Holstein Kiel - 1. FC Kaiserslautern; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Holstein Kiel - 1. FC Kaiserslautern. 2. Bundesliga.

Holstein-StadionZuschauer15.034.

Holstein Kiel 3

  • U Tohumcu (16. minute)
  • P Harres (36. minute)
  • D Zec (40. minute)

1. FC Kaiserslautern 0

    Live-Kommentar

    Wir bedanken uns für die Aufmerksamkeit und wünschen einen guten Start ins Wochenende. Bis zum nächsten Mal.

    In der kommenden Woche spielt Lautern wieder am Freitag, diesmal zuhause gegen den nächsten Abstiegskandidaten aus Braunschweig um 18:30 Uhr. Holstein Kiel ist um 13:00 Uhr am Samstag bei der Berliner Hertha gefordert. Beide Spiele natürlich live bei uns im Ticker.

    Kiel ist damit Elfter, hat fünf Punkte Vorsprung auf den 16. und 17. Platz. Lautern bleibt Siebter und kann die Saison nun ausklingen lassen. Nach oben wird nichts mehr gehen. Ist doch auch mal schön, an den letzten Spieltagen nicht zittern zu müssen.

    Die Gastgeber reiten weiter auf einer Erfolgswelle. Zehn Punkte aus vier Spielen sind ein maximales Indiz dafür, dass der Trainerwechsel zu Tim Walter Früchte schlägt. Mit intensiver Arbeit gegen den Ball, starkem Umschaltspiel und unbändigem Wille hat die KSV heute den Roten Teufeln aus Lautern den Zahn gezogen, die nur in den ersten zehn Minuten etwas entgegenzusetzen hatten. Eine klare Nummer am Freitagabend.

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    Gelbe Karte Maxwell Gyamfi

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    Schlusspfiff im Holstein-Stadion. Mit einem 3:0 schlägt Holstein Kiel den 1. FC Kaiserslautern.

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    Auch wenn das Spiel längst entschieden ist, stecken die Gastgeber nicht auf und arbeiten weiter nach vorne. Ein viertes Tor will aber nicht mehr fallen.

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    Drei Minuten werden noch nachgespielt.

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    Die 90. Minute läuft und Kiel hat noch nicht genug. Therkelsen mit starkem Antritt über links. Sein Schuss vom Strafraumrand fliegt knapp rechts am Tor vorbei.

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    Mittlerweile ist die Luft in diesem Spiel nun raus. Kiel wird mit dem Sieg in der Tabelle auf Platz 11 springen und hat mit fünf Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze nicht nur etwas Druck aus dem Kessel genommen, sondern setzt damit die Konkurrenz am Wochenende gehörig unter Druck.

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    Und Marcus Müller kommt für Umut Tohumcu, der sich heute - nicht nur aufgrund seines Traumtores - die Bestnote verdient.

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    Zec humpelt vom Feld. Für ihn kommt Niehoff.

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    Zec muss dem hohen Einsatz Tribut zollen und hat Krämpfe. Der Abwehrmann beißt aber erstmal auf die Zähne. Ein Wechsel für ihn wird aber vorbereitet.

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    Sirch aus der zweiten Reihe. Sein Schuss aufs rechte Eck ist kein Problem für Weiner, der den Ball mit beiden Händen fängt.

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    Redondo wird von Zec getroffen und blebit erstmal liegen. Schiri Eckermann, der wenige Probleme mit der Spielleitung hat, gibt nur Einwurf. Hier lag er mal falsch.

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    Und Youngster Ugoh, der heute eine gute Leistung gezeigt hat, wird durch Schwab ersetzt.

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    Zwei Wechsel bei den Störchen. Frederik Roslyng kommt für Rosenboom.

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    Toller Flankenball von Joly in den Sechzehner, wo Sahin am zweiten Pfosten frei vor Weiner auftaucht, aber aus fünf Metern den Ball nicht im Tor unterbringt. Der Holstein-Keeper packt eine starke Parade aus und hält die Null.

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    Noch rund 20 Minuten zu gehen. Den Gästefans ist die Laune nicht zu nehmen, sie feiern weiterhin sich, den Verein und irgendwie auch die Mannschaft. Ein letztes Aufbäumen in Richtung theoretische Aufstiegschance ist auf dem Rasen aber nicht zu sehen.

