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SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Hertha BSC - Hamburger SV. DFB-Pokal 3. Runde.

OlympiastadionZuschauer58.946.

Hertha BSC 3

  • F Reese (21. minute, 90. minute)
  • J Kenny (120. minute)

Hamburger SV 3

  • I Pherai (31. minute)
  • L Bénes (43. minute)
  • R Königsdörffer (102. minute)

Hertha BSC gewinnt 5-3 im Elfmeterschießen

Live-Kommentar

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Das wars an dieser Stelle, war lang genug. Vielen Dank für das Interesse und bis zum nächsten Mal! 

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Herthas nächster Gegner heißt Kaiserslautern am Samstagmittag, auswärts, da werden die Beine noch schwer sein. Auch der HSV spielt schon am Samstag um 13.00 Uhr wieder, immerhin aber zu Hause. Gegen den SC Paderborn. 

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Die Auslosung zum Viertelfinale findet am Sonntag im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund statt, die Hertha sowie Stuttgart, Saarbrücken, Leverkusen, Gladbach, Kaiserslautern, Düsseldorf und St. Pauli sind dabei. Keine Bayern, kein BVB, kein RB. Das ist eine außergewöhnliche Pokalsaison. 

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Freunde, das hat Spaß gemacht! Hertha BSC bzw. Fabian Reese gewinnt ein dramatisches Pokalspiel gegen einen Hamburger SV, der das Ausscheiden nicht wirklich verdient hat, aber so ist das nun mal im Pokal. Zwei Führungen, selbst die in der Nachspielzeit von Königsdörffer erzielte, reichten nicht aus, um ins Viertelfinale einzuziehen. Hertha hatte zwei Mal den Last-Minute-Ausgleich parat. Und versenkt alle fünf Elfmeter. 

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Das Spiel durfte nur so enden. Der alles überstrahlende Reese trifft im rechten Eck und schießt Hertha BSC ins Viertelfinale! Raab ist dran, aber nicht dran genug. 

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Der Druck steigt. Königsdörffer für den HSV. Und der Torschütze zum 3:2 scheitert an Ernst. Herthas Keeper ist halbhoch im rechten Eck zur Stelle. Matchball für die Hertha. Und wer kommt? 

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Kenny legt wieder vor und trifft ebenfalls links zum 4:3 für die Hertha. Scharf, unerreichbar. 

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Glatzel ist davon unbeeindruckt. Sechs Schützen, sechs Treffer. Flach links unten. 

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Auch El-Jindaoui schießt, und das in seinem ersten Einsatz für die Hertha-Profis, auch das ist bemerkenswert. Mit links hoch in die Mitte unters Tordach. 

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Es bleibt alles in der Reihe. Muheim gleicht zum 2:2 aus, trifft ebenfalls ins rechte Eck. 

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Der 18-jährige Klemens übernimmt Verantwortung bei der Hertha. Und hat etwas Glück, dass Raab im rechten Eck die Hand nicht ganz hinter den Ball bekommt. 

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Für den HSV ist Benes der erste Schütze. Und auch Hamburgs Standardschütze ist sicher und lässt Ernst im hohen rechten Eck keine Chance. 

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Und Prevljak beginnt erfolgreich. Legt den Ball sicher ins rechte Eck. 

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Erster kleiner Erfolg für den HSV: Es wird nicht auf die Ostkurve geschossen. Prevljak beginnt für die Hertha. 

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Um fundiert behaupten zu dürfen, dass das das beste Pokalspiel in dieser Saison ist, dafür müsste man fairerweise natürlich alle Spiele gesehen haben. Aber sehr viel besser geht eigentlich nicht. Hertha und Hamburg bieten alles, was man sich von einem Pokalduell zweier großer Vereine erhofft. Spektakel, Tore, Drama. Und mit Reese einen Spieler, der alles und alle überragt. Eine unvorstellbare Leistung des 26-Jährigen, der Kenny den abermaligen Ausgleich auflegte. 

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Und so bekommt das Drama, was es verdient: Elfmeterschießen. 

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Toooor! HERTHA BSC - Hamburger SV 3:3. Pokaldrama at its best! Hertha gleicht zum zweiten Mal in der letzten Spielminute aus. El-Jindaoui mit dem langen Seitenwechsel auf links zu Reese. Der wackelt Oliveira aus und gibt flach in die Mitte. Am langen Pfosten schiebt Kenny den Ball aus zwei Metern über die Linie. 

