Hertha BSC - VfL Bochum; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Hertha BSC - VfL Bochum. 2. Bundesliga.

Olympiastadion BerlinZuschauer47.520.

Hertha BSC 1

  • D Kownacki (45. minute 11m)

VfL Bochum 1

  • L Morgalla (91. minute)

Live-Kommentar

Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der 2. Bundesliga geht es bei uns natürlich morgen wieder weiter, wenn ab 13:30 Uhr unter anderem Schalke zum Heimspiel gegen Hannover lädt. Ihnen noch eine gute Nacht und bis bald!

Noch ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften nächste Woche im Unterhaus: Während die Hertha am Sonntagnachmittag in Düsseldorf zu Gast ist, empfängt Bochum parallel Holstein Kiel zu Hause.

Nach zuletzt zwei Siegen in Folge bleibt die Hertha nach diesen verlorenen zwei Punkten Tabellensechster und liegt jetzt sieben Zähler hinter dem Relegationsplatz. Bochum dagegen nimmt diesen Punkt nach einer spielerisch dünnen Vorstellung gerne mit und vergrößert das Polster auf Rang 16 als Tabellenneunter vorerst auf sieben Punkte.

Die Hertha kann die Steilvorlage der Konkurrenz nicht nutzen und kommt gegen Bochum nicht über ein 1:1 hinaus. Im ersten Durchgang waren die Hausherren klar spielbestimmend und lagen zur Pause nach einem Kownacki-Elfmeter verdient in Führung, passive Bochumer fanden bis dahin überhaupt statt. Umso unverständlicher, dass Berlin nach der Pause die knappe Führung nur noch verwaltete, die Spielkontrolle abgab und Bochum dadurch im Spiel hielt. Zwar blieb der VfL lange harmlos und wurde einfach nicht zwingend, doch reichte in der Nachspielzeit ein Eckball, nach dem Joker Morgalla die Hertha spät ins Herz traf.

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Und so bleibt es beim 1:1 - Abpfiff im Olympiastadion. 

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Die Hertha läuft nochmal an, kommt aber nicht in Abschlusspositionen.

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Im Übrigen werden fünf Minuten nachgespielt, ein Punkt wäre für die Hertha zu wenig. 

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Tooor! Hertha - BOCHUM 1:1. Nach dieser Ecke liegt der Ball im Tor, der VfL gleich spät aus! Wätjen serviert von links mit Gefühl zentral an den Torraum, wo mehrere Spieler zum Ball gehen. Dabei ist es wohl Kolbe, der den Ball mit der Schulter unkontrolliert halblinks an die Fünfmeterraumgrenze blockt. Dort reagiert Morgalla schneller als Cuisance und drückt die fallende Kugel volley aus der Drehung per Aufsetzer ins kurze Eck. 

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Da war die Chance auf den späten Ausgleich! Nach einem Doppelpass mit Miyoshi spielt Morgalla rechts vom Strafraum flach nach innen, wo der Ball bis an den zweiten Pfosten durchruscht. Dort steht Wätjen frei und schließt aus neun Metern direkt ab. Im letzten Moment grätscht Eitschberger dazwischen und blockt den Ball zur Ecke. 

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Außerdem kommt Innenverteidiger Brooks für Offensivmann Brekalo. Der knappe Vosprung soll jetzt über die Zeit gebracht werden. 

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Nach Uwe Rösler schöpft jetzt auch Stefan Leitl sein Wechselkontingent mit einem Doppelwechsel aus. Eitschberger kommt zunächst für den guten Karbownik.

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Miyoshi sucht rechts am Sechzehner das Eins gegen Eins mit Seguin und gibt vor der Grundlinie flach innen. Seguin fälscht noch leicht ab, dennoch sieht Ernst nicht glücklich aus und wischt den Ball im Torraum nur nach vorne. Karbownik steht jedoch richtig und kann klären. 

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Vogt sieht im Aufbau den anlaufenden Cuisance in seinem Rücken nicht und wird nahe der Mittellinie vom Ball getrennt. Vogt ist dann zum taktischen Foul gezwungen und sieht Gelb. 

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Dafür spricht jetzt auch der Distanzschuss von Brekalo. Gefährlich wird es aber nicht, der Ball kullert deutlich am Tor vorbei. 

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Die Hauptstädter werden selbst wieder etwas aktiver und halten Bochum nun vermehrt vom eigenen Tor fern.

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Das Spiel wird jetzt etwas wild. Bochum muss natürlich ins Risiko gehen, womit sich zugleich Räume für die Hertha ergeben. 

