Preußen Münster - Hertha BSC; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Preußen Münster - Hertha BSC. 2. Bundesliga.

PreußenstadionZuschauer10.642.

Preußen Münster 1

  • J Heuer (46. minute)

Hertha BSC 2

  • F Reese (49. minute 11m)
  • M Winkler (93. minute)

Live-Kommentar

Das war es mit der Berichterstattung vom Spiel Preußen Münster gegen Hertha BSC. Wir danken für Ihr Interesse und wünschen noch einen schönen Rest von diesem Fußball-Sonntag. Bis bald.

Münster ist heute in einer Woche bei Dynamo Dresden zu Gast. Bei einem direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg gillt dann das Motto: Verlieren verboten! Hertha BSC empfängt am kommenden Samstag den VfL Bochum und will dann den dritten Sieg in Folge einfahren.

Nach der elften Niederlage in dieser Saison rutscht Münster ab auf Rang 14 - und ist jetzt punktgleich mit den Fürthern, die auf Relegationsrang 16 geklettert sind. Hertha BSC schiebt sich durch den elften Saisonsieg ins obere Tabellendrittel. Auf Platz sechs hat das Leitl-Team aber weiter acht Punkte Rückstand auf Relegationsrang drei.

Lange, sehr lange Gesichter bei Münster und strahlende bei den Gästen aus Berlin sind nach dem Schlusspfiff auf dem Rasen zu sehen. Münster startete perfekt in Durchgang zwei, versuchte nach dem schnellen Ausgleich auch den zweiten Treffer zu erzielen. Aber genau wie den Herthanern fehlte auch den Gastgebern im Abschluss das gewisse Etwas. Dass Berlin mit der vorletzten Aktion der Partie dann doch noch der Siegtreffer gelang, war einerseits glücklich, andererseits aber auch nicht unverdient, wenn man die Leistung beider Teams über 90 Minuten vergleicht.

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Nach einem letzten fulminanten Abschluss von SCP-Stürmer Oliver Batista Meier, der knapp über das Tor fliegt, ist das Spiel vorbei. Hertha BSC gewinnt bei Preußen Münster mit 2:1 (1:0).

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Tooooor! Preußen Münster - HERTHA BSC 1:2. Was für ein Showdown! Münster will nach der geblockten Ecke nachlegen, bleibt aber an der Hertha-Abwehr hängen. Die Berliner schalten in den Kontermodus, es geht über Lum schnell durchs Mittelfeld. Dann kommt der Pass zu Marten Winkler, der genau von der Strafraumgrenze abzieht und links unten unhaltbar für Schenk zum 2:1 trifft. Es ist sein viertes Saisontor - und es bringt wohl drei Punkte.

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Vorlage Luca Schuler

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Oliver Batista Meier schlägt den Standard hoch in die Box, aber die Gäste wehren wieder ab.

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Weiter Einwurf von Münster von der rechten Seite in den Strafraum. Berlin klärt zur nächsten Ecke. 

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Großchance für Marten Winkler: Koulis blockt in der Box eine Hereingabe von Seguin genau vor die Füße des Hertha-Stürmers. Aus 13 Metern und aus der Drehung schießt Winkler sofort, aber die Kugel fliegt über den rechten Winkel hinweg ins Toraus. 

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Vier Minuten werden nachgespielt.

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Ballbesitz für Hertha BSC in der eigenen Hälfte. Das Spiel lebt jetzt von der Spannung. Kommt eines der beiden Teams noch mal in Tornähe und zu einem Abschluss?

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Noch 90 Sekunden sind regulär zu spielen - und dann wird es sicher noch mal drei oder vier Minuten obendrauf geben.

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Jetzt wird es noch mal richtig hitzig: Eitschberger schießt von der Strafraumgrenze, aber wieder ist Münsters Torhüter zur Stelle. Schenk faustet den Ball aus der rechten Ecke.

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Auf der anderen Seite führt eine Co-Produktion von Winkler und Schuler zu einem Abschluss für die Berliner. Den Schuss aus zwölf Metern wehrt Schenk im SCP-Tor ab.

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Batista Meier spielt den Ball bei einem schnellen Angriff durch die Mitte nach rechts zu Mees. Der Einwechselspieler schiebt den Ball aus spitzem Winkel flach nach innen - doch sein Mittelding aus Zuspiel und Abschluss rollt knapp links am Tor vorbei.