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Vorlage Fabian Reese

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Statt Herthaner Verzweiflungstaten fast die Entscheidung. Königsdörffer lässt mit seinem neugewonnenen Selbstvertrauen rechts im Strafraum Dardai stehen. Und gibt den strammen Schuss auf die Fäuste von Ernst ab. Der Ball prallt wieder zu ihm und Dardai verteidigt, verschuldet aber den Eckball, den Hamburg dankend in Kauf nimmt. 

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Starke Passage des HSV, der den Ball unter Dauerstress ein, zwei Minuten in seinen Reihen hält. Bärenstark auch die Grätsche von Öztunali, der Kenny damit abräumt, aber fair den Ball gewinnt. Hamburg nimmt Berlin gerade den Wind aus den Segeln. Drei Minuten nur noch. 

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Benes zieht das Foul gegen Hussein in der Berliner Hälfte und der HSV gewinnt so wichtige Minuten. Die Entscheidung bleibt aber aus, weil Hadzikadunic keinen kontrollierten Kopfball nach der weiten Freistoßflanke fabriziert bekommt. 

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El-Jindaoui übernimmt - und schießt zwei Meter über das Mauereck. 

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Neuer Anlauf, Reese holt den Freistoß raus, weil Meffert ihn etwas plump umläuft. Der Ball ruht 25 Meter halbrechts neben dem Tor. 

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Reese hat 17 Flanken geschlagen. Also, in diesem Spiel, nicht in dieser Saison. Ganz Hamburg 21. Dazu kommen zwei Tore, sieben Torschüsse, die zweitmeisten Ballaktionen seiner Mannschaft (als Außenspieler!) und vier Torschussvorlagen. Einfach eine überragende Leistung. Doch es fehlt noch ein Tor. Das fällt auch jetzt nicht, weil Oliveira noch das Bein an seine nächste Hereingabe kriegt. 

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Der HSV bleibt vorne rechts im Strafraum hängen und läuft so in den Berliner Konter, der, na klar, über Reese läuft. Der hat immer noch genug Durchsetzungsvermögen, um sich an Oliveira vorbeizubüffeln. Seine Hereingabe geht durch die Beine von Ramos. Und wird von Prevljak und Christensen knapp verpasst. 

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In der sich Kenny relativ schnell die achte Gelbe Karte in diesem jederzeit rassigen Spiel abholt. Das taktische Foul gegen Öztunali war es wert. 

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Letzte Viertelstunde. 

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Das Momentum auf Seite der Hertha, stand hier in der 93. Minute. In der 102. Minute hat Königsdörffer dann das 3:2 für den HSV geschossen. Sieht man mal wieder, was das alles wert ist. Gar nichts. Der HSV also zum zweiten Mal vorne. Hertha ist jederzeit zuzutrauen, auch das wieder geradezurücken. 

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Nochmal kurze Pause. 

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Aber die Hertha hat ja noch Reese. Und der flankt zwar blind, aber scharf und erfolgreich von links in den Sechzehner. Und findet den Turban tragenden Christensen, der mit der Kopfplatte köpft, statt mit der bandagierten Stirn. Und das HSV-Tor so um Längen verfehlt. 

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Oliveira, Glatzel, Königsdörffer: Alle von Trainer Walter im Laufe der 100 Minuten eingewechselt. 

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Toooor! Hertha BSC - HAMBURGER SV 2:3. Und dann das. Hertha in Schockstarre. Toller Flugball von Oliveira aus 40 Metern weit an den rechten Pfosten. Dort köpft Glatzel quer. Und im Zentrum schiebt Königsdörffer ein und schießt sein allererstes Saisontor. 

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Vorlage Robert-Nesta Glatzel

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Weite Flanke aus dem linken Halbfeld, die kann Königsdörffer nicht erreichen. Doch Hamburgs Joker macht den Ball gut fest, hält ihn und findet dann Krahn mit seinem Pass rechts im Sechzehner. Krahn schießt gen kurzes Eck, abgefälscht, und auch Ernst ist zur Stelle und verhindert den Eckball. Nach langer Zeit aber mal wieder etwas Torgefahr vom HSV. 

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Zudem kommt der 19 Jahre junge Oliveira für Mikelbrencis ins Spiel. 

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HSV-Coach Walter wechselt doppelt. Pherai geht runter und wird von Krahn ersetzt. 

