Hannover 96 - SC Paderborn 07; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Hannover 96 - SC Paderborn 07. 2. Bundesliga.

HDI-ArenaZuschauer49.000.

Hannover 96 1

  • B Kallman (78. minute)

SC Paderborn 07 1

  • F Götze (40. minute)

Live-Kommentar

Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der 2. Bundesliga geht es bei uns natürlich morgen wieder weiter, wenn ab 13:30 Uhr unter anderem Schalke zum Heimspiel gegen Schlusslicht Münster lädt. Ihnen noch eine gute Nacht und bis bald!

Noch ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften nächste Woche im Unterhaus: Während Hannover am Samstagnachmittag in Karlsruhe zu Gast ist, empfängt Paderborn am Sonntag Schalke 04 direkt zum nächsten Spitzenspiel.

Mit Blick auf die Tabelle kann hingegen Paderborn deutlich besser mit diesem Unentschieden leben. Durch das bessere Torverhältnis gegenüber Schalke nehmen die Ostwestfalen vorerst gar den Platz an der Sonne ein und wahren das Vier-Punkte-Polster auf Hannover. Die Niedersachsen müssen sogar Elversberg vorbeiziehen lassen und fallen einen Punkt hinter den Relegationsplatz auf Rang 4 zurück. 

Hannover und Paderborn trennen sich 1:1, wobei die Niedersachsen gemessen am Spielverlauf besser mit dem Punkt leben müssen. Zwar fiel die Führung für Paderborn kurz vor der Halbzeit nach einer Ecke aus dem Nichts, doch standen die Ostwestfalen defensiv extrem gut und ließen nur fünf Abschlüsse für 96 zu. In den ersten 30 Minuten sehr passiv, wurde Paderborn nach der Pause immer zielstrebiger und war dem 2:0 zweimal ganz nah. Hannover kam nach der Pause lange gar nicht durch, ehe Källman in der Schlussviertelstunde eine Flanke zumindest zum Ausgleich verwertete. Bei xG-Werten von 0,64 zu 1,83 war für die Titz-Truppe aber nicht mehr drin.

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Und so endet dieses Topspiel 1:1 - Schlusspfiff in Hannover. 

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Fällt hier noch der Lucky Punch? Hannover ist nach der Doppelchance der Gäste gewarnt und will hier trotz der späten Bemühungen nicht in einen weiteren Konter laufen. 

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Christian Titz zieht seinen letzten Joker und wirft Stürmer Nielsen für Taibi rein. 

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Gefährlich! Hannover steht auf der linken Seite viel zu offen, sodass Michel nach einem Diagonalball in den Sechzehner eindringen darf und aus halblinken 14 Metern stramm draufhält. Noll wehrt nach vorne ab, am Fünfer verpasst der durchgelaufene Curda den Ball nur knapp. Stattdessen verwertet dahinter Tigges den Abpraller per Dropkick und jagt ihn aus zentralen 14 Metern zu überhastet drüber. 

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Fünf Minuten werden nachgespielt.

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Källmann bietet sich an und bekommt den Ball über halbrechts tief in seinen Lauf geschlagen. Vor dem Sechzehner hat Källman Götze in seinem Rücken und geht zu Fall. Ein Foulspiel lässt sich aber nicht ausmachen, zu Recht lässt Max Burda laufen. 

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Zudem macht Bilbija für Bätzner Platz.

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Mit einem Doppelwechsel schöpft Ralf Kettemann das Wechselkontingent aufseiten der Ostwestfalen aus und bringt zunächst Klaas für Baur ins Spiel. 

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Tigges sichert sich im Halbfeld den zweiten Ball und nimmt sich aus fast 30 Metern einfach mal ein Herz. Per Dropkick ist sein Abschluss aber letztlich zu optimistisch und zieht klar vorbei. 

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Anschließend beschwert sich Bilbija etwas zu lautstark und wird ebenfalls verwarnt. 

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Chakroun läuft Seimen viel zu übermotiviert an, zieht auch nicht mehr weg und verpasst dem Torhüter einen schmerzhaften Pferdekuss. Als logische Konsequenz sieht Chakroun Gelb. 

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Und Hannover bleibt jetzt auch dran. Paderborn könnte mit dem Punkt natürlich besser leben und würde die Niedersachsen zumindest halten.

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Zwar hatte sich der Ausgleich nicht zwingend angedeutet, doch hatte Hannover das Spiel in den letzten Minuten immer mehr an sich gezogen. Mit Anbruch der letzten zehn Minuten liegt das Moment jetzt bei den Niedersachsen. 