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    Das Tempo ist aktuell raus aus dem Spiel. Lautern wehrt sich, hat die Defensivarbeit verbessern können, bleibt aber offensiv weiter harmlos. Der letzte Abschluss aufs Tor datiert aus der zehnten Minute.

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    Auch Toptalent Skyttä wird ausgewechselt. Kenny Prince Redondo ist der neue Mann.

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    Daniel Hanslik kommt für die letzte halbe Stunde. Berisha geht runter, heute ohne jegliche Aktionen.

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    Davidsen sieht für ein taktisches Foulspiel im Mittelfeld die Gelbe Karte.

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    Harres lässt das 4:0 nach tollem Steckpass liegen. Vor Krahl bewahrt er nicht die Ruhe und legt den Ball aus zehn Metern doch links am Tor vorbei.

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    Therkelsen im Laufduell mit Gyamfi. Vor dem Keeper spitzelt er die Kugel noch in die Mitte. Rasmussen schießt bei der Klärung Gyamfi an. Haas köpft den Ball zur Sicherheit ins Toraus.

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    Harres aus sieben Metern, doch Rasmussen und Gyamfi stehen ihm Weg. Am Ende schnappt sich Krahl den Ball.

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    Weiter das selbe Bild. Kiel spielt schneller und direkter und stresst die Pfälzer komplett. Die kommen auf die Intensität, die die KSV an den Tag legt, überhaupt nicht klar.

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    Aber dann leistet sich Sahin mal wieder einen dicken Patzer und Kiel schaltet sofort um. Harres auf Rosenboom und schließlich Therkelsen, der aus 15 Metern freistehend Krahl vor sich hat. Sein Schuss aufs rechte Eck geht knapp am Tor vorbei. Das muss eigentlich sogar das vierte Tor sein.

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    Die Gäste haben offenbar die Ansage bekommen, viel früher draufzugehen und die KSV Holstein nicht mehr schalten und walten zu lassen.

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    Die zweite Hälfte läuft. Kommt Lautern nochmal zurück?

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    Und Kim kommt für Bassette, der überhaupt nicht präsent war.

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    Zwei Wechsel bei den Gästen. Sirch ersetzt Kapitän Ritter.

    Hochverdiente Führung für die Störche, die nach anfänglichen Schwierigkeiten nach dem Kracher von Tohumcu die Partie komplett dominierten und folgerichtig sogar zwei weitere Tore auflegten. Lautern hatte zwei große Möglichkeiten in der Anfangsphase, fand danach bis zur Halbzeit gar nicht mehr statt und muss eine Lösung finden, offensiv wieder präsenter zu werden. Ansonsten bleibts bei diesem Spielstand.

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    Halbzeit an der Ostsee. Kiel führt mit 3:0 gegen schwache Gäste aus Lautern. 

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    Weiner schnappt sich eine Freistoßflanke von Weiner und fliegt artistisch durch den Strafraum. Lauter Applaus von den Rängen.

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    Es gibt vier Minuten Nachspielzeit.

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    Torsten Lieberknecht sagte im Vorfeld, dass man den mitgereisten Fans - 1.500 insgesamt - eigentlich einen Sieg schenken müsse für ihre weite Fahrt an einem Freitagabend. Danach siehts nun wirklich gar nicht mehr aus.

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    Tooor! HOLSTEIN KIEL - 1. FC Kaiserslautern 3:0. Was für eine gnadenlose Effizienz. Tohumcu schlägt eine Ecke auf den zweiten Pfosten, dort steht Zec komplett blank und drückt die Kugel aus sechs Metern über die Linie. Krahl ist diesmal chancenlos.

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    Vorlage Umut Tohumcu

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    Die Gäste wirken angeknockt. Sahin mit einem nächsten leichten Fehler, im Rückwärtsgang will er Davidsen umtreten, trifft ihn aber nicht. Hätte er, wäre er wahrscheinlich mit Rot vom Platz geflogen.

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    Ein eher ungewöhnlicher Torjubel. Harres läuft zum Stadionsprecher und drückt auf einen Roten Buzzer. Danach erklingt das Nebelhorn im Stadion. Kann man mal so machen.