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Lange nichts mehr gewesen beim HSV, die letzte wirklich gefährliche Situation für die Hertha war Hadzikadunics Kopfball in der 58. Minute. Der nächste Beleg, dass der Ausgleich der Hertha völlig verdient war. 

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Das Momentum ist klar auf der Seite der Hertha. Reese treibt mal wieder an, nimmt El-Jindaoui links mit, der gibt in die Mitte zu Prevljak, der weiter zu Christensen, der für Kenny auflegt, der aus dem Rückraum kommt und seinen Direktschuss nur einen Meter übers Gehäuse jagt.  

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Schnell gehts weiter, der HSV stößt an. 

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Spät war es, als Reese das Spiel für Hertha BSC ausgeglichen hat, verdient ist das Remis aber allemal. Die erste Hälfte des zweiten Durchgangs wirkte es fast so, als könne der HSV nachlegen und das Spiel nach Hause bringen. In der Schlussphase dann wurde der Druck aber größer und größer. Und eine feine Einzelleistung von Reese beschert uns 30 weitere hochspannende Pokalminuten. 

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Abpfiff, Verlängerung. 

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Glatzel mit dem Foul im Luftzweikampf, danach spitzelt er den Ball leicht weg und verhindert so die schnelle Weiterführung des Spiels. Stegemann bleibt bei der Bewertung solch kleiner Unsportlichkeiten angenehm konsequent und zeigt Gelb. 

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Konter Hertha, blitzschnell links durchs Mittelfeld, Prevljak dringt dann halblinks in den Strafraum ein. Bleibt aber am stark verteidigenden Hadzikadunic hängen. 

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Sieben Minuten Nachspielzeit laufen, drei sind schon rum. Die Verlängerung ist trotzdem noch nicht unterschrieben. 

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Meffert sieht Gelb, weil er einem versprungenen Ball hinterhergrätscht und damit nur Hussein erwischt. 

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Tooooo! HERTHA BSC - Hamburger SV 2:2. Der beste Mann des Spiels sorgt für den späten Ausgleich und schickt uns wahrscheinlich in die Verlängerung. Und wie er das macht. Dardai mit dem Flugball auf die linke Seite. Mikelbrencis mit einem fürchterlichen Stellungsfehler. So kann Reese nach innen ziehen. Und sein Fernschuss aus 20 Metern schlägt im kurzen Eck ein. 

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Vorlage Márton Dárdai

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Das hat jetzt gut und gerne zwei Minuten gedauert, bis der Ball wieder rollt. Beide Spieler können weitermachen, Christensen mit blauem Turban. Und wird bestimmt nachgespielt, klar. Tut dem Schlussspurt der Herthaner aber trotzdem nicht gut. 

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Schlecht aus Hertha-Sicht aber, bei dem Freistoß sind Christensen und Leistner in der Mauer mit den Köpfen zusammengeprallt. Beide Spieler müssen länger behandelt werden. Das kostet Zeit und Schwung in dieser Schlussphase. 

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Tolle Freistoßposition für den HSV. 25 Meter, halblinke Position. Benes schießt wuchtig, aber direkt in die Mauer. Und den komplizierten Nachschuss setzt Muheim neben das Tor. Das war etwas verschenkt. 

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Guter Angriff der Hamburger, Königsdörffer lässt die Entscheidung aber liegen. Gut durchgesteckt von Pherai, der viel Spielkultur und Kreativität ins HSV-Spiel einbringt. Königsdörffers strammen Schuss pariert Ernst aber im kurzen Eck. 

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Niederlechner macht kurz darauf Feierabend und wird von El-Jindaoui ersetzt, der erstmals für Herthas erste Mannschaft zum Einsatz kommt. 

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Bei der Topchance von Reese muss er dann nicht eingreifen. Da hätte er nichts mehr ausrichten können. Stress und Hektik im Hamburger Strafraum, Hussein köpft einen Ball über kurze Distanz zu Prevljak, der macht die Kugel gut fest und legt nach links zu Niederlechner, der weiter zu Reese. Der verfehlt mit seinem Kunstschuss den langen Winkel knapp. 

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Auch Raab bleibt hellwach, schnappt sich einen freiliegenden Ball, bevor Reese dazwischenspritzt. 

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Muheim kocht Christensen auf der rechten Seite ab und erntet dafür Jubel und Zuspruch von seinen Abwehrkollegen. Auch wenn der Druck steigt, Hamburg wirkt stabil und ist auf einem guten Weg Richtung Viertelfinale. 

