Hertha BSC - 1. FC Nürnberg; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Hertha BSC - 1. FC Nürnberg. 2. Bundesliga.

Olympiastadion BerlinZuschauer43.353.

Hertha BSC 2

  • J Brekalo (20. minute, 88. minute)

1. FC Nürnberg 1

  • T Baack (46. minute)

Live-Kommentar

Das war es also von diesem Spieltag der 2. Liga. Wir lesen uns am Freitag um 18:30 Uhr wieder, wenn unter anderem Schalke auf Bielefeld trifft. Bis dahin wünsche ich Ihnen eine gute Woche!

Für Nürnberg steht am kommenden Samstag ein Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf auf dem Programm, die Hertha ist einen Tag später in Münster zu Gast.

Die Hertha festigt damit den 7. Platz, bleibt aber noch acht Punkte hinter den Aufstiegsplätzen. Nürnberg rutscht auf Platz 9 ab und liegt nur fünf Punkte vor dem Abstiegsrelegationsplatz.

Es war sicherlich kein hochinteressantes Zweitligaspiel, es gab nur wenige nennenswerte Torraumszenen. Die Hertha nutzte im ersten Durchgang eine davon zur Führung und ließ bis zur Nachspielzeit keinen einzigen Torschuss zu. Dann traf Baack überraschend zum Ausgleich. Nach der Pause wurde der Club etwas aktiver, wirklich gefährlich wurde es auf beiden Seiten lange nicht. Erst in der Schlussphase arbeiteten beide Teams nochmal am Sieg, letztlich entschied Brekalo mit seinem Doppelpack die Partie für Berlin. Bei 14:5 Torschüssen geht das in Ordnung, Nürnberg war in Summe zu harmlos.

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So ist es, die Hertha schlägt Nürnberg mit 2:1.

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Bei einer letzten Ecke für Nürnberg ist auch Reichert mit vorne, aber es bleibt dabei. Die Standards von Nürnberg sind unglaublich harmlos, das wird es wohl gewesen sein.

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Nürnberg druckt nochmal, nach einem Freistoß flankt Justvan von der linken Seite in den Strafraum. Scobel nimmt den Ball aus 15 Metern direkt, trifft ihn aber nicht sauber und befördert ihn links vorbei.

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Fünf Minuten werden noch nachgespielt. Findet Nürnberg eine Antwort?

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Tooooor! HERTHA BSC - 1. FC Nürnberg 2:1. Brekalo bringt die Hertha mit einer Einzelaktion wieder in Führung! Auf der linken Seite wird er von Karbownik angespielt und geht dann an Baack vorbei. Karbownik blockt Janisch weg und so hat Brekalo aus 15 Metern viel zu viel Platz und setzt den Ball flach ins rechte Eck. Reichert ist ohne Chance.

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Becker beschwert sich nochmal über die nicht gegebene Ecke und sieht Gelb.

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Auf der anderen Seite wird Grönning im Sechzehner gefunden, der aus der Drehung aus zehn Metern links vorbeischießt. Auch das hatte es in sich. 

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Plötzlich die dicke Chance für Nürnberg! Gruber findet nach einer Ecke rechts in der Box Scobel, der die Kugel flach ins Zentrum bringt. Zoma kommt aus zehn Metern zum Abschluss, der Ball fliegt drüber und zum Entsetzen der Gäste gibt es keine Ecke. Die hätte es tatsächlich geben müssen, ein Abwehrbein fälschte entscheidend ab.

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Nicht ungefährlich: Am kurzen Pfosten verlängert Dardai eine Ecke von rechts in den Fünfer, Becker bekommt dort die Kugel an die Hüfte. Kurz ist nicht zu sehen, wo der Ball ist, aber Reichert behält die Übersicht und schnappt zu.

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Ein letzter Wechsel bei der Hertha: Sebastian Grönning soll für Jeremy Dudziak für mehr Offensivkraft sorgen.

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Nach längerer Zeit erarbeitet sich Nürnberg wieder einen Eckball, doch Sie ahnen es: Die Flanke von Justvan kommt nicht an. Im Gegenzug holt Brekalo eine Ecke auf der anderen Seite heraus, doch auch diese ist harmlos.

