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Holstein Kiel - Dynamo Dresden

2. Bundesliga

Holstein Kiel 2

  • E Iyoha 45+1'
  • L Lauberbach 80'

Dynamo Dresden 0

  • J Müller  39'

Live-Kommentar

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Damit verabschiede ich mich für heute aus dem hohen Norden. Vor wenigen Minuten wurde die letzte Partie dieses Zweitliga-Spieltags zwischen Bielefeld und Darmstadt angepfiffen, wenn Sie noch nicht genug Fußball für heute haben, klicken Sie also gerne auch bei diesem Spiel rein. Ansonsten bedanke ich mich herzlich für Ihr Interesse, wünsche eine schöne Restwoche und bis bald!

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Weiter geht es für die Kieler am Sonntag (15:30 Uhr) im Nordduell beim VfL Osnabrück. Dresden muss zur gleichen Zeit zu seinem dritten Auswärtsspiel innerhalb einer Woche reisen und greift gegen Sandhausen dann endgültig nach dem letzten Strohhalm.

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Der Abstieg für Dresden lässt sich nun wohl kaum mehr verhindern. Dynamo bleibt am Tabellenende, müsste an den letzten zwei Spieltagen beide Partien gewinnen und dabei gleichzeitg auf Patzer der Abstiegskonkurrenten hoffen. Holstein Kiel kann dagegen hinter den Klassenerhalt einen Haken setzen, mit jetzt 42 Punkten klettern die Störche auf Rang 9 nach oben.

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Dresden kassiert die nächste Niederlage, hat sich diese Pleite aber größtenteils selbst zuzuschreiben. Denn der Platzverweis von Yannik Müller in Durchgang eins brachte die Sachsen schon auf die Verliererstraße, ehe der Treffer von Iyoha in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit Dynamo schon mehr oder weniger das Genick brach. Nach dem Seitenwechsel spielten es die Kieler dann ganz abgezockt herunter, erhöhten zehn Minuten vor dem Ende durch den eingewechselten Lion Lauberbach noch auf 2:0 und schickten Dynamo damit ins Tal der Tränen.

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Das Spiel ist aus! Kiel schlägt Dresden verdient mit 2:0.

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Um ein Haar wäre dann doch noch etwas passiert! Lauberbach bekommt das Leder am Fünfer mit dem Rücken zum Tor und zieht aus der Drehung ab. Wieder ist Broll mit einer starken Fußabwehr zur Stelle und verhindert das Gegentor.

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Drei Minuten Nachspielzeit werden angezeigt. Viel dürfte hier aber nicht mehr passieren.

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Die nächste Großchance für Kiel! Iyoha zieht in den Sechzehner, schickt Ehlers noch auf den Hosenboden und legt dann quer auf Lauberbach. Der Torschütze zum 2:0 braucht diesmal aber einen Tick zu lange, sodass Ebert von hinten stören kann und wohl das Gegentor verhindert.   

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Van den Bergh schaltet sich mal in die Offensive ein, jagt das Leder aber gut zwei Meter am rechten Kreuzeck vorbei. 

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Wird es doch noch einmal spannend? Ein langer Ball von Donyoh über die Abwehr findet Jeremejeff, der plötzlich frei vor Gelios auftaucht. Der Schwede bleibt cool und schiebt ein, wird anschließend aber zurückgepfiffen - Abseits. Auch der VAR bestätigt diese knappe, aber richtige Entscheidung.

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Auch auf Seiten der Kieler wird noch einmal gewechselt. Bei Porath geht es doch nicht mehr weiter, Sander übernimmt.

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Letzter Wechsel bei Dynamo. Petrak geht runter, Donyoh bekommt noch ein paar Minuten.

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Bei Horvath entlädt sich der Frust, indem er den Ball wegschlägt, nachdem dieser bereits im Seitenaus war. 

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Özcan probiert es wieder einmal, findet aber erneut seinen Meister in Broll. Dem Schlussmann der Dresdener kann man heute nun wirklich keinen Vorwurf machen.

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Tooooor! HOLSTEIN KIEL - Dynamo Dresden 2:0. Und dann ist es also passiert! Ehlers braucht im Spielaufbau zu lange und spielt den Ball unter Bedrängis Özcan direkt in die Füße. Dann geht es blitzschnell, Atanga wird auf die Reise geschickt und legt vor dem Sechzehner quer auf Lauberbach, der frei vor Broll nur noch flach ins linke Eck einschieben muss. Das dürfte es wohl gewesen sein.