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Reese kennt nur Vollgas, das ist beeindruckend. Ganz viel Energie und Intensität bei jeder seiner Aktion. Jetzt der nächste Lauf auf der linken Seite, seine Flanke erreicht Christensen. Dessen schwieriger Kopfball segelt einen Meter übers Tor. 

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Außerdem wird Nemeth für Stammstürmer Glatzel ausgewechselt. 

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Hamburg nimmt etwas Druck raus und wechselt doppelt, lässt sich dabei angemessen Zeit. Königsdörffer kommt für Jatta. 

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Hertha wird wieder stärker. Die neuen Spieler und immer wieder Reese sorgen für Druck, fast schon Dauerdruck. Immer wieder segelt der Ball von den Außenpositionen, ob aus dem Spiel oder per Einwurf, in den Hamburger Strafraum. Dem HSV steht noch einiges bevor. 

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Die Szene bleibt heiß, Reese nimmt den Abpraller auf und narrt drei Hamburger, die viel zu fahrig in den Zweikampf gehen. Reese tankt sich links mit viel Willen und etwas Glück durch, kommt aus spitzem Winkel zum Abschluss. Und schießt Raab ins Gesicht, der schmerzhaft die Hamburger Führung verteidigt. 

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Gute Aktion von Christensen, der mit viel Schwung rechts an Hadzikadunic vorbeizieht und in den Rückraum zu Prevljak gibt. Der steht blank, schießt mit Ramos aber den letzten Mann ab, der ihm und der Torlinie im Weg steht. 

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Beim HSV reicht es bei Schonlau noch nicht für 90 Minuten. Also kommt Ramos für mindestens eine halbe Stunde ins Spiel. 

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Außerdem wird Zeefuik von Hussein ersetzt. 

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Als sich die Aufregung legt, wird gewechselt. Prevljak kommt bei der Hertha für Tabakovic. 

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Aufregung unmittelbar vor der Hertha-Bank, weil Schonlau robust gegen Tabakovic zu Werke geht, um ihn am Weiterlaufen zu hindern, doch so richtig kriegt er ihn nicht zu packen. Tabakovic seinerseits wehrt sich, wischt den Gegner weg und bekommt dafür das Offensivfoul gepfiffen. Niederlechner gefällt diese strittige Entscheidung gar nicht, das hätte man auch als Foul von Schonlau werten können, und sieht Gelb. 

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Hui, da entscheiden Millimeter. Der eben noch gelobte Ernst segelt jetzt unter einem Eckball von rechts drunter her. Ist aber mit den Fingernägeln gerade noch dran und gibt dem Ball einen entscheidenden, klitzekleinen Richtungswechsel. So köpft Hadzikadunic dahinter nicht mit der Stirn, sondern mit dem Scheitel und verlängert die Kugel ins Seitenaus, anstatt sie über die Linie zu nicken. 

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Kompliment an den HSV, der sich im zweiten Durchgang zu keiner Zeit auf seiner Führung ausruht und weiter mutig nach vorne spielt. Das ist keine Spielverwaltung, die die Gäste hier betreiben, sondern ein aktives Mitspielen. Als wäre noch alles ausgeglichen. So bleibt es eine völlig offene Partie. 

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Auf der anderen Seite steht Ernst dem in nichts nach. Fürchterlicher Fehlpass vom jungen Klemens, aus der Zentrale in den Fuß von Öztunali. Der nimmt Nemeth mit, der aus dem Zentrum nach links zu Benes gibt. Der scheitert mit seinem strammen Schuss aus zehn Metern halblinker Position am guten Ernst. 

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Riesenszene von Raab, der einen bärenstarken Kopfball von Tabakovic von seiner Linie kratzt. Eine Parade für die Schulbücher. Reese mit der Außenristflanke von rechts, das allein war schon Kunst. Dann kriegt Tabakovic jede Menge Druck hinter seinen Kopfball, der gegen die Laufrichtung von Raab kommt. Doch Hamburgs Pokalkeeper steht in der Luft und wischt den Weg. 

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Und die schlägt Benes von der rechten Seite direkt an den Pfosten! Was ein freches Ding. Mit Zug zum Tor, logisch, klatscht das Leder an die leere erste Stange. Und das war so gewollt. 

