1. FC Magdeburg - Karlsruher SC; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

1. FC Magdeburg - Karlsruher SC. 2. Bundesliga.

MDCC-ArenaZuschauer24.081.

1. FC Magdeburg 1

  • D Stalmach (66. minute)

Karlsruher SC 3

  • L Farhat (20. minute, 53. minute)
  • M Wanitzek (87. minute)

Live-Kommentar

Das war der Liveticker zur Partie zwischen Magdeburg und Karlsruhe. Herzlichen Dank fürs Mitlesen, einen schönen Sonntag noch und bis zum nächsten Mal.

Die Karlsruher vergrößern den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf acht Punkte und sind jetzt auf Platz 8. Als Nächstes steht für den KSC am nächsten Sonntag das Heimspiel gegen Dynamo Dresden an.

Nach dieser Niederlage bleibt Magdeburg bei 23 Punkten und damit weiter auf dem vorletzten Platz, punktgleich mit dem Schlusslicht Fürth. Weiter geht es für den FCM am Freitagabend ab 18:30 Uhr mit dem Auswärtsspiel in Elversberg.

Magdeburg machte aus zahlreichen Chancen und einem xG-Wert von 2,65 nur einen Treffer, Karlsruhe kam trotz eine xG-Werts von 0,79 auf drei Tore. Das machte den Unterschied. Wie schon vergangene Woche sorgten Kapitän Wanitzek und Youngster Ben Farhat für die Treffer der Badener. Letzte Woche gegen Kiel hatte Wanitzek noch den Doppelpack geschnürt, heute war es Ben Farhat, der mit zwei sehenswerten Treffern den Grundstein für den Dreier legte.

Es bleibt also dabei, der FC Magdeburg kann zuhause einfach nicht gewinnen und handelt sich bereits die neunte Niederlage im zwölften Heimspiel ein. Am Engagement lag es sicher nicht, die Hausherren versuchten bis zum Ende alles, scheiterten aber an der mangelnden Chancenverwertung und individuellen Fehlern. Ganz anders der KSC, der heute ungemein effektiv auftrat.

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Dann ist Schluss, der Karlsruher SC gewinnt beim FC Magdeburg mit 3:1.

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Für das Foul sieht Michel die Gelbe Karte.

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Es gibt nochmal Freistoß für Magdeburg von der linken Seite, wenige Meter neben dem Sechzehner. Atik führt aus und flankt in die Mitte. Bernat ist aber zur Stelle und wehrt den Ball am ersten Pfosten ab. Michel geht ihn an und leistet sich dabei ein Foul.

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Der unermüdliche Zukowski kommt erneut zum Abschluss und zu einer weiteren guten Chance für Magdeburg. Der Stürmer schließt halblinks am Sechzehner ab, sein Schuss geht knapp drüber und streift das Tornetz.

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Es gibt sechs Minuten Nachspielzeit.

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Jetzt spricht natürlich alles für die Karlsruher, die den Magdeburger Sturmlauf mit Glück und Geschick überstanden haben und nun den alten Abstand wiederherstellen konnten. Für Kapitän Wanitzek, der schon letzte Woche mit einem Doppelpack erfolgreich war, ist es bereits der elfte Saisontreffer.

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Tooooor! FC Magdeburg - KARLSRUHER SC 1:3. Nach einem Konter schlagen die Karlsruher einmal mehr eiskalt zu. Förster treibt den Ball von der rechten Seite bis vor den Sechzehner, bedient dann den in der Mitte mitgelaufenen Wanitzek. Der schließt direkt mit der rechten Innenseite ab, scheitert aber an Reimann. Beim Abpraller schaltet Wanitzek am schnellsten, kommt rechts neben dem Kasten zum Nachschuss und setzt das Leder aus spitzem Winkel unter die Latte.

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Das Magdeburger Scheibenschießen geht weiter, wieder scheitern die Sachsen-Anhalter denkbar knapp: Torschütze Stalmach kommt direkt am Sechzehner an einen Abpraller und zieht direkt ab, der Ball springt nur wenige Zentimeter am rechten Pfosten vorbei. Glück für den KSC.

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Bei den Gästen sieht Kobal für ein Foulspiel die Gelbe Karte.

