1. FC Nürnberg - 1. FC Magdeburg; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

1. FC Nürnberg - 1. FC Magdeburg. 2. Bundesliga.

Grundig StadionZuschauer37.712.

1. FC Nürnberg 1

  • R Lubach (47. minute)

1. FC Magdeburg 0

    Live-Kommentar

    Für dieses Wochenende soll es das aus der 2. Liga gewesen sein. Wir danken für das Interesse und wünschen noch einen schönen Sonntag.

    Dank dieses Dreiers und der Tatsache, dass an den verbleibenden Spieltagen einige Kellerkinder noch gegeneinander spielen, hat der Club, aktuell Tabellenachter, den Klassenerhalt sicher. So kann Nürnberg voller Vorfreude auf das fränkische Derby in genau einer Woche in Fürth schauen. Magdeburg muss als Sechzehner weiter zittern und spielt parallel zu Hause gegen Hertha BSC.

    Somit gewinnt der 1. FC Nürnberg sein Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg knapp mit 1:0. Unverdient ist der Erfolg nicht. Die Hausherren waren in der ereignislosen ersten Hälfte einen Hauch agiler, gingen dann in der Nachspielzeit in Führung. Nach Wiederbeginn ruhten sich die Mittelfranken auf dem Ergebnis nicht aus, wirkten insgesamt etwas zielstrebiger. Die Gäste fingen eigentlich erst nach dem Rückstand an, offensiv Fußball zu spielen. In der zweiten Hälfte zeigten die Sachsen-Anhalter vor 37.712 Zuschauern im Max-Morlock-Stadion ein ordentliches Auswärtsspiel, vermochten aber aus den drei, vier guten Torannäherungen kein Kapital zu schlagen.

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    Dann beendet Schiedsrichter Patrick Schwengers das Treiben auf dem Platz.

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    Nach der langweiligen ersten Hälfte, ist jetzt richtig Musik drin. Es geht munter rauf und runter. Der FCM wirft alles nach vorn, der FCN kontert immer wieder.

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    Einen langen Ball in den Sechzehner legt Philipp Hercher per Kopf ab. Die Kugel landet am linken Unterarm von Fabio Gruber. Heftig fordert der Magdeburger den Elfmeter. Den aber gibt es nicht.

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    Nürnberg schafft sich Entlastung. Nach einem Zusammenspiel mit Henri Koudossou verfehlt Marko Soldic deutlich das Tor und bekommt nicht die erhoffte Ecke.

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    Soeben ist die reguläre Spielzeit abgelaufen. Fünf Minuten Gnadenfrist werden den Gästen noch eingeräumt.

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    Jetzt wirft der FCM alles nach vorn und versucht, die Bälle zum Tor zu bringen. Die Mittelfranken schmeißen sich dazwischen und blocken ab.

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    Aufseiten der Gäste geht Silas Gnaka runter. Mit Rayan Ghrieb stellen sich die Magdeburger noch offensiver auf.

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    Jetzt gelangt Baris Atik selbst nahe dem linken Torraumeck an den Ball, bekommt die Kugel nicht ganz unter Kontrolle. Tarek Buchmann haut dazwischen. Danach schießt Maximilian Breunig aus ziemlich zentraler Position. Henri Koudossou blockt ab. Die Hoffnungen auf einen Elfmeter erfüllen sich für Atik nicht, Buchmann hat auch leicht den Ball getroffen.

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    Und anstelle von Finn Becker spielt ab sofort Rabby Nzingoula. Damit schöpft Miroslav Klose sein Wechselkontingent restlos aus.

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    Für Julian Justvan kommt Marko Soldic.

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    Bei den Hausherren macht Javier Fernandez Feierabend, wird durch Tarek Buchmann ersetzt.

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    Aus dem Stand spielt Baris Atik links von der Seitenlinie den genialen Pass in den Sechzehner. Alexander Nollenberger stößt mit hohem Tempo hinein, passt in den Torraum. Auf Höhe des zweiten Pfostens rutscht Maximilian Breunig in die Hereingabe und kommt einen Hauch zu spät.

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    Wegen eines Fouls an Tom Baack holt sich Marcus Mathisen seine siebte Gelbe Karte der laufenden Spielzeit ab.

