conference League qualifiziert. Reicht es heute aber zum Titel, geht der SC stattdessen nächstes Jahr zum ersten Mal in der Champions League an den Start.

    Ein großer Fußballabend steht bevor, der SC Freiburg trifft im Europa-League-Endspiel in Istanbul auf Aston Villa. Es ist das erste Aufeinandertreffen überhaupt zwischen beiden Klubs, und für beide Seiten könnte es kaum bedeutsamer sein. Den Freiburgern bietet sich die einmalige Chance, den ersten Titel in der 122-jährigen Vereinsgeschichte zu holen. Villa will ebenfalls eine lange Durststrecke beenden: Den letzten internationalen Titel gab es im Jahre 1982, damals schlug man im Europapokal der Landesmeister den FC Bayern mit 1:0.

    Bei Aston Villa gibt es im Vergleich zum 4:2-Erfolg in der Premier League gegen Liverpool keine Wechsel, Unai Emery vertraut also derselben Elf. Der bis zuletzt fragliche Onana hat sich einsatzbereit gemeldet und gehört zu den Optionen von der Bank. Dort sitzen unter anderen mit dem Ex-Leverkusener Bailey sowie den ehemaligen Dortmundern Sancho und Maatsen drei Profis mit Bundesliga-Vergangenheit.

    Mit folgender Aufstellung geht der englische Vertreter Aston Villa ins Finale (4-2-3-1): Martinez - Cash, Konsa, Torres, Digne - Lindelöf, Tielemans - McGinn, Rogers, Buendia - Watkins.

    Im Vergleich zum 4:1-Sieg gegen Leipzig am Wochenende gibt es zwei personelle Änderungen bei den Freiburgern. Dabei rückt Kübler für Makengo ins Team und nimmt seine angestammte Position rechts in der Viererkette ein. Links in der offensiven Dreierreihe läuft Grifo anstelle von Scherhant auf. Verzichten muss SC-Coach Julian Schuster auf den Langzeitverletzten Kyereh und Suzuki (Schlüsselbeinbruch), ansonsten sind alle Mann mit an Bord.

    Heute ist es so weit, der SC Freiburg trifft im Europa-League-Finale auf Aston Villa und steht vor dem größten Spiel der Vereinsgeschichte. Die Breisgauer gehen es in folgender Besetzung an (4-2-3-1): Atubolu - Kübler, Ginter, Lienhart, Treu - Eggestein, Höfler - Beste, Manzambi, Grifo - Matanovic.

    Herzlich willkommen zum Finale der UEFA Europa League 2025/26 zwischen dem SC Freiburg und Aston Villa.