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Und gleich noch eine gute Möglichkeit für die Hausherren: Ghrieb verschafft sich halbrechts im Sechzehner mit einem schnellen Dribbling und schließt flach ab, Bernat hält den Ball aber fest.

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Unglaublich, die nächste Magdeburger Riesenmöglichkeit bleibt ungenutzt. Kobald will einen hohen Ball mit dem Kopf klären, legt dabei aber genau für Gegenspieler Zukowski auf. Der Stürmer lässt den Ball einmal aufspringen und zieht ab, setzt den Schuss aber haarscharf am rechten Pfosten vorbei.

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Noch ein Wechsel beim KSC: Förster kommt für Burnic.

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Bei den Gästen ist Opitz für den Doppeltorschützen Ben Farhat im Spiel.

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Wechsel beim FCM: Ahl-Holmström kommt für Ulrich.

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Noch eine Großchance für Magdeburg! Ghrieb kommt rechts am Sechzehner an den Ball und steckt flach durch in den Lauf von Ulrich. Der kommt rechts im Fünfer an den Ball und direkt zum Abschluss, setzt diesen aber unter Bedrängnis des Keepers und eines Verteidigers knapp rechts neben den Kasten.

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KSC-Keeper Bernat lässt sich bei einem Abstoß zu viel Zeit und wird verwarnt. Es ist die fünfte Gelbe Karte für den Schlussmann, der damit am nächsten Spieltag gesperrt fehlen wird.

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Nächste gute Gelegenheit zum Magdeburger Ausgleich. Nollenberger schaltet sich auf links mit ein, verschafft sich im Sechzehner mit einer schnellen Täuschung Platz und zieht dann mit rechts ab, setzt den Ball aber etwa einen Meter neben den linken Pfosten.

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Es geht fast nur noch in eine Richtung. Magdeburg hält den Druck hoch und startet einen Angriff nach dem anderen. Die Gäste stehen tief und kommen in dieser Phase kaum mehr zur Entlastung.

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Gute Möglichkeit für Magdeburg. Starke Aktion von Zukowski, der auf halbrechts anzieht, Franke im Laufduell keine Chance lässt und dann flach abzieht. Bernat ist aber auch hier wieder zur Stelle, währt den Ball zunächst ab und hält ihn im Nachfassen fest.

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Nochmal die Hausherren, diesmal mit Abschluss: Nach einem weiten Freistoß von links kommt Michel zum Kopfball, der ist aber kein Problem für Bernat im Tor.

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Magdeburg bleibt im Vorwärtsgang, nun soll natürlich auch gleich der Ausgleich her. Atik ist an den meisten gefährlichen Szenen beteiligt, diesmal hebt er den Ball von der linken Seite genau in den Lauf von Nollenberger. Der kann die Kugel links neben dem Kasten aber nicht richtig kontrollieren.

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Nächster Wechsel bei den Karlsruhern: Wäschenbach ist für Kwon in der Partie.

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Wechsel bei den Gastgebern: Schleusener kommt für Simic ins Spiel.

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Tooooor! FC MAGDEBURG - Karlsruher SC 1:2. Der FCM ist wieder dran! Nach einem Seitenwechsel von rechts nach links legt Stalmach am Sechzehner direkt ab zu Atik. Der spielt den Ball flach zurück in den Lauf von Stalmach, der dadurch frei vor dem Tor zum Abschluss kommt. Er bleibt vor dem herauskommenden Keeper cool und schiebt das Leder flach ins rechte Eck.

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Vorlage Baris Atik

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Beim KSC sieht Burnic für seine Beteiligung an den Diskussionen ebenfalls den gelben Karton.

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Im Nachgang der Szene eben gab es eine kurze Rudelbildung, der Magdeburger Müller wird danach verwarnt.

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Das Spiel muss unterbrochen werden, weil Pedrosa nach einem Zweikampf zu Boden ging und sich an der Hand verletzte. Der Karlsruher muss länger behandelt werden, wird aber wohl weitermachen können.

