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SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

1. FC Nürnberg - Fortuna Düsseldorf. DFB-Pokal 3. Runde.

Grundig StadionZuschauer26.000.

1. FC Nürnberg 1

  • T Duman (93. minute)
  • F Flick (s/o 121. minute)

Fortuna Düsseldorf 1

  • D Kownacki (33. minute)

1. FC Nürnberg gewinnt 5-3 im Elfmeterschießen

Live-Kommentar

Das soll es an dieser Stelle gewesen sein. Vielen Dank für das Interesse an diesem spannenden Spiel und bis zum nächsten Mal! 

Wie geht es jetzt weiter? Erstmal mit Bochum vs. Dortmund, klar, das Spiel läuft bereits. Gegen 23 Uhr kennen wir alle acht Viertelfinalisten. Die Paarungen werden dann am 19. Februar ausgelost. Bis dahin ist Liga: Nürnberg spielt am Wochenende zu Hause gegen Jahn Regensburg. Düsseldorf zu Hause gegen Sandhausen. 

Irgendwann im Verlaufe des Spiels haben wir es noch heraufbeschworen: Der 1. FC Nürnberg hätte sich ob seiner Leistung etwas Glück verdient, hieß es da. Und siehe da, es kam. Der Club gewinnt das Elfmeterschießen, weil alle fünf Schützen treffen und Niemiec der tragische Held auf Düsseldorfer Seite ist. Es ist das emotionale Highlight, das der Club braucht und vielleicht nutzen kann, eine Krisensaison samt Trainerwechsel und Abstiegsängsten noch irgendwie zu retten. Düsseldorf schaut dagegen in die Röhre, hatte nach schwacher erster Halbzeit Pech in der zweiten. Und wird einigen vergebenen Hochprozentern hinterhertrauern. 

Tooor! 1. FC NÜRNBERG - Fortuna Düsseldorf 6:4. Shuranov hat den Sieg auf dem Schlappen - und schießt Nürnberg ins Viertelfinale! Locker schiebt er links unten ein. Kastenmeier ist im falschen Eck unterwegs. 

Ausgerechnet der nach seiner Einwechslung starke Niemiec verschießt bei seinem Profidebüt als erstes einen Elfmeter. Vindahl Jensen hat die Ecke und kann den halbhohen, wuchtigen Schuss mit einer Hand stark parieren. 

Tooor! 1. FC NÜRNBERG - Fortuna Düsseldorf 5:4. Schindler bleibt kurz das Herz stehen, denn Kastenmeier ist dran an seinem Flachschuss. Doch vom linken Innenpfosten titscht der Ball ins Netz. 

Tooor! 1. FC Nürnberg - FORTUNA DÜSSELDORF 4:4. Hendrix tanzt aus der Reihe. Und trifft hoch im linken Eck. Das sind allesamt gut geschossene Elfmeter bis hierhin. Den ersten von Duman mal ausgeklammert. 

Tooor! 1. FC NÜRNBERG - Fortuna Düsseldorf 4:3. Und warum was ändern? Gyamerah unten rechts. Wann kommen die Keeper drauf? 

Tooor! 1. FC Nürnberg - FORTUNA DÜSSELDORF 3:3. Somit bleibt alles in der Reihe. Auch Klarer trifft sicher. Bislang alles ins rechte Eck. 

Tooor! 1. FC NÜRNBERG - Fortuna Düsseldorf 3:2. Im zweiten Versuch macht es Duman besser. Und versenkt sicher im rechten Eck. 

F95-Kapitän Hoffmann kommt den langen Weg von der Mittellinie angerannt, um sich bei Jöllenbeck ob dessen Entscheidung, den Elfer wiederholen zu lassen, zu beschweren. Mit der Gelben Karte im Gepäck stiefelt er schimpfend zurück zu seinen Teamkollegen. 

Duman ist der nächste Schütze - und scheitert an Kastenmeier! Doch Jöllenbeck ist der Spielverderber: Düsseldorfs Keeper stand nicht auf der Torlinie. Dumans Elfer wird wiederholt. 