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Tooor! HANNOVER - Paderborn 1:1. Hannover gleicht aus! Im Aufbau öffnet Thordarson das Spiel und schlägt vor der Mittellinie einen tollen Flugball diagonal auf den rechten Flügel. Dort wird Bundu von Sticker nicht entscheidend gestört, kann die Innenbahn nutzen und flankt vor der Grundlinie scharf nach innen. Dabei löst sich Källman von Scheller, läuft energisch ein und lässt Seimen mit seinem wuchtigen Kopfball aus zentralen fünf Metern keine Chance. 

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Vorlage Mustapha Bundu

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Das ist ganz billig von Bundu. Rechts im Strafraum bleibt Brackelmann weg, dennoch hebt Bundu theatralisch ab und hat Glück, für diese Schwalbe nicht Gelb zu sehen. 

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Dritter Wechsel aufseiten der Gäste: Im Sturm übernimmt Routinier Michel positionsgetreu für Marino. 

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Nach wie vor lässt Paderborn im zweiten Durchgang nichts anbrennen, auch ein Eckball für Hannover bringt nichts ein. Hannovers xG-Wert von nur 0,04 nach der Pause spricht Bände.

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Außerdem macht Neubauer für Matsuda Platz.

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Kurz darauf wechselt Gegenüber Titz doppelt und lässt anstelle von Yokota Bundu von der Leine.

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Ralf Kettemann zieht seinen zweiten Joker und ersetzt Müller im Angriff positionsgetreu durch den kopfballstarken Tigges.

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Die Gäste stören früh, erobern den Ball hoch auf dem rechten Flügel und verlagern vor den Sechzehner. Aus halblinken 17 Metern hat Sticker den Ball auf seinem linken Fuß und schießt flach auf das lange Eck. Noll ist jedoch zur Stelle und hält den zu unplatzierten Versuch sicher. 

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Neubauer kommt an der Mittellinie zu spät gegen Curda, stempelt seinen Gegenspieler und sieht Gelb. 

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Vor dem Sechzehner verlagern die Niedersachsen rechts in den Strafraum, wo Yokota nach innen aufzieht und sich aus halbrechten 14 Metern gegen einen Schuss entscheidet. Stattdessen ist seine halbhohe Flanke dankbar zu verteidigen und wird geklärt. 

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Auch Aseko hat vorzeitig Feierabend und räumt seinen Platz für Oudenne. 

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Christian Titz will für neue Impulse sorgen und bringt im Rahmen eines Doppelwechsels zunächst Chakroun für Ghita ins Spiel. 

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Inzwischen ist auch schon eine Stunde ins Land gezogen. Hannover tut sich weiterhin schwer und musste in der zweiten Hälfte bereits zwei sehr brenzlige Szenen überstehen. Mit der Führung im Rücken ist Paderborn aktiv und kommt nach Wiederbeginn auf 50 Prozent Ballbesitz.

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Nach einem Foul an Müller an Leopold ruht der Ball 22 Meter halbrechts vor dem Tor der Gäste. Leopold entscheidet sich für eine Mischung aus Schuss und Flanke, zieht den Ball scharf wie hoch gen langes Eck. Mehrere Mitspieler laufen aus dem Rückraum ein, Scheller steht jedoch richtig und klärt per Kopf. 

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Nächste Chance für Paderborn! Geduldig auf die linke Seite verlagert, ehe Sticker den Ball halblinks vor dem Sechzehner gefühlvoll nach innen hebt. Marino schraubt sich vor Okon hoch und köpft aus zentralen acht Metern druckvoll auf das untere rechte Eck. Noll ist aber zur Stelle, nutzt jeden Zentimeter in der Streckung und pariert glänzend mit einer Hand.

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Im Kampf um den Ball kommt Yokota gegen Sticker zu spät, rutscht dabei weg und steigt seinem Gegenspieler im Fallen auf den Fuß. Der Japaner sieht dafür die erste Gelbe Karte an diesem Abend. 

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Nächste lange Freistoßflanke aufseiten der Ostwestfalen. Diesmal kommt Brackelmann vor dem Fünfer mit seinem Kopfball nicht durch, Paderborn bleibt jetzt aber aktiv. 

