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VfL Osnabrück - Hamburger SV

DFB-Pokal 1. Runde

VfL Osnabrück 3

  • M Appiah  18'
  • H Savran 39'
  • M Heider 61'
  • A Arslan 71'

Hamburger SV 1

  • B Wood 74' (11m)

Peinliche Pokal-Pleite

DFB-Pokal: HSV wird in Überzahl von Drittligist Osnabrück vorgeführt

13.08.2017 | 21:22 Uhr

Osnabrück – HSV - die Highlights im Video

Dicke Pokalblamage trotz 72-minütiger Überzahl: Mit einer peinlichen 1:3 (0:1)-Niederlage beim Drittligisten VfL Osnabrück hat der Hamburger SV einen desaströsen Pflichtspielstart in die neue Saison hingelegt. Die Niedersachsen, im Punktspielalltag nach vier Begegnungen noch sieglos, konnten ihr Glück kaum fassen, unter diesen aussichtslos scheinenden Umständen sensationell die zweite Runde zu erreichen.

Das von den 16.000 Zuschauern an der ausverkauften Bremer Brücke bejubelte Führungstor gelang Mannschaftskapitän Halil Savran in der 39. Minute. In der 61. Minute schob Marc Heider nach einem sehenswerten Konter den Ball aus kurzer Distanz über die Linie.

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Enochs: War ein verdienter Sieg

Früher Platzverweis

Zu diesem Zeitpunkt hatten die Platzherren schon seit 43 Minuten nur noch neun Feldspieler auf dem Platz. Schiedsrichter Deniz Aytekin (Grosasbach) zeigte VfL-Verteidiger nach Notbremse (18.) gegen Bobby Wood zurecht die Rote Karte. Dem Ex-Hamburger Ahmet Arslan (71.) gelang sogar das 3:0, ehe Wood per Foulelfmeter (74.) nur noch verkürzen konnte.

Der HSV blamiert sich in Osnabrück bis auf die Knochen.
Image: Der HSV blamiert sich in Osnabrück bis auf die Knochen. © Getty

Die bis zum Platzverweis ausgeglichene Partie verlagerte sich in der Folgezeit ganz in die Hälfte der Norddeutschen. Doch statt aus Kombinationsfußball zu setzen, setzten die Hanseaten viel zu oft auf hohe Flanken und kamen damit bis zum Halbzeitpfiff nicht zum Erfolg.

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Savran: Teile Auszeichnung gerne mit der Mannschaft

Gersbeck hält den Sieg fest

Osnabrücks Torhüter Marius Gersbeck zeichnete sich mehrfach aus, zudem vergaben Aaron Hunt (20.) und Nicolai Müller (45.) in aussichtsreichen Positionen. Kein gutes Zeichen eine Woche vor dem Ligastart gegen den FC Augsburg.

Nach dem Seitenwechsel setzte HSV-Trainer Markus Gisdol auf eine Stärkung der Offensive und ersetzte den gelb-rot gefährdeten Gideon Jung durch Lewis Holtby. Doch Kapital schlagen konnte der Erstligist zunächst daraus nicht, das Osnabrücker Abwehrbollwerk mit zwei Viererketten hielt.

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Todt: Leistung war enttäuschend

HSV desaströs

Nach dem zweiten Gegentor setzte der HSV voll auf Angriff, Stürmer Luca Waldschmidt kam ins Spiel (63.). Aber die Aktionen des Favoriten wurden nicht druckvoller, es fehlte auch an Überraschungsmomenten. Stattdessen musste HSV-Keeper Christian Mathenia gegen Savran (66.) einen dritten Gegentreffer verhindern. Den erzielte dafür ausgerechnet Arslan, der ehemalige U21-Kapitän des HSV. Das 1:3 durch Woods kam zu spät für die insgesamt enttäuschenden Hamburger.

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Mathenia: Haben versucht kühlen Kopf zu bewahren

Beim restlos enttäuschenden HSV verdiente sich nur Kapitän Gotoku Sakai zumindest eine Fleißnote. Aus der Mannschaft von Joe Enochs ragten Gersbeck und Sangare heraus.

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