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Seguins Freistoß von der rechten Seite landet beim freien Gechter im Strafraum, der aus zehn Metern über das Tor köpft. Eine große Chance, die Fahne blieb unten. Das sah verdächtig nach Abseits aus.

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Gruber steigt viel zu hart in einen Luftzweikampf gegen Schuler ein und sieht dafür die erste Gelbe Karte des Spiels.

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Das Ballbesitzverhältnis im zweiten Durchgang hat sich mittlerweile gedreht, die Hertha liegt jetzt bei 60 Prozent. Klammert man die Chance von Schuler aus, war nichts Gefährliches dabei. Aber gut, bei Nürnberg steht weiterhin nur ein Torschuss seit dem Seitenwechsel in der Statistik.

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Klose bringt auf der anderen Seite Mickael Biron für Rabby Nzingoula.

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Beide Teams wechseln nochmal: Bei der Hertha ist Julian Eitschberger für Niklas Kolbe neu dabei.

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Aus dem Nichts beinahe der erneute Führungstreffer für die Hertha! Winkler spielt einen starken Steilpass in den Lauf von Schuler, der rechts in die Box einläuft und dann aus spitzem Winkel das lange Eck anvisiert. Reichert taucht blitzschnell ab und pariert stark.

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Der Freistoß von Seguin sorgt immerhin für ein kleines Durcheinander im Nürnberger Strafraum, am Ende köpft Kolbe harmlos in die Arme von Reichert. Der Club muss einen Konter frühzeitig abbrechen.

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Von Minute zu Minute wird auch das heimische Publikum unruhiger, vereinzelte Pfiffe sind bereits zu hören. Bei der Hertha ist kein klares Signal, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu wollen, zu entdecken. Immerhin gibt es jetzt Freistoß auf der rechten Seite.

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Was machen wir jetzt mit diesem Spiel? Auf beiden Seiten liegt kein Tor in der Luft, Nürnberg ist einen Tick aktiver, kommt aber viel zu selten an den Strafraum. Die Hertha will mit den Jokern allmählich offensiver werden.

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Alt wird nicht an den Monitor geschickt, es geht weiter. Das ist die richtige Entscheidung, das war kein Foul. Ja, die Hand von Lochoshvili ist auf der Schulter von Schuler, aber da ist kein Ziehen zu sehen.

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War das eine Notbremse? Schuler wird an den Strafraum geschickt und kommt dann gegen Lochoshvili zu Fall. Der Georgier wäre der letzte Mann, Alt lässt weiterspielen. Der VAR schaut sich das nochmal an, die erste Zeitlupe offenbart keinen klaren Kontakt.

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... und Luca Schuler kommt für Dawid Kownacki.

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... Fabian Reese weicht für Marten Winkler ...

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Auch die Hertha wechselt nun, es kommen drei frische Kräfte: Michael Cuisance ersetzt Kevin Sessa ...

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Der Club wechselt in der Offensive: Adriano Grimaldi blieb heute blass und macht Platz für Piet Scobel.

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Nach 62 Minuten kommt der FCN zu seinem zweiten Abschluss in dieser Partie. Zoma macht den Ball am linken Strafraumeck fest und spielt dann Nzingoula an. Der Franzose schlägt nochmal einen Haken ins Zentrum und schießt dann aus 17 Metern rechts über das Tor.

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Gleich zweimal hat Nürnberg eine gute Chance, weil die Hertha den Ball nicht hinten raus bekommt. In der ersten Szene vertändelt Grimaldi den Ball am Strafraum, in der zweiten kommt eine Flanke von Gruber von rechts nicht beim Mittelstürmer an.

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Und so plätschert das Spiel so vor sich hin, weil Nürnberg vorne keinerlei Ideen hat und die Hertha viel zu wenig nach vorne macht. Der Club wäre hinten durchaus anfällig, aber die Berliner erzeugen überhaupt keinen Druck.

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Nach der Pause hat Nürnberg sogar mehr Ballbesitz mit rund 62 Prozent. Hin und wieder zeigt der FCN gute Ansätze, diesmal treibt Lochoshvili die Kugel stark nach vorne, nur damit dann sein Pass links auf Yilmaz verhungert.