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Vorlage David Atanga

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Porath liegt am Boden und hält sich das Schienbein. Offenbar hat er da im Zweikampf mit Petrak vor wenigen Minuten doch einen heftigeren Schlag abbekommen. Nach kurzer Behandlungspause geht es aber erst einmal weiter.

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Eine Viertelstunde bleibt Dynamo noch, immerhin waren die Sachsen in den letzten Minuten wieder etwas häufiger in der Hälfte der Kieler zu sehen. Dennoch ist das ein Ritt auf der Rasierklinge, denn ein weiterer Gegentreffer wäre wohl die Entscheidung.

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Nächster Wechsel bei den Hausherren: Der fleißige Fabian Reese hat Feierabend, David Atanga kommt für die Schlussphase.

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Petrak kommt gegen Porath einen Tick zu spät. Ittrich zeigt ihm dafür die Gelbe Karte und die tut weh, denn es ist die fünfte Verwarnung in dieser Saison. Damit fehlt Petrak am Wochenende gegen Sandhausen.

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Das muss eigentlich das 2:0 für Kiel sein! Reese wird von Özcan steil geschickt und schließt dann halblinks im Strafraum frei vor Broll ab, weil Ballas nicht hinterher kommt. Broll ist aber zur Stelle und wehrt zur Seite ab.

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Wieder bekommt Terrazzino die Kugel etwas zufällig vor die Füße serviert und wieder probiert es der 29-Jährige per Direktabnahme. Diesmal geht die Kugel aber eher in Richtung Oberrang.

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Na also! Nach einem langen Schlag landet der zweite Ball auf dem Fuß von Terrazzino, der aus 20 Metern volley abzieht. Der Ball streicht zwar knapp drüber, immerhin war das aber mal wieder ein Lebenszeichen der Gäste!

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Nach einem Eckball darf Iyoha links im Sechzehner den Ball sogar herunterstoppen, ehe der Abschluss dann aber misslingt. Dennoch ist das sinnbildlich für die fehlende Aggressivität der Dresdener in Durchgang zwei.

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Die Dominanz der Kieler schlägt sich auch in der Statistik nieder. Seit Wiederanpfiff haben die Störche über 83 Prozent Ballbesitz, dazu kommt eine überragende Passgenauigkeit von fast 98 Prozent. Werte, die man sonst eigentlich nur vom FC Bayern kennt.

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Auch bei Kiel steht der erste Wechsel an. Lion Lauberbach kommt, Jae-Sung Lee geht runter.

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Nächster Distanzschuss der Hausherren. Özcan probiert es, zielt aber deutlich über den Kasten.

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Da ist der angekündigte Doppelwechsel: Marco Terrazzino ersetzt den heute unauffälligen Patrick Schmidt ...

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Dazu geht Makienok vom Feld, Jeremejeff übernimmt die Position als Sturmspitze.

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Wieder ist es ein altbekanntes Muster, mit dem die Kieler relativ einfach zum Abschluss kommen. Reese zieht von der linken Außenbahn nach innen und schließt dann ab. Diesmal fängt Broll die Kugel zwar sicher, dennoch müssen das die Dresdener besser verteidigen.

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Bei Dynamo bahnen sich bereits die nächsten Wechsel an. Mit Terrazzino und Jeremejeff stehen zwei neue Offensivkräfte schon parat.

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Die Kieler machen das jetzt genau richtig und lassen Ball und Gegner laufen. Den Dresdenern tut das in Unterzahl natürlich doppelt weh, man darf nicht vergessen, dass Dynamo heute sein siebtes Spiel innerhalb der letzten 19 Tage absolviert.

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Wieder wird es gefährlich vor dem Tor der Gäste! Dehm hat rechts am Strafraum viel Platz und bringt die Kugel flach in die Mitte. Iyoha bekommt den Fuß vor Ehlers an den Ball, setzt das Leder aber knapp über den Kasten.

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Der erste Abschluss in Durchgang zwei gehört den Kielern. Van den Bergh legt im Zentrum quer für Porath, dessen Schuss kurz vor Broll noch einmal aufsetzt. Fieser Ball, den der Dresdner Schlussmann nicht festhalten kann. Özcan hat die Chance zum Nachschuss, kommt aber an Ballas nicht vorbei.

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Kauczinski reagiert zur Pause und bringt mit Ehlers für Husbauer einen neuen Innenverteidiger.

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Patrick Ittrich hat die Partie wieder freigegeben. Weiter geht's!