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Und es geht unverändert gut weiter beim HSV. Die Gäste haben die Form von der Schlussphase der ersten Halbzeit in die zweite transferiert. Hamburg agiert, Hertha reagiert. Und wird hinten reingedrückt. Dardai muss Jattas flache Hereingabe von der rechten Seite zur Ecke klären. 

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Und dann gehts weiter. Mit einem personell unveränderten HSV. 

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Ein Wechsel bei der Hertha, bevor der Ball wieder rollt: Christensen kommt für den verwarnten Scherhant. 

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Die Hertha und der HSV liefern sich vor großer Kulisse einen intensiven und kurzweiligen Pokalfight auf Augenhöhe, bei dem der HSV dank eines starken Schlussspurts und der zwei Tore durch Pherai und Benes die Nase vorn hat. Das muss aber gar nichts heißen. Beide Teams sind gut im Spiel, schenken sich nichts und sind jederzeit für ein Tor gut. Da steckt noch viel drin für Halbzeit 2. 

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Pause im Olympiastadion. 

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In der dreiminütigen Nachspielzeit sieht Scherhant Gelb, weil er den Ball etwas erbost auf den Boden und damit zum für den Einwurf bereitstehenden HSV-Spieler wirft. Die Gelbe ist etwas kleinlich von Referee Stegemann. Aber gut, wissen wir, wo wir dran sind. 

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Das war jetzt kein Torwartfehler. Nemeth hat dem Ball schon noch einen minimalen Richtungswechsel mitgegeben. Aber wie Ernst mit einem Zucken der linken Hand den Ball direkt vor Benes legt, da war schon viel Pech bei aus Hertha-Sicht. 

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Toooor! Hertha BSC - HAMBURGER SV 1:2. Der HSV dreht das Spiel! Und da sieht Hertha-Keeper Ernst irgendwie unglücklich aus. Pherais Flanke von rechts segelt zu weit und wird auf der anderen Seite von Öztunali aufgenommen. Der hebelt den Ball von der Grundlinie an den kurzen Pfosten, wo Nemeth die Kugel streift. Das reicht, um Ernst so zu irritieren, dass er den Ball vor die Füße von Benes patscht. Und der schiebt locker ein. 

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Benes lässt das 2:1 liegen. Öztunali mit der flachen Hereingabe von der linken Seite, Nemeth stoppt den Ball für Benes umsichtig und technisch sicher, Benes muss die perfekte Ablage aus elf Metern eigentlich nur noch einschieben. Doch er schiebt am Tor vorbei. 

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Sobald Jatta wieder steht, sieht er die dritte Verwarnung der Partie. Stegemann zeigt ihm Gelb für sein Einsteigen gegen Klemens. Quasi doppelt bestraft. 

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Kurze Schaffenspause, weil Jatta und Klemens schmerzhaft ineinanderrasseln und behandelt werden müssen. Beide können aber weitermachen. 

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Auf der anderen Seite verpasst Tabakovic haarscharf. Reese mit dem nächsten Tempodribbling und der Flanke an den zweiten Pfosten. Dort reißt Tabakovic das Bein hoch, aber nicht hoch genug, er verpasst knapp. HSV-Keeper Raab war schon überflankt, der Weg zum Tor frei. 

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Eckball für den HSV, weil Leistner, der nach seiner Einwechslung gleich die Kapitänsbinde von Reese übernommen hat, eine Hereingabe von Muheim blockt. Der wird zwar nicht direkt gefährlich, im Nachgang segelt aber die Halbfeldflanke von Muheim in den Sechzehner. Und die leitet Meffert in die Arme von Ernst, der sicher zupackt. 

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Das Spiel hält, was es verspricht. Da ist schon ordentlich Spannung und Energie drin. Und selbstverständlich tun die Tore der Partie auch gut. Beide Teams agieren selbstbewusst und leidenschaftlich. 

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Toooor! Hertha BSC - HAMBURGER SV 1:1. Tolle Antwort des HSV, toller Treffer von Pherai! Der Mittelfeldmann kann sich zwischen Abwehrkette und gegnerischen Sechsern aufdrehen, Benes hat ihn dort mit einem Pass von der linken Außenlinie gefunden, und aus gut 18 Metern wuchtig und flach abziehen. Unberührt schlägt der Ball am linken Innenpfosten und von dort im Tor ein. 

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Vorlage László Bénes

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Die beste Hamburger Chance bis hierhin hat Pherai: Schonlau seziert die Berliner Abwehrkette und findet Pherai links am Sechzehner in der Schnittstelle. Der Linksschuss ist aber sichere Beute für Ernst. 