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Die fällige Ecke klärt Horn mit beiden Fäusten in den Rückraum, wo Brekalo den Ball bei seiner Direktabnahme vor dem Sechzehner nicht richtig trifft und deutlich verzieht. 

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Gefährlich! Nach Ballgewinn im Mittelfeld und einem schnellen Doppelpass mit Cuisance bricht Krattenmacher über halbrechts durch und will im Strafraum für den mitgelaufenen Cuisance querlegen. Auf Höhe des ersten Pfostens rückt Masovic dabei im letzten Moment von hinten ein und grätscht den Ball neben das Tor.

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Außerdem feiert Krattenmacher sein Comeback und verabschiedet Dudziak in den Feierabend. 

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Stefan Leitl zieht zwei frische Joker und nimmt zunächst den ausgelaugten Torschützen Kownacki für Schuler vom Feld. 

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Die Hertha investiert inzwischen aber auch zu wenig und ruht sich zu sehr auf der knappen Führung aus. Vor Anbruch der Schlussviertelstunde ist noch nichts entschieden.

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Die Ecke kommt gefährlich! Bei der Hereingabe von links läuft Hofmann auf Höhe des ersten Pfostens vom Tor weg und dreht sich bei seinem technisch anspruchsvollen Kopfball zum Tor. Aus acht Metern dreht sich der Ball gefährlich vom Tor weg und geht nur knapp am langen Pfosten vorbei. 

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Bei einem schnellen Antritt durch das Zentrum trägt Onyeka den Ball im Vollsprint bis vor den Sechzehner, sein Schuss aus 20 Metern wird abgefälscht und geht einen Meter am linken Pfosten vorbei. 

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Zudem geht es für den angeschlagenen Strompf nicht mehr weiter, Masovic nimmt seinen Platz in der Innenverteidigung ein. 

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Doppelwechsel aufseiten der Gäste: Wätjen übernimmt zunächst für Alfa-Ruprecht.

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Alfa-Ruprecht nimmt auf dem Flügel Tempo auf und spielt links vom Sechzehner nach innen, wo Wittek etwas zu weit in den Rückraum ablegt. Aus zentralen 21 Metern hält Bero drauf und wird geblockt. 

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Nach einem Abspiel langt sich Strompf mit schmerzverzerrtem Gesicht sofort an den hinteren Oberschenkel. Vorerst beißt der Innenverteidiger aber auf die Zähne.

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Immerhin ist Bochum seit Wiederbeginn wesentlich aktiver und findet auch vermehrt den Weg ins letzte Drittel. Mehr aber noch nicht, auf den ersten VfL-Abschluss warten wir im zweiten Durchgang bislang vergeblich. 

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Wittek serviert eine Ecke von links an den ersten Pfosten, wo Strompf den Ball inmitten der Rückwärtsbewegung per Hinterkopf im hohen Bogen in den Torraum verlängert. Bero kommt aber nicht mehr hin, stattdessen packt Ernst sicher zu. 

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Das gelbwürdige Foul an Bero war im Übrigen die letzte Aktion von Sessa. Auch Leitl nutzt nämlich das Wechselfenster und bringt Mamuzah Lum für Sessa ins Spiel.

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Dritter Wechsel beim VfL: Uwe Rösler bringt Marshall für Lenz und löst damit die Doppelsechs auf. 

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Sessa steigt im Mittelfeld Bero von hinten auf die Ferse und sieht dafür Gelb. 

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Nach einem tiefen Ballgewinn öffnet Seguin das Spiel mit einem langen Diagonalball auf Brekalo, der von links nach innen zieht und für Kownacki ablegt. Aus zentralen 18 Metern trifft der Stürmer den Ball aber nicht richtig, sein Schüsschen kann Horn im linken Eck locker aufnehmen.

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Bei einem BSC-Freistoß im Halbfeld hatte Michael Bacher den Ball noch nicht freigegeben, Cuisance ist hier etwas zu schlitzohrig unterwegs und sieht für die zu frühe Ausführung seine fünfte Gelbe Karte in dieser Saison. 

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Eine Ecke jetzt auch auf der Gegenseite. Seguin zieht den Ball von links mit Schnitt hoch und dicht vor das Tor, wo Horn mit beiden Fäusten recht kurz nach vorne abwehrt, ehe Alfa-Ruprecht den Ball aus dem Strafraum schlägt. 

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Wittek serviert eine VfL-Ecke von links an den ersten Pfosten, wo Strompf im Luftzweikampf gegen Kolbe den Ellenbogen einsetzt und zurückgepfiffen wird.

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Bei einer weiten Freistoßflanke von Seguin schraubt sich der einlaufende Gechter hoch, aus elf Metern kriegt er seinen Kopfball aber nicht nach unten gedrückt. 