Tooor! 1. FC Nürnberg - FORTUNA DÜSSELDORF 2:2. Für Düsseldorf beginnt Keeper Kastenmeier, auch das sieht man nicht alle Tage. Und Kastenmeier macht es gut, trifft sicher rechts unten. 

Tooor! 1. FC NÜRNBERG - Fortuna Düsseldorf 2:1. Geis eröffnet die Elferlotterie - und trifft nach einem kurzen Anlauf sicher hoch oben im rechten Eck. 

Schindler und Hoffmann haben geknobelt, es wird in der Nürnberger Kurve geschossen. Und Nürnberg fängt an. Das ist doch schon mal gut gelaufen für den Club. 

Die Verlängerung hatte nochmal einiges zu bieten. Zwei tolle Chancen für Hendrix, zwei Heldentaten von Flick, ein kurzer Fast-VAR-Schock. Verliert Düsseldorf jetzt das Elfmeterschießen, wird es viel zu hadern geben. In der 30-minütigen Extrazeit, eigentlich auch schon im gesamten zweiten Durchgang, waren genug Gelegenheiten vorhanden, die Partie zu entscheiden. 

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Schlusspfiff! 

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Der Düsseldorfer Freistoß aus gut 23 Metern steht noch aus. Den schießt Ginczek aber mit Wucht übers Tor. 

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Neto kommt für Sobottka. 

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Stattdessen kontert Düsseldorf nochmal. Langer Ball auf Niemiec von Ginczek. Niemiec ist durch. Flick reißt ihn vor dem Strafraum zu Boden. Absolut irre Aktion! Flick opfert sich fürs Elfmeterschießen. 

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Ein Lucky Punch ist genug für ein Spiel. Der Eckball bringt nichts ein. 

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Noch ein Lucky Punch? Geis steht zum Eckball parat. 

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Der eingewechselte Peterson hat noch Kraft und schafft es mit einem Dribbling bis an den gegnerischen Strafraum. Startelfspieler Tanaka dagegen hat keine Kraft mehr und kann mit dem Zuspiel nichts anfangen. Die Aktion verpufft. Und gleich ist dann auch die Verlängerung rum. 

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Zu weit, tatsächlich. Hendrix entscheidet sich für die Flanke, die Klarer rechts im Strafraum nochmal querköpft. Vindahl Jensen hat Probleme mit dem tückischen Bogenball, segelt fast drunter her, hat dann aber doch noch die Pranke gerade so dran und wischt die Kugel an den Pfosten. Dann legt sich die Aufregung aber auch schnell: Klarer stand im Abseits. 

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Jetzt aber nochmal Freistoß für Düsseldorf. Und der liegt fast vorzüglich. Zentral vor dem Tor, vielleicht aber etwas weit. 

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Eine abgefälschte Flanke von Duman aus dem rechten Halbfeld sorgt kurz für Aufregung, weil sie gefährlich nah gen Torwinkel fliegt. War dann aber doch nur halb so wild. Kastenmeier ist da. 

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Es plätschert. Viel Risiko ist das auf beiden Seiten nicht mehr. Und die Genauigkeit lässt auch langsam zu Wünschen übrig. So gerät ein Ball für Lohkemper, der für seinen Lauf gedacht war, viel zu lang. Und geht ins Toraus. 

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Jetzt liefert das TV-Bild etwas: Bei Oberdorfs Kopfball eben war auch eine Nürnberger Hand am Ball. Oder? So ganz eindeutig ist das nicht zu klären. Und so entscheidet Jöllenbeck dann auch, das Spiel ohne Elfmeter für Düsseldorf fortzufahren. Heikel war es aber allemal. 

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Schiedsrichter Jöllenbeck bekommt etwas aufs Ohr. Wir können leider nicht hören was. Aber irgendwas ist passiert. 

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Und dort bekommt jetzt der starke Hendrix einen Freistoß zugesprochen. Er bringt die Flanke von der linken Seite höchstselbst an den Elfmeterpunkt. Dort köpft Oberdorf aber deutlich am Tor vorbei. 