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Magdeburg beißt sich weiter die Zähne aus an den gut verteidigenden und heute sehr effektiv auftretenden Gästen. Die brachten von fünf Abschlüssen vier aufs Tor, zwei waren drin. Für Ben Farhat war das 2:0 der dritte Treffer im zweiten Spiel, es läuft also beim 19-Jährigen.

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Wechsel bei den Hausherren: Ghrieb ist für Tachie im Spiel.

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Gute Chance zum Anschlusstreffer! Da war mehr drin: Nachdem Michel eine Flanke vor dem Tor verlängert, kommt Mathisen halblinks vor dem Kasten frei an den Ball und schließt mit der Innenseite direkt ab. Der Ball landet aber genau in den Armen des Keepers.

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Tachie will für Magdeburg antworten, kommt auf rechts nach vorne und zieht dann aus spitzem Winkel ab. Der Schuss kommt hart und halbhoch aufs kurze Eck, Bernat ist aber zur Stelle und wehrt zur Seite ab.

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Tooooor! FC Magdeburg - KARLSRUHER SC 0:2. Ben Farhat schnürt den Doppelpack und schockt den FCM zum zweiten Mal. Burnic wird rechts im Sechzehner angespielt und bringt den Ball flach in den Rückraum. Die Kugel springt durch bis zu Ben Farhat, der sie mit dem ersten Kontakt nach rechts mitnimmt und dann völlig frei abziehen kann, weil kein Magdeburger bei ihm ist. Der Angreifer schließt knapp außerhalb der Strafraumlinie ab und schlenzt den Ball unhaltbar ins rechte Eck.

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Zur Halbzeit gab es vereinzelte Pfiffe von den Magdeburger Rängen zu hören, doch nach dem Seitenwechsel sind die Heimfans wieder lautstark dabei und feuern ihr Team an. Das sucht auch nach Wiederanpfiff wieder den Weg nach vorne, findet bislang aber noch keine Lücken in der soliden KSC-Defensive.

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Zukowski kommt für Magdeburg zum ersten Abschluss der zweiten Hälfte. Der Stürmer nimmt den Ball vor dem Sechzehner mit der Hacke an und mit, dreht sich dabei nach vorne und zieht ab. Gegenspieler Franke hat aber noch den Fuß dazwischen und fälscht so ab, dass der Ball weit über den Kasten geht.

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Die zweite Hälfte läuft.

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Auch der KSC wechselt einmal vor Wiederanpfiff: Pedrosa kommt für Jung.

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Noch ein Wechsel in der Halbzeit beim FCM: Mathisen ist neu dabei, Hugonet bleibt in der Kabine.

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Magdeburg wechselt in der Pause: Stalmach kommt für Gnaka in die Partie.

Stand jetzt geht der Magdeburger Heimfluch weiter, noch bleibt dem FCM aber genug Zeit, um das zu ändern. Die Hausherren investierten von Anfang an viel, waren die offensivere und gefährlichere Mannschaft, konnten ihre Chancen aber nicht nutzen. Besser machten es die Gäste, bei denen Ben Farhat nach einem Ballgewinn zum sehenswerten Sololauf ansetzte und in den Winkel traf. Danach blieb Magdeburg zwar am Drücker, tat sich im vorderen Drittel aber noch ziemlich schwer. So läuft es bisher also eher nach dem Geschmack der Badener, die mit der knappen Führung in die Pause gehen.

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Halbzeit in Magdeburg, mit der 1:0-Führung für den KSC geht es in die Kabinen.

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Es gibt eine Minute Nachspielzeit.

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Da wäre beinahe die Riesenchance zum Ausgleich gewesen. Tachie tankt sich auf rechts durch und flankt in die Mitte. Auf Höhe des zweiten Pfostens kommt der nachrückende Michel völlig frei an den Ball und will ihn volley nehmen, erwischt dabei aber die Kugel nicht.

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Kurz vor der Pause machen es die Badener gut, lassen wenig Gefährliches von den Magdeburgern zu und sorgen immer wieder mit eigenen Angriffen für Entlastung.

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Die Gäste machen in diesen Minuten auf und halten das Spiel etwas länger in der gegnerischen Hälfte. Jetzt ist es Magdeburg, das sich zurückzieht und die Räume eng macht.

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Nach einem taktischen Foul sieht KSC-Mittelfeldspieler Kwon die Gelbe Karte.

