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Hamburger SV - Dynamo Dresden

2. Bundesliga

Holtby trifft nach Abwehr-Blackout

2. Bundesliga: HSV feiert späten Sieg gegen Dynamo Dresden

Sport-Informations-Dienst (SID)

15.02.2019 | 17:54 Uhr

Lewis Holtby hat den HSV zu einem wichtigen Heimsieg gegen Dynamo Dresden geschossen. Der Hamburger nutze dabei einen späten Abwehr-Blackout. Die Dresdner Fans sorgen für einen Pyro-Eklat.

Die Festung Volkspark hält dank Lewis Holtby: Der Hamburger SV hat mit einem hart erkämpften Sieg gegen Dynamo Dresden die Tabellenführung in der 2. Bundesliga ausgebaut und kommt dem sofortigen Wiederaufstieg immer näher.

Das Team von Trainer Hannes Wolf schlug die Sachsen zum Abschluss des 21. Spieltags dank eines späten Treffers von Ex-Nationalspieler Holtby (84.) 1:0 (0:0) und hat nun sechs Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz drei.

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Dynamo ohne Coach Walpurgis

Während die Hanseaten vor eigenem Publikum wettbewerbsübergreifend seit September ungeschlagen sind, muss Dynamo, das ohne Chefcoach Maik Walpurgis (Bronchitis) zum Liga-Primus gereist war, nach der fünften Niederlage aus den vergangen sechs Partien eine Ergebniskrise einräumen. Der Abstand zu den Abstiegsplätzen beträgt aber immerhin noch neun Punkte für die Sachsen, die von den Co-Trainer Ovid Hajou und Massimilian Porcello betreut wurden.

Dynamo Dresden: Der Tabellenzehnte und Trainer Maik Walpurgis verzichteten nach der zufriedenstellenden Hinrunde auf Aktivitäten während der Transferperiode. Auch Abgänge hat die SGD keine zu verkraften.
Image: Trainer Maik Walpurgis konnte nicht mit nach Hamburg reisen. © Getty

"Hauptsache gewonnen. Es ist nicht das erste Mal, dass wir knapp siegen. Aber wir müssen gewinnen, egal wie", sagte HSV-Torwart Julian Pollersbeck bei Sky. Dresdens "Ersatzmann" Hajou meinte: "Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht und hätten den Punkt verdient gehabt."

Sechs Tage nach dem Pokalcoup gegen den 1. FC Nürnberg (1:0) wollte der HSV in der Liga vor 46.924 Zuschauern nachlegen. Wolf beorderte anstelle von Gotoku Sakai (Rotsperre) und Jann-Fiete Arp Defensivmann Gideon Jung und Sturmtank Pierre-Michel Lasogga in seine Startelf und sah einen ordentlichen Beginn - aber ohne die ganz große Dominanz.

Dresden mit mutigem Auftritt in Hamburg

Dynamo, angefeuert von 8000 mitgereisten Anhängern, versteckte sich nicht. Sturmspitze Moussa Kone zeigte sich sehr beweglich und war auch am Durcheinander im HSV-Strafraum beteiligt, das Jannis Nikolaou für einen zu hohen Abschluss aus gefährlicher Position nutzte (15.).

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Der HSV versuchte über die Außen, Gefahr heraufzubeschwören und dann Lasogga zu bedienen. Khaled Narey probierte es in der 18. Spielminute mit einer scharfen Hereingabe, doch Lasogga erreichte den Ball nicht. Wenig später störte Dynamo-Keeper Markus Schubert den heranrauschenden Lasogga gerade noch so beim Kopfball (22.).

Dresdener Fans zünden im Stadion Pyrotechnik.
Image: Dresdener Fans zünden im Stadion Pyrotechnik. © Getty

Eine echte Druckphase ließ Dresden aber nicht zu, die Gäste wurden stattdessen auf der anderen Seite gefährlich, Sören Gonther konnte seinen Schuss aus kurzer Distanz aber nicht mehr genug kontrollieren (30.). Dem HSV fehlte weiter die Power aus dem Mittelfeld, auch zu Beginn des zweiten Durchgangs konnte Dynamo gut mithalten. Kone enteilte sogar David Bates und kam zur Führungschance, doch Julian Pollersbeck im Tor der Gastgeber war gut postiert (52.).

Der HSV, dem schwere Auswärtspartien in Heidenheim und Regensburg bevorstehen, erhöhte nach rund 60 Minuten das Tempo, und Holtby hatte den ersten Treffer gleich zweimal auf dem Fuß, doch er traf erst einen Dresdner Rücken (67.) und dann Schubert (69.).

Sport-Informations-Dienst (SID)

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