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Nürnberg meldet sich nochmal zaghaft an, bekommt einen Eckstoß zugesprochen, kann den aber nicht nutzen. Und dann begeht Nischalke das Stürmerfoul. Und das Spiel verlagert sich schnell wieder in die Nürnberger Hälfte. 

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Schnell weiter. 

Düsseldorf ist am Drücker, Hendrix hatte zwei Mal die erneute Führung auf dem Fuß, einmal rettete Flick, das andere mal die Latte. Nürnberg hat bei diesem Abnutzungskampf jetzt ordentlich Probleme mit den eingewechselten Düsseldorfern wie Hendrix oder Niemiec. Das ist bislang keine gute Verlängerung der Clubberer. 

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Das war eine schnelle Viertelstunde. Kurze Pause. 

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Und segelt dann von Hendrix' Fuß an die Latte! Wow, das war ein überragender Freistoß. Und ganz, ganz viel Glück für Nürnberg. 

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Niemiec mal wieder, diesmal wird er aber von Schindler abgegrätscht, so landet sein Pass auf die Außenposition im Seitenaus. Den Freistoß gibt es aber allemal dafür. Die Kugel ruht im rechten Halbraum. 

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Elegantes Dribbling von Nischalke, das hatte beinahe schon Musiala-Vibes. Vier, fünf Nürnberger können ihn da auf der linken Außenbahn auf dem Weg nach innen nicht stoppen. Etwas ungläubig zieht Nischalke ab, bleibt aber an einem Abwehrbein hängen. 

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Nächstes Beispiel: Kastenmeier pflückt eine Geis-Ecke aus der Luft und schlägt den Ball schnell und weit auf Niemiec. Möller Daehli hat Probleme, Schritt zu halten. Und klärt mit Mühe zur Ecke. 

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Niemiec macht ordentlich Betrieb seit seiner Einwechslung bei seinem Profidebüt. Und setzt sich immer wieder robust mit seinem Körper ein. So kann er auch die seltenen langen Bälle von Kastenmeier immer mal wieder verarbeiten. Jetzt büffelt er sich nach einem solchen in den Strafraum. Vindahl Jensen kommt aber raus und drischt die Kugel weg.  

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Elegant, wie Oberdorf da einen Freistoß noch vor dem ersten Pfosten verlängert. Mit dem Außenrist samt Pirouette. So segelt der Ball gefährlich zum zweiten Pfosten durch. Wo Klarer knapp verpasst. Das sind gute Chancen, die Düsseldorf hier liegen lässt. 

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Dann kommt Flick aber mal nicht rechtzeitig. Saftige Grätsche von der Seite, da holt er Peterson ordentlich von den Beinen. Das gibt die zweite Gelbe in dieser überaus fairen Partie. 

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Die Verlängerung, um dann in der 92. Minute das Spiel zu entscheiden? Nee, sagt Nürnbergs Flick und kratzt den Heber von Hendrix von der Linie. Das war zuvor stark gemacht von Hendrix und Niemiec, der einen komplizierten Ball klasse aus der Luft in den Strafraum weitergeleitet hat. Auch der Chipp von Hendrix war gut. Doch Flick war schnell genug auf den Beinen und konnte die Kugel raushauen. Hat er die Stadiondurchsage wörtlich genommen. 

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"Alles raushauen!", schallt es aus den Stadionboxen. Und dann pfeift Jöllenbeck die Verlängerung an. 

Nullkommanull lag der Nürnberger Ausgleichstreffer hier noch in der Luft. Das Spiel war eigentlich durch, der Laptop schon zugeklappt, die Zuschauer durchs Drehkreuz. Dann kam Duman, nahm eine Verzweiflungsflanke auf und schlenzte wunderbar ins Eck. Der Ausgleich ist verdient, das 1:1 ist das korrekte Ergebnis dieses ausgeglichenen Spiels. Das funktioniert im Pokal aber nun mal nicht. 

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Und damit steht fest: Wir gehen in die Verlängerung. 

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Die vier Minuten Nachspielzeit sind eigentlich schon rum. Doch Duman hat trotzdem beinahe noch den Siegtreffer parat. Kastenmeier wehrt eine Flanke etwas unglücklich nach vorne ab. Duman drückt aus der Drehung ab, schießt aber deutlich zu hoch. 

