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Lokomotive Moskau - Bayer 04 Leverkusen

UEFA Champions League Gruppe D

Lokomotive Moskau 0

    Bayer 04 Leverkusen 2

    • R Zhemaletdinov 11' (ET)
    • S Bender 54'

    Live-Kommentar

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    Das war es von hier, der Abend ist aber bekanntlich noch lang. In rund zehn Minuten folgen die Abendspiele. Viel Spaß damit! 

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    Bayer feiert damit den zweiten Sieg in Folge in der Königsklasse. Das macht das schmerzvolle 1:2 im Hinspiel gegen Moskau umso bitterer. Da wurden drei Punkte liegen gelassen, die bitter nötig gewesen wären. Nun hofft Bayer auf Juventus, das in wenigen Momenten gegen Atletico spielt. Gewinnt Atletico nicht, kann Bayer am letzten Gruppenspieltag immerhin noch auf das Fernduell mit den Colchoneros hoffen. Moskau wird die Gruppe D als Schlusslicht beenden. 

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    Bayer Leverkusen liegt sich in den Armen und feiert im eisigen Moskau einen wichtigen Erfolg. Durch den Sieg ist die Europa League gesichert, ein paar Konstellationen für das Achtelfinale der Champions League gibt es auch noch. Dafür reichte heute eine schwache erste und eine gute zweite Halbzeit. In der ersten hatte Bayer mächtig Dusel, dass es mit der knappen Führung in die Kabinen ging. Moskau war gefährlicher und hätte einen Treffer verdient gehabt. In der zweiten steigerte sich Leverkusen aber deutlich, kaufte Moskau den Schneid ab, schob das Spiel viel weiter nach vorne und kam durch ein tolles Bender-Tor zum wichtigen zweiten Treffer. 

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    Und das ist jetzt erreicht. Das Spiel ist beendet, Leverkusen gewinnt in Moskau mit 2:0! 

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    Eine echte Schlussoffensive Moskaus bleibt aber aus. Leverkusen kann das Spiel dann doch wieder vom eigenen Tor fernhalten. Das Spiel trudelt dem Ende entgegen ... 

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    Moskau macht auf, das bietet Platz für Bayer. Aranguiz findet Alario rechts im Sechzehner, wo er zur Schusschance kommt, aber deutlich zu hoch zielt. 

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    Logischer Wechsel. Lars Bender soll in der dreiminütigen Nachspielzeit helfen, das 2:0 ins Ziel zu bringen. Demirbay muss dafür weichen. 

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    Und auch die folgende Ecke wird gefährlich: Nach kurzer Ausführung kann Aleksey Miranchuk rechts in den Sechzehner spazieren und abziehen, Hradecky fährt die Hand aus und wehrt den hohen Schuss im kurzen Eck ab. Gibt Bayer das jetzt echt noch aus der Hand? 

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    Moskau packt nochmal dran. Barinov bekommt rechts den Ball und gibt weiter zu Smolov, der ganz leicht Tah umkurvt. Von der Grundlinie will er in die Mitte geben, prallt aber an Bender ab, der in höchster Not abblockt. 

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    Mitten in der Schläfrigkeit der Partie bekommt Lokomotive nochmal die Großchance auf den für sie so wichtigen Anschlusstreffer. Aleksey Miranchuk mit dem Steckpass auf Barinov, der halbrechts in den Strafraum eindringt und kurz vor der Grundlinie querlegt zu Smolov, der eigentlich nur den Fuß hinhalten muss, aber einen Schritt zu schnell ist und den Ball in seinem Rücken verpasst. Glück für Bayer! Mit einem Hauch mehr Abstimmung ist der drin. 

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    Zur Abwechslung nochmal eine Gelbe: Barinov tritt Aranguiz um und verzichtet damit auf die Reise nach Madrid. Er wird gegen Atletico im abschließenden Gruppenspiel gesperrt fehlen. 

