SC Freiburg - Sporting Braga; UEFA Europa League Halbfinale

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

SC Freiburg - Sporting Braga. UEFA Europa League Halbfinale.

Europa-Park StadionZuschauer33.700.

SC Freiburg 3

  • L Kübler (19. minute, 72. minute)
  • J Manzambi (41. minute)

Sporting Braga 1

  • M Dorgeles (s/o 6. minute)
  • P Delgado (79. minute)

4-3

Live-Kommentar

Das soll es für heute aus der Europa League gewesen sein. Wir danken für das Interesse und wünschen noch einen schönen Restabend sowie eine geruhsame Nacht.

Damit steht Freiburg erstmals in der Vereinsgeschichte in einem Europapokalfinale und wird dort am 20. Mai in Istanbul auf Aston Villa treffen. Zuvor wartet erst einmal eine nationale Aufgabe. Freiburg spielt am Sonntag beim Hamburger SV. Tags darauf tritt Braga bei Benfica Lissabon an.

Der SC Freiburg steht im Endspiel der Europa League! Das Halbfinalrückspiel gegen Sporting Braga gewinnen die Breisgauer mit 3:1 und machen damit das 1:2 aus der Vorwoche wett. Früh gerieten die Hausherren in Überzahl, weil Bragas Mario Dorgeles wegen einer Notbremse des Feldes verwiesen wurde. So agierte der Bundesligist über weite Strecken tonangebend, blieb dabei geduldig und erzielte vor der Pause dennoch zwei Tore. Nach Wiederbeginn ging der Sport-Club weiter konzentriert und nach vorn orientiert zu Werke. Mit seinem zweiten Treffer des Abends erhöhte Lukas Kübler auf 3:0. Dennoch wurde das zum Ende ein Zitterspiel, weil Sporting verkürzen konnte und natürlich auch in Unterzahl alles nach vorn warf. Mit etwas Glück hielten die Freiburger das Ergebnis und vermieden die Verlängerung.

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Dann ist es vollbracht! Schiedsrichter Davide Massa beendet das Spiel, der SC Freiburg steht im Finale! Die Fans stürmen auf den Platz.

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Braga mit dem letzten Aufbäumen! In Strafraumnähe schießt Gabri Martinez mit dem rechten Fuß. Nochmals ist Noah Atubolu gefordert, lenkt das Ding über die Latte.

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Wenig später trifft Gabri Martinez am Freiburger Strafraum Philipp Treu mit dem Fuß am Kinn und verdient sich die Gelbe Karte.

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Jetzt schaffen sich die Hausherren die dringend nötige Entlastung. Dabei geht es nur noch daraum, Zeit zu gewinnen. Abschlüsse hat man nicht mehr im Sinn.

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Julian Schuster dreht an der Uhr und wechselt. Bei Vincenzo Grifo ist der Tank wohl auch leer. Lucas Höler übernimmt.

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Soeben ist die reguläre Spielzeit abgelaufen. Zum Glück für die Breisgauer gibt es nur vier Minuten Zuschlag.

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Es gibt Ecke um Ecke für die Gäste, der Sport-Club hängt in den Seilen. Wer nimmt das beim Bundesligisten mal in die Hand, organisiert Entlastung?

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Starker Abschluss von Jean-Baptiste Gorby! Einen Eckstoßn von der rechten Seiten spielen die Portugiesen flach aus, der Ball kommt am Sechzehnereck als Pass zu Gorby. Die Freiburger stehen viel zu tief. Mit einer Hand lenkt Noah Atubolu den wuchtigen, aber zu zentralen Schuss über die Querlatte.

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Freiburg ist zu passiv. Bereits im Hinspiel fing man sich auf diese Weise ganz spät einen unnötigen Gegentreffer ein. Sollte sich das wiederholen?

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Allerdings können die Freiburger die Sache derzeit etwas beruhigen und halten den Gegner vom eigenen Tor fern. Selbst unternehmen die Breisgauer kaum noch etwas nach vorn.

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Die Spannung ist zurück im Spiel. Bei Sporting ist die Zuversicht gewachsen. Es fehlt nur noch ein Tor zur Verlängerung. Die Nordportugiesen trotzen der Unterzahl und versuchen es unverdrossen weiter. Gabri Martinez möchte einen Elfmeter rausholen, das klappt nicht.