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Dudziak zieht von rechts in den Strafraum und geht nach einem leichten Körperkontakt von Strompf zu Boden. Ein möglicher Elfmeter darf hier aber erst gar nicht im Raum stehen.

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Der zweite Durchgang beginnt relativ unaufgeregt, so einfach kann Bochum das Blatt nicht plötzlich wenden. 

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Die beiden Wechsel aufseiten der Bochumer sind im Übrigen positionsgetreu, Rösler hält somit weiterhin an der Viererkette fest. 

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Die Hertha dagegen kommt personell unverändert aus der Kabine, der zweite Durchgang läuft. 

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Auch Olsen ist in der Kabine geblieben, rechts in der Viererkette übernimmt dafür Morgalla. 

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Uwe Rösler hat die Halbzeitpause aufseiten der Gäste für einen Doppelwechsel genutzt. In der Innenverteidigung nimmt Vogt positionsgetreu den Platz von Loosli ein. 

Die Hertha machte bislang das Spiel und liegt zur Halbzeit völlig verdient in Führung. Während Bochum viel zu passiv agierte und offensiv harmlos blieb, kam die Hertha nach einer längeren Abtastphase immer besser in Fahrt, ließ im letzten Drittel aber die nötige Präzision vermissen. Kurz vor der Halbzeit verschuldete Loosli an Kownacki einen Elfmeter für die Hertha, den der Gefoulte persönlich verwandelte. Bei nur zwei Abschlüssen und einem xG-Wert von 0,14 muss von Bochum nach der Pause mehr kommen. 

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Halbzeit in Berlin.

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Nach diesem Zweikampf zwischen Bero und Cuisance schießt Olsen im Rückraum aus 18 Metern zu mittig auf das Tor und damit direkt in die Arme von Ernst. 

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Nach einer geblockten Flanke von links schnappt sich Wittek im Sechzehner auf engstem Raum den Ball und legt auf Bero zurück, der vom einrückenden Cuisance an einem Abschluss gehindert wird. Hat Cuisance hier wirklich nur den Ball getroffen? Michael Bacher lässt zunächst laufen, bei der nächsten Unterbrechung schaltet sich auch der VAR nicht ein. 

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Drei Minuten werden nachgespielt.

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Tooor! HERTHA - Bochum 1:0. Der Gefoulte schnappt sich den Ball und übernimmt Verantwortung vom Punkt. Und lässiger kannst du einen Elfmeter nicht schießen. Während Horn nach rechts abtaucht, schiebt Kownacki den Ball in aller Ruhe flach und platziert ins linke Eck. Für den Polen ist es das erste Tor seit dem 14. Spieltag.

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Und jetzt zeigt Michael Bacher auf den Punkt, es gibt Elfmeter für die Hertha! Links vom Strafraum ist Brekalo bei seinem Tempodribbling auf sich allein gestellt und bleibt an Olsen auch hängen. Von Olsens Hacke prallt der Ball dahinter aber vor die Füße des einrückenden Kownacki, der vom linken Sechzehnereck nach innen ziehen will. Ungestüm fährt Loosli dabei das lange Bein aus und bringt den Polen klar zu Fall. 

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Wir erinnern uns an den Matchplan von Uwe Rösler: "Dynamisch spielen und die Herthaner attackieren". Davon ist bislang nichts zu sehen, die Hertha ist stattdessen klar spielbestimmend, trifft im letzten Drittel aber zu häufig die falschen Entscheidungen. 

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Nach einem langen Ball von Dardai steckt Brekalo links vom Strafraum in den Lauf von Dudziak durch, dessen Flanke vor der Grundlinie Loosli am ersten Pfosten in den Rückraum köpft. Dort trifft Karbownik den Ball bei seiner Direktabnahme nicht richtig und wird früh geblockt. 

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Olsen geht einem Zuspiel im Aufbau der Berliner rechts im Mittelfeld etwas zu übermotiviert entgegen und kommt dabei gegen Kolbe zu spät. Für den überharten Bodycheck sieht Olsen die Gelbe Karte. 

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Sessa verteidigt gut nach vorne und erobert den Ball vor der Mittellinie. Am Ende wird Brekalo nahe dem linken Sechzehnereck bedient und zieht nach innen. Bei seinem Abschluss aus halblinken 15 Metern rutscht ihm der Ball über den Spann und fliegt deutlich rechts am Tor vorbei. 

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Mit einem langen Ball hebelt Dardai die VfL-Defensive aus und findet Dudziak, der am Sechzehner unter Druck nochmal verzögert und lieber zu Cuisance rüberlegt. Etwas mehr Entschlossenheit hätte Dudziak nicht geschadet, so wird Cuisance halbrechts von der Strafraumkante früh geblockt. 