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Vorlage Mats Møller Dæhli

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Toooooooor! 1. FC NÜRNBERG - Fortuna Düsseldorf 1:1. Der Ausgleich in letzter Minute! Möller Daehli rennt auf der linken Seite an und spielt die halbhohe Flanke ins Zentrum. Lohkemper säbelt über den Ball, dahinter kann ihn sich Duman aber auflegen. Und wunderbar ins lange Eck schlenzen. Das goldene Händchen des Markus Weinzierl. Alle drei Spieler wurden eingewechselt. 

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Ein bisschen Geflipper vor dem Düsseldorfer Strafraum, dann aber der weite Schlag. Und weil Niemiec hinterhersprintet, kommt Geis sogar fast in die Bredouille.

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Der ausgepumpte Kownacki wird von Niemiec ersetzt. Er wird der Gamewinner sein. 

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Kownacki muss behandelt werden. Fast eine ganze Minute ruht das Spiel. Dieter Hecking auf der Tribüne sieht arg zerknirscht aus.  

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Peterson und der gute Oberdorf nehmen an der rechten Eckfahne des Gegners fast eine ganze Minute von der Uhr, erst dann erkämpft sich Nürnberg mal einen Einwurf und damit den Ballbesitz. Der Weg nach vorne wird aber nicht gefunden. Der Hafer wird immer länger. Aber die eingewechselten Nischalke und Shuranov sind jetzt nicht als Leuchttürme bekannt. 

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Düsseldorf spielt es runter. Nürnberg verzweifelt. Zu einer echten Schlussoffensive, einer letzten Sturm-und-Drang-Phase, kommt es nicht mehr. Eins dieser Spiele: Nürnberg könnte noch stundenlang spielen. Sie würden kein Tor schießen. 

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Und im selben Wechselfenster verlässt auch Appelkamp das Feld. Hendrix kommt ins Spiel. 

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Thioune dagegen dürfte noch ganze vier Mal tauschen. Und wird das bestimmt auch machen, angesichts des knappen Spielstands. Zunächst kommt Peterson für Klaus. 

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Vielleicht klappt es ja mit einem Hauch mehr Kreativität. Gut, wenn man dafür noch einen Möller Daehli auf der Bank sitzen hat. Es ist Weinzierls letzte Patrone. Valentini verlässt das Spielfeld. 

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Der Rückpass als taktisches Mittel: Keeper Kastenmeier hat bei Düsseldorf die zweitmeisten Spielaktionen auf dem Feld. Und bei Nürnberg hat auch nur Geis ein paar mehr. Das kommt jetzt auch nicht zu häufig vor. 

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So ein bisschen Glück hätte sich der Club eigentlich auch verdient heute. Doch das mit dem Momentum, das hatten wir schon mal heute. Und so rutscht auch die x-te Freistoßflanke von Geis nicht mal irgendwie durch oder fällt jemandem der Gastgeber vor die Füße. Sondern wird konsequent aus dem Fünfer geköpft. 

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Ginczek kommt gegen seinen Ex-Klub zum Einsatz und ersetzt bei Düsseldorf Hennings, der langsam vom Feld trottet. 

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Auf der anderen Seite faustet Kastenmeier eine stramme Flanke von rechts in Superman-Manier weg. Der Club ist im zweiten Durchgang noch ohne große Torchance. 

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Und das ist auch faktisch so: Der immer wieder gefährliche Kownacki hat seine nächste Chance, setzt seinen Schuss von rechts im Strafraum aber ins Außennetz. Appelkamp hatte ihn da mit einem feinen Schnittstellenpass eingesetzt. 

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Und diese Schlussphase, die beginnt genau jetzt. Das Spiel hängt nach dem dicken Kownacki-Ding eben ein bisschen. Aber sie ist spannend. Gefühlt ist Düsseldorf der Entscheidung allerdings näher als Nürnberg der Verlängerung.  

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Außerdem wird Castrop von Duman ersetzt. Düsseldorf hat noch gar nicht gewechselt. Da kann noch richtig schön Zeit von der Uhr genommen werden in der Schlussphase. 

