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1899 Hoffenheim - Borussia Dortmund

Bundesliga

1899 Hoffenheim 3

  • A Kramaric 26'
  •  63'
  • P Kaderábek 73'

Borussia Dortmund 1

  • M Reus 58'

Pleite reicht haarscharf für Platz vier

Trotz Bürki-Patzer: BVB zittert sich gegen Hoffenheim in die Champions League

12.05.2018 | 23:59 Uhr

Das war knapp! Borussia Dortmund hat sich trotz 1:3-Pleite in Hoffenheim für die Champions League qualifiziert. Am Ende der Horror-Saison machten nur drei Tore den Unterschied zu Bayer Leverkusen auf Platz fünf. Auch die TSG spielt kommende Saison in der Königsklasse - zum ersten Mal in der Klubgeschichte.

Grenzenlose Freude beim Hoffenheimer Anhang, der nach Abpfiff friedlich das Spielfeld stürmt.
Image: Grenzenlose Freude beim Hoffenheimer Anhang, der nach Abpfiff friedlich das Spielfeld stürmt. © Sky

Marco Reus (58.) traf für den BVB. Andrej Kramaric (26.), Adam Szalai (63.) und Pavel Kaderabek (73.) waren für die Kraichgauer erfolgreich. Für beide Klubs ging es in dem "Endspiel" um Mehreinnahmen von gut 50 Millionen Euro. In der Europa League sind 30 Millionen weniger zu verdienen.

Die Abschlusstabelle: Borussia Dortmund robbt sich regelrecht in die Champions League.
Image: Die Abschlusstabelle: Borussia Dortmund robbt sich regelrecht in die Champions League.

Für den Österreicher Peter Stöger war es wahrscheinlich das vorerst letzte Spiel als Dortmunder Trainer. Die Borussen werden in der kommenden Woche wohl den Schweizer Lucien Favre als neuen Coach vorstellen.

Götze nur auf der Bank

Vor 30.150 Zuschauer in der ausverkauften Rhein-Neckar-Arena riskierten beide Teams in der Anfangsphase noch nicht alles. Die Dortmunder, bei denen Sokratis, Ömer Toprak, Michy Batshuayi, Sebastian Rode und Erik Durm fehlten, kontrollierten weitgehend das Geschehen. Trotz der angespannten personellen Lage saß WM-Held Mario Götze nur auf der Ersatzbank.

Dramatische Konferenz im Blog

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Alle Entscheidungen und Reaktionen zum 34. Spieltag der Bundesliga.

Die Gastgeber, die ohne Stefan Posch, Dennis Geiger, Lukas Rupp, Serge Gnabry, Harvard Nordtveit, Benjamin Hübner und Kerem Demirbay auskommen mussten, konnten keinen Druck entwickeln. Im Gegenteil: Der portugiesische Europameister Raphael Guerreiro hatte zwei gute Chancen für den BVB (15. und 18.). Erst in der 20. Minute wurde die TSG durch Kramaric gefährlich.

Bürki mit Riesen-Patzer

Sechs Minuten später nutzte der Kroate einen Patzer von BVB-Torwart Roman Bürki, dessen Fehlpass in Bedrängnis bei Kramaric landete. Nach der Führung gaben die Hoffenheimer mächtig Gas. Nach einem Konter hätte Andre Schürrle den Ausgleich für Dortmund eigentlich erzielen müssen, doch dem Angreifer versagten die Nerven. (33.).

Hoffenheims Kramaric nimmt Bürkis Geschenk dankend an und trifft zum 1:0.
Image: Hoffenheims Kramaric nimmt Bürkis Geschenk dankend an und trifft zum 1:0. © Getty

Nach dem Seitenwechsel hatten die Dortmunder zunächst das Spiel im Griff, Hoffenheim ließ es langsam angehen. Dennoch vergab Szalai die Möglichkeit zum zweiten TSG-Treffer (53.). Kurz darauf machte es Reus auf der Gegenseite besser. Der Ausgleich hielt nicht lange, nach Vorarbeit von Kramaric traf Szalai. Kaderabek erhöhte sogar noch.

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Watzke: Werden eine ganze Menge ändern

Weidenfeller bekommt Kurz-Einsatz zum Abschied

Kleine Geste: Roman Weidenfeller, der seine Karriere beim BVB beendet, wurde in der Nachspielzeit eingewechselt und bekam, wenn auch auswärts, doch nochmal einen letzten Kurz-Einsatz auf dem Spielfeld. Allerdings wehrte das Glück nur 30 Sekunden.

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