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Nächste gute Chance für Berlin. Mit einem schnellen Antritt aus dem Stand geht Karbownik zwischen zwei Verteidiger hindurch und spielt rechts im Strafraum auf Fünferhöhe flach an den ersten Pfosten, wo Kownacki vor Loosli nicht mehr ganz hinter den Ball kommt und ihn mit dem ersten Kontakt aus fünf Metern deutlich über das Tor schießt. 

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Die Berliner bleiben in dieser Phase am Drücker und setzen sich immer mehr in der gegnerischen Hälfte fest. 

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Dudziak setzt den schnellen Karbownik in Szene, der rechts vom Sechzehner direkt an den ersten Pfosten flankt. Loosli wirft sich dem Ball vor Kownacki entgegen und klärt auf Kosten einer Ecke, bei der Michael Bacher ein Offensivfoul von Sessa an Horn ahndet. 

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Die Hertha hat die bislang beste Chance in diesem Spiel. Bei einem etwas kurz geratenen Loosli-Abspiel im Aufbau spritzt Cuisance im Mittelfeld dazwischen und läutet damit eine gefährliche Drei-gegen-Zwei-Umschaltsituation ein. Der Franzose schiebt durch das Zentrum an und nimmt Brekalo mit, der halblinks im Strafraum direkt die rechte Innenseite wählt und den Ball in leichter Rückenlage aus elf Metern über das Tor schlenzt. 

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Nach einer zunächst geklärten Ecke bekommt Wittek den Ball nochmal abgelegt und flankt diesmal von links zu hoch nach innen - auch dieser Versuch wird nicht gefährlich.

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Und so sind bis hierhin Strafraumaktionen rar gesät. Ohne das große Risiko auf beiden Seiten hält das vorsichtige Abtasten auch nach über 20 Minuten noch an.

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Bochum steht bislang kompakt gegen den Ball, hält die Abstände zwischen den Linien klein und lauert offensiv auf schnelle Gegenstöße. 

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Noch aus der eigenen Hälfte spielt Miyoshi einen öffnenden Diagonalball auf Alfa-Ruprecht, der Platz hat und von der linken Sechzehnergrenze halbhoch nach innen gibt. Hofmann kriegt auf Höhe des ersten Pfostens die Beine nicht rechtzeitig sortiert, ohnehin stand er dabei im Abseits.

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Den fälligen Freistoß aus halbrechten 17 Metern löffelt Cuisance über die Mauer und auch deutlich über das Tor - Horn muss nicht eingreifen.

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Cuisance zieht im Tempodribbling dem Sechzehner entgegen und legt sich den Ball mit einem Übersteiger an Strompf vorbei. Strompf lässt dabei das Bein stehen, bringt den Franzosen zu Fall und sieht die erste Gelbe Karte in diesem Spiel.

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Ernst stürmt bei einem langen Ball aus seinem Tor und verschätzt sich an der linken Sechzehnergrenze. Alfa-Ruprecht spitzelt den Ball nach innen, dort steht jedoch Gechter richtig und kann für Ernst klären. Kurz darauf läuft der Gegenstoß, bei dem sich Brekalo links im Strafraum festläuft. 

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Aber das war nur ein kurzer Abstecher hinter den Ball. Ansonsten ist die Leitl-Elf spielbestimmend und verzeichnet bislang 67 Prozent Ballbesitz. Seguin sieht jetzt den eingestarteten Dudziak und löffelt die Kugel von der Mittellinie an den Sechzehner, wo Horn sicher vor Dudziak zupackt. 

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Ein erstes Mal lassen sich die Berliner bewusst etwas fallen und sehen sich in Ruhe an, was Bochum aus dem Positionsspiel heraus im Angebot hat. 

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Zwar sieht Miyoshi den überlaufenden Olsen, doch gerät sein Steckpass zu steil und bleibt für Olsen rechts im Strafraum unerreicht. 

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Gechter schaltet sich mit nach vorne ein und holt nahe der rechten Eckfahne gegen Wittek die erste Ecke heraus, die Bochum in der Folge mühelos verteidigt bekommt.

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Aus dem Mittelfeldpressing heraus läuft Bochum die Hertha situativ auch hoch im letzten Drittel an und stört den Aufbau dadurch früh.

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Olsen wird auf dem rechten Flügel freigespielt und legt auf Sechzehnerhöhe flach nach innen, wo der einrückende Sessa vor die Füße von Miyoshi klärt. Aus halbrechten 15 Metern hält der Japaner drauf, bleibt auf engstem Raum aber hängen.