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    Da ist das doch nochmal ein Lichtblick: Rybus mit der Flanke von der linken Seite, am kurzen Pfosten köpft Smolov aufs Tor. Auch dieser Versuch ist zu unplatziert und leichte Beute für Hradecky. 

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    Viele kleine Fouls, ein paar Gelbe Karten, viele Wechsel, immer wieder Abseits: Das Spiel ist spätestens seit der 75. Minute von Unterbrechungen geprägt und hat seinen Fluss völlig verloren. Wenn es dabei bleibt, schaukelt Leverkusen das nach Hause und kann zufrieden die Rückreise antreten. 

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    Bellarabi zeigte in den letzten Wochen klar aufsteigende Form, heute hat er höchstens stagniert, viel war nicht von ihm zu sehen. Sei's drum, wenn es beim 2:0 bleibt, interessiert das keinen. Alario darf fortan ran. 

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    Eder war bemüht, in seinen Mitteln aber begrenzt. Smolov gilt als der gefährlichere Stürmer und darf das die letzte Viertelstunde unter Beweis stellen. 

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    Wendell kommt mit seiner Grätsche viel zu spät und holt sich die Gelbe Karte ab. 

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    Eher zufällig fällt im Mittelfeld Aleksey Miranchuk der Ball vor die Füße, er leitet ihn aber klasse mit dem ersten Kontakt per Flugball zu Eder weiter, der sich von Tah gelöst hat. Eder läuft frei auf Hradecky zu, wird von Tah aber noch eingeholt. So kann der deutsche Nationalspieler den Abschluss abfälschen und seinem Keeper entscheidend dabei helfen, die Chance zu Nichte zu machen. 

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    Hradecky muss nochmal eingreifen, es ist überhaupt das erste Mal in der zweiten Halbzeit. Und zwingend ist auch das nicht, Anton Miranchuk geht links im Strafraum bis zur Grundlinie durch, flankt dann aber genau in Hradeckys Arme. 

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    Diaby wird langsam warm und launig, wird nun häufiger gesucht und ist auf der linken Seite auf jeden Fall ein größerer Faktor als im Zentrum. Schön, wie er eine Kerze mit dem Spann perfekt kontrolliert und dabei auch noch Ignatjev aussteigen lässt. Der Rechtsverteidiger wirkt zunehmend orientierungslos. Immerhin kann er Diabys Flanke unterbinden, die folgende Ecke bringt nichts ein. 

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    Und gleich dieselbe Farbe nochmal hinterher: Volland will einen tiefen Pass mit dem Rücken zum Tor empfangen und wird dabei von Corluka von hinten umgetreten, auch dafür gibt es die Gelbe. 

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    Das war robust. Wenn man es positv formulieren will. Ignatjev tritt an der Außenlinie Diaby volle Möhre um und wird völlig zu Recht verwarnt. 

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    Erster Wechsel der Gastgeber: Zhemaletdinov, der Pechvogel aus dem ersten Durchgang, geht runter, Kulikov ersetzt ihn und feiert sein CL-Debüt. 

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    Netter Pass von Aleksey Miranchuk mit dem Außenrist in den Lauf von Eder. Bayer wartet auf die Abseitsfahne, die kommt aber nicht. Beziehungsweise, sie kommt reichlich spät. Erst als Eder im Zweikampf mit Bender abdreht und die unmittelbare Torgefahr vergeht, geht die Fahne dann doch hoch. 

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    Das ist eine klare Leistungssteigerung von Leverkusen im Vergleich zum ersten Durchgang. Bayer hält das Spiel vom eigenen Tor fern und spielt sich in der gegnerischen Hälfte fest. Diaby mit der flachen Hereingabe von der linken Seite, am kurzen Pfosten grätscht Corluka Volland gerade rechtzeitig noch ab. 