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Yilmaz spielt sich links gut durch, passt dann aber direkt zum Gegner. Die Hertha will wieder schnell umschalten, eine Flanke von Reese von rechts landet über Umwege links in der Box bei Brekalo, dessen Direktabnahme misslingt und links vorbeigeht.

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Zunächst erleben wir ein sehr ähnliches Bild wie vor der Pause. Beide Teams wollen aktiv sein, beißen sich aber an der Defensive des Gegners etwas die Zähne aus. Yilmaz kommt auf der linken Seite in dieser Szene nicht zu einer Flanke.

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Der erste Abschluss nach der Pause gehört der Hertha. Ein Freistoß von der rechten Seite wird zunächst geklärt, dann versucht es Sessa aus der Distanz und schießt einige Meter rechts vorbei.

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Mit reichlich Verspätung starten wir in den zweiten Durchgang.

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Nürnberg wechselt zur Pause: Justin von der Hitz bereitete zwar das 1:1 vor, hatte aber seine Probleme. Er bleibt für Tim Janisch in der Kabine.

Obwohl Nürnberg bei den Expected Goals zur Pause vorne liegt (0,54 zu 0,34), war der Ausgleich durchaus glücklich. Die Hertha war von Beginn an das aktivere Team, ohne dabei jedoch ein Chancenfeuerwerk abzubrennen. Der FCN bot hin und wieder gefährliche Ballverluste an, einer davon führte zur Führung von Brekalo. In der Folge fokussierte sich die Hertha größtenteils aufs Umschaltspiel, schließlich war Nürnberg in der Offensive sehr harmlos. Beinahe wären wir mit 5:0 Torschüssen in die Pause gegangen, doch der einzige gelungene Angriff der Gäste brachte das 1:1 durch Baack. Die Hertha wurde für eine zu große Passivität bestraft.

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Dann ist Pause in Berlin! Mit dem 1:1 geht es in die Kabinen.

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Tooooor! Hertha BSC - 1. FC NÜRNBERG 1:1. Kurz vor der Pause nutzt der Club den ersten Torschuss zum überraschenden Ausgleich! Becker mit einem starken Diagonalpass auf von der Hitz auf der rechten Seite, der sich mit einer guten Bewegung Platz verschafft und dann scharf an den Fünfer flankt. Baack läuft ein und köpft aus kurzer Distanz ins linke Eck.

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Vorlage Justin von der Hitz

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Zwei Minuten werden nachgespielt.

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Von der Hitz holt einen Freistoß nahe dem rechten Strafraumeck heraus, diesmal sieht die Flanke von Justvan etwas gefährlicher aus. Ernst ist jedoch zur Stelle und faustet die Kugel aus dem Strafraum.

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Entwarnung bei Zoma, der Italiener ist wieder auf dem Feld. Ein Ausfall wäre für Nürnberg sicherlich fatal, mit neun Toren ist der Offensivmann der beste Torjäger der Franken.

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Zoma bleibt nach einem Zweikampf gegen Dardai liegen, der Offensivmann hat wohl was an der linken Schulter abbekommen und muss behandelt werden. 

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Zumindest etwas besser sieht ein Standard der Hertha aus. Reese bringt den Ball von der rechten Seite in den Strafraum und findet Kownacki, dessen Kopfball aus zehn Metern jedoch weit übers Tor fliegt.

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20-mal hat es der FCN bislang ins letzte Drittel geschafft, die Hertha kommt nur auf neun solche Aktionen. Aber wie will das Klose-Team ein Tor schießen? Ein Freistoß von links wird geklärt, dann landet eine Flanke von Nzingoula von rechts bei Ernst.

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Die Hertha kommt bislang auch erst auf 0,15 Expected Goals, dennoch ist die Führung verdient, weil die Hertha offensiv deutlich zielstrebiger agiert. Nürnberg wird zwar aktiver, wartet aber weiterhin auf einen Abschluss.