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Münster ist in der Schlussphase das offensiv aktivere Team, aber eine glasklare Torchance will bei den Bemühungen im Vorwärtsgang bisher nicht rausspringen.

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Bei Berlin ist Schluss für den verwarnten Michael Cuisance. Im offensiven Mittelfeld kommt Jeremy Dudziak auf den Platz.

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Auch Berlins Außenverteidiger Michal Karbownik verlässt das Spielfeld. Julian Eitschberger übernimmt den freien Platz rechts hinten.

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Bei der Ecke von rechts kommt am ersten Pfosten der eingewechselte Torge Paetow zum Kopfball, allerdings ist er dabei in Rücklage. So fehlt die Wucht beim Abschluss und die Kugel fliegt rechts am Kasten der Gäste vorbei.

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Münster greift über rechts schnell an - und hat endlich mal viel freien Raum: Jano ter Horst zieht mit dem Ball fast bis zur Grundlinie, er verpasst aber den richtigen Zeitpunkt fürs Abspiel in die Mitte. So kann Berlins Innenverteidigung zur Ecke klären. 

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Die eingewechselten Lum und Winkler fahren einen weiteren schnellen Angriff für die Berliner durchs Zentrum, aber der letzte Pass von Lum geht ins Leere. Wieder keine Gefahr für den Kasten von Schlussmann Schenk. 

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Hertha setzt sich mal am Preußen-Strafraum fest, doch die Hausherren lassen da keinen Platz für Passspiel tief in die Box. Berlins Offensive kommt nicht durch und auch nicht in Schussposition.

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Auch SCP-Coach Ende bringt eine weitere frische Kraft: Auch bei Münster geht mit Jannis Heuer der Torschütze vorzeitig vom Feld. Für ihn ist jetzt Torge Paetow dabei.

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... und Luca Schuler nimmt den Platz von Sturmspitze Dawid Kownacki ein.

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Zwei weitere Wechsel beim Hauptstadt-Club: Für Fabian Reese ist in der Schlussphase Marten Winkler bei der Hertha dabei ...

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Der bereits verwarnte Cuisance zieht seinen Gegenspieler im Mittelfeld am Trikot zu Boden - und hat dann Glück, dass es dafür nicht die Ampelkarte gibt.

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Die achte Ecke der Berliner in diesem Spiel bleibt folgenlos.

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Heuer schießt aus dem Strafraumzentrum im Gewühl knapp rechts am Tor vorbei. Das war eine Schusschance in guter Position, da war mehr drin für die Preußen.

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Im zweiten Durchgang hat Münster bisher einen Tick mehr Ballbesitz als die Gäste, dazu gewinnen die Preußen jetzt mehr Zweikämpfe und sind auch im Passspiel besser. Bisher läuft es also ganz okay für die Hausherren.

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Hertha versucht über Ballbesitz und Passspiel über mehrere Stationen im Mittelfeld wieder Ruhe ins Spiel zu bringen und sich selbst auch wieder in der Partie anzumelden. Bisher ging der zweite Durchgang ziemlich an den Berlinern vorbei.

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Das Spiel geht weiter, Cuisance ist auch wieder auf den Beinen.

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Die Partie ist unterbrochen, Cuisance muss behandelt werden.

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Es wird hektisch und zerfahren auf dem Spielfeld. Marcel Benger sieht seine dritte Gelbe Karte in dieser Saison, nachdem er Michael Cuisance zu Boden ringt.

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Foulspiel im Mittelfeld durch Michael Cuisance. Dafür sieht der Berliner Offensivspieler die Gelbe Karte - seine vierte ist es seit Saisonbeginn.

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Auch Stürmer Imad Rondic hat vorzeitig Feierabend. Er wird in der verbleibenden halben Stunde von Oscar Vilhelmsson ersetzt.

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Doppelwechsel bei den Gastgebern: Im Mittelfeld kommt Yassine Bouchama neu ins Spiel. Für Marvin Schulz ist die Partie schon zu Ende.

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Ein Flachschuss von Fabian Reese rollt aufs linke untere Eck zu, aber dort wehrt Keeper Schenk erfolgreich ab.

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Bei Berlin kommt es nun zum ersten Wechsel heute Nachmittag: Für Kevin Sessa ist Boris Lum neu dabei im defensiven Mittelfeld.