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    Mit den verstärkten Magdeburger Offensivbemühungen gehen Räume für Nürnberger Umschaltangriffe einher. In Folge eines solchen kommt Julian Justvan aus der zweiten Reihe zum Linksschuss. Dominik Reimann wirft sich ins linke Eck und pariert stark.

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    Den nächsten hohen Ball in den Sechzehner der Hausherren köpft Alexander Nollenberger von links vors Tor. Im Fünfer kommt Maximilian Breunig mit langem hohem Bein zu spät, kann die Kugel nicht über die Linie drücken.

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    Von rechts fliegt ein Ball hoch in den Nürnberger Strafraum, setzt einmal auf. Dann steht dort Adam Markhiev. Und Baris Atik reklamiert eine vermeintliche Berührung des Balls mit dem Arm. Doch es gibt keine Reaktion von Patrick Schwengers und dessen VAR-Kollegen.

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    Aufseiten der Hausherren geht der Torschütze runter. Für Rafael Lubach kommt Tom Baack.

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    Rechts in Strafraumnähe tritt Finn Becker zum Freistoß an, schießt mit dem linken Fuß flach aufs rechte Eck. Dort ist Dominik Reimann zur Stelle und nimmt die Kugel locker auf.

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    Anstelle von Alexander Ahl-Holmström mischt fortan Maximilian Breunig mit.

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    Ferner räumt Max Geschwill das Feld zugunsten von Jean Hugonet.

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    Dann melden sich die Gästetrainer mit einem Dreifachwechsel zu Wort. Für Herbert Bockhorn kommt Philipp Hercher.

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    Lubambo Musonda stoppt den Vorwärtsdrang von Julian Justvan und verdient sich für das Foul seine siebte Gelbe Karte in dieser Zweitligasaison.

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    Nach einem Zuspiel von Henri Koudossou kommt Piet Scobel halbrechts im Strafraum zum Rechtsschuss. Einige Zuschauer jubeln bereits, doch der Ball zischt rechts vorbei, trifft eine Hintertorstange und fliegt von dort gegen das Netz. Dennoch ist das, abgesehen vom Tor, die beste Nürnberger Chance.

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    Alexander Nollenberger gelangt rechts in die Box, schlägt dort Haken und möchte dann flanken. Ein Nürnberger steht im Weg. Nollenberger reklamiert ein Handspiel, tut das aber recht zaghaft. Über einen Elfmeter müssen wir hier nicht reden.

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    Auf der Gegenseite gibt es die erste Torchance der Gäste. Auf rechts schaut Herbert Bockhorn lange, flankt dann mit dem linken Fuß. Im Zentrum schraubt sich Alexander Ahl-Holmström in die Höhe und verlängert per Kopf. Die Kugel fliegt knapp am langen Eck vorbei.

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    Jetzt ist die Zeit für den ersten Torschuss der zweiten Hälfte gekommen. Javier Fernandez schließt aus zentralen 15 Metern mit dem rechten Fuß ab. Der Ball springt links am Kasten von Dominik Reimann vorbei.

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    Erstmals greift einer der Trainer aktiv ein. Miroslav Klose nimmt Adriano Grimaldi vom Feld und bringt mit Piet Scobel einen frischen Stürmer.

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    Im rechten Halbfeld liegt der Ball zum Freistoß für die Gäste bereit. Baris Atik tritt die Kugel in den Sechzehner. Dort klärt Luka Lochoshvili für Nürnberg entschlossen per Kopf.

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    Seit Wiederbeginn ist etwas mehr Schwung im Spiel. Noch führt das überhaupt nicht zu Torabschlüssen, doch allein durch das verstärkte Magdeburger Bemühen geht es einfach viel lebhafter zu.

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    Nun wird Rafael Lubach verwarnt, verbucht seine sechste Gelbe Karte in der laufenden Spielzeit.

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    Erstmals greift der Referee zum gelben Karton. Den bekommt Herbert Bockhorn nach einem Foul an Rafael Lubach zu sehen. Für den Rechtsverteidiger ist das die allererste Verwarnung in dieser Zweitligasaison.