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Außerdem kommt Patrick Ebert für Rene Klingenburg in die Partie.

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Der Weg wird für Dresden jetzt natürlich noch deutlich weiter, will man hier noch etwas Zählbares mitnehmen. Noch nie konnte Dynamo in dieser Saison in der Fremde nach einem Pausenrückstand punkten. Der Glaube, dass dies heute in Unterzahl gelingen soll, fällt doch schwer. Markus Kauczinski muss sich auf jeden Fall in der Kabine nicht nur überlegen, wie er die Unterzahl kompensieren will, sondern auch, wie er offensiv mehr Durchschlagskraft entwickeln will. 

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Dann ist Pause. Kiel führt nach 45 Minuten mit 1:0.

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Tooooor! HOLSTEIN KIEL - Dynamo Dresden 1:0. Kalte Dusche für Dynamo kurz vor der Pause! Iyoha wird auf der linken Seite von zwei Mann nur halbherzig angegriffen, zieht nach innen und schlenzt die Kugel vom Sechzehnereck mit dem rechten Fuß dann perfekt ins lange Eck. Broll streckt sich, ist gegen diesen platzierten Abschluss aber chancenlos. Neuntes Saisontor für Iyoha!

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Vorlage Jonas Meffert

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Eine Minute gibt es Nachschlag.

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In Unterzahl wird das Unterfangen für Dynamo natürlich noch deutlich schwerer. Vielleicht löst der Platzverweis aber auch eine "Jetzt-erst-recht"-Haltung bei den Sachsen aus. 

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Markus Kauczinski bekommt von Ittrich ebenfalls noch die Gelbe Karte gezeigt, offenbar hatte sich der Dresdner Coach da zu vehement beschwert. Warum er sich da über die Gelb-Rote Karte gegen Müller aufregt, wird nur er wissen, Ittrich blieb da gar keine andere Wahl.

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Dresden ist nur noch zu zehnt. Jannik Müller rauscht völlig übermotiviert mit offener Sohle in Porath hinein und räumt den Kieler da mal so richtig ab. Das ist natürlich mehr als unnötig, zumal Müller erst vor wenigen Minuten den gelben Karton gesehen hatte.

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Wieder probiert es Reese aus halbrechter Position aus der Distanz und wieder wird es gefährlich. Broll muss lange stehen bleiben, weil Lee vor ihm den Fuß noch reinbekommt. Am Ende geht ohnehin die Fahne hoch, weil der Südkoreaner da knapp im Abseits stand.

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Den fälligen Freistoß schlägt Özcan hart in den Sechzehner, Makienok klärt aber vor dem eigenen Kasten per Kopf.

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Reese muss nach dem Zweikampf kurz behandelt werden, es scheint aber, als würde es gleich weitergehen.

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Reese läuft mit vollem Tempo in Müller rein, weil dieser leicht den Körper rausstellt. Gelb geht da ebenfalls in Ordnung.

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Optimistischer Versuch von Hauke Wahl, der sich aus fast 40 Metern einfach mal ein Herz fasst und das Leder deutlich über den Querbalken feuert. Das fällt zwar unter die Kategorie Torschuss, gefährlich war das allerdings natürlich nicht.

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Den anschließenden Freistoß tritt Chris Löwe aus knapp 30 Metern direkt aufs Tor. Weil die Zwei-Mann-Mauer sich in Luft auflöst, kommt der Ball sogar durch, Gelios ist aber zur Stelle. 

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Hartes Einsteigen von Porath, der gegen Horvath von hinten angerauscht kommt und den Dresdener da deutlich am Standbein trifft. Klare Gelbe Karte!

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Starke Aktion von Reese, der nach einem Übersteiger an Horvath vorbei von rechts in die Mitte zieht und dann mit links abzieht. Der Ball hat viel Effet, streicht aber knapp am linken Pfosten vorbei.

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Plötzlich hat Kiel Überzahl in der gegnerischen Hälfte. Özcan macht Tempo, spielt den Ball dann aber viel zu lasch auf den mitgelaufenen Reese, sodass Kreuzer klären kann. Schwach gespielt, da war mehr drin!

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Nicht ungefährlich, was van den Bergh da macht. Von Schmidt bedrängt, dribbelt der Kieler Außenverteidiger in den eigenen Sechzehner und zwingt seinen Schlussmann Gelios dann, das Leder auf die Tribüne zu schlagen.