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Doppelwechsel beim Club, schon die Wechsel drei und vier. Shuranov kommt für Duah in den Sturm. 

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Jetzt hätte Düsseldorf schon zum dritten Mal die Entscheidung, und nichts anderes wäre das 2:0 bei diesen angeknacksten Nürnbergern, herbeiführen können. Eigentlich müssen. Hoffmann mit dem Befreiungsschlag. Geis und Schindler mit dem schlechten Stellungsspiel, dazu sind sie sich uneins, wer den Ball und den heranstürmenden Kownacki annimmt. So tankt sich Kownacki durch. Und scheitert im Eins gegen Eins am stark parierenden Vindahl Jensen, der die Spannung im Spiel hält. 

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Nischalke taucht erstmals seit seiner Einwechslung in Strafraumnähe auf, wird gut zwischen den Linien gefunden, kann aufdrehen und Richtung Strafraum dribbeln. Das Zusammenspiel mit Castrop geht aber schief. 

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Düsseldorf ist jetzt wesentlich besser im Spiel als noch im ersten Durchgang. Die Partie ist mittlerweile komplett offen. Schwer vorherzusagen, wer als nächstes trifft. Das Momentum spricht eher gegen Nürnberg. Es droht die dritte 0:1-Niederlage in Folge. 

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Nächste gute Hereingabe von Tanaka in dieser jetzt wieder schwungvollen Phase des Spiels, im Zentrum kommt Hennings angeflogen und fast zum Abschluss. Danach will er noch den Elfmeter gegen Vindahl Jensen ziehen, das war aber viel zu billig. 

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Jetzt häufen sich die Torchancen aber allmählich wieder. Kownacki kommt hinter dem langen Pfosten nach einem Querpass von Tanaka zum Abschluss. Er schießt sich aber selbst an, so springt der Ball zum zufällig richtig postierten Vindahl Jensen in die Hände. Den kann man auch mal reindrücken. 

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Gyamerah holt sich eine unnötige Verwarnung ab, weil er den Ball nicht freigibt. Das kostet. 

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Auf der anderen Seite hat Duah Pech, dass sich Hoffmann noch in seinen Schuss schmeißt. Die Hereingabe von Castrop von der rechten Seite war gefährlich, Duahs Abschluss eigentlich gut. Wichtige Rettungstat des Düsseldorfer Kapitäns, Kastenmeier wäre bei dem Schuss aus Nahdistanz wohl geschlagen gewesen. 

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Hui, Tanaka hat das zweite Tor auf dem Fuß. Klaus leitet etwas glücklich eine eher misslungene flache Hereingabe von der rechten Seite von Oberdorf weiter. Tanaka nimmt den Ball mit links auf und schließt mit dem zweiten Kontakt mit rechts unter Bedrängnis ab. Schießt aber zu hoch. 

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Zweiter Wechsel beim Club: Daferner verlässt das Feld und macht Platz für den 19 Jahre jungen Nischalke. 

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Danach gibt es zwei Eckbälle, beim ersten muss Schiedsrichter Jöllenbeck ein bisschen schlichten. In den zweiten schmeißt sich Tempelmann rein. Von seinem Körper springt der Ball aber ins Toraus. 

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Kastenmeier macht ein gutes Spiel. Auch den Kopfball von Daferner wehrt er gut zur Seite ab. Und das war nach einem tückischen Geis-Freistoß aus dem Halbfeld, der lang und länger wurde, gar nicht so einfach. Daferner mit dem Scheitel, Kastenmeier ist reaktionsschnell. 

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Zumindest die erste Angriffswelle kommt von den Nürnbergern. Flick will links in den Strafraum zu Lohkemper durchstecken, Oberdorf ist aber aufmerksam und grätscht den Pass weg. Lohkemper hätte sonst freie Bahn gehabt. 

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Das Spiel darf gerne wieder das Level von vor dem 1:0 erreichen. Da hat uns zumindest Nürnberg gut unterhalten. Danach sieht es in den ersten Minuten aber nicht aus. Viel Mittelfeld, viel Stückwerk und immer mal wieder Langholz auf beiden Seiten. 