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    Ziemlich ausgiebig halten sich die Magdeburger jetzt in der gegnerischen Hälfte auf. So viel Offensivgeist strahlten die Sachsen-Anhalter in dieser Partie noch gar nicht aus. Doch es kommt nicht zu Torabschlüssen.

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    Jetzt werden die Gäste konstruktiv. Alexander Nollenberger setzt sich gut durch, bedient Herbert Bockhorn. Dessen Flanke faustet Jan Reichert aus der Gefahrenzone. Doch der FCM bleibt dran, erarbeitet sich seine zweite Ecke der Partie.

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    Offenbar wollen sich die Hausherren auf der Führung nicht ausruhen. Der Club geht den zweiten Durchgang aktiv an. So beschäftigt man den Gegner, der selbst keine Akzente setzen kann.

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    Ohne personelle Veränderungen schicken beide Trainer ihre Mannschaften in den zweiten Spielabschnitt.

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    Jetzt rollt der Ball wieder im Max-Morlock-Stadion.

    Nach 45 Minuten führt der 1. FC Nürnberg im Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg mit 1:0. Die einzige nennenswerte Aktion dieser Partie entschädigte zumindest die Club-Fans eben in der Nachspielzeit für eine über weite Strecken überaus zähe Angelegenheit. Ein Tor hatte diese Partie allerdings eher nicht verdient. Ziemlich ereignislos plätscherte die Begegnung vor sich hin. Immerhin deuteten die Hausherren ein wenig mehr Interesse an, etwas auf die Beine stellen zu wollen. Doch auch das ging behäbig vonstatten. Torchancen gab es bis zu diesem Treffer nicht. Die Gäste unterlagen in ihrem Tun komplett dem Sicherheitsdenken, wollten einzig und allein, dass hinten die Null steht. Dieser Plan wurde nun über den Haufen geworfen. Da werden sich die Sachsen-Anhalter etwas anderes einfallen lassen müssen.

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    Dann bittet Schiedsrichter Patrick Schwengers die Akteure zur Pause in die Kabinen.

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    Eine Magdeburger Reaktion bleibt erst einmal aus. Und der Club setzt auch nicht nach. Beide Seiten wollen sich offenbar in der Pause neu sortieren.

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    Tooooor! 1. FC NÜRNBERG - 1. FC Magdeburg 1:0. Auf der rechten Seite tritt Henri Koudossou plötzlich an, ist von Lubambo Musonda nicht zu halten und gelangt in den Sechzehner. Sein Flachpass erreicht halblinks am Torraum Rafael Lubach. Dieser kann den Ball noch annehmen und schießt aus etwa sechs Metern mit dem rechten Fuß links ins Tor. Zwei Magdeburger in der Schussbahn können den Einschlag nicht verhindern. Für Lubach bedeutet das den sechsten Saisontreffer in der 2. Liga.

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    Vorlage Henri Koudossou

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    Unterdessen ist die reguläre Spielzeit des ersten Durchgangs abgelaufen. Vier Minuten Zuschlag soll es noch geben. Und dann kehrt Grimaldi auf den Rasen zurück.

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    Offenbar ohne gegnerische Einwirkung tut sich Adriano Grimaldi am rechten Knie weh, geht nahe der Mittellinie zu Boden und muss behandelt werden.

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    Nach einem Ballverlust von Magdeburgs Silas Gnaka deutet sich ein Umschaltmoment für die Hausherren an. Doch der FCM arbeitet mit zahlreichen Leuten gut nach hinten und stoppt den Nürnberger Angriff, ehe etwas Gefährliches entstehen kann.

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    Adriano Grimaldi rutscht mit dem linken Fuß weg und dehnt sich dadurch ziemlich beide Adduktoren. Das spürt der Angreifer unübersehbar, rappelt sich dann aber auf und spielt weiter.

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    Laurin Ulrich kann den Unterhaltungswert auch nicht entscheidend steigern. Sein Distanzschuss ist aber wohl der beste Abschluss überhaupt in dieser Partie. Der Rechtsschuss fliegt nur zwei, drei Meter links am Gehäuse von Jan Reichert vorbei. 

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    Mehr als 35.000 Zuschauer haben heute den Weg ins Max-Morlock-Stadion gefunden. Diese fragen sich seit geraumer Zeit, ob sie den Nachmittag nicht hätten anders verbringen können. Unterhaltung wird hier gar nicht geboten. Das ist eine ziemlich zähe Angelegenheit.