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Auf der anderen Seite hat Brekalo den Ball vor dem Strafraum in aussichtsreicher Position, er findet aber keine freie Schussbahn. Münster blockt den Schussversuch.

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Jetzt die erste brenzlige Szene bei einem schnellen Angriff des SCP: Batista Meier macht Tempo auf dem linken Flügel und bringt den Ball flach in den Strafraum. Dort verpassen sowohl zwei Münsteraner als auch die Abwehrspieler der Berliner, sodass die Kugel durchrutscht zu Schulz. Dessen Schuss aus acht Metern wird schließlich noch geblockt.

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Weitere Torchancen gab es nach dem Ausgleichstor noch keine. Beide Mannschaften sind mehr mit sich selbst als mit dem Gegner beschäftigt.

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Nach dem schnellen Tor der Münsteraner spielt sich jetzt aber das Geschehen erst einmal vorwiegend im Mittelfeld ab. Berlin versucht es bei Ballbesitz des Gegners mit zaghaftem Pressing, insgesamt aber stehen beide Mannschaften lieber kompakt defensiv als zu sehr in die Offensive zu gehen.

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Münster wird jetzt sicher versuchen, offensiv nachzulegen. Dafür müssen Ballverluste der Berliner provoziert werden. Mal sehen, ob das Pressing effektiver läuft als noch im ersten Durchgang.

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Hertha BSC brauchte eine ganze Halbzeit und sogar noch ein paar Minuten der Nachspielzeit, um in Führung zu gehen. Den Münsteranern reichen nach Wiederanpfiff gut 50 Sekunden, um zum Ausgleich zu kommen. Und nun? Jetzt startet das Spiel quasi bei null - mit dem Momentum auf Seiten der Gastgeber.

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Toooor! PREUSSEN MÜNSTER - Hertha BSC 1:1. Was für ein Beginn in die zweite Halbzeit für die Gastgeber! Münster erspielt sich seine erste Ecke der Partie - und trifft in deren Folge. Jannis Heuer setzt den Ball per Kopf aus etwa elf Metern nach einer Flanke von der linken Seite von Oliver Batista Meier ins rechte Eck - unhaltbar für Schlussmann Ernst. Es ist das dritte Saisontor für Innenverteidiger Heuer.

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Vorlage Oliver Batista Meier

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Der zweite Durchgang beginnt. Hertha BSC wechselt zunächst einmal nicht.

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Außerdem bleibt Rico Preißinger in der Kabine. Joshua Mees kommt für ihn ins Spiel.

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Bei Münster spielt jetzt Marcel Benger für Shin Yamada im offensiven Mittelfeld.

Mit den Berlinern liegt das bessere Team nach dem ersten Durchgang in Führung. Dass der bisher einzige Treffer nicht aus dem Spiel heraus fiel, sondern durch einen Foulelfmeter, passt dabei ins Bild. Berlin bestimmte zwar die Partie und hatte auch einige Chancen. Keine davon war aber zwingend, SCP-Schlussmann Schenk wurde nicht ernsthaft gefordert. Um den Rückstand nach dem Seitenwechsel auszugleichen, muss Münster sich in allen Belangen steigern. Berlin dagegen kann aus einer kompakten Abwehr heraus auf Konter setzen. Klingt so, dass das eine sehr unterhaltsame zweite Halbzeit werden könnte ...

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Schiedsrichter Bickel pfeift nach einer ereignisreichen ersten Halbzeit zur Pause. Hertha BSC führt in Münster mit 1:0.

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Schenk fängt den Ball bei der Ecke von links sicher ab.

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In der achten Minute der Nachspielzeit gibt es noch die siebte Ecke für die Herthaner. Die Unterbrechung durch den Videobeweis in der Elfmeterszene dauerte zwar lang - aber so lang?

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Nach dem Freistoß aus dem Mittelfeld kommen im Berliner Strafraum mehrere Spieler zu Fall - aber da lag kein Foulspiel vor.

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In der sechsten Minute der Nachspielzeit sieht Fabian Reese für ein Foul im Mittelfeld seine fünfte Gelbe Karte in dieser Saison. Am kommenden Wochenende ist er damit für das Heimspiel gegen Bochum gesperrt.

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Toooor! Preußen Münster - HERTHA BSC 0:1. Fabian Reese lässt sich die Chance vom Punkt nicht entgehen. Mit rechts trifft er rechts unten zur Gäste-Führung. Es ist sein siebtes Saisontor.