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Beide Teams gehen durchaus beherzt zur Sache. Diesmal übertreibt es Makienok aber ein wenig im Luftkampf mit Thesker - Stürmerfoul.

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Jetzt haben auch die Kieler ihre erste gute Möglichkeit. Iyoha hält den Ball links kurz vor der Seitenauslinie im Spiel und bringt anschließend die Flanke vor das Tor. In der Mitte gewinnt der aufgerückte Thesker das Kopfballduell gegen Kreuzer, bekommt dabei aber zu wenig Druck hinter die Kugel. Löwe sprintet nach hinten und klärt für seinen geschlagenen Schlussmann Broll, wobei der Ball wohl ohnehin vorbeigegangen wäre.

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Horvath versucht links am Sechzehner den Doppelpass mit Klingenburg, fällt dann aber bei der Ballannahme über die eigenen Beine. Bitter, denn ansonsten hätte der Österreicher da alle Möglichkeiten gehabt.

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Bis zum Sechzehner sieht das bei den Kielern in dieser Anfangsphase durchaus ansehnlich aus, am Ende fehlt aber meistens noch ein wenig die Durchschlagskraft. Auf einen nennenswerten Torabschluss der Störche warten wir deshalb noch vergeblich.  

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Dresden wird mutiger! Über die linke Seite macht Horvath Dampf und legt clever in den Rückraum zurück. Wieder kommt Petrak in eine gute Schussposition, bleibt aber mit seinem Flachschuss hängen. 

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Erster guter Abschluss der Gäste! Das Offensivpressing hat Erfolg, Meffert verliert das Leder kurz vor dem eigenen Sechzehner an Petrak, der ohne zu zögern abzieht. Gelios taucht ab und kratzt die Kugel noch so gerade mit einer Hand um den Pfosten herum.

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Der folgende Standard rutscht bis ans linke Sechzehnereck durch, wo Reese erstaunlich viel Platz hat. Die Direktabnahme des 22-Jährigen streicht aber gut einen Meter links am Kasten vorbei.

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Unnötige Aktion von Löwe, der Iyoha an der Seitenlinie legt. Der Ball wäre ohnehin ins Seitenaus gegangen, so gibt es aber Freistoß für Kiel aus keiner so schlechten Position. 

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Schöne Kombination der Kieler, die sich über links jeweils mit einem Kontakt bis in den Sechzehner spielen. Am Ende geht Reese im Laufduell mit Kreuzer zu Boden, die Pfeife von Ittrich bleibt allerdings stumm. Der Arm von Kreuzer war da zwar schon etwas draußen, für einen Strafstoß reicht das aber nicht.

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Kiel ist in den Anfangsminuten um Ballkontrolle bemüht. Die Gäste stehen dagegen erst einmal kurz hinter der Mittellinie und lassen den Gegner machen.

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Der Ball rollt, ab geht die Post!

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Schiedsrichter der Partie ist übrigens Patrick Ittrich, mit dem die Kieler in dieser Saison bereits bei ihrer 1:2-Niederlage gegen Arminia Bielefeld Bekanntschaft gemacht haben. Doch auch die Dresdener haben keine guten Erinnerungen an den Unparteiischen, denn noch nie konnte Dynamo unter der Leitung von Ittrich ein Pflichtspiel gewinnen. Neben den beiden Assistenten Markus Häcker und Viatcheslav Paltchikov steht als Vierter Offizieller Franz Bokop an der Seitenlinie. Als Video-Schiedsrichter sitzt Sascha Stegemann am Bildschirm.

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Um den Abwärtstrend zu stoppen, kommt mit Dynamo Dresden genau der richtige Gegner zur rechten Zeit. Nicht nur, weil die Sachsen aktuell am Tabellenende stehen, vielmehr ist es die blitzsaubere Bilanz, die die Störche gegen Dynamo vorzuweisen haben. Alle fünf bisherigen Zweitligapartien gegen Dresden konnten die Kieler gewinnen (14:1 Tore). So auch das Hinspiel, als man die Sachsen mit einem 2:1-Auswärtssieg ans Tabellenende schoss.

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Auch wenn die Formkurve nach unten zeigt, mit dem Abstieg dürften die Kieler dennoch nichts mehr zu tun haben. Sechs Punkte Vorsprung sind es momentan auf den Relegationsplatz, selbst ein Remis heute würde reichen, um auch rechnerisch den Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen.