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    Der VAR kalibriert rund eine Minute lang noch seine Linien, um auf Abseits zu prüfen, dann ist der Treffer aber offiziell. Stand jetzt steht Leverkusen sicher in der Europa League und hat je nach Ausgang der Abendpartie zwischen Juve und Atletico auch noch theoretische Chancen aufs Achtelfinale. 

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    Toooooooooooor! Lokomotive Moskau - BAYER LEVERKUSEN 0:2. Für den Glanz sind die anderen zuständig, Bender macht es mit Gewalt! Und er macht es toll: Ein Freistoß aus dem linken Halbfeld wird abgewehrt, der zweite Ball landet bei Aranguiz, der ihn zentral vor dem Tor halblinks in den Sechzehner chippt, wo ihn Bender volley nimmt und in wunderbarer Flugkurve ins lange Eck setzt. Großartiger Treffer! 

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    Vorlage Charles Mariano Aránguiz Sandoval

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    Gute Ausgansposition eigentlich für Leverkusen, Aranguiz stürmt auf den Sechzehner zu und hat rechts und links insgesamt drei Anspielstationen. Er entscheidet sich für keine, führt den Ball stattdesen viel zu lang und prallt am robusten Corluka ab. 

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    Keine gute Idee von Ignatjev, den Ball an der Mittellinie in Vorwärtsbewegung zu Wendell zu köpfen. Der schickt sofort Diaby in die Gegenrichtung. Der bleibt mit seiner Flanke aus dem Halbfeld aber an Höwedes' Beinen hängen. Und Ignatjev ist eilig zurückgerannt und kann den Eckball verhindert. 

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    Leverkusen kommt gut aus der Kabine, belagert den gegnerischen Strafraum. Zwei Schüsschen von Demirbay verstreichen aber. Der erste wird zum Eckball geblockt, der ertraglos bleibt, der zweite kullert am Tor vorbei. Trotzdem ist das ein besserer Start in die zweite Halbzeit als anfangs in die Partie. 

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    Baumgartlinger postiert sich neben Aranguiz im defensiven Mittelfeld, Demirbay rückt durch den Wechsel eine Position nach vorne. Und Diaby geht auf die linke Seite. Dort, wo er gegen Freiburg so grandios gewirbelt hat. Hier und heute ist ihm das noch nicht so gelungen. 

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    Weiter geht's! 

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    Leverkusen wechselt: Baumgartlinger kommt für Bailey. Mittelfeldstruktur statt Offensivtempo. Das kommt eher überraschend. 

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    Und dann ist Halbzeit. 

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    Sekunden vor dem Halbzeitpfiff muss Leverkusen eigentlich auf 2:0 stellen. Demirbay schickt links Bailey auf die Reise, der findet an der Strafraumkante Diaby, der direkt abzieht. Guilherme kann nur unzureichend abwehren, die Kugel fällt Volland vor die Füße, der den Keeper umkurven will, sich dabei aber abtreiben lässt und plötzlich an der Grundlinie steht. Der Weg zum Tor ist versperrt, genauso wie der Passweg ins Zentrum - und die Großchance bleibt ungenutzt. 

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    Demirbay ergattert einen zweiten Ball und findet Diaby, dessen Mix aus Schuss und Flanke vom linken Strafraumeck landet aber genau auf der Birne von Corluka, der die Kugel aus der Gefahrenzone köpft. 

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    Erste Verwarnung der Partie: Tah klärt eine Flanke von der rechten Seite, Diaby bekommt den Ball kurz hinter der eigenen Strafraumkante und will zum Konter ansetzen, umkurvt mit flinken Beinen Höwedes, der so zum taktischen Foul greifen muss. 

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    Retsos mit einem Katastrophenpass in der eigenen Hälfte, per Rückpass spielt er Eder direkt in die Beine. Der Stoßstürmer versucht es daraufhin aus der Distanz, der Schuss geht gut einen Meter am Kasten vorbei. 