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    Plötzlich hat Rafael Lubach links in der Box Platz, passt flach in die Mitte. Adriano Grimaldi nimmt die Kugel mit dem Rücken zum Tor an und braucht dann zu lange, um sich etwas einfallen zu lassen. Letztlich kommt dem Stürmer nicht wirklich eine Idee.

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    Nun sorgt Lubambo Musonda für den ersten Magdeburger Torschuss dieser Partie. Links aus der zweiten Reihe zieht der Außenverteidiger mit dem linken Fuß ab, verfehlt aber eben auch deutlich das Ziel.

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    So trudelt die Partie dahin. Von den Sitzen wird hier niemand gerissen. Zum Glück für die Zuschauer ist das Wetter gut. Da kann man sich eben auch mal von den Sonnenstrahlen kitzeln lassen, wenn auf dem Rasen nichts los ist.

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    Derzeit führt der FCN ausgiebig den Ball, hält sich dabei in der gegnerischen Hälfte auf. Dennoch findet man den Weg in den Strafraum momentan nicht. Dann geht es für die Mittelfranken hinten herum. Anschließend kommt das Spiel komplett zum Stillstand. Jan Reichert probiert es mit einem langen Ball. Das hat keinen Erfolg.

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    Adam Markhiev versucht sich aus der zweiten Reihe. Das ist der zweite Torschussversuch dieser Partie. Und der ist zweistellig - aber nur was die Zahl der Meter betrifft, um die das Ding am Tor vorbeifliegt.

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    So richtig Fahrt nimmt die Partie weiterhin nicht auf. Tempo kommt gar nicht rein. Beide Mannschaften neutralisieren sich, schenken sich in den Zweikämpfen gar nichts.

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    In dieser Phase wollen die Gäste mehr entgegensetzen, bemühen sich nun ihrerseits um Ballbesitz. Eine erste Ecke springt heraus. Das ist natürlich eine Sache für Baris Atik. Das ist dessen 121. Ecke in dieser Zweitligasaison - kein Spieler hat mehr getreten. Gefahr entsteht daraus allerdings nicht.

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    Von links flankt Baris Atik in den Sechzehner, sucht Alexander Nollenberger. Dieser kommt an die Hereingabe nicht ran und befindet sich zudem im Abseits.

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    Jetzt steht die Leihgabe des FC Bayern München wieder, hat zwei Stopfen in der Nase, muss nun aber den weiten Weg um den Platz herum zur Mittellinie antreten. Vermutlich wird Fernandez in Kürze zurückkehren.

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    Dennoch kennen die Hausherren inzwischen den Weg in den Sechzehner. Dort drin prallt Javier Fernandez gegen den Hinterkopf von Max Geschwill. Der Spanier geht zu Boden. Die Nase blutet.

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    Da Adam Markhiev immer noch dort liegt, spielen seine Teamkollegen den Ball jetzt ins Aus. Das bietet uns die Gelegenheit, noch einmal auf die Szene zu schauen. Es stellt sich die Frage, ob es da überhaupt einen Kontakt von Silas Gnaka gab. Das schaut eher aus wie eine Schwalbe. Nach kurzer Behandlung kann der Nürnberger Mittelfeldspieler auch weitermachen. Ein VAR-Eingriff ist nicht notwendig.

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    Dennoch nisten sich die Nürnberger jetzt in der gegnerischen Hälfte ein, belagern den Sechzehner. In der Box geht dann Adam Markhiev zu Boden. Das Spiel läuft weiter. Sicherlich wird da von VAR-Seite drauf geschaut.

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    Jetzt tauchen die Hausherren zum ersten Mal im Strafraum auf. Adriano Grimaldi führt dort rechts den Ball und muss abdrehen, weil es kein Durchkommen gibt. Kurz darauf ist die Kugel weg.

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    Über einen Freistoß eröffnet sich den Gästen die Möglichkeit, erstmals in den Sechzehner zu gelangen. Doch der hohe Ball gerät zu lang und fliegt direkt ins Toraus.