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Niko Koulis sieht für das Foul auch noch die Gelbe Karte.

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Jetzt die Entscheidung, verkündet von Referee Bickel: Die VAR Katrin Rafalski hat entschieden, dass ein Foulspiel vorliegt in der betreffenden Szene. Es gibt Elfmeter für Berlin.

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Jetzt ist das Spiel unterbrochen. Die Szene wird von Katrin Rafalski als VAR geprüft. Lag da ein Foulspiel vor? Schiedsrichter Bickel wird an den Monitor gerufen, um sich die Szene auch noch einmal anzuschauen.

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Im Strafraum kommt Cuisance nach einem Zweikampf mit Koulis im Strafraum zu Fall. Das Spiel geht aber erst einmal weiter.

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Fünf Minuten vor der Pause zeigt ein Blick in die Statistik noch immer in allen relevanten Bereichen Vorteile für die Berliner. Allerdings sind die Herthaner im Abschluss entweder zu zaghaft oder aber nicht genau genug gewesen bisher. So steht folgerichtig das 0:0 als Zwischenstand.

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Nach einem guten öffnenden Pass von Keeper Schenk baut Münster schnell auf und zieht durchs zentrale Mittelfeld nach vorne. Schulz spielt den Ball rechts raus zu Yamada. Der Offensivspieler schlägt einen Haken, schießt dann aber von der rechten Strafraumkante hoch über das Berliner Tor.

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Nach einem weiteren weiten Einwurf von Münsters Kapitän Hendrix können die Herthaner den Ball im ersten Versuch nicht weit genug aus der Box klären. Der zweite Ball kommt als harmlose Flanke in den Strafraum, die sich Keeper Ernst schnappt.

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Münster ist im Pressing in dieser Phase des Spiels auch nicht mehr so bissig wie noch zu Beginn der Partie. Das Team von Trainer Alexander Ende will hinten nicht zu offen stehen bei möglichen Kontern der Gäste.

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Viel, viel Glück für den Münsteraner Schlussmann in der nächsten Szene: Nach einem Rückpass auf ihn aus der eigenen Abwehr verspringt ihm der Ball bei der Annahme etwa zwölf Meter vor dem Tor. Kownacki setzt ihn in dieser Szene stark unter Druck, kann aber die überraschend zu ihm springende Kugel nicht kontrollieren. Es geht weiter mit einem Abstoß für den SCP und "einmal tief durchatmen".

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Es dauert ein bisschen, bis die Ecke ausgeführt wird - Schiedsrichter Bickel muss die Akteure im Strafraum ermahnen, sich fair zu verhalten und nicht gegenseitig festzuhalten. Dann wird der Ball halbhoch in die Box getreten von der rechten Seite - und landet schließlich in den Armen von Schenk.

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Brekalo zieht von der linken Seite nach innen und schießt dann aus 17 Metern mit rechts. Ein Münsteraner hält seinen Kopf in die Flugbahn, sodass der Ball zur Ecke abgefälscht wird. Es ist schon die sechste (!) Ecke für Berlin in dieser Partie.

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Auch in den Partien Hannover gegen Fürth (0:0) und Karlsruhe gegen Dresden (1:1) steht es unentschieden. Münster hat aktuell zwei Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz 16, Hertha zehn Zähler Rückstand auf Rang drei. 

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Das Spielgeschehen verlagert sich ein bisschen mehr ins Mittelfeld. Münster wird das sicher gefallen.

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Die Hälfte der ersten Hälfte ist vorbei. Berlin hat die gefährlicheren Szenen im Angriff, hat zudem Vorteile im Ballbesitz, beim Passspiel und in den Zweikämpfen. Das Leitl-Team belohnt sich aber bisher nicht für die Feldüberlegenheit. Münsters Abwehr hält erfolgreich dagegen und somit auch noch die Null.

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Nach einem Pass von Yamada am Strafraum kommt Münsters Schulz aus knapp 20 Metern zum Abschluss. Sein Flachschuss aufs rechte untere Eck wird aber sichere Beute von Herthas Torhüter.

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Das wird SCP-Trainer Alexander Ende nicht gefallen: Immer wieder kommen die Berliner zu Standardsituationen am Strafraum. In diesem Fall ist es wieder ein Freistoß aus dem rechten Halbfeld. Und was dann Hertha-Coach Leitl nicht gefallen dürfte: Aus den Standards macht die "Alte Dame" einfach zu wenig.