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    Das war hübsch: Bailey flankt von der linken Strafraumecke halbhoch mit dem rechten Außenrist zu Bellarabi, der halbrechts im Strafraum ein paar Schritte zurückmachen muss, um den Ball zu erreichen, trotzdem aber mit links direkt abzieht. Er trifft die Kugel nicht richtig, das macht sie aber gefährlich. Der Ball trudelt knapp am langen Pfosten vorbei. 

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    Moskau bleibt da gefährlicher. Eine Ecke wird kurz ausgeführt und dann von Anton Miranchuk in die Mitte geflankt, dort kommt Zhemaletdinov zum Kopfball. Er köpft aber den eigenen Mitspieler an, von dessen Körper springt der Ball übers Tor und Hradecky muss nicht eingreifen. 

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    Darüber hinaus stehen aber noch viele Fragezeichen im Offensivspiel von Leverkusen. Bailey, Bellarabi und Diaby bekommen die PS, die zweifelsfrei in ihren Beinen stecken, noch nicht auf den Rasen. Und Volland wird nicht gefüttert, muss sich immer wieder tief fallen lassen, bleibt dann aber meist an den Sechsern Krychowiak und Barinov hängen. 

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    Das war der erste konstruktive Bayer-Angriff - und der wird direkt hochgefährlich! Demirbay findet Volland zwischen den Linien, der steckt halblinks aus 30 Metern auf Diaby durch, der schneller als Ignatjev ist, der die Kugel zudem noch abfälscht und so noch heißer macht. Diaby kommt an die Kugel und will Guilherme umkurven, bleibt aber an dessen Armen hängen. 

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    Eder ist wahrlich kein Dribbelkönig, aber wuchtig ist er. Er nimmt es im rechten Halbfeld mit drei Gegenspielern auf, die ihn nur in Zusammenarbeit legen können. Der folgenden Freistoß wird abgefälscht und landet im hohen Bogen auf Hradeckys Tornetz. Die verursachte Ecke wiederum landet sicher in Hradeckys Armen. 

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    Hradecky verteidigt Bayers schmeichelhafte Führung. Die Parade ist umso beachtlicher, bedenkt man, dass Anton Miranchuk aus zentraler Lage zum Abschluss kam. 

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    Wow, Wahnsinns-Tat von Hradecky! Kuddelmuddel im Leverkusener Sechzehner, weil Eders Doppelpassversuch mit Aleksey Miranchuk schief geht, doch Wendell schiebt hanebüchen zehn Meter vor dem Tor den Ball im Gewühl zu Anton Miranchuk, der frei auf Hradecky zuläuft. Der bleibt lange stehen, fährt die Krakenarme aus und wehrt ganz stark ab. 

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    Die Mannschaften neutralisieren sich gerade, der anfängliche Sturm und Drang ist verflogen. Leverkusen ist nun wesentlich besser sortiert, Lok Moskau findet kein Durchkommen. Und Bayer lässt sich nicht aus der Reserve locken. Muss es ja auch nicht. Dem Eigentor-Dusel sei Dank. 

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    Leverkusen kommt über rechts, dort pflückt Bellarabi eine Kerze gekonnt noch vor der Seitenlinie aus der Luft und gibt auf Volland weiter, der wiederum leitet ins Zentrum weiter zu Diaby. Dessen Schuss aus 30 Metern Torentfernung ist zwar hart, aber zu unplatziert, und landet genau in den Armen von Guilherme. 

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    Das Führungstor hat Leverkusen gut getan, die Spielkontrolle wird besser, das Spiel wird ruhiger. Und Moskau ist anzusehen, dass es spielerisch begrenzt ist. Das erkennt man an zwei etwas hölzernen Sololäufen von Eder und Zhemaletdinov, die beide von Tah abgekocht werden. 

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    Diaby mit seinem ersten Tempolauf, rund 30 Meter vor dem Tor wird er gelegt. Demirbay versucht es aus leicht links versetzter Position direkt, zieht die Kugel mit viel Effet um die Ecke herum. Der Ball kommt auch aufs Tor, Guilherme ist aber zur Stelle und wehrt zum Eckball ab, der diesmal ohne Ertrag bleibt. 

