1. FC Nürnberg - Karlsruher SC; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

1. FC Nürnberg - Karlsruher SC. 2. Bundesliga.

Grundig StadionZuschauer28.000.

1. FC Nürnberg 5

  • J Justvan (25. minute, 28. minute)
  • M Zoma (41. minute, 50. minute, 65. minute)

Karlsruher SC 1

  • M Wanitzek (58. minute 11m)

Live-Kommentar

Das war es also von diesem Spiel. Wir lesen uns morgen um 13:00 Uhr wieder, wenn unter anderem die Hertha auf Hannover trifft. Bis morgen!

Für den Club geht es in genau einer Woche weiter, dann steht das Auswärtsspiel in Bochum auf dem Programm. Der KSC empfängt einen Tag später Holstein Kiel.

Nürnberg springt damit vorübergehend auf den 8. Platz und vergrößert den Abstand auf Rang 16 auf sechs Punkte. Der KSC rutscht dagegen weiter unten rein, der Vorsprung beträgt nur noch vier Zähler. Nur ein Sieg aus den letzten elf Spielen ist ein sehr gefährlicher Trend bei den Badenern.

1,77 zu 1,59 Expected Goals bei 13:12 Torschüssen - da kommt man nicht unbedingt auf die Idee eines 5:1-Heimerfolgs. Die Statistiken erzählen aber nur die halbe Wahrheit, denn der Club geht als hochverdienter Sieger vom Platz. Karlsruhe zeigte sich nach einer ereignisarmen Anfangsphase fehleranfällig in der Defensive, der FCN nutzte nahezu jede Chance eiskalt aus. Das änderte sich auch nach der Pause nicht. Karlsruhe durfte offensiv noch etwas mitspielen und kam per Elfmeter zu einem Treffer, der den hohen xG-Wert unter anderem begründet. Natürlich fällt der Sieg zu hoch aus, der FCN darf dennoch verdientermaßen durchatmen.

full_time icon

Es passiert nichts mehr! Nürnberg gewinnt am Ende mit 5:1 gegen den KSC.

comment icon

Opitz startet auf der linken Seite nochmal durch. Seine erste Hereingabe wird geblockt, dann schießt er aus spitzem Winkel und verzieht deutlich. Drei Minuten Nachspielzeit werden noch angezeigt.

comment icon

Chaikhoun lupft den Ball nochmal in die Box in den Lauf von Maboulou, der aber bedrängt von einem Gegenspieler nicht ganz an den Ball herankommt. Der Club zeigt dann doch etwas Gnade und geht nicht mehr mit Hochdruck nach vorne.

yellow_card icon

Kobald wird für ein Foul an Janisch verwarnt.

comment icon

Das Spiel plätschert nun dem Ende entgegen, die Gästefans haben den Support mittlerweile komplett eingestellt. Nürnberg wird vorne nun wieder etwas aktiver, die Joker haben noch Lust auf Tore. Passiert noch etwas?

substitution icon

... und Noah Maboulou darf für Julian Justvan ran.

substitution icon

... Justin von der Hitz verlässt das Feld für Tim Janisch ...

substitution icon

Der Club nutzt seine letzten Wechsel: Für Tom Baack feiert der erst 16-jährige Marko Soldic sein Debüt, der damit der jüngste Nürnberger Debütant in diesem Jahrtausend wird ...

comment icon

Nürnberg zeigt sich nochmal vorne, eine Flanke von links wird am langen Pfosten gerade noch vor dem einköpfbereiten Scobel geklärt, die anschließende Ecke bringt nichts ein. Die nächsten Wechsel deuten sich an.

comment icon

Der KSC sammelt weitere Abschlüsse, ein Kopfball von Ambrosius nach einer Ecke geht rechts vorbei. Generell deuten die Statistiken nicht auf ein 5:1 hin, bei den Torschüssen führt Nürnberg nur mit 12:11, bei den Expected Goals sogar nur mit 1,64 zu 1,54. Das Stichwort bleibt heute Effizienz.

highlight icon

Reichert verhindert den zweiten Gegentreffer! Eine Flanke von Ben Farhat rutscht am langen Pfosten zu Jung durch, da pennt die Nürnberger Abwehr. Jung hat ein halbleeres Tor vor sich, Reichert pariert aber mit dem Fuß stark.