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Es ist nicht so, dass es Nürnberg es gar nicht versucht. Ab und zu spielt sich der Club auf der linken Seite frei und versucht es dann mit Flanken, keine der bislang acht Flanken hat jedoch ihr Ziel gefunden.

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Nürnberg bekommt mal einen Freistoß links im Halbfeld und führt diesen kurz aus, Nzingoula flankt dann links in die Box, wo die Hertha sehr leicht klären kann. Standards bleiben eine Schwäche der Franken, da ist null Torgefahr.

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Von der Hitz hat in diesem Spiel bislang Probleme, zum wiederholten Male verliert er den Ball und so hat die Hertha links viel Platz. Diesmal wird Dudziak links am Sechzehner angespielt, der es wie Brekalo machen will, aber um einige Meter verzieht.

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Wirklich angedeutet hat sich dieses Tor nicht, selbst die Aktion selbst sah zunächst nicht brandgefährlich aus. Lochoshvili war schnell bei Brekalo, doch der Abschluss des Winterneuzugangs war perfekt, Reichert konnte nichts machen. Wie reagiert Nürnberg?

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Tooooor! HERTHA BSC - 1. FC Nürnberg 1:0. Die Gastgeber gehen in Führung! Ein langer Abschlag von Reichert kommt postwendend zurück, in der gegnerischen Hälfte macht Dudziak den Ball stark fest und erkennt, dass hinter Gruber eine entscheidende Lücke entsteht. Brekalo startet und bekommt den Ball links in der Box und trifft präzise aus 15 Metern ins rechte untere Eck. 

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Vorlage Jeremy Dudziak

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Schiedsrichter Alt unterbricht die Partie, weil Kownacki nach einem Zusammenprall mit von der Hitz liegen bleibt. Ein Foul vor dem Strafraum war das nicht, aber da hat es ordentlich gescheppert. Kownacki steht wieder und kann nicht fassen, dass es keinen Freistoß gibt.

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Auf einen Torschuss der Gäste warten wir noch, der Club ist im letzten Drittel zu unpräzise. Überhaupt kommen nur 50 Prozent der Zuspiele in der gegnerischen Hälfte an, was schlicht und einfach zu wenig ist, um Torgefahr zu entwickeln.

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Jetzt verliert der Club den Ball in der Vorwärtsbewegung, Reese marschiert bis an den Strafraum und setzt dann links Brekalo ein. Der Offensivmann kommt mit seinem Schuss nicht an Hitz vorbei, im Gegenzug geht Yilmaz bis an die Grundlinie und holt eine Ecke heraus.

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Nürnberg wird nun etwas ballsicherer und hat jetzt eine längere Phase mit Ballbesitz in der gegnerischen Hälfte. Justvan hat eine Idee und sieht vor dem Strafraum Grimaldi, dessen Pass auf Zoma dann nicht ankommt.

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Die Hertha setzt permanent auf hohes Anlaufen, Nürnberg setzt dieses Mittel nur situativ ein. Der Club kam bislang noch nicht ins letzte Drittel, hält aber den Ballbesitz zumindest bei 48 Prozent.

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Jetzt gibt es erstmals Torgefahr! Von der Hitz spielt einen Fehlpass in der eigenen Hälfte in die Füße von Reese, der Becker ins Leere grätschen lässt und dann aus 20 Metern halbrechter Position abzieht. Der Ball zischt links am Tor vorbei.

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Brekalo holt auf der linken Seite gegen von der Hitz einen Eckball heraus, den dann Seguin in die Arme von Reichert schlägt. Die Hertha ist bislang also die aktivere Mannschaft, gefährlich wurde es für das Nürnberger Gehäuse aber noch nicht.

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Ein erster langer Einwurf von Reese von der rechten Seite in den Strafraum bringt nichts ein. Anschließend bringt Reese den Ball nochmal hoch in die Box, Reichert sieht bei der Faustabwehr nicht ganz sicher aus. Ohnehin ist aber die Fahne oben.

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Der Ball im Olympiastadion rollt!