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Geht weiter! Mit demselben Düsseldorfer Personal wie in Durchgang eins. 

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Nürnberg wechselt erstmals: Lohkemper kommt für Nürnberger ins Spiel. 

Nürnberg erlebte einen bitteren ersten Durchgang. Der Club war das klar bessere Team, erspielte sich viele Torchancen, scheiterte aber an Kastenmeier, dem Aluminium oder der eigenen Unzulänglichkeit. Düsseldorf unternahm nichts für das eigene Spiel. Und liegt aber nach dem einzigen konstruktiven Angriff vorne. Danach hat sich Nürnberg dem Gegner angepasst und das Niveau ist deutlich verflacht. So, wie die Fortuna sich das womöglich wünschen würde. 

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Die einminütige Nachspielzeit hätten wir uns sparen können. Halbzeit! 

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Und dann lässt sich Nürnberg auch noch einlullen. Gyamerah spielt einen schlampigen Rückpass, den Hennings, der gemächlich aus dem Abseits stiefeln wollte, beinahe erläuft. Vindahl Jensen ist rechtzeitig zur Stelle. 

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So eine richtige Antwort ist der Club uns nach dem überraschenden Rückstand schuldig geblieben. Der Treffer hat Wirkung gezeigt. Dabei hätte man meinen können, Nürnberg hätte sich in den ersten 30 Minuten etwas Selbstvertrauen angespielt. Möglich, dass das nach diesem Rückschlag schon wieder Pustekuchen ist. 

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Jedes Mal, wenn Düsseldorf mal ein wenig am Ball ist, hat das Spiel eine ganz andere Statik und Dynamik. Nämlich gar keine. Das ist die totale Entschleunigung. Trotzdem schafft es Düsseldorf so aber, sich gemächlich freizuspielen und nach vorne zu arbeiten. So kann Iyoha die nächste Flanke schlagen. Diesmal findet er aber keinen Abnehmer. Und auch die flache Variante ein paar Momente später wird gebockt. 

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Düsseldorf kann auch Fernschüsse. Aber nicht so gut. Tanaka in den Oberrang, der ist ihm gehörig abgerutscht. Geht trotzdem als fünfter Torschuss der Fortuna durch. Nürnberg steht bei acht. 

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Nürnberg antwortet mit Wut im Bauch. So zumindest lässt sich Gyamerahs Weitschuss nach einem abgewehrten langen Einwurf deuten. Knapp drüber. Trotzdem, nichts im Spiel lässt auf diesen Spielstand deuten. 

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Das war die erste gelungene Aktion im Düsseldorfer Spiel. Die dafür war allererste Sahne. Iyohas Flanke, ein Genuss! 

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Toooooor! 1. FC Nürnberg - FORTUNA DÜSSELDORF 0:1. Ja gut, und dann das. Düsseldorf spielt sich schön frei auf der rechten Seite, dann verlagern Kownacki und Klarer das Spiel auf die linke Seite, wo Iyoha butterweich und höchst präzise flankt. Kownacki war mittlerweile durchgestartet. Und setzt einen Lehrbuchkopfball ins rechte Eck. 

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Vorlage Emmanuel Iyoha

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Halbe Stunde rum. Nürnberg macht ein richtig gutes Spiel. Düsseldorf nicht. So einfach lässt es sich manchmal bilanzieren. Die Führung des Clubs ist überfällig. 

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Freistoß von Nürnberger, Daferner kommt aus elf Metern zum Kopfball. Zu unplatziert, Kastenmeier pariert problemlos. Die Schusspräzision ist der einzige Vorwurf, den sich Nürnberg gefallen lassen muss. 

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Tempelmann und Duah kombinieren sich über den rechten Flügel,  Tempelmann legt mit der Hacke ab. Duah scheitert mit seinem Schuss ebenfalls an Kastenmeier. Nächste richtig gute Chance. 