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    Auch so kann es manchmal laufen. Bayer ist noch überhaupt nicht im Spiel, hat bei einem Abseitstor und einem Fernschuss Glück - und geht dank diesem Geschenk des Schicksals nun trotzdem mit der Führung in den langen Rest der Partie. 

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    Toooooooooooor! Lokomotive Moskau - BAYER LEVERKUSEN 0:1. Aus dem Nichts und per Kuriosum geht Leverkusen in Führung! Ecke von der linken Seite, am Fünfer fällt die Kugel Eder vor die Füße, der klären will, dabei aber Zhemaletdinov abschießt  - und von dem fliegt die Kugel ins Netz! Vierter Treffer für Leverkusen in dieser CL-Saison - drei Mal vom Gegner versenkt! 

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    Sind sie aber nicht. Moskau stürmt mit vier Spielern auf den gegnerischen Sechzehner zu, Krychowiak zieht aus gut 20 Metern zentraler Position ab. Hradecky will beim unplatzierten, aber harten Schuss zugreifen, doch die Kugel flutscht ihm durch die Finger. Noch deutlich vor der Linie begräbt er das Leder dann aber unter sich. 

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    Die Miranchuk-Zwillinge im Zusammenspiel: Anton schickt Aleksey 40 Meter vor dem Tor in die Gasse, der läuft frei auf Hradecky zu und schiebt ein. Aber die Fahne des Schiri-Assistenten geht spät hoch - Abseits! Der Treffer zählt korrekterweise nicht. Spätestens jetzt sollten aber alle bei Leverkusen wach sein. 

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    Aranguiz bekommt einen Pferkdekuss von Zhemaletdinov und muss behandelt werden, die Sorgenfalten bei Bosz brechen auf. Mit Havertz und Lars Bender fehlen schon zwei Unersetzbare im Bayer-Kader. Aranguiz wäre der dritte. Doch es sieht so aus, als könne er weitermachen. 

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    Bissiger Start von Lok Moskau, die energisch anlaufen und giftig in den Zweikämpfen sind. Keine Zeit für Bayer, erstmal ruhig ins Spiel zu finden, die Werkself ist von Beginn an gefordert. Spielerisch sollte sie aber überlegen sein. 

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    Schönes Manover von Anton Miranchuk, der mit einer Kehrtwende Retsos und Tah auf Höhe der linken Eckfahne gleichzeitig ins Leere schickt. Anschließend wird er auf dem Weg zum Tor von Retsos klar gehalten und bricht den Angriff ab, für Schiri Michael Oliver reicht das aber unverständlicherweise nicht für einen Freistoß. 

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    Auch interessant: Ausgerechnet der sonst in seiner Heimat sonnenverwöhnte Brasilianer Wendell hat sich bei -8 Grad Celsius für das kurze Jersey entschieden, alle andere Bayer-Spieler spielen mit langen Ärmeln. 

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    Los geht's, Leverkusen hat angestoßen und das Spiel eröffnet! 

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    Für die Werkself ist es heite das 100. Champions-League-Spiel, 35 Siege, 23 Remis, und 41 Niederlagen stehen bislang in den Büchern. Nach dem FC Bayern (245) und Borussia Dortmund (118) ist Leverkusen erst der dritte deutsche Verein, der diese Marke erreicht. 

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    "Es wird ein heißer Fight in Moskau - trotz der Minusgrade", sagte Völler am Montag schlagzeilenwirksam vor dem Abflug gen Moskau. Dort herrschen aktuell Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt. "Es wird beiden Teams schwer fallen, bei diesen eisigen Temperaturen zu spielen", glaubt Höwedes nicht an einen Vorteil für sein Team, "an die Kälte kann man sich nicht gewöhnen." 