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BSC-Schlussmann Ernst ist ein erstes Mal gefordert und pflückt eine hohe Wittek-Freistoßflanke aus dem rechten Halbfeld am Fünfmeterraum sicher runter. 

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Wir wären so weit, Bochum hat angestoßen. 

Geleitet wird die Partie von Michael Bacher, der dabei von Nikolai Kimmeyer und Nico Fuchs an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Jan Seidel, vor den Bildschirmen bilden Benjamin Cortus und Mike Pickel das VAR-Duo.

Im Hinspiel Mitte Oktober hatte das bereits ganz gut geklappt. Uwe Rösler debütierte damals an der Seitenlinie des VfL und feierte mit dem 3:2-Heimsieg gegen Ex-Mitspieler und Kumpel Stefan Leitl einen Einstand nach Maß. Bochum ist damit seit vier Pflichtspielen gegen die Hertha ungeschlagen (2S, 2U) und will heute endlich eine lange Durstrecke beenden. Den letzten Auswärtssieg in Berlin feierte der VfL nämlich im September 1995, seitdem war in 14 Gastauftritten (7U, 7N) ein Punkt das höchste der Gefühle. 

Zudem fand Leitl viele lobende Worte für Trainerkollege Uwe Rösler, der den VfL seit der Amtsübernahme schnell stabilisieren konnte. Zwar hat Bochum unter dem 57-Jährigen erst zwei von 17 Ligaspielen verloren, doch kam man in sieben der letzten zehn Spiele nicht über ein Remis hinaus und ist noch nicht alle Sorgen los. Auf das "kollektive Versagen" in Düsseldorf (1:2) folgte der Befreiungsschlag gegen Lautern, an dem Rösler anknüpfen will. Dafür müsse man heute "dynamisch spielen und die Herthaner attackieren".

Nach der 2:5-Abreibung in Paderborn hatte Stefan Leitl den Aufstieg öffentlich bereits abgehakt und so vielleicht auch bewusst etwas Druck von der Mannschaft genommen. Seitdem konnte die Hertha ihre beiden Spiele gegen Nürnberg und zuletzt in Münster jeweils knapp 2:1 gewinnen und fuhr damit genauso viele Dreier wie in den vorangegangenen zehn Spielen zusammen ein. Heute strebt man den dritten Sieg in Folge an, Leitl ist dabei auf "unangenehme" Bochumer eingestellt und erwartet ein "ganz schweres Spiel".

In Berlin erwartet uns heute ein Duell zwischen zwei Teams, die derzeit im Niemandsland der Tabelle festhängen. Für den VfL ist ohnehin nicht mehr drin, zumal der Schein mit Platz 9 zu Beginn dieses Spieltages ein wenig trügt und das Polster auf Platz 16 nur sechs Punkte beträgt. Die Hertha schien sich auf Platz 6 aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet zu haben, doch die Patzer der Konkurrenz dienen als Hoffnungsschimmer. Mit einem Sieg würde man den Rückstand auf den Relegationsplatz von acht auf fünf Punkte verkürzen. 

In einem unterhaltsamen Heimspiel gegen Kaiserslautern setzte der VfL letzte Woche in der zweiten Halbzeit einen entscheidenden Doppelschlag und gewann verdient 3:2. Uwe Rösler ist heute ebenfalls zu einem Wechsel an seiner Startelf gezwungen und muss auf den gelbgesperrten Pannewig verzichten, der auf der Doppelsechs durch Lenz ersetzt wird.

Und hier die Aufstellung der Gäste aus Bochum: Horn - Olsen, Loosli, Strompf, Wittek - Lenz, Bero - Miyoshi, Onyeka, Alfa-Ruprecht - Hofmann.

In Münster hatte die Hertha vergangene Woche spät in der Nachspielzeit das letzte Wort und feierte einen knappen 2:1-Sieg. Im Vergleich dazu ist Stefan Leitl heute zu einer personellen Änderung gezwungen und muss dabei auf die Gelbsperre von Kapitän Fabian Reese reagieren. Weil der ursrpünglich vorgesehene Ersatz in Person von Marten Winkler wegen Magen-Darm-Beschwerden ausfällt, rückt Jeremy Dudziak neu in die Startelf. Nach überstandenen Verletzungen stehen Demme und Krattenmacher zumindest wieder im Kader.  

Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Ernst - Karbownik, Gechter, Dardai, Kolbe - Sessa, Seguin - Dudziak, Cuisance, Brekalo - Kownacki.

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 26. Spieltages zwischen Hertha BSC und dem VfL Bochum.