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Mit Defensivproblemen mussten sich zuletzt allerdings auch die Kieler herumschlagen. Seit Wiederbeginn nach der Corona-Pause kassierten die Störche in jedem Spiel mindestens zwei Gegentore, was mitverantwortlich dafür war, dass man seitdem lediglich einen einzigen Sieg (3:2 gegen Stuttgart) einfahren konnte (dazu drei Unentschieden). In den letzten vier Partien sammelte Kiel allerdings nur einen einzigen Zähler (Ligatiefstwert) und wurde im Tableau bis auf Rang 12 durchgereicht.

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Magere vier Pünktchen holte das Team von Markus Kauczinsi in seinen sechs Partien seit dem Re-Start, vier Mal gelang dabei noch nicht einmal ein eigener Treffer. Auch die weiteren Statistiken lesen sich wie die eines Absteigers: 29 Tore sind nicht nur für Dynamo zu diesem Zeitpunkt die schlechteste Bilanz in seiner Zweitligahistorie, sondern auch ligaweit mit Abstand die wenigsten Treffer. Zudem gehört auch die Defensive mit 54 Gegentreffern zu den schlechtesten der Liga, bislang lag der Vereinsnegativrekord im Unterhaus bei 53 Treffern in einer kompletten Saison.

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Weil die Dresdener wegen positiver Corona-Tests erst zwei Wochen später wieder den Spielbetrieb aufnehmen konnten, musste man in den vergangenen Wochen ein Mammutprogram an Spielen sowie ordentlich Reisestrapazen auf sich nehmen. Die Partie gegen Kiel ist das zweite von drei Auswärtsspielen innerhalb von sechs Tagen. Nachdem man am Montag in Bielefeld zu Gast war, geht es heute nach Norddeutschland, ehe schon am Sonntag gegen Sandhausen die nächste Begegnung in der Ferne ansteht. Reisestress, der sicherlich kein Vorteil im Abstiegskampf sein dürfte.

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Die Partie ist für Dresden quasi ein Endspiel im Kampf um den Klassenerhalt. Bei aktuell fünf Zählern Rückstand auf Platz 16 wäre zwar der Sprung auf den Relegationsrang selbst bei einer Niederlage heute theoretisch noch machbar. Angesichts der Tatsache, dass es seit Einführung der Relegation noch nie einer Mannschaft mit einem derartigen Punkterückstand zu diesem Zeitpunkt der Saison gelang, die Klasse zu halten, würde ein Nicht-Abstieg aber ohnehin fast schon an ein Wunder grenzen und mit einer Niederlage heute so gut wie unmöglich werden.

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Wieder einmal tauscht Dynamos Coach Markus Kauczinski seine halbe Startelf aus, nach dem deutlichen 0:4 gegen Arminia Bielefeld gibt es sechs Änderungen: Nikolaou kassierte gegen Bielefeld die fünfte Gelbe Karte und muss dementsprechend heute zusehen, Hartmann übernimmt die Position im Mittelfeld. Wahlqvist, Ehlers, Hamalainen, Terrazzino und Jeremejeff rotieren zudem auf die Bank, Kreuzer, Müller, Löwe, Klingenburg, Horvath und Makienok dürfen dafür von Beginn an ran.

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Dynamo Dresden beginnt die Partie mit folgender Formation: Broll - Kreuzer, Müller, Ballas, Löwe - Petrak, Klingenburg - Schmidt, Husbauer, Horvath - Makienok.

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Die erste Veränderung bei den Kielern gibt es auf der Trainerbank. Bis zum Saisonende wird Cheftrainer Ole Werner aus privaten Gründen nicht zur Verfügung stehen, die beiden Co-Trainer Fabian Boll und Patrick Kohlmann übernehmen deshalb die Verantwortung für die verbleibenden Spiele. Auf dem Platz gibt es gegenüber der 1:2-Pleite gegen Wehen zwei Wechsel in der Startelf: Mühling fehlt verletzungsbedingt, zudem nimmt Neumann erst einmal auf der Bank Platz. Lee ist dafür nach überstandenen Leistenproblemen wieder einsatzfähig und rückt genauso wie Dehm ins Team, der erstmals in dieser Saison in der Startelf steht.

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Gewohntermaßen wollen wir zu Beginn einen Blick auf das Personal beider Mannschaften werfen. Mit dieser Startelf gehen die Kieler in die heutige Begegnung: Gelios - Dehm, Wahl, Thesker, van den Bergh - Meffert - Özcan, Lee - Porath, Iyoha, Reese.

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Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 32. Spieltages zwischen Holstein Kiel und Dynamo Dresden.