substitution icon

Der Club wechselt nochmal und bringt Piet Scobel für Adriano Grimaldi.

yellow_card icon

Kwon checkt abseits des Balles Justvan um, doch das hat Stieler gesehen und zeigt dem Südkoreaner Gelb.

comment icon

Nochmal Karlsruhe, der sich zumindest nicht komplett aufgegeben hat. Burnic steckt rechts in die Box zu Ben Farhat durch, der das lange Eck mit einem Schuss aus spitzem Winkel doch um einen Meter verfehlt.

comment icon

Der KSC hat ja schon fünfmal gewechselt, der Blick auf die Nürnberger Bank ist aber noch interessant. Denn klammert man Ersatzkeeper Mathenia aus, befinden sich auf der Bank nur noch Spieler, die maximal 22 Jahre alt sind. Mit Marko Soldic hat der Club sogar einen 16-Jährigen dabei.

goal icon

Tooooor! 1. FC NÜRNBERG - Karlsruher SC 5:1. Der Club lässt keine Zweifel aufkommen und stellt den alten Abstand wieder her! Eine Ecke können die Karlsruher noch klären, doch links läuft Yilmaz nach einem Zuspiel von Lochoshvili nochmal an. Der Linksverteidiger setzt sich zu leicht durch und flankt hoch an den Fünfer, wo Zoma einläuft und per Aufsetzer zu einem Dreierpack ins linke Eck einköpft.  

comment icon

Vorlage Berkay Yilmaz

comment icon

Nach einer Ecke von links landet der Ball bei Wanitzek vor dem Sechzehner, der aus 21 Metern voll draufhält und die Kugel links am Tor vorbeijagt. Kein schlechter Versuch.

highlight icon

Der KSC meldet sich nochmal im Spiel an und kommt zur nächsten Chance! Optiz geht links im Strafraum bis an die Grundlinie und legt dann zu Wanitzek zurück, der frei aus zehn Metern verzieht und den Ball rechts vorbei setzt.

yellow_card icon

Markhiev wird für ein taktisches Foul verwarnt.

substitution icon

Auf der anderen Seite weicht Rabby Nzingoula nach zwei Assists für Ayoub Chaikhoun.

substitution icon

... und Hyeok-Kyu Kwon ist für Rafael Pedrosa neu dabei.

substitution icon

Daraufhin schöpft Karlsruhe sein Wechselkontingent bereits vollständig aus. Shio Fukuda macht Platz für Stephan Ambrosius ...

penalty_goal icon

Tooooor! 1. FC Nürnberg - KARLSRUHER SC 4:1. Diese Chance lässt sich Wanitzek nicht nehmen, er verlädt Reichert und schiebt sicher ins rechte Eck ein. Ergebniskosmetik oder der Start einer furiosen Aufholjagd?

highlight icon

Und dann gibt es Elfmeter für Karlsruhe! Eine flache Flanke von rechts rutscht zu Opitz durch, der wohl von von der Hitz am Fuß getroffen wird und zu Boden geht. Stieler zeigt sofort auf den Punkt.

comment icon

Lochoshvili läuft an und schickt dann Zoma links auf die Reise. Der pfeilschnelle Angreifer sprintet durch, Nzingoula läuft mit. Letztlich legt sich der Stürmer den Ball zu weit vor, Chance vertan.

comment icon

Die nächste Chance für den Club, wobei letztlich die Fahne oben ist. Zoma nimmt links im Strafraum Yilmaz mit, der die Kugel flach in die Mitte bringt. Dort herrscht ein großes Durcheinander, Zoma kommt zum Schuss und vor der Linie geblockt. Aber Yilmaz stand ohnehin klar im Abseits.

comment icon

Der KSC muss jetzt sogar aufpassen, nicht eine noch höhere Klatsche zu kassieren. Schon jetzt ist das sicherlich ein Debakel, aber Nürnberg hat weiterhin Lust Tore. Da wird sich der Frust der letzten Wochen von der Seele geschossen.

goal icon

Tooooor! 1. FC NÜRNBERG - Karlsruher SC 4:0. Das sollte bereits die Entscheidung sein! Justvan verschafft sich im Mittelfeld mit einer starken Bewegung Platz und sieht dann Nzingoula halbrechts am Strafraum. Der Franzose verpasst den Abschluss noch, legt dann aber rechts zu Zoma, der anrauscht und aus elf Metern ins rechte Eck trifft. Doppelpack auch für den Italiener!