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Und jetzt macht Paderborn fast sogar das 2:0! Baur serviert eine Freistoßflanke lang und weit halbrechts in den Sechzehner, wo sich Götze hochschraubt und per Kopf zentral vor den Fünfer ablegt. Mit dem Rücken zum Tor wird Marino von Allgeier bedrängt, nimmt den Ball dabei technisch anspruchsvoll direkt als Volley und setzt ihn nur haarscharf am rechten Pfosten vorbei. 

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Und vielleicht waren wir in unserem Halbzeitfazit auch etwas zu streng mit den Ostwestfalen. Zur Wahrheit gehört nämlich auch, dass Paderborn gegen den Ball ein richtig gutes Spiel macht. 

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Mehr als zwei Abschlüsse hat Hannover im ersten Durchgang auch gar nicht zustande gebracht - ein xG-Wert von 0,3 inklusive. Die Niedersachsen haben es in dieser Saison aber schon öfter geschafft, im zweiten Durchgang eine Schippe draufzulegen. 

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Hannover kommt dagegen personell unverändert aus der Kabine, der zweite Durchgang läuft. 

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Obermair musste bereits kurz vor der Pause behandelt werden. Der 30-Jährige ist angeschlagen in der Kabine geblieben und wird in der zweiten Hälfte durch Sticker ersetzt. 

In den ersten 30 Minuten war Hannover klar spielbestimmend und arbeitete geduldig am Führungstreffer. Den Niedersachsen fehlte jedoch der nötige Punch im letzten Drittel, zumal die einzige Großchance durch Taibi (18.) ein absolutes Zufallsprodukt war. Anschließend konnte Paderborn ein chancenarmes Spiel bei nur 30 Prozent Ballbesitz zumindest ins Mittelfeld verlagern und ging fünf Minuten vor der Pause nach einem Eckball durch Götze aus dem Nichts in Führung - begünstigt durch einen Torwartfehler von Noll. 

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Halbzeit in Paderborn. 

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Zwei Minuten werden nachgespielt.

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Obermair muss auf dem Rasen behandelt werden, wird das Spiel aber gleich wieder fortsetzen können.

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Und das ist doppelt bitter für Hannover. Weil Marino bei seiner Chance vor dem Eckball im Abseits stand, hätte es die Ecke wohl gar nicht erst geben dürfen. 

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Tooor! Hannover - PADERBORN 0:1. Nach dem fälligen Eckball liegt der Ball im Tor! Und dieses Gegentor geht klar auf die Kappe von Torwart Noll. Obermair hebt die Ecke von links mit Effet hoch und ganz dicht vor das Tor, wo Noll am ersten Pfosten unter Bedrängnis am Ball vorbeifaustet. Am zweiten Pfosten kann Götze dann gar nichts mehr falsch machen und drückt die Kugel direkt vor dem Tor freistehend über die Linie. Götze hatte sich in dieser Szene aber auch erst durch einen guten Lauf von Gegenspieler Leopold lösen können. 

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Vorlage Raphael Obermair

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Die bislang beste Chance für Paderborn! Zwar steht Leopold nach einem katastrophalen Fehlpass von Ghita vor dem Sechzehner richtig, doch rutscht der Ball durch den Einsatz von Bilbija doch noch in die Box durch. Aus halbrechten zwölf Metern schließt Marino direkt aus der Drehung ab und zielt auf das untere linke Eck. Noll macht sich lang und wehrt nach vorne ab, ehe Neubauer vor Bilbija zur Ecke klärt. 

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Paderborn ist es gelungen, sich aus der zwischenzeitlichen Umklammerung der Niedersachsen zu befreien. Das Spiel verlagert sich zunehmend ins Mittelfeld. 

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Källman bietet sich an und bekommt den Ball von Okon lang in den Lauf gehoben. Links im Strafraum ist für Källman aber kein Durchkommen, auf engstem Raum wird sein versuchter Querpass geblockt. 

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Glück für Hannover! Noch aus der eigenen Hälfte hebt Castaneda den Ball lang vor den Sechzehner, wo Allgeier viel zu sorglos vorgeht und Noll mit seinem zu kurzen Kopfball unter Bedrängnis bringt. Ehe der durchgelaufene Obermaier dazwischenspritzen kann, kommt Noll weit aus seinem Tor und klärt in höchster Not per Grätsche.  

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Immerhin verzeichnen die Gäste jetzt eine längere Ballbesitzphase und sorgen damit für Entlastung. Über Ballgeschiebe im Mittelfeld geht es dabei jedoch nicht hinaus. 