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    Tooor! HOLSTEIN KIEL - 1. FC Kaiserslautern 2:0. Harres erhöht auf 2:0. Der Stürmer wird von Ugoh mustergültig bedient, nachdem der Youngster Rasmussen den Ball im Aufbau wegschnappt. Der Pass ist steil, Harres erläuft ihn und drückt ihn aus spitzem Winkel aus zehn Metern aufs kurze Eck. Krahl spekuliert falsch und muss den Ball gewähren lassen.

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    Vorlage Ikem Ugoh

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    Auch Rosenboom ist fällig. Er täuscht gegen Joly eine Kopfnuss an und kriegt dafür ebenfalls Gelb.

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    Joly sieht für sein Foul an Rosenboom plus anschließende Beteiligung an einer Rudelbildung von Eckermann Gelb.

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    Nach einer Ecke kommt Therkelsen am Strafraum zum Schuss. Seinen Flatterball blockt Krahl mit zwei Fäusten zur Seite ab.

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    Ein Rückpass innerhalb des Strafraums gilt eigentlich schon geklärt, doch Davidsen macht das Ding nochmal heiß. Ugoh steckt zum Verteidiger durch, doch seine Direktabnahme blockt Gyamfi zu einer Ecke.

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    Mit dem Treffer ist Kiel bei weitem besser in der Partie. Lautern fällt offensiv gar nichts mehr ein, die Störche haben mittlerweile Kontrolle über Ball und Gegner.

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    Konter der Gastgeber und da war deutlich mehr drin. Therkelsen als neuer Mann mit dem langen Lauf und einem feinen Dribbling, sodass er mit links aus zwölf Metern zum Torschuss kommen könnte, doch er wählt nochmal das Abspiel in die Mitte. Dort steht keiner, Lautern kann klären.

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    Der Wechsel nach 23 Minuten: Skrzybski muss mit einer Knieverletzung raus. Therkelsen ersetzt ihn.

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    Aktuell liegt Skrzybski seit rund einer minute auf dem Boden, er scheint sich ohne Fremdeinwirkung verletzt zu haben. Weil er die Kapitänsbinde abnimmt, deutet alles auf einen frühen Wechsel bei den Kielern hin - wie schon in Düsseldorf.

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    Die Effizienz unter Tim Walter zahlt sich derweil aus. Wieder ist es der erste Torschuss, der zum Erfolg führt. Alles Indizien dafür, dass sich Holstein peu a peu aus der akuten Abstiegskampfzone entfernt.

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    Toooor! HOLSTEIN KIEL - 1. FC Kaiserslautern 1:0. Das Tor macht Kiel - und wie. Meffert behauptet im Strafraum den Ball gegen Kunze, Zec baut auf mit Davidsen, der rund 25 Meter vor dem Tor zentral querlegt zu Tohumcu, der sich mit einer Drehung seines Gegenspielers entledigt und einfach mal abzieht. Sein Strahl klatscht oben rechts an den Innenpfosten und fliegt über die Linie. Krahl hat überhaupt keine Abwehrchance. Starker Treffer der Leihgabe aus Hoffenheim und weiter Antrieb im Abstiegskampf für die KSV.

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    Vorlage Kasper Davidsen

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    Skrzybski aus rund 20 Metern mit dem Schlenzer. Kein Problem für Krahl, der den Ball sicher packt.

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    Die nächste dicke Gelegenheit für die Pfälzer. Davidsen leistet sich einen Ballverlust, den Skyttä zum schnellen Konter nutzt. Sein Tempo kann keiner mitmachen, er legt am Strafraum quer ab zu Ritter, der freistehend aus zehn Metern aufs Tor schießen darf. Sein Flachschuss auf den langen Pfosten ist für Weiner nicht mehr zu halten, aber auch dieser Ball geht ganz knapp am Tor vorbei.

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    Auf der Gegenseite fliegt Ivezics Hereingabe über den Kasten hinweg direkt ins Toraus.

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    Und dann könnte es fast schon 0:1 stehen. Haas bekommt auf links zu viel Platz und darf flanken. Am zweiten Pfosten trifft er Skyttä, der ziemlich frei einen Lupfer per Kopf ansetzt. Weiner irrt durch seinen Fünfer und schaut dem Ball nur hinterher, wie er noch leicht den linken Außenpfosten touchiert und dann ins Toraus geht. Glück für die KSV.

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    Verhaltener Start in die Partie. Lautern übernimmt den Spielaufbau, während Kiel sich erstmal aus einer geordneten Defensive ins Spiel einfinden möchte.