comment icon

Vorlage Rabby Nzingoula

comment icon

Das hätte gefährlich werden können, eigentlich sogar müssen. Markhiev verliert den Ball vor dem eigenen Strafraum gegen Fukuda. Der Japaner will dann Ben Farhat in der Mitte anspielen, doch seine Flanke misslingt und landet im Aus. Glück für Markhiev.

match_start icon

Und damit rein in den zweiten Durchgang!

substitution icon

... und Louey Ben Farhat ersetzt Fabian Schleusener.

substitution icon

... Paul Scholl bleibt für Christoph Kobald in der Kabine ...

substitution icon

Der KSC muss reagieren und wechselt zur Pause dreifach: Leon Opitz kommt für Meiko Wäschenbach ...

Plötzlich war Nürnberg effizient. In den vergangenen Wochen brauchte der FCN noch viel zu viele Chancen, um zu treffen, heute sah das ganz anders aus. In den ersten 20 Minuten gab es kaum etwas zu sehen, beide Teams taten sich in der Offensive sehr schwer, entscheidende Lücken zu finden. Dem Club gelang das erstmals, prompt traf Justvan zur Führung und legte wenige Minuten später nach. Der KSC war fortan verunsichert, Nürnberg nutzte das sogar durch Zoma zu einem dritten Treffer aus. Die Führung geht klar in Ordnung, auch wenn sie vielleicht ein Tor zu hoch ausfällt (10:5 Torschüsse).

half_time icon

Pause in Nürnberg! Der Club führt klar mit 3:0 gegen Karlsruhe.

highlight icon

Während die Nachspielzeit von drei Minuten angezeigt wird, darf sich Reichert auszeichnen. Herold mit einem starken Lauf über links und dann dem perfekten Zuspiel links in die Box zu Fukuda. Der Japaner visiert aus 14 Metern das lange Eck an, aber Reichert taucht ab und hat die Kugel im Nachfassen.

highlight icon

Zoma beinahe mit dem vierten! Nach einem weiteren Fehler der Gäste marschiert der Offensivmann in Richtung Strafraum, aber kein Karlsruher fühlt sich für ihn verantwortlich. Zoma kann so in den Sechzehner ziehen, links aus acht Metern wird er aber gerade noch geblockt.

comment icon

Das Tor wurde noch kurz auf Abseits überprüft, aber da war alles sauber. Grimaldi und Nzingoula waren jeweils in der richtigen Zone unterwegs.

goal icon

Tooooor! 1. FC NÜRNBERG - Karlsruher SC 3:0. Noch vor der Pause erzielen die Gastgeber den dritten Treffer! Einen Befreiungsschlag von Reichert macht Grimaldi in der gegnerischen Box stark fest und steckt dann rechts an den Strafraum zu Nzingoula durch. Der Franzose bringt den Ball flach an den Fünfer, Bernat kommt nicht heran und so muss Zoma am langen Pfosten nur noch einschieben.

comment icon

Vorlage Rabby Nzingoula

comment icon

Den folgenden Freistoß schießt Markhiev direkt aufs Tor. Mit 24 Metern eine ordentliche Distanz, er bekommt den Ball auch über die Mauer, aber Bernat schnappt sich den etwas zu harmlosen Versuch sicher.

yellow_card icon

Zoma wird von Scholl klar von hinten getroffen, dafür sieht der Abwehrmann der Gäste die erste Gelbe Karte der Partie.

comment icon

Der KSC sucht eine Antwort und erarbeitet sich einige Standards um den Strafraum der Nürnberger. Gefährlich werden diese bislang nicht, stattdessen wäre Nürnberg eben beinahe zu einem vielversprechenden Konter gekommen.

highlight icon

Starke Szene der Nürnberger, die nun dranbleiben. Erst setzt sich Lochoshvili hinten gegen zwei Karlsruher durch, dann geht es schnell nach vorne. Bernat verlässt den Strafraum und ist vor Grimaldi am Ball, doch von der Hitz schnappt sich rechts die Kugel und versucht es mit einem Heber aufs leere Tor - rechts vorbei. Danach bleibt Grimaldi kurz liegen, wird aber weiterspielen können.