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Jetzt gibt es mal wieder einen Karlsruher Vorstoß, von der rechten Seite bringt Simic den Ball in den Sechzehner. Hugonet ist aber zur Stelle und klärt den Ball auf unkonventionelle Weise mit seinem Hinterteil aus dem Sechzehner.

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Mit knapp 60 Prozent Ballbesitz und bereits sieben Abschlüssen ist Magdeburg nach wie vor die aktivere Mannschaft. Der KSC agiert nach wie vor aus defensiver Formation heraus, nach vorne gibt es nur vereinzelte Ausflüge.

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Beinahe der Ausgleich! Nollenberger kommt von halblinks zur Flanke. Hercher startet vor dem Kasten durch, verpasst den Ball aber. Die Hereingabe kommt dadurch gefährlich auf den Kasten, Bernat reagiert aber gut und kann die Kugel gerade noch abwehren.

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Der KSC hat sich zurückgezogen und lauert auf weitere Kontermöglichkeiten wie jene, die den Treffer durch Ben Farhat einbrachte. Nach Ballgewinnen geht es oft über Kapitän Wanitzek, der auch diesmal wieder den startenden Ben Farhat sucht, doch ein Magdeburger kann das Zuspiel abfangen.

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Der FCM rennt weiter an und sucht die Chance zum Ausgleich, die KSC-Defensive steht bislang aber gut. Nollenberger schaltet sich auf links mit ein und will zur Grundlinie, Jung ist aber zur Stelle und klärt den Ball ins Aus.

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Nach einem Doppelpass mit Hugonet kommt Hercher halbrechts am Sechzehner erneut an die Kugel und versucht es mit einem Heber, der senkt sich aber erst knapp hinter der Latte.

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Magdeburg wird nach gutem Auftakt in die Partie also eiskalt erwischt, mit einem einfachen Fehler lud man den Gegner ein, der nutzte es eiskalt aus. Äußerlich zeigen sich die Hausherren danach unbeeindruckt und tragen das Spiel umgehend wieder in die gegnerische Hälfte.

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Tooooor! FC Magdeburg - KARLSRUHER SC 0:1. Mit einem sehenswerten Treffer bringt Ben Farhat die Gäste in Führung. Hugonet spielt auf rechts einen Fehlpass, Wanitzek geht dazwischen und spielt sofort zu Ben Farhat. Der zieht auf links an, lässt zunächst Hugonet im Laufduell stehen, und dann auch Gnaka mit einem schnellen Haken aussteigen. Dann folgt der Abschluss aus etwa 15 Metern, der Ball landet hoch und unhaltbar im linken Eck. Stark gemacht vom Angreifer, der damit seinen dritten Saisontreffer erzielt.

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Vorlage Marvin Wanitzek

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Die Hausherren halten den Druck hoch und kommen erneut in den Sechzehner. Zukowski wird mit dem Rücken zum Tor angespielt, rutscht zwar weg, legt aber noch auf für den nachrückenden Tachie. Der zieht aus vollem Lauf ab, wird aber von einem Karlsruher geblockt.

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Und auch der nächste Abschluss gehört dem FCM, diesmal macht er Stürmer Zukowski selbst. Sein Versuch aus der zweiten Reihe ist aber nicht platziert genug, Bernat greift sicher zu.

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Großchance für Magdeburg! Zukowski wird rechts im Sechzehner freigespielt und zieht die Kugel flach vor den Kasten. Dort kommt Gnaka völlig ungedeckt an den Ball und schließt aus vier Metern mit der Hacke ab, trifft den Ball aber nicht wie gewollt und verlängert ihn links am Kasten vorbei.

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Magdeburg ist in der Anfangsphase die aktivere Mannschaft und baut Druck auf. Karlsruhe versteckt sich nicht und kommt auch zu einigen Angriffen, ist aber überwiegend in der Defensive gefordert.

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Nächster Abschluss auf der anderen Seite. Ulrich marschiert durch die gegnerische Hälfte, hat vor dem Sechzehner etwas Platz und zieht ab. Der flache Aufsetzer ist aber nicht platziert genug und damit kein großes Problem für KSC-Schlussmann Bernat.

