SC Paderborn 07 - Eintracht Braunschweig; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

SC Paderborn 07 - Eintracht Braunschweig. 2. Bundesliga.

Benteler-ArenaZuschauer15.000.

SC Paderborn 07 1

  • S Michel (98. minute)

Eintracht Braunschweig 1

  • R Heusser (52. minute)
  • P Nkoa (s/o 67. minute)

Live-Kommentar

Das wars an dieser Stelle. Die 2. Liga wird um 20:30 Uhr mit dem Topspiel Bochum vs. Kaiserslautern fortgesetzt. Vielen Dank für das Interesse und bis dahin! 

Nach Elversberg und Schalke gewinnt auch Darmstadt, während Paderborn also zwei Punkte liegen lässt. Die Ostwestfalen sind jetzt Vierter und könnten diesen Platz noch an Hannover abtreten. Nächste Woche geht es nach Bielefeld. Braunschweig springt mit dem Punkt für den Moment auf Rang 14. Nächste Woche geht es zu Hause gegen Düsseldorf. 

Am Ende werden beide Teams nicht wirklich glücklich sein mit diesem Endergebnis. Grundsätzlich kann sich Braunschweig mehr freuen, ein Punkt beim SC Paderborn ist absolut in Ordnung und war nicht eingeplant, noch dazu mal wieder in Unterzahl, die Art und Weise ist aber bitter. Denn der Aufstiegskandidat traf erst kurz vor Schluss und im Mute der Verzweiflung, als jeder Ball nur noch weit vors Tor geschlagen wurde. Davor war Paderborn stets besser, aber meist ungefährlich. Die Punkteteilung ist leistungsgerecht. 

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Schluss! Es bleibt beim 1:1. 

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Bilbija verpasst den Siegtreffer. Noch ein langer Ball, wieder auf Okpala, der köpft diesmal quer. Und im Zentrum steht Bilbija frei, der aus sechs Metern aber drüberköpft. Welch große Gelegenheit! 

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90.+12, nochmal der lange Ball. Zu Okpala, der schlägt ihn von rechts an der Grundlinie rein. Ein Braunschweiger schmeißt sich in den Weg. 

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Am Ende fällt Braunschweig also doch noch. Es hat lang gedauert. Aber es war eben nur eine Frage der Zeit. Das haben wir oft genug betont. Und Paderborn will auch noch den Sieg. 

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Toooooor! SC PADERBORN - Eintracht Braunschweig 1:1. Die Joker machen es! Baur schlägt den Ball in den Strafraum, der baumlange Tigges stellt die Kugel mit seinem Kopfball ins Zentrum scharf. Sechs Meter vor dem Tor stellt Schlitzohr Michel gegen den angeschlagenen Frenkert den Körper rein, erkennt außerdem, dass Kastrati schlecht postiert ist. Und köpft den Ball aus dem Stand am verdutzten Torhüter vorbei ins Netz. 

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Vorlage Steffen Tigges

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Heußer kam erst zur Pause, erzielte womöglich den Siegtreffer und wird jetzt wieder ausgewechselt. Welch aufregender Arbeitstag. Sidi Sane kommt ins Spiel. 

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Nochmal Michel, mit Wucht, 16 Meter, zentrale Position. Kastrati wehrt nach vorne ab. 

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Gute Flanke von Obermair von der linken Seite. Im Zentrum setzt sich Tigges im Kopfballduell durch. Kastrati erkennt, dass der knapp am langen Pfosten vorbeititscht und zieht zurück. Aber da fehlte nicht viel. 

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Das war eben Paderborns 14. Torschuss. Die meisten davon waren halbgar. Trotzdem darf Paderborn dieses Spiel nie und nimmer verlieren. Fünf Minuten verbleiben. 

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Gute Chance für Michel, der einen aufspringenden Ball am Strafraumrand mit der Brust annimmt und dann aus der Drehung schießt. Der gute Kastrati ist zur Stelle und pariert im linken Eck. 

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In der 90.+1 Minute geht es mit Schiedsrichterball weiter. Und so gehen wir in die üppige Nachspielzeit: zehn Minuten. 

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Noch immer sitzt Frenkert auf dem Boden. Er wirkt benommen, der Zusammenprall sah enorm schmerzhaft aus. Wird er weitermachen? Ein Mal kann Backhaus noch wechseln. 

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Hui, heftiger Zusammenprall zwischen Frenkert und Kastrati. Hansen schlägt den Ball links in den Strafraum, Tigges köpft in die Mitte und macht die Szene so scharf. Kastrati kommt raus und rauscht mit voller Wucht in Frenkert. Kastrati steht zum Glück schnell wieder, bei Frenkert sieht es dagegen nicht so gut aus. 