comment icon

Angedeutet haben sich diese beiden Tore überhaupt nicht, generell hatten wir noch keine Großchancen in diesem Spiel. Aber mit der ersten richtigen Szene schlägt der Club zu, das sah in den vergangenen Wochen oft anders aus. Auch dass der FCN mal nachlegt, kommt nicht allzu häufig vor. Wie reagiert der verunsicherte KSC?

goal icon

Tooooor! 1. FC NÜRNBERG - Karlsruher SC 2:0. Der Doppelschlag für den FCN, Justvan legt direkt nach! Wäschenbach spielt im Mittelfeld keinen guten Pass und sofort schaltet der Club schnell um. Grimaldi bekommt die Kugel und hat dann das Auge für Justvan links am Sechzehnerrand. Der Mittelfeldmann knallt die Kugel dann aus 16 Metern links oben ins Eck, Bernat ist ohne Chance.

comment icon

Vorlage Adriano Grimaldi

goal icon

Tooooor! 1. FC NÜRNBERG - Karlsruher SC 1:0. Die Führung für den Club, mehr oder weniger aus dem Nichts! Zoma macht einen langen Pass fest und spielt dann einen starken Diagonalpass auf Grimaldi rechts in die Box. Der Stürmer scheitert noch an einer Fußabwehr von Bernat, doch der Club bleibt dran. Zoma setzt nach, mit Glück landet der Ball bei Justvan, der aus 16 Metern aufs linke Eck schießt. Bernat ist noch dran, kann das Tor aber nicht mehr verhindern.

comment icon

Der FCN hat keinerlei Ideen. Karlsruhe schiebt hin und wieder hoch an, wodurch Gruber oder Reichert zu langen Pässen gezwungen werden. Diese sind dann für die letzte KSC-Kette leicht zu verteidigen.

comment icon

Karlsruhe spielt sich mal gut durch, Jung hat auf der rechten Seite sehr viel Platz und Zeit. In der Mitte warten drei Mitspieler, seine Flanke ist dann aber nur eine Sache für Reichert. Der Keeper will das Spiel mit einem langen Abschlag auf Zoma schnell machen, der Italiener kann die Kugel jedoch nicht kontrollieren.

comment icon

Und so warten wir hier auf die erste Großchance der Partie. Nürnberg hat zwar mehr Ballbesitz, doch der KSC wirkt nach vorne etwas spritziger und schafft es immerhin mal an den Sechzehner.

comment icon

Nach einem Ballverlust der Nürnberger dringt Pedrosa von rechts in den Strafraum ein und geht gegen Yilmaz zu Boden. Die Elfmeterproteste verstummen schnell, denn das war einfach viel zu wenig. Weiter gehts.

comment icon

Auf der anderen Seite erarbeitet sich der KSC einen Eckball. Die Flanke von links wird vor die Füße von Jung geklärt, der aus 22 Metern volley abzieht und zu hoch zielt.

comment icon

Justvan probiert es mal mit einem Freistoß aus dem linken Halbfeld. Er findet den Kopf von Grimaldi, doch gefährlich wird es nicht. Der Kopfball geht deutlich drüber.

comment icon

Der Club hat in dieser Phase mehr Ballbesitz und will den KSC tief an den Strafraum drängen. Das gelingt immer wieder für ein paar Sekunden, doch sobald ein Pass zurückgespielt wird, schiebt Karlsruhe sofort raus. Eichner peitscht seine Mannschaft weiter nach vorne.

comment icon

Der KSC überspielt mal das Mittelfeld von Nürnberg und hat dann rechts viel Platz. Jung findet Wanitzek am Strafraumrand, der aber keine Abschlusssituation findet. Stattdessen spielt er dann einen Fehlpass ins Aus.

comment icon

Auch der Club traut sich nun erstmals nach vorne. Bei einem Umschaltmoment hat Justvan rechts viel Platz. Seine Flanke erreicht Baack links in der Box, der per Kopf keinen weiteren Abnehmer findet. Yilmaz kommt dann im Rückraum an die Kugel und schießt aus der Distanz aufs linke Eck. Bernat ist da.

comment icon

Der erste Angriffsversuch kommt von den Gästen. Über links spielt Schleusener Fukuda frei. Der Japaner läuft auf Gruber zu, zieht dann leicht ins Zentrum und jagt den Ball aus 22 Metern in Richtung rechter Eckfahne. Der Ball rutscht ihm da über den Schlappen.

match_start icon

Anpfiff im Max-Morlock-Stadion!