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Alles, was die Hertha Richtung gegnerisches Tor spielt, wirkt druckvoller und zielstrebiger. Reese mit etwas Platz im linken Halbfeld und dem energetischen Vorstoß Richtung Abwehrkette. Er wird begleitet von Teamkameraden, entscheidet sich aber für den eigenen Abschluss und wird geblockt. 

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Und die zweite Verwarnung folgt gleich hinterher. Karbownik lässt nach einem Offensivfoul von Niederlechner auf seinem zügigen Weg zurück in die Abwehrkette den Ball nicht in Frieden und sieht für diese kleine Unsportlichkeit die Gelbe Karte. 

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Pherai mit dem harten Einsatz gegen Niederlechner, das gibt die erste Gelbe im Spiel. 

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Erst die Führung, dann die Schwächung: Gechter muss runter, offenbar ist er angeschlagen, ersichtlich ist aber nichts. Leistner kommt gegen sein Ex-Team früh zum Einsatz. 

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Raab war nach dem Zusammenstoß mit Tabakovic etwas orientierungslos, ein Foul gegen ihn war das aber nicht. Beeindruckend dagegen, mit welch Ruhe Reese den Ball in all der Hektik im zweiten Versuch durch die Lücke an Spielern ins Tor bugsierte. Da herrschte schon ein ordentliches Durcheinander. 

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Tooooor! HERTHA BSC - Hamburger SV 1:0. Aber macht ja nichts, wenn der erste ernste Schuss dann direkt sitzt. Und der kommt von Reese. Herthas Kapitän leitet links selbst ein und nimmt Niederlechner mit, der von der Grundlinie scharf vors Tor gibt. Dort sorgt Tabakovic für Unruhe, der wuchtige Stürmer prallt unkontrolliert mit Raab zusammen. Der Ball springt zu Reese, der erst gegen den Innenpfosten schießt, seinen zweiten Versuch dann aber über die Linie drückt. Raab war nach dem Zusammenstoß orientierungslos, ein Foul gegen ihn war das aber nicht. 

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Alles interessant, alles ganz gut, tolle Stimmung sowieso. Was fehlt, sind zwingende Torabschlüsse. Da kommen wir über den Grad der Halbchancen noch nicht hinaus, auch die beiden Keeper mussten noch nicht eingreifen. 

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Guter Vortrag der Hamburger: Der Ball wird lange in den eigenen Reihen gehalten und über die rechte Seite nach vorne getragen. Pherai, Jatta und Mikelbrencis kombinieren sich da fein durch, bis Pherai rechts im Strafraum aus acht Metern ins lange Eck schlenzen will. Dardai schmeißt sich rein und blockt den Versuch. 

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Zaghaftes Vortasten des HSV, der einen Hauch mehr der Spielanteile hat und den Ball kontrollierter laufen lässt als die Hertha, die es oftmals eher per Überfall oder auch mal Langholz probieren. 

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Das ist wie erwartet eine völlig ausgeglichene Geschichte, die sich Hertha und der HSV hier liefern. Also nicht in dem Sinne eines offenen Schlagabtauschs, dafür herrscht zu viel Vorsicht. Doch das Spielgeschehen wiegt schon hin und her. Und ist quasi unmöglich vorherzusagen, wer zuerst stechen könnte. 

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Und der wird gefährlich: Reese kurz auf Kenny, der löffelt ein ganz krummes Ding Richtung langes Eck, der sich beinahe in den Winkel senkt. Tabakovic ist auch etwas irritiert von diesem Gurkenball, geht nicht richtig hin am langen Eck, wäre aber wohl auch nicht rangekommen. 

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Mutiges, kraftvolles Dribbling von Scherhant, der auf der linken Seite durch die Hamburger Muheim und Pherai hindurchschlüpft und in den Strafraum eindringt. Dort bleibt er kleben, holt aber den nächsten Eckball heraus. 

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Apropos Schonlau, Hamburgs Abwehrchef und Kapitän ist heute erstmals seit dem 16. September wieder für die Rothosen, die heute ganz in Schwarz spielen, aktiv. Auch er kann aber nicht verhindern, dass die Hertha den ersten Torabschluss der Partie verzeichnet: Klemens setzt einen schwierigen Volley mit der Innenseite nach Flanke von links im Nachgang einer ersten Ecke gut zwei Meter über das Tor. 