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Wie lange geht das aus Sicht der Ostwestfalen gut? Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Hannover im letzten Drittel noch der nötige Punch fehlt. Der Pfostentreffer durch Taibi war natürlich ein krummes Zufallsprodukt.

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Rechts vom Sechzehner spielt Yokota Neubauer in der Box frei, der etwas zu ungenau in den Rückraum ablegt. Baur rückt von hinten ein und kann Thordarson entscheidend stören. 

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Aseko ist natürlich überall, flankt diesmal von links zentral an den Fünfer, wo Brackelmann richtig steht und den Ball vor Källman aus der Gefahrenzone köpft. 

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Mit inzwischen über 70 Prozent Ballbesitz zieht Hannover da Spiel immer mehr an sich und arbeitet an der Führung. Ganz so passiv hatte sich Ralf Kettemann seine Paderborner sicherlich nicht vorgestellt. 

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Nächste Chance für 96. Nach einer klasse Bewegung hält Aseko zentral von der Strafraumkante drauf und wird geblockt. Der Abpraller senkt sich im hohen Bogen halbrechs im Strafraum, wo Yokoto zu viel Platz hat. Zwar ist der erste Kontakt nicht sauber, doch bringt Yokota den Ball vom rechten Fünfereck unter Bedrängnis noch vor das Tor. Götze steht dabei richtig und kann vor der Linie klären. 

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Warum nicht? Aus über 30 Metern nimmt sich Brackelmann ein Herz und trifft den Ball auch satt. Noll ist aber zur Stelle und packt im unteren linken Eck sicher zu. 

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Um ein Haar fällt hier das Kacktor des Jahres! Neubauer schaltet bei einem Einwurf schnell und wirft den Ball lang in den Lauf von Källman. Källman macht den Ball links im Strafraum fest, braucht gefühlt schon etwas zu lange, ehe er zentral vor den Fünfer flankt. Zwar steht dort kein Abnehmer bereit, doch schießt Obermair bei seinem Klärungsversuch Taibi an. Taibi bewegt sich gar nicht und sieht, wie der Ball aus zehn Metern von seiner Brust an den rechten Pfosten prallt. 

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Nach einer Flanke von rechts erarbeiten sich die Gäste den ersten Eckball in diesem Spiel. Obermair serviert anschließend von links nach innen, wo sich die Niedersachsen am ersten Pfosten zunächst gegenseitig anköpfen. Källman macht dann kurzen Prozess und haut den Ball weg.

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Curda fängt einen verunglückten Befreiungsschlag von Okon über halbrechts ab und dringt in den Strafraum ein. Sein kurzer Querpass auf Marino ist zu scharf gespielt und schwer zu kontrollieren. Zwar Marino das noch gut, doch wird er dann schnell zugestellt und aus halbrechten acht Metern geblockt. 

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Paderborn beginnt durchaus etwas zurückhaltend und überlässt bislang Hannover das Spiel. 65 Prozent Ballbesitz für die Niedersachsen sprechen für sich.

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Källman macht einen langen Ball auf dem linken Flügel fest und steckt nach innen für den nachrückenden Neubauer durch. Vor der linken Grundlinie fälscht Götze Neubauers Hereingabe noch leicht ab, ehe Seimen sicher zupackt. 

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Aseko hat im Halbfeld etwas Platz und initiiert einen Doppelpass mit Yokota, bei dem der durchgelaufene Aseko rechts im Strafraum in Szene gesetzt wird. Vor der Grundlinie wird Aseko aber gut zugelaufen und vom Ball getrennt. 

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Der Respekt voreinander ist beiden Mannschaften in den Anfangsminuten anzumerken. Dennoch erleben wir eine intensive Anfangsphase, in der kein Zweikampf gescheut wird. 

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Nach einem langen Einwurf ist Paderborn ein erstes Mal im eigenen Strafraum gefordert. Rechts vor dem Fünfer wird Källmann zwar gestellt, doch machen es die Gäste selbst nochmal spannend, ehe der Ball im Torraum weggeschlagen wird. 

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Nach einer Bogenlampe im 96-Sechzehner hat Noll bei seiner etwas verunglückten Faustabwehr Glück, dass er den Ball nicht dem Gegner auflegt. Anschließend geht dann ohnehin die Fahne hoch. 

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Nach einem öffnenden Pass von Götze hat Baur im Zentrum etwas Platz und darf sich aufdrehen. Sein Abschluss aus 20 Metern wird aber früh geblockt. 