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Und anstelle von Niklas Beste mischt ab sofort Bruno Ogbus mit.

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Nun meldet sich Julian Schuster mit Wechseln zu Wort, nimmt den Doppeltorschützen Lukas Kübler aus dem Spiel und bringt Jordy Makengo.

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Tooooor! SC Freiburg - SPORTING BRAGA 3:1. Aus dem linken Halbfeld tritt Joao Moutinho einen Freistoß rechts in den Sechzehner. Dort nimmt Victor Gomez den Ball aus der Luft, befördert ihn in den Torraum. Fast auf Höhe des linken Pfostens kommt Pau Victor zum Kopfball und setzt diesen aus einem Meter in die Maschen. Der Spanier trifft zum dritten Mal im laufenden Wettbewerb.

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Vorlage Víctor Gómez

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Aufseiten von Sporting macht Demir Ege Tiknaz Feierabend. Fortan mischt Gabri Martinez mit.

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Natürlich intensivieren die Gäste jetzt noch einmal ihre Bemühungen, kommen gegen die aufmerksame Freiburger Defensive allerdings nicht durch.

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Im Europa-Park Stadion sind die Freiburger Fans jetzt endgültig in Feierlaune. Das Endspiel ist zum Greifen nah. Braga braucht zwei Tore, um sich in die Verlängerung zu retten.

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Toooooor! SC FREIBURG - Sporting Braga 3:0. Dann widmet sich Vincenzo Grifo einem Freistoß, bringt diesen von rechts hoch herein und findet den Schädel von Lukas Kübler. Der Verteidiger köpft aus etwa fünf Metern ein und trifft heute bereits zum zweiten Mal.

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Vorlage Vincenzo Grifo

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Nach einem Foul an Niklas Beste kassiert Demir Ege Tiknaz die Gelbe Karte.

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Auch dieser Eckstoß ist eine Sache für Beste. Nach dessen hoher Hereingabe kommt Igor Matanovic am Torraum zum Kopfball, scheitert aber genauso wie im Anschluss Matthias Ginter mit einem Schuss aus drei Metern an den sensationellen Paraden von Hornicek.

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Auf der Gegenseite taucht Niklas Beste im Strafraum auf, schießt flach aufs rechte Eck. Lukas Hornicek ist zur Stelle und wehrt zur Ecke ab.

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Nun raffen sich die Portugiesen wieder auf. Da läuft der Ball gut. In halblinker Position schießt Joao Moutinho mit dem rechten Fuß, visiert den rechten Torwinkel an. Der leicht abgefälschte Ball fliegt vorbei, die Ecke bekommt Braga nicht.

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Zugleich wird Rodrigo Zalazar durch Fran Navarro ersetzt.

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Carlos Vicens sieht sich zum Handeln gezwungen, nimmt Vitor Carvalho runter und bringt dafür Gabriel Moscardo.

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Wegen eines Trikotziehens gegen Matthias Ginter sieht Jean-Baptiste Gorby Gelb.

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Nach einer Flanke von Niklas Beste wird Igor Matanovic gehalten und geht zu Boden. Johan Manzambi schießt rechts vorbei. Den erhofften Elfmeter bekommen die Freiburger im Anschluss nicht, dafür hat sich der Stürmer zu sehr in den Gegenspieler gelegt.

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Pau Victor rasiert Lukas Kübler um, trifft erst danach den Ball und verdient sich damit die Gelbe Karte.

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In Serie suchen die Freiburger den Abschluss. Vincenzo Grifo, Maximilian Eggestein und Philipp Lienhart kommen nacheinander nicht durch.

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Urplötzlich meldet sich Braga wieder zu Wort, taucht mit Jean-Baptiste Gorby links im Sechzehner auf. Dessen Linksschuss wehrt Noah Atubolu nach vorn ab. Philipp Lienhart räumt am eigenen Torraum auf, lässt so keinen Nachschuss der Portugiesen zu.

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Auf links macht Vincenzo Grifo einen Schwenk in den Strafraum und zieht mit rechts ab. Der Ball fliegt am langen Eck vorbei. Der Sport-Club lässt nicht locker, spielt unverdrossen nach vorn.

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Dann feuert Johan Manzambi nach einem Zuspiel von Matthias Ginter aus halblinker Position. Der Rechtsschuss aus etwa 19 Metern fliegt oben links aufs Tor zu und wird von Lukas Hornicek stark pariert.