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    Auf gehts ins Spiel. Die Hausherren haben angestoßen.

    Die Mannschaften kommen auf den Platz. Beide Fanlager mit Choreographien und auf Seiten der Gäste dazu ein wenig Pyro.

    Schiedsrichter der Partie ist Marc-Philip Eckermann. Er kommt zu seinem neunten Einsatz in dieser Spielzeit der 2. Bundesliga. Rund 13.000 Zuschauer dürften im Holstein-Stadion heute vor Ort sein.

    Vorteil im Abstiegskampf könnte für die Gastgeber sein, dass sie aktuell ein ziemlich passables Torverhältnis mit -7 haben. Zum Vergleich: Nur Dresden (0) und Bielefeld (-2) haben von den acht Mannschaften, die sich ab Platz 10 um den Klassenerhalt streiten, ein besseres Torverhältnis. Fürth liegt beispielsweise bei -21.

    Augenmerk dürften die Gastgeber darauf legen, den wieder erstarkten Mergim Berisha in Griff zu bekommen. Der ehemalige DFB-Nationalstürmer ist nach langer Verletzungspause und Pechsträhne zurück auf dem Weg in alte Fußstapfen. In vier Startelfeinsätzen seit Mitte März sammelte er schon zwei Tore und einen Assist. Tendenz steigend.

    Konzentrieren wir uns also lieber auf heute: In bislang sieben Spielen zwischen beiden Mannschaften hatte Kiel nur zwei Partien bisweilen gewinnen können. Was auffällt: Pro Spiel fallen in dieser Begegnung mindestens drei Tore, wenn nicht sogar mehr. Darf aus neutraler Sicht heute gerne so weitergehen.

    Bei Lautern ist der Klassenerhalt seit letzter Woche auch offiziell unter Dach und Fach gebracht. Ohnehin orientieren sich die Roten Teufel eh nur nach oben. Und aufgrund der Ergebnisse der vergangenen Wochen könnten die Pfälzer noch einmal einen letzten Angriff auf (zumindest) Platz drei starten. Denn der ist sieben Punkte entfernt. Sollten Hannover, Darmstadt, Elversberg und die Hertha weiterhin Federn lassen, könnte bei einer Siegesserie die große Stunde für Lautern schlagen. Bis dahin ist es aber noch sehr viel Konjunktiv.

    Brisanz am Freitagabend im hohen Norden. Holstein Kiel kann im spannenden Abstiegskampf vorlegen und für einen weiteren Erfolg in der Egide unter Tim Walter sorgen, den die Störche als Retter installierten. Das scheint zurzeit aufzugehen. Sieben Punkte aus den letzten drei Spielen katapultierte Holstein von einem Abstiegsplatz auf den zwölften Rang. Klar ist aber auch: Der Vorsprung auf die Abstiegsränge beträgt gerade mal zwei Pünktchen. Die Spannung bleibt wohl bis zum letzten Spieltag erhalten.

    Torsten Lieberknecht hätte keine Notwendigkeit, das erfolgreiche Team, das drei Punkte aus der Hauptstadt bei der Hertha entführte, zu verändern. Dennoch gibts zwei Wechsel. Joly ersetzt Asta auf der Rechtsverteidigerposition, zudem tauschen Bassette und Redondo wieder die Rollen. Letztgenannter ist heute wieder möglicher Edeljoker.

    Auf Seiten des 1. FC Kaiserslautern gibt es folgende Mannschaft, die heute von Beginn an ran darf: Krahl - Joly, Gyamfi, Rasmussen, Haas - Kunze - Skyttä, Sahin, Ritter, Bassette - Berisha.

    Tim Walter hat sich gegenüber dem eminent wichtigen Auswärtsdreier in Düsseldorf aus der Vorwoche zu zwei Veränderungen entschieden: Kapralik fehlt gesperrt, Tolkin hatte sich in Düsseldorf kurz nach Anpfiff schon verletzt. Sie werden durch Davidsen und Ivezic ersetzt.

    Der 30. Spieltag steht an. Holstein Kiel startet heute mit folgender Mannschaft: Weiner - Rosenboom, Nekic, Zec, Ivezic - Skrzybski, Tohumcu, Meffert, Ugoh, Davidsen - Harres.

    Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 30. Spieltages zwischen Holstein Kiel und Kaiserslautern.