Zu guter Letzt blicken wir noch auf das Schiedsrichtergespann, das heute von Patrick Alt geleitet wird. Seine Assistenten an den Linien sind Thomas Stein und Dominik Jolk, Daniel Bartnitzki ist der Vierte Offizielle. Als Videoschiedsrichter agiert Günter Perl, der von Henrik Bramlage assistiert wird.

Das Hinspiel ging mit einem 3:0 noch souverän an die Hertha, es war damals der Auftakt von neun Siegen in zehn Pflichtspielen. Für Nürnberg war es gleichzeitig die letzte Heimniederlage. Daheim ist die Hertha in der 2. Liga gegen Nürnberg tatsächlich noch ohne Sieg, zuletzt gab es zwei Remis in Berlin in Folge. In der Bundesliga gewann die Hertha dafür beide Partien in der letzten gemeinsamen Spielzeit 2018/19. Nürnbergs letzter Sieg in Berlin war ein 3:1 in der Bundesliga 2014.

Auf der anderen Seite ist die Hertha mit der Heimbilanz ebenfalls unzufrieden, in der Heimtabelle ist man mit 16 Punkten auf Platz 12. Mit nur elf Heimtoren stellt man sogar die schlechteste Offensive im eigenen Stadion. Überhaupt gab es in den vergangenen neun Ligaspielen nur einen einzigen Sieg (3:0 in Elversberg), der letzte Heimsieg war ein 1:0 gegen Braunschweig im November. Trainer Leitl steht schon länger in der Kritik.

Seit der Vertragsverlängerung von Klose vor ungefähr zweieinhalb Wochen sieht es beim Club zumindest etwas besser aus. Auf das 5:1 gegen Karlsruhe folgte immerhin ein 1:1 bei formstarken Bochumern. Zuvor war der FCN noch dreimal ohne Sieg geblieben (bei zwei Niederlagen). Problematisch sind bei den Franken nach wie vor die Auswärtsspiele, mit nur acht Punkten ist man in dieser Hinsicht die schlechteste Mannschaft der Liga. Der letzte Sieg gelang in Dresden im November (2:1).

Obwohl sich die Hertha auf Platz 7 befindet, muss man das als Tabellenmittelfeld bezeichnen. Die Berliner befinden sich derzeit elf Punkte hinter dem Relegationsplatz zur Bundesliga und auch elf Punkte vor dem Relegationsplatz in der Abstiegsregion. Realistisch gesehen geht also nichts mehr. Das gilt auch für Nürnberg, der Club liegt derzeit genau hinter der Hertha, hat aber vier Punkte weniger auf dem Konto. Den Abstiegskampf sollte der FCN also noch nicht endgültig abhaken.

Auf der anderen Seite muss Trainer Miroslav Klose erneut sein Mittelfeld umstellen, da Adam Markhiev bei der Partie in Bochum (1:1) seine zehnte Gelbe Karte gesehen hat. Für ihn kehrt Finn Becker in die Startelf zurück. Es ist die einzige Änderung in der Mannschaft, schließlich sitzt Rafael Lubach sein drittes und letztes Spiel der Rotsperre ab. Rabby Nzingoula, der gegen Bochum verletzt ausgewechselt wurde, ist rechtzeitig fit geworden.

Nürnberg geht mit folgender Elf in die Partie: Reichert - von der Hitz, Gruber, Lochoshvili, Yilmaz - Becker, Baack, Justvan, Nzingoula - Grimaldi, Zoma.

Die 2:5-Klatsche in Paderborn war schmerzhaft, dementsprechend nimmt Trainer Stefan Leitl gleich fünf Änderungen vor: Niklas Kolbe, Kevin Sessa, Jeremy Dudziak, Josip Brekalo und Dawid Kownacki (zurück nach Sperre) starten für Toni Leistner, Julian Eitschberger, Michael Cuisance, Marten Winkler und Luca Schuler (alle Bank).

Kann die Hertha den Negativtrend stoppen? Zunächst blicken wir auf die Aufstellungen dieses Spiels, angefangen bei den Berlinern: Ernst - Gechter, Dardai, Kolbe, Karbownik - Sessa, Dudziak, Seguin, Brekalo - Kownacki, Reese.

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 24. Spieltages zwischen Hertha BSC und dem 1. FC Nürnberg.