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Und dann WUMMS. Und Kastenmeier muss sein Team im Spiel halten. Natürlich ist es Tempelmann, der die Führung auf dem Fuß hat. Nürnberg fängt einen langen Ball ab und spielt tief, Duah leitet klasse mit der Hacke in den rechten Halbraum, wo Castrop wartet, bis Tempelmann überholt und in den Strafraum einläuft. Der Pass kommt perfekt, Tempelmann zieht mit dem ersten Kontakt ab. Und Kastenmeier lenkt die Kugel mit einem tollen Reflex an die Latte. 

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Valentini mit der Einwurfschleuder von der rechten Seite, die legt Daferner mit dem Bauch für Tempelmann ab. Der trifft den Ball dann nicht richtig, gerade das macht den Schuss aber nicht ungefährlich. Die Kugel segelt knapp am linken Pfosten vorbei. 

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Es folgt Düsseldorfs erster Eckball, der wird zwar nicht so richtig an den Mann gebracht, trotzdem kommen aber Oberdorf und Klarer in kurzer Folge zu Abschlüssen. Beide Schüsse werden geblockt, dann nimmt Vindahl Jensen den Ball auf. Alles nichts Wildes, aber wir verzeichnen es als erste Anmeldung der Fortuna im gegnerischen Strafraum. 

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Aber Achtung, erster Abschluss der Düsseldorfer. Hennings nimmt eine flache Hereingabe von Iyoha im Strafraum mit dem Rücken zum Tor auf und legt in den Rückraum ab für Sobottka. Dessen Flachschuss wird abgefälscht und rollt knapp am Tor vorbei. 

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Nächste weite Flanke von Valentini, er findet aber Daferner nicht. Im darauf folgenden Kampf um den freien Ball zieht Klaus das Foul gegen Nürnberger. Und Düsseldorf nutzt das, um in Person von Kastenmeier das Tempo gehörig zu verschleppen.  

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Viel läuft beim FCN über Tempelmann, der sich immer wieder selbstbewusst und robust durch die Reihen tankt. Das sieht nicht immer filigran aus, bringt aber Energie und Schwung ins Offensivspiel. Und irgendwann rutscht er vielleicht auch mal bis in den Strafraum oder zur Grundlinie durch, sodass es richtig gefährlich werden könnte. Noch aber liegt die Torgefahr, trotz all des Lobes für Nürnberg, im Konjunktiv. 

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Stattdessen weiter mit den flinken und spielfreudigen Nürnbergern. Und das kann man dann schon als erste echte Torchance bezeichnen: Duah macht einen langen Ball klasse fest und nimmt dann Tempelmann mit, der überbrückt mit einem kraftvollen Lauf das Mittelfeld und kommt von links am Sechzehner zur Flanke. Er findet Castrop, der köpft aber nur in die Hände von Kastenmeier. 

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Erst jetzt, nach zwölf Spielminuten, sammelt Düsseldorf erstmals ein paar Prozentpunkte Ballbesitz und damit verbunden Ballsicherheit. Und zwar in der Form von Gyamerah, Geis, Schindler und Kastenmeier, die sich in der letzten Kette den Ball hin und herschieben. Viel Tiefe ist da noch nicht drin. Düsseldorfer Trägheit in dieser Anfangsphase. 

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Das ist ein guter, agiler Auftakt, den Nürnberg hinlegt. Düsseldorf ist ganz schön eingeschnürt rund um den eigenen Sechzehner. Nürnberger überläuft links seinen Gegenspieler, die folgende flache Hereingabe geht an Freund und Feind vorbei. Valentini nimmt die freie Kugel auf der anderen Seite auf, findet mit seiner Flanke aber auch nur einen Düsseldorfer Kopf. 

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Geis tritt für einen Halbfeldfreistoß an, die Hereingabe des Standardexperten nach dem Foul von Hoffmann an Daferner wird aber weggeköpft. Der Ball wird aber nochmal scharf gemacht und hoch in den Sechzehner gegeben, wo Schindler für Flick auflegt. Klarer schmeißt sich rein und blockt diese erste konkrete Abschlusshandlung. 

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Weil Kastenmeier daraufhin das Spiel schnell machen will, seinen Abstoß aber ins Seitenaus prügelt, kommt der Club aber schnell wieder in Ballbesitz. Ballbesitz, von dem Düsseldorf in den ersten Minuten noch nicht viel von gesehen hat. 