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Mit einer sehenswerten Choreografie haben die 96-Fans den passenden Rahmen schon mal gesetzt. Jetzt sind die Spieler gefragt, Paderborn hat angestoßen.

Vor ausverkauftem Haus wird die Partie von Dr. Max Burda geleitet, der dabei von Robert Wessel und Hannes Ventzke an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Jarno Wienefeld, vor den Bildschirmen bilden Pascal Müller und Guido Kleve das VAR-Duo. 

Und zwar schon heute. Bereits in der Hinrunde beendete Hannover eine Serie des SCP von zuvor acht Dreiern am Stück und feierte dank Doppelpacker Källman einen verdienten 2:0-Auswärtssieg. Im 13. Pflichtspiel gegen die Ostwestfalen fuhr Hannover damit den erst zweiten Sieg überhaupt ein, bei ansonsten acht Niederlagen ist Paderborn ein echter Angstgegner. Das heutige Spiel steht übrigens im Zeichen von Hannovers 130. Vereinsjubiläums, passend dazu wird die Mannschaft in einem Sondertrikot auflaufen.

Auf der Gegenseite blieb Paderborn gegen Magdeburg bereits zum neunten Mal in Folge ungeschlagen und feierte den dritten Sieg am Stück. Ralf Kettemann warnte jedoch vor Leichtsinn, schließlich sei es immer "auf Messers Schneide" gewesen. Mit noch vier Spielen gegen Mannschaften aus den Top 5 beginnen heute außerdem die Wochen der Wahrheit, in der Hinserie holte der SCP aus diesen vier Duellen nur einen Zähler. Mit seiner Mannschaft will Kettemann jetzt zeigen, "dass wir aus der Hinrunde gelernt haben".

Hinten sattelfest, nach vorne zielstrebig. Mit dem Sieg in Darmstadt setzte 96 ein Ausrufezeichen und bescherte den Lilien ihre erste Heimniederlage der Saison. Nach dem Ausrutscher gegen Fürth (0:1) ist Hannover mit acht Punkte aus vier Spielen direkt in die Spur zurückgekehrt und ließ in den letzten drei Partien nur ein Gegentor zu. Auch heute hat Christian Titz wieder einen klaren Plan: Gegen den Ball soll Paderborn durch das Anlaufen "gar nicht ins Spiel kommen", mit Ball gehe es darum, "ein Überzahlspiel zu erzeugen". 

Hannover gegen Paderborn - mehr "Top" geht kaum. Im Aufstiegskampf treffen heute die beiden besten Mannschaften der Rückrunde aufeinander (je 24 Punkte), die in der Tabelle zu Beginn des Spieltages auf den Plätzen 2 und 3 vier Punkte voneinander trennen. Während Paderborn also einen direkten Konkurrenten distanzieren kann, will Hannover bis auf einen Punkt aufschließen. Der größere Druck lastet somit auf den Hausherren, zumal Elversberg gestern vorlegen konnte und vorerst Rang 3 übernommen hat.

In einem packenden Sieben-Tore-Spektakel gegen Paderborn hatte Paderborn vergangene Woche das bessere Ende für sich und gewann zu Hause dank Viererpacker Bilbija 4:3. Ralf Kettemann nimmt heute einen Wechsel vor und muss dabei auf die Gelbsperre von Hansen reagieren. Passenderweise kehrt dafür Castaneda selbst nach einer Gelbsperre zurück und beginnt positionsgetreu im zentralen Mittelfeld.

Und hier die Aufstellung der Gäste aus Ostwestfalen: Seimen - Scheller, Götze, Brackelmann - Curda, Baur, Castaneda, Obermair - Müller, Marino, Bilbija.

Im Verfolgerduell gegen Darmstadt zeigte Hannover letzte Woche eine reife Vorstellung und feierte einen verdienten 2:0-Auswärtssieg. Im Vergleich dazu ist Christian Titz heute zu drei personellen Änderungen gezwungen und muss auf das Trio aus Nawrocki (Leistenverletzung), Pichler (Achillessehnenblessur) und auch Saad (Oberschenkelverletzung) verzichten. An ihrer Stelle rücken Ghita, Yokota und Källman neu in die Startelf.

Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Noll - Allgeier, Okon, Ghita - Aseko Nkili, Leopold, Thordarson, Neubauer - Yokota, Taibi - Pichler.

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 30. Spieltages zwischen Hannover 96 und dem SC Paderborn.