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    Ein Faktor, der bei der gesuchten Torgefahr eine Rolle spielt, heißt Moussa Diaby. Der 20-jährige Neuzugang von Paris St.-Germain wurde behutsam aufgebaut, feierte am Samstag gegen Freiburg aber sein Startelf-Debüt - und hinterließ mächtig Eindruck. Unzählige Sprints, Dribblings, Torschussvorlagen und ein Tor waren Inhalt seiner Show, die republikweit für Aufmerksamkeit gesorgt hat. Gut möglich, dass Bayer da noch eine echtes Juwel in der Hinterhand hat - und sich die 15 Millionen Euro, die an PSG überwiesen wurden, gelohnt haben. 

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    Dafür muss Bayer aber gehörig an seiner Torgefahr schrauben. Mit drei Champions-League-Toren stellt Bayer die viertschwächste Offensive der diesjährigen Saison, nur Slavia Prag, Galatasaray und Club Brügge trafen noch seltener. Umso absurder, dass zwei der drei Tore vom Gegner erzielt wurden, eines davon von Benedikt Höwedes, der heute für Lokomotive wie immer in der Startelf steht. Da auch Kevin Volland spielt, der gegen Atletico traf, stehen immerhin zwei von drei Bayer-Torschützen auf dem Feld. 

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    Diese Niederlage, und das auch noch gleich zum Start, war nämlich alles andere als eingeplant. Vor allem nicht, wenn die anderen Gruppengegner Juventus Turin und Atletico Madrid heißen. Immerhin hielt sich Leverkusen zuletzt mit einem nicht unbedingt erwarteten Sieg gegen Atletico im Rennen. Gewinnt Bayer heute und macht es zudem die 1:2-Niederlage im direkten Vergleich mit Moskau wett, ist zumindest die Europa League schon gesichert. 

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    Ende November, und Bayer Leverkusen steht schon vor seinem ersten Endspiel der Saison. Dazu hat es zumindest Sportchef Rudi Völler persönlich ausgerufen. Aus einfachem Grund: Verliert die Werkself heute, sind sämtliche europäische Züge noch vor dem letzten Gruppenspieltag abgefahren. Einen großen Teil zu dieser unangenehmen Zwangslage heute hat die 1:2-Niederlage in der BayArena gegen Moskau beigetragen. 

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    Leverkusen brannte zuletzt in der Bundesliga ein Feuerwerk ab - holte zu Hause beim 1:1 gegen Freiburg aber trotzdem nur einen Punkt. Spielerisch gäbe es keinen Grund für Wechsel, zwei Mal wird Peter Bosz aber dazu gezwungen: Mitchell Weiser fällt mit einem Bänderriss den Rest der Saison aus, Nadiem Amiri ist in der Königsklasse rotgesperrt. Dafür rücken Panagiotis Retsos und Leon Bailey in die erste Elf. Kai Havertz steht mit Muskelfaserriss wie schon gegen Freiburg nicht zur Verfügung. 

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    Lok Moskau geht als Tabellenzweiter der Premier Liga ins Rennen, gewann zuletzt 3:2 beim FK Tambov und wechselt auf zwei Positionen: Für Murilo Cerqueria und Aleksandr Kolomeytsev (beide Bank) rücken Vladislav Ignatjev und Rifat Zhemaletdinov in die erste Elf.

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    Bayer Leverkusen geht mit diesen elf Spielern ins Rennen: Hradecky - Retsos, Tah, S. Bender, Wendell - Demirbay, Aranguiz - Bellarabi, Volland, Diaby - Bailey. 

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    Lokomotive Moskau beginnt mit dieser Startelf: Guilherme - Ignatjev, Höwedes, Corluka, Rybus - Barinov, Krychowiak - Zhemaletdinov, Aleksey Miranchuk, Anton Miranchuk - Eder. 

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    Herzlich willkommen zum Gruppenspiel der Champions League zwischen Lokomotive Moskau und Bayer Leverkusen.