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Die ersten zarten Angriffsbemühungen präsentieren die Nürnberger, für die sich Tempelmann mit etwas Glück links in den Strafraum tankt. Dann geht ihm das Glück aber aus, ein Verteidiger schießt ihn an und der Ball springt im hohen Bogen in die fangbereiten Arme von Keeper Kastenmeier. 

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Ganze zehn Plätze und zehn Punkte trennen die Kontrahenten in der Liga voneinander. Interessiert heute nicht. Düsseldorf steht erstmals seit drei Jahren wieder im Achtelfinale des DFB-Pokals, Nürnberg sogar nach vier Jahren. Ins Viertelfinale schaffte es der Club letztmals 2010/2011. 

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Und so geht es mit hauchzarter Verspätung los. Schiedsrichter Jöllenbeck gibt die Partie im gut besetzten Max-Morlock-Stadion frei. 

Es gibt noch eine Schweigeminute, um der Erdbebenopfer in der Türkei und in Syrien zu gedenken. 

Fortuna-Coach Thioune jedenfalls warnt vor dem Gegner, spricht von einem angeschlagenen Boxer, einem Do-or-die-Spiel ohne Favoriten. Mit verantwortlich dafür ist auch die ebenfalls recht ernüchternde Niederlage in Paderborn, nach der sich Düsseldorf abermals frühzeitig aus dem Aufstiegsgeschäft verabschieden musste. Es zeichnet sich ab: Nürnberg vs. Düsseldorf, das ist heute das Duell der Enttäuschten. Die beide mit einem Sieg und dem Viertelfinaleinzug die Saison ein bisschen retten könnten. 

Elf lange Wochen hatten Weinzierl und der Club Zeit, all die Defizite, die in der enttäuschend schwachen Hinrunde zum Vorschein gekommen sind, aufzuarbeiten. Herausgekommen sind nicht nur zwei ernüchternde Niederlagen und das Abrutschen auf den Relegationsplatz. Sondern auch die schmerzliche Niederlage nach einfallsloser und träger Leistung im Derby gegen Fürth. Was gelingt Nürnberg dann heute im Pokal? Die willkommene Ablenkung und das nötige Erfolgserlebnis? Oder der nächste Schlag in die Magengrube? 

Es ist nicht das Pokaljahr der Außenseiter. Sechs Bundesligisten stehen seit gestern im Viertelfinale, heute Abend spielen Bochum und Dortmund einen siebten aus. So ist es an Nürnberg und Düsseldorf, die Fahne der unterklassigen Davids hochzuhalten, dummerweise im direkten Duell. Heißt aber auch: Zumindest ein Spiel mit Klassenunterschied, das diesen Wettbewerb ja eigentlich so reizvoll macht, wird es in der Runde der letzten acht Teams geben.

Bei der Fortuna sind es vier Wechsel im Vergleich zum letzten Spiel, die Trainer Thioune vornimmt. Zimmermann und Karbownik stehen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Hendrix und Peterson rücken auf die Bank. Dafür spielen anders als beim 1:4 in Paderborn am vergangenen Freitag Oberdorf, Sobottka, Iyoha und Kownacki. 

Und so beginnt Fortuna Düsseldorf: Kastenmeier - Klaus, Oberdorf, Hoffmann, Klarer, Iyoha - Tanaka, Sobottka - Appelkamp - Hennings, Kownacki. 

Nürnberg verlor am vergangenen Wochenende mit 0:1 gegen den Nachbarn Greuther Fürth. Im Vergleich dazu tauscht Coach Weinzierl seine Startelf auf drei Positionen aus. Hübner, Möller Daehli und Nischalke rutschen raus. Geis, Valentini und Daferner rutschen rein. 

Das ist die Aufstellung des 1. FC Nürnberg: Vindahl Jensen - Valentini, Gyamerah, Geis, Schindler, Nürnberger - Castrop, Flick, Tempelmann - Daferner, Duah. 

Herzlich willkommen zum DFB-Pokal-Achtelfinale zwischen dem 1. FC Nürnberg und Fortuna Düsseldorf.