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Meyerhöfer bekommt bei einem Flankenversuch der Berliner den Ball voll ins Gesicht - und klärt auf diese Weise zur Ecke. Der Standard kann ausgeführt werden, nachdem sich der Außenverteidiger der Gastgeber zweimal geschüttelt hat. Torgefahr kommt bei der Ecke nicht auf.

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Ein weiter Einwurf von Hendrix wird im Strafraum per Kopf von Rondic verlängert, aber dann begräbt Schlussmann Tjark Ernst den Ball am Fünfer unter sich.

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In der ersten Viertelstunde hatten die Gäste fast 60 Prozent Ballbesitz. Ihnen gelang auch das Umschaltspiel besser als den Hausherren. Deren Pressing ist nicht effektiv genug. 

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Nach einem im letzten Moment in der Box abgeblockten Angriff der Berliner mit einem Flachschuss von Kownacki gibt es schon die vierte Ecke für die Hertha. Der Ball wird von links hoch in den Fünfer geschlagen, wo Johannes Schenk nicht zum Zupacken kommt. Seine Vorderleute schlagen dann aber den Ball aus der Gefahrenzone.

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Erst bringt ein Freistoß aus dem rechten Halbfeld den Berlinern keinen Erfolg, aber kurze Zeit später dribbelt Brekalo beim nächsten Angriff der Gäste von links in die Box. Er wird nicht konsequent angegriffen, sein Schuss aus spitzem Winkel und zehn Meter Entfernung rauscht aber ans Außennetz.

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Die ersten gut zehn Minuten waren temporeich, beide Teams suchen den direkten Weg zum gegnerischen Strafraum. 

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Auf der anderen Seiten spielen die Berliner ihre dritte Ecke kurz aus. Es folgt eine Flanke aus dem rechten Halbfeld in den Strafraum. Preußen-Keeper Schenk kann den Ball am Fünfer nicht festhalten, die Szene wird aber wegen Offensivfoul abgepfiffen.

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Die erste Torchance der Partie hat es gleich in sich: Nach einer guten Linksflanke aus dem Spiel heraus fliegt der Ball hoch in die Mitte des Berliner Strafraums. Rondic steigt etwa am Elfmeterpunkt hoch zum Kopfball, er setzt die Kugel aber etwas zu zentral. Tjark Ernst fängt den Ball sicher ab.

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Berlins Außenverteidiger Kolbe muss an der Seitenlinie kurz behandelt werden, da er dort ausrutscht und auf die gepflasterte Spielfeldumrandung fällt. Es geht dann aber schnell weiter für den Abwehrspieler.

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Münster spielt laufintensiv weiter konzentriert im Mannschaftsverbund ein aggressives Pressing gegen die Aufbauversuche der Berliner. So kommt etwas Hektik ins Passspiel der Gäste - und die Preußen halten den Gegner weit weg vom eigenen Strafraum.

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Jetzt drängen die Hausherren Berlin mit hohem Pressing weit zurück. Mit einem weiten Einwurf durch Hendrix von der rechten Seite kommt der Ball dann auch zum ersten Mal - wenn auch nur kurz - in den Strafraum der Berliner.

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Hertha BSC setzt sich vorne fest in den ersten Minuten. Nach einem abgefälschten Abschluss von Reese gibt's die nächste Ecke. Dieses Mal von rechts. Doch aus dem Gewühl heraus bringen die Gäste den Ball in der Box dann nicht auf den Kasten der Münsteraner.

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Seguins Hereingabe von links wird am kurzen Pfosten von Reese mit dem Kopf verlängert. Doch dann klärt die Preußen-Verteidigung ebenfalls in der Luft die Szene zu ihren Gunsten.

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Ebenfalls zum ersten Mal gibt es in diesem Spiel jetzt eine Ecke - und zwar für die Gäste aus der Hauptstadt.

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Ein langer Ball wird aus dem Mittelfeld auf die rechte Offensivseite der Berliner geschlagen, aber da geht gleich zum ersten Mal die Fahne hoch: Abseits!

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Das Spiel läuft. Anstoß für Hertha BSC.

Beide Mannschaften kommen auf den Platz. Kapitän der Gastgeber ist Jorrit Hendrix, bei Berlin ist es Fabian Reese.