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Verhaltener Beginn in Berlin, wo der Hamburger SV in den ersten Momenten zwar den Taktstock schwingt, aber noch wenig ins Risiko gegangen wird. Erstmals annähernd interessant wird es dann, als Schonlau auf der linken Seite Öztunali ins Spiel bringt, der die Herthaner Hälfte überbrückt und an den kurzen Pfosten weitergibt, wo Benes aber über den Ball tritt.  

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Volles Haus und eine wunderbare, große Choreo in der Ostkurve im Olympiastadion. Das Spiel, ab sofort von Referee Stegemann geleitet, läuft. 

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Bei Hertha BSC war seit 2016/17 und damit seit sieben Jahren das Achtelfinale im DFB-Pokal das Höchste der Gefühle, 2016 stand die Alte Dame aber mal im Halbfinale. Der zweifache Finalist wartet noch auf seinen ersten Pokalsieg, befindet sich aber in einer positiven Entwicklung. Sechs Spiele ohne Niederlage sind aller Ehren wert, werden allerdings noch etwas von der Tatsache reduziert, dass drei Remis darunter waren. Das 5:1 zuletzt gegen Elversberg könnte sich aber noch als so etwas wie ein Brustlöser herauskristallisieren.

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Hamburgs Pokalbilanz ist äußerst inkonstant. Zwei Mal erreichte der HSV in den vergangenen fünf Ausgaben das Halbfinale. Die anderen drei Male war aber schon in Runde 2 (2x) oder Runde 1 (1x) Schluss. Ganz oder gar nicht beim dreifachen Pokalsieger. Das geht einher mit der Wankelmütigkeit, mit der der HSV auch in diesem Jahr durch die Saison schreitet. Zuletzt wechselten sich Sieg, Niederlage und Remis fleißig ab. Was in der Liga den angsteinflößenden 3. Platz und mal wieder so manch kritische Stimme zur Folge hat.

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Seitdem bewegen sich die Hertha und der HSV im Gleichschritt. Am 3. Spieltag bekamen die Hauptstädter vom Konkurrenten von der Elbe auf die Mütze, noch immer liegen in der Liga fünf Plätze zwischen den Klubs. Allerdings haben beide Teams seitdem 21 Punkte gesammelt. Und so dürfen wir beim Duell Hertha vs. HSV heute ein spannendes und umkämpftes Duell auf Augenhöhe erwarten. Noch dazu im K.o.-Modus im Endspielstadion. 

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Hertha vs. HSV, das klingt angesichts von 70 Duellen im Fußball-Oberhaus nach ganz viel Bundesliga, ist heute aber DFB-Pokal und war Ende August in dieser Spielzeit in Wahrheit 2. Liga. Mit 3:0 zeigte der HSV in seinem sechsten Zweitligajahr in Folge dem Absteiger Hertha, was es heißt, Zweitligafußball zu spielen. Berlins Coach Dardai sprach danach von einem Klassenunterschied. Was ist seitdem geschehen?

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Rotation totale dagegen beim HSV und HSV-Trainer Walter, der im Vergleich zum 2:2 im Derby vergangenen Freitag gegen St. Pauli sieben Startelfspieler austauscht. Heuer Fernandes, van der Brempt, Ramos, Ambrosius, Poreba, Königsdörffer und Glatzel raus. Raab, Mikelbrencis, Hadzikadunic, Schonlau, Jatta, Öztunali und Nemeth rein. Da sind Fragen, sollte das heute schiefgehen, vorprogrammiert. 

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Und so spielt der Hamburger SV: Raab - Mikelbrencis, Hadzikadunic, Schonlau, Muheim - Pherai, Meffert, Benes - Jatta, Nemeth, Öztunali. 

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Hertha-Trainer Dardai setzt heute im Vergleich zum 5:1-Sieg gegen Elversberg in der Innenverteidigung auf Karbownik und setzt Kempf dafür zunächst auf die Bank. Mit Leistner kehrt dort ein weiterer Verteidiger nach längerer Verletzungspause ins Aufgebot zurück. Dafür muss Hertha auf Winkler verzichten. 

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So spielt Hertha BSC: Ernst - Kenny, Gechter, Karbownik, Zeefuik - Klemens, M. Dardai - Scherhant, Niederlechner, Reese - Tabakovic. 

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Herzlich willkommen beim DFB-Pokal zur Begegnung des Achtelfinales zwischen Hertha BSC und dem Hamburger SV.