Zu guter Letzt blicken wir noch auf das Schiedsrichtergespann, das heute von Tobias Stieler geleitet wird. Seine Assistenten an den Linien sind Luca Jürgensen und Mario Hildebrand, Alexander Sather ist der Vierte Offizielle. Als Videoschiedsrichter agiert Nicolas Winter, der von Felix-Benjamin Schwermer assistiert wird.

Das Hinspiel gewann der KSC mit 2:1, der Club hatte nach diesem Spiel nur einen Punkt aus den ersten fünf Spielen gesammelt. Auch in der Vergangenheit tat sich Nürnberg gegen Karlsruhe schwer, der Club gewann nur eines der letzten acht Duelle mit den Badenern. In der vergangenen Saison sicherte sich der FCN durch ein spätes 2:1 durch ein Tor von Florian Flick (mittlerweile bei Braunschweig) den Heimsieg.

Nicht unbedingt besser läuft es bei Karlsruhe, das nur eines der letzten zehn Ligaspiele gewann. Das 2:0 in Münster zum Jahresauftakt brachte noch nicht die erhoffte Wende, seitdem gab es vor heimischem Publikum immerhin zwei Unentschieden gegen die Hertha und Düsseldorf. Ein Problem des KSC ist das Herausspielen von Chancen, die Karlsruher gaben die zweitwenigsten Torschüsse in dieser Saison ab (nur Fürth weniger), zeigen sich dafür aber ziemlich effizient.

Nach zuletzt drei sieglosen Spielen verkündete Nürnberg gestern also die Vertragsverlängerung von Trainer Klose. Im Fanlager gibt es dazu geteilte Meinungen, nicht jeder zeigte sich darüber erfreut. Tatsächlich weist der Coach nach bislang 57 Pflichtspielen einen Punkteschnitt von 1,35 auf, zum selben Zeitpunkt der Vorsaison hatte man bereits fünf Punkte mehr. Der Club muss sich also noch steigern, um erst den Abstiegskampf zu verhindern und dann Fortschritte für die kommende Spielzeit zu zeigen.

Es ist das Duell zwischen Platz 10 und 9, was zunächst nicht unbedingt nach Abstiegskampf klingt. Doch beim Blick auf die Tabelle merkt man schnell, dass beide Teams noch unten reinrutschen können. Der Club liegt nur vier Punkte vor dem Relegationsplatz und fünf vor dem ersten direkten Abstiegsrang. Der KSC hat derweil nur einen Zähler mehr auf dem Konto als Nürnberg. Etwas mehr als die Hälfte der Liga hat demnach noch Abstiegssorgen.

Die Karlsruher spielten am vergangenen Sonntag 1:1 gegen Fortuna Düsseldorf und traten dabei erneut nicht sonderlich überzeugend auf. Trainer Christian Eichner entscheidet sich für einen Wechsel in der Startelf: Shio Fukuda startet im Angriff für Louey Ben Farhat (Bank).

Karlsruhe geht mit folgender Elf in die Partie: Bernat - Jung, Scholl, Franke, Herold - Wäschenbach, Burnic - Pedrosa, Wanitzek - Fukuda, Schleusener.

Miroslav Klose muss nach dem 1:2 in Paderborn vor sechs Tagen besonders im Mittelfeld umstellen, da zwei Spieler gesperrt fehlen: Rafael Lubach sah in Paderborn Rot, Finn Becker seine fünfte Gelbe Karte. Für die beiden starten Tom Baack und Winterneuzugang Rabby Nzingoula. Darüber hinaus nimmt Klose aber noch drei weitere Wechsel vor: Fabio Gruber kehrt nach einer Gelbsperre für Styopa Mkrtchyan (Bank) zurück, Justin von der Hitz feiert für Tim Janisch (Bank) sein Debüt in der 2. Liga und vorne stürmt Adriano Grimaldi für Piet Scobel (ebenfalls Bank).

Kann der Club nach der Vertragsverlängerung von Klose den Abstiegskampf vermeiden? Zunächst blicken wir auf die Aufstellungen dieses Spiels, angefangen beim 1. FC Nürnberg: Reichert - von der Hitz, Gruber, Lochoshvili, Yilmaz - Nzingoula, Markhiev, Baack - Justvan - Grimaldi, Zoma.

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 22. Spieltages zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem Karlsruher SC.