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Nach dem kurzzeitigen portugiesischen Aufbäumen zum Ende der ersten Hälfte lassen die Hausherren weiteres Bemühen der Gäste gar nicht zu, ersticken alles im Keim und wollen stattdessen selbst nachlegen.

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Schon wieder tauchen die Freiburger im Sechzehner auf, wirbeln da beinahe ungestört. Braga hat Mühe, bekommt das Ding nicht weit genug weg. Dann nimmt Matthias Ginter den Ball volley mit dem rechten Fuß. Der Schuss aus gut 20 Metern rauscht haarscharf am rechten Pfosten vorbei.

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Für den ersten Akzent seit Wiederbeginn sorgen die Gastgeber. Niklas Beste setzt sich auf rechts gut durch, bedient Vincenzo Grifo. Aus zentraler Position trifft der Kapitän mit dem rechten Fuß den rechten Außenpfosten.

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Ohne personelle Veränderungen schicken beide Trainer ihre Mannschaften in den Zweiten Spielabschnitten.

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Jetzt rollt der Ball wieder im Europa-Park Stadion.

Nach 45 Minuten führt der SC Freiburg in diesem Halbfinalrückspiel gegen Sporting Braga mit 2:0 und hat die Sache nach dem 1:2 vor einer Woche zu seinen Gunsten gedreht. Die Hausherren profitierten dabei auch von einer frühen Roten Karte gegen Mario Dorgeles, die sich dieser durch eine Notbremse gegen Niklas Beste einfing. In der Folge wurden die Breisgauer in Überzahl endgültig zur tonangebenden Mannschaft. Geduldig ging man zu Werke, erzwang dann aber auch mit Willenskraft die Führung. Mit dem zweiten Treffer ließ Johan Manzambi die Fans vom Finale träumen. Doch aufgepasst, danach deuteten die Gäste auch mit einem Mann weniger an, die Waffen hier noch längst nicht strecken zu wollen.

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Dann bittet Schiedsrichter Davide Massa die Akteure zur Pause in die Kabinen.

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Doch dann treten die Gäste offensiv erstmals nennenswert in Erscheinung. Victor Gomez ist frei durch, kurvt rechts um Noah Atubolu herum und schießt mit dem rechten Fuß aus spitzem Winkel an den rechten Pfosten. Den Nachschuss von Rodrigo Zalazar blockt Philipp Treu ab.

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Soeben läuft die reguläre Spielzeit des ersten Durchgangs ab. Drei Minuten soll es noch obendrauf geben.

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So nimmt der Sport-Club Kurs auf Istanbul. Dort findet am 20. Mai das Endspiel statt. Stand jetzt wäre Freiburg dabei.

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Toooooor! SC FREIBURG - Sporting Braga 2:0. Nach einem Zuspiel von Philipp Treu hat Johan Manzambi in halblinker Position Platz, wird nicht angegriffen, kann somit noch ein paar Schritte gehen. Dann zieht der Schweizer aus etwa 20 Metern mit dem rechten Fuß ab und trifft unhaltbar oben ins rechte Eck. Lukas Hornicek streckt sich vergebens. Für den Mittelfeldspieler bedeutet das den zweiten Treffer im laufenden Wettbewerb.

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Vorlage Philipp Treu

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Sporadisch beteiligen sich die Gäste am Spiel und zeigen dabei durchaus ihr technisches Vermögen. Zug kommt allerdings nicht in die Aktionen.

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Niklas Beste kümmert sich um eine Ecke auf der rechten Seite, bringt diese mit dem linken Fuß herein. Lukas Hornicek geht mit einer Hand hin und befördert die Kugel aus der Gefahrenzone.

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Dann schaltet sich Matthias Ginter mit ein, taucht vorn links am Sechzehner auf. Kurz darauf flankt Vincenzo Grifo, tut das aber etwas zu hoch. Da kommt selbst der großgewachsene Igor Matanovic nicht ran.

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Drei Viertel des Ballbesitzes geht hier bislang an die Hausherren. Zudem wurden bislang 16:0 Ballaktionen im gegnerischen Sechzehner zugunsten der Breisgauer gezählt. Braga tut sein Möglichstes, hält zumindest in den Zweikämpfen dagegen.