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    Nach wie vor stottert das Spiel vor sich hin. Unterhaltung bietet sich lediglich durch gelegentliche Zweikämpfe, über die man hier einen Fuß in die Tür bekommen möchte.

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    Beide Mannschaften beschnuppern sich. Viel läuft beiderseits noch nicht zusammen, der Ballbesitz wechselt regelmäßig.

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    Soeben ertönt im Max-Morlock-Stadion der Anpfiff, die Gäste stoßen an.

    Kurz vor Spielbeginn schauen wir auf das Unparteiischengespann. An der Pfeife agiert Patrick Schwengers. Der 33-jährige Referee baut auf die Unterstützung der Assistenten Jonah Besong und Alexander Roppelt. Als Vierter Offizieller fungiert Martin Speckner. Mit der Videoüberwachung wurden Patrick Alt und Mike Pickel betraut.

    Erst im Jahr 2022 trafen sich beide Vereine erstmals anlässlich eines Pflichtspiels. Daher stehen erst sieben Partien in der Bilanz, alle wurden in der 2. Liga ausgetragen. Bei einem Unentschieden hat bislang jedes Team drei Siege eingefahren. Während der Hinrunde gewann der FCM daheim mit 3:0. In der vergangenen Saison gab es zwei Auswärtssiege - hier an dieser Stelle ein 0:4. Den einzigen Heimsieg gegen Magdeburg fuhren die Nürnberger im Oktober 2023 ein (1:0).

    Aktuell ist der Club drei Partien sieglos. Zwischen den 1:1-Unentschieden in Braunschweig und Bielefeld setzte es im letzten Heimspiel ein 0:2 gegen Dresden. Der letzte Dreier auf eigener Wiese wurde vor fünf Wochen gegen Kaiserslautern eingefahren (3:0). Magdeburg hat sein letztes Gastspiel mit 3:4 in Paderborn verloren. Die anderen drei der letzten vier Spiele wurden gewonnen - so auch vor gut einem Monat in Münster (3:1).

    Übrigens hat der FCM neun Saisontore (48) mehr erzielt als der FCN, stellt allerdings mit 55 Gegentreffern zugleich die drittschlechteste Abwehr der Liga. In der Rückrundentabelle sind beide Teams punktgleiche Nachbarn. Für die Mittelfranken spricht lediglich die um einen Treffer bessere Tordifferenz.

    Aus tabellarischer Sicht hat hier der Neunte den Sechzehnten zu Gast. Zwischen beiden Mannschaften liegen allerdings nur fünf Punkte. Die Nürnberger sind also noch nicht aller Sorgen ledig, könnten aber mit einem Sieg einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Die Magdeburger sind punktgleich mit Fürth auf dem ersten Abstiegsplatz. Das rettende Ufer ist derzeit nur einen Zähler entfernt. Bei einem Dreier heute ginge es hoch auf Platz 12.

    Aufseiten der Gäste gibt es nach dem 2:0-Heimsieg gegen Düsseldorf zwei Veränderungen. Tobias Müller (Fußverletzung) und Mateusz Zukowski (Gelbsperre) sind nicht in der Anfangsformation des FCM zu finden. Dafür beordern Petrik Sander und Pascal Ibold heute Max Geschwill und Alexander Ahl-Holmström von Beginn an auf den Platz.

    Für den 1. FC Magdeburg stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: Reimann - Bockhorn, Mathisen, Geschwill, Musonda - Ulrich, Michel, Gnaka - Nollenberger, Ahl-Holmström, Atik.

    Im Vergleich zum 1:1 am vergangenen Wochenende in Bielefeld nimmt Miroslav Klose gezwungenermaßen einen Wechsel vor. Mohamed Ali Zoma kann aufgrund einer Oberschenkelverletzung nicht mitwirken. Dafür rückt Rafael Lubach in die Startelf der Mittelfranken.

    Zu Beginn der Berichterstattung gilt unser Interesse den personellen Angelegenheiten des Nachmittags und dabei zunächst der Nürnberger Mannschaftsaufstellung: Reichert - Koudossou, Gruber, Lochoshvili, Yilmaz - Markhiev, Fernandez - Justvan, Becker, Lubach - Grimaldi.

    Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 31. Spieltages zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem 1. FC Magdeburg.