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Nach einem Konter kommt der KSC zur ersten Großchance! Wanitzek schickt Ben Farhat nach einem Ballgewinn steil durch das Zentrum. Der Angreifer kommt bis an den Sechzehner und legt nach rechts zu Simic, der fackelt nicht lange. Sein Flachschuss ist unterwegs in Richtung langes Eck, wird aber von Keeper Reimann abgewehrt.

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Nach der ersten Möglichkeit bleiben die Magdeburger im Vorwärtsgang und geben in den ersten Minuten die Richtung vor. Der KSC steht zunächst eher tief.

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Es geht direkt mit einer guten Chance für Magdeburg los. Atik setzt sich auf links durch und flankt weit an den zweiten Pfosten. Tachie kommt zum Kopfball, setzt ihn aus spitzem Winkel aber knapp am Pfosten vorbei ans Außennetz.

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Das Spiel läuft.

Durch den Sieg schafften die Badener in der engen Tabelle den Sprung in die obere Hälfte. Aktuell steht man auf Platz 9. Die Aufstiegsränge sind mit 15 Punkten Rückstand aber in quasi unerreichbarer Ferne. Der Blick geht also eher nach unten. Bei sieben Zählern Vorsprung auf den Relegationsrang gilt es weiter nachzulegen, um das Abstiegsgespenst fernzuhalten.

Nach vier Spielen ohne Sieg stand KSC-Trainer Christian Eichner immer stärker zur Disposition, vor dem Duell mit Kiel war bereits von einem Endspiel die Rede. Das gewann sein Team mit 3:1, der Trainerstuhl ist seitdem wieder gefestigter. Matchwinner war der stark aufgelegte Louey Ben Farhat, der einen Treffer und eine Vorlage beisteuerte.

Zuletzt setzte es zwei Niederlagen in Folge für den FCM. Zuhause unterlag man Bielefeld mit 0:2, musste sich dann Schalke nach einem spektakulären Schlagabtausch mit 3:5 beugen. Überhaupt ist in Spielen mit Magdeburger Beteiligung meist einiges geboten, man denke nur an den verrückten 5:4-Auswärtssieg Anfang Februar in Fürth.

Dazu müssen die Sachsen-Anhalter aber ihre Heimschwäche in den Griff bekommen, von der sie auch in dieser Spielzeit wieder geplagt sind. Mit nur sieben Punkten aus elf Heimspielen weist man in dieser Hinsicht die mit Abstand schlechteste Bilanz der Liga auf.

Die Lage beim FC Magdeburg ist brenzlig, aber nicht aussichtslos. Das liegt vor allem an der berüchtigten Enge in der Tabelle der 2. Bundesliga. So ist der FCM aktuell zwar Vorletzter, punktgleich mit dem Schlusslicht Fürth, hat gleichzeitig aber nur vier Punkte Rückstand auf Platz 12. Mit einem Heimsieg gegen den KSC würde die Welt aus Magdeburger Sicht also schnell anders aussehen.

Bei den Gästen gibt es heute keine Wechsel in der Startelf. KSC-Trainer Christian Eichner vertraut damit demselben Personal wie beim 3:1-Heimsieg gegen Kiel. Verzichten müssen die Badener nach wie vor auf die Langzeitverletzten Beifus und Rapp.

In dieser Besetzung läuft der Karlsruher SC heute auf (3-5-2): Bernat - Ambrosius, Franke, Kobald - Jung, Burnic, Kwon, Wanitzek, Herold - Ben Farhat, Simic.

Nach der 3:5-Niederlage auf Schalke gibt es zwei Änderungen in der Magdeburger Startelf. Mathisen und Pesch sitzen heute zunächst auf der Bank, dafür sind Gnaka im Dreier-Mittelfeld und Tachie auf dem rechten offensiven Flügel neu dabei.

Der 1. FC Magdeburg geht mit folgender Aufstellung in diese Partie (4-3-3): Reimann - Hercher, Hugonet, Müller, Nollenberger - Gnaka, Michel, Ulrich - Tachie, Zukowski, Atik.

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 24. Spieltages zwischen dem 1. FC Magdeburg und dem Karlsruher SC.