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Nun beruhigt sich das Geschehen. Freiburg beschränkt sich darauf, Kontrolle auszuüben. Das beschert den Gästen Gelegenheit, mal durchzuatmen.

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Geduldig lassen die Gastgeber den Ball laufen, lauern auf Lücken. Die Gäste hängen sich mächtig rein, bieten derzeit nichts an. Nach vorn tut sich bei Sporting nichts. Die Statistiker haben allerdings vor einer Viertelstunde zwei geblockte Schussversuche von Braga registriert.

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Überstürzen muss der Sport-Club nichts. Beim aktuellen Stand der Dinge würde es eine Verlängerung geben. Aber es ist noch viel Zeit, um die Überzahl irgendwann gewinnbringend auszuspielen.

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Weiterhin spielt nur Freiburg. Jetzt sucht Johan Manzambi aus der zweiten Reihe den Abschluss. Mit dem Linksschuss hat Lukas Hornicek jedoch keine Mühe.

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Toooooor! SC FREIBURG - Sporting Braga 1:0. Von der linken Seite flankt Vincenzo Grifo. Die Gäste bekommen das nicht abschließend geklärt. Dann pflügt Lukas Kübler mit großer Willenskraft halbrechts durch den Sechzehner und erzwingt es. Das ist nicht schön, aber wichtig. Am Ende wird Kübler von Jean-Baptiste Gorby angeschossen. Die Kugel springt an den linken Innenpfosten und von dort über die Linie. Für den Abwehrspieler ist das der erste Treffer im laufenden Wettbewerb.

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Während Hornicek weitermachen kann, liegt wenig später Pau Victor am Boden. Mit diesem Bild können wir uns also schon mal vertraut machen. Für Braga geht es darum, wann immer es möglich ist, irgendwie Zeit von der Uhr zu nehmen.

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Dann sitzt Lukas Hornicek auf dem Rasen. Der Gästetorwart bittet um eine Behandlung. Diese Unterbrechung nutzen beide Trainer, um ihren Spielern Anweisungen zu geben.

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In Überzahl haben die Hausherren endgültig das Kommando übernommen. Viel spielt sich in der portugiesischen Hälfte ab.

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Weniger fangsicher zeigt sich der Gästekeeper kurz darauf bei einer Flanke von rechts. Doch kein Freiburger rechnet mit dieser Unsicherheit. Und so packt Hornicek im zweiten Anlauf zu.

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Den Eckstoß auf der linken Seite übernimmt Vincenzo Grifo. Dessen Hereingabe geht Nicolas Höfler entgegen, kommt zum Kopfball. Dieser fliegt in hohem Bogen aufs kurze Eck zu und wird von Lukas Hornicek problemlos gefangen.

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Um den fälligen Freistoß in aussichtsreicher Position kümmert sich Beste selbst, bleibt mit seinem Linksschuss aber am Kopf von Joao Moutinho hängen. Zumindest eine Ecke springt dabei heraus.

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Und plötzlich erhöhen sich Freiburgs Finalchancen um ein Vielfaches! Aus dem Mittelkreis spielt Igor Matanovic steil, schickt Niklas Beste auf die Reise. Dieser hat viel Wiese vor sich, stürmt auf den Sechzehner zu. Mario Dorgeles läuft dem Freiburger hinterher und von hinten in die Beine. Der Unparteiische zögert keine Sekunde, die Notbremse kurz vor dem Sechzehner zieht eine Rote Karte nach sich.

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So kommt es erst einmal nicht zu weiteren Abschlusshandlungen. Vor allem die Gäste sind davon fürs Erste recht weit entfernt.

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Über Ballbesitz wollen die Jungs von Julian Schuster Kontrolle erlangen. Es geht also erst einmal darum, das Spielgerät in den eigenen Reihen zu halten und den Gegner ein wenig laufen zu lassen.

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Über einen Freistoß von Vincenzo Grifo gelangen die Hausherren erstmals gefährlich in den Sechzehner. Dort stehen sich die Freiburger fast selbst im Weg. So fliegt der Rechtsschuss von Nicolas Höfler links vorbei.

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Soeben ertönt im Europa-Park Stadion der Anpfiff, die Gäste stoßen an.