Die äußeren Bedingungen zum Fußballspielen sind in Münster für Anfang März übrigens ziemlich gut. Sonne und Wolken wechseln sich bei Temperaturen um 17 Grad ab. Regen ist nicht in Sicht.

Als Schiedsrichter wird gleich Felix Bickel aus Wolfsburg die beiden Mannschaften auf den Rasen führen. Den genauen Blick auf die Monitore im Kontrollraum hat als VAR Katrin Rafalski.

Sieben Mal spielten Münster und Berlin in der 2. Liga bisher gegeneinander - und keine dieser Partien endete unentschieden. Dreimal jubelten nach 90 Minuten die Preußen, viermal die Herthaner. Das Ligaspiel in Münster in der vergangenen Saison gewannen die Gastgeber durch zwei Hendrix-Tore mit 2:0.

Die Partie heute ist übrigens schon das dritte Aufeinandertreffen beider Clubs in einem Pflichtspiel in dieser Saison: In der ersten Runde des DFB-Pokals setzte sich das Team aus der Hauptstadt nach zuvor 120 torlosen Minuten mit 5:3 im Elfmeterschießen durch. Makridis traf bei seinem Versuch für die Preußen nur die Latte, sodass dann Sebastian Grönning den entscheidenden Schuss zum Einzug in die nächste Runde verwandelte. Es folgten deutliche Siege gegen Elversberg und Kaiserslautern, im Viertelfinale kam aber das Aus gegen den SC Freiburg - im Elfmeterschießen!

Für Münster - das zu Hause in neun von zwölf Partien gepunktet hat, davon dreimal dreifach - besteht heute die große Chance, etwas Abstand zum Abstiegs-Relegationsplatz 16 zu legen. Nach der Kieler Niederlage in Darmstadt können die Preußen den Vorsprung heute auf vier Zähler ausbauen. Allerdings: Zuletzt gelang in sechs Heimspielen hintereinander kein Sieg, lediglich vier Unentschieden sprangen in diesen Partien heraus.

Nach den bisherigen Ergebnissen des Spieltags ist der Relegationsrang für Hertha BSC bereits elf Punkte entfernt - wohl zu viel, als dass das Leitl-Team im restlichen Saisonverlauf noch einmal in den Kampf um Platz drei eingreifen kann. Ein Sieg heute wäre dafür die Voraussetzung. Der bislang letzte Sieg in der Fremde gelang Anfang Februar mit 3:0 in Elversberg. Hertha holte 18 seiner bisher 37 Zähler auswärts.

Hertha-Coach Stefan Leitl nimmt nach dem 2:1 gegen Nürnberg am vergangenen Wochenende nur einen Personalwechsel vor: Im zentralen Mittelfeld hinter den Spitzen soll heute Michael Cuisance das Spiel lenken. Dudziak sitzt zunächst draußen. Dasselbe gilt für Stürmer Sebastian Grönning, der in der Hinrunde mit seinen beiden Treffern für den 2:1-Sieg der Berliner gesorgt hatte.

So geht die Berliner Hertha ins Spiel (4-2-3-1): Ernst - Karbownik, Gechter, Dardai, Kolbe - Sessa, Seguin - Reese, Cuisance, Brekalo - Kownacki. Trainer: Leitl

Nach dem 2:1-Erfolg in Braunschweig fehlt heute Innenverteidiger Paul Jaeckel, weil er kurz vor Schluss der Partie bei der Eintracht die Gelb-Rote Karte gesehen hat. Ersetzt wird der 27-Jährige von Niko Koulis, der zuletzt im vergangenen August in der Startelf stand. Im offensiven Mittelfeld tauscht Trainer Alexander Ende einmal: Bouchama rutscht raus auf die Bank, für ihn spielt Yamada erstmals von Beginn an. Mit Batmaz, Lokotsch und Scherder fehlen drei langzeitverletzte Spieler. Hinspiel-Torschütze Amenyido sitzt auf der Bank.

Das ist die Aufstellung von Preußen Münster (4-1-3-2): Schenk - ter Horst, Heuer, Koulis, Meyerhöfer - Preißinger - Schulz, Yamada, Hendrix - Rondic, Batista Meier. Trainer: Ende 

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 25. Spieltages zwischen Preußen Münster und Hertha BSC.