Kurz vor Spielbeginn schauen wir auf das Unparteiischengespann. An der Pfeife agiert Davide Massa. Der italienische FIFA-Referee hat als Assistenten die Landsleute Filippo Meli und Stefano Alassio an seiner Seite. Als Vierter Offizieller fungiert Erik Lambrechts aus Belgien. Vor den VAR-Monitoren haben die Italiener Daniele Chiffi und Luca Pairetto das Geschehen im Blick.

Der dreimalige Champions-League-Teilnehmer hofft auf das zweite Erreichen eines Europapokalfinales. Erstmals ist das Sporting 2011 gelungen. Damals zog man in einem rein portugiesischen Endspiel gegen den FC Porto knapp mit 0:1 den Kürzeren. Sollten sich die Freiburger heute behaupten, dann würde das den mit Abstand größten internationalen Erfolg der Klubgeschichte bedeuten. Die beste Europacupsaison ist das jetzt schon, denn bisher ist für den Sport-Club stets spätestens im Achtelfinale Endstation gewesen.

Zunächst aber muss das heutige Halbfinalrückspiel absolviert werden. Und auf europäischer Bühne hat sich Braga inklusive Qualifikation lediglich eine Auswärtsniederlage eingefangen. Das passierte im Achtelfinalhinspiel bei Ferencvaros in Budapest (0:2). Neben zwei Unentschieden bei den Glasgow Rangers (1:1) und den Go Ahead Eagles (0:0) wurden ab der Ligaphase die Gastspiele bei Celtic (2:0), in Nizza (1:0) und bei Real Betis (4:2) gewonnen. Das letzte Pflichtspiel in der Fremde ging den Nordportugiesen übrigens vor anderthalb Wochen bei CD Santa Clara mit 1:2 verloren.

Während Freiburg in der Bundesliga noch um das erneute Startrecht für den europäischen Wettbewerb kämpft, hat Braga dieses beinahe in der Tasche. Als Tabellenvierter baut man bei noch zwei offenen Spieltagen auf fünf Punkte Polster zu Rang 5. Und sollte Sporting Lissabon Pokalsieger werden, würde auch Platz 5 für den Europapokal reichen. Doch es gibt noch einen anderen Weg ins internationale Geschäft. Der Europa-League-Sieger darf in der kommenden Saison Champions League spielen, das wäre natürlich auch für den Sport-Club sehr interessant.

Für den Sport-Club gilt es also, den knappen 1:2-Rückstand aus Braga aufzuholen, den man sich dort unnötigerweise in der Nachspielzeit eingehandelt hatte. Doch die Freiburger gehen das mit aller Zuversicht an, denn in der bisherigen Europa-League-Saison konnten alle sechs Heimspiele ausnahmslos gewonnen werden. Und insbesondere die Erfolge in der K.o.-Phase gegen Genk (5:1) und Celta Vigo (3:0) waren eindrucksvoll. Der Siebte der Bundesliga hat sich in dieser Spielzeit zu Hause ohnehin erst drei Pflichtspielniederlagen eingefangen - die letzte vor gut einem Monat gegen den FC Bayern München (2:3).

Aufseiten der Gäste gibt es nach dem 2:1-Sieg vom vergangenen Donnerstag eine Veränderung. Der zuletzt angeschlagene Ricardo Horta muss mit einem Platz auf der Bank vorliebnehmen. Dafür beordert Carlos Vicens heute Mario Dorgeles von Beginn an auf den Platz.

Für den Sporting Clube de Braga stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: Hornicek - Lagerbielke, Oliveira, Carvalho - Gomez, Moutinho, Tiknaz, Dorgeles - Gorby, Zalazar - Victor.

Im Vergleich zum Hinspiel vor genau einer Woche nimmt Julian Schuster zwei Wechsel vor. Anstelle von Jordy Makengo (Bank) und Yuito Suzuki (Schlüsselbeinbruch) rücken Lukas Kübler und Nicolas Höfler in die Startelf der Breisgauer.

Zu Beginn der Berichterstattung gilt unser Interesse den personellen Angelegenheiten des Abends und dabei zunächst der Freiburger Mannschaftsaufstellung: Atubolu - Kübler, Ginter, Lienhart, Treu - Eggestein, Höfler - Beste, Manzambi, Grifo - Matanovic.

Herzlich willkommen zum Halbfinal-Rückspiel der Europa League zwischen dem SC Freiburg und Sporting Braga.