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0,79 xGoals mittlerweile für Paderborn, die Ostwestfalen haben sich ihren Treffer längst verdient. Doch sie beißen sich die Zähne aus. Zu Braunschweigs 0,29 xGoals werden wohl kaum mehr welche zukommen. Sie könnten reichen, um hier drei völlig überraschende Punkte zu stehlen. 

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Toller No-Look-Pass von Brackelmann von der linken Seite, nicht nach außen, wo er hinguckt, sondern Richtung Zentrum, wo Tigges steht, sich links im Strafraum aufdreht und querlegt. Kastrati schmeißt sich entgegen, gemeinsam mit Hoti, der dem Querpass im Weg steht, kann der Braunschweiger Keeper klären. Aber die Schlinge zieht sich langsam zu. 

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Außerdem soll Okpala noch helfen, Götze räumt das Feld. 

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Die letzten zwei Wechsel beim SCP: Der auffällige Castaneda geht, Hansen kommt rein. 

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Fast stiehlt sich Baur da durch, weil sich Frenkert unter einem langen Ball bückt im Glauben, sein Keeper wäre zur Stelle. Ist er dann letztlich auch. Aber da fehlte Baur nur ein Schritt, um die Suppe zu versalzen. 

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Die Schlussoffensive der Paderborner läuft. Brackelmann mit dem Fernschuss, der rollt knapp rechts vorbei. 

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Und mit dem unauffälligen Yardimci geht der letzte Braunschweiger Offensivspieler vom Platz. Flick kommt rein. 

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Die nächsten Wechsel bei Braunschweig. Di Michele Sanchez kommt für Aydin. 

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Paderborn hat damit alles, was offensiv laufen kann, auf dem Platz. Eine Viertelstunde bleibt, um die Partie noch zu drehen und keinen Rückschlag im Aufstiegskampf zu kassieren. Mit Darmstadt wird sehr wahrscheinlich auch der dritte direkte Konkurrent sein Spiel gewinnen. Hannover ist morgen erst im Einsatz. 

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Stoßstürmer Tigges rein. Schienenspieler Sticker raus. Die Analyse fällt leicht.  

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Noch ein letzter Nachtrag zum Platzverweis: Es war bereits der achte für Braunschweig in dieser Saison, kein anderes Team sammelt so fleißig Rote Karten. Da spielt es dann auch keine Rolle mehr, wer das Spiel leitet. 

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Aydin fährt den Arm gegen Castaneda aus, erwischt ihn am Hals und sieht dafür die Gelbe Karte. 

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Paderborn drückt direkt aufs Gas und kommt dem Ausgleich nah. Castaneda und Baur sichern einen zweiten Ball, Castaneda kann dann auch für Bilbija durchstecken, der wird aber abgelaufen, legt den Ball dann zurück zu Michel an den Strafraumrand. Der hebelt den Ball ins Zentrum. Und unberührt tickt die Kugel an den langen Innenpfosten und von dort in Kastratis Arme.  

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Das ist ja echt verrückt. Zum dritten Mal in dieser Saison zeigt Schiedsrichter Benen der Eintracht aus Braunschweig einen Platzverweis. Am 5. Spieltag in Darmstadt flog Köhler wegen einer Notbremse. Und am 11. Spieltag in Nürnberg sah Ehlers die Ampelkarte. 

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Backhaus reagiert direkt auf den Platzverweis und opfert Gomez, damit mit Hoti ein neuer zentraler Abwehrspieler helfen kann. 

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Die nächste Wendung in diesem Spiel? Nkoa foult böse gegen Michel, kommt von vorne, steigt dem Stürmer voll auf den Fuß, mit viel Dynamik und voller Wucht. Benen lässt sich Zeit, macht sich ein Bild von Michels Gesundheitsstand, sieht, dass es ein Foul mit Verletzungsfolge ist. Und zeigt Nkoa dann die vertretbare Rote Karte. 

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Paderborn wackelt. Jetzt begeht Seimen den haarsträubenden Fehler, spielt direkt in den Fuß von Heußer. Dem fehlt etwas Entschlossenheit, er zögert, übersieht auch Yardimci. Und sein Schuss wird dann vom heldenhaft grätschenden Götze geblockt. 

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Es wird ruppiger. Gomez kommt mit seiner Grätsche gegen Stricker zu spät und holt sich ebenfalls die Gelbe Karte ab. 

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Oh, das haben wir aber nicht mit neuen Energien gemeint. Wenige Sekunden nach seiner Einwechslung geht Michel mit dem gestreckten Bein in den Zweikampf und trifft Marie. Dafür sieht der Stürmer Gelb. Und es ist auch noch seine fünfte. Er fehlt nächste Woche im Ostwestfalenduell in Bielefeld.  

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Und Bilbija spielt jetzt für Bätzner. 

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Dann kommen die Wechsel, die wir vorausgeahnt haben. Michel kommt für Müller. 

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Erstmal muss Braunschweig aber einen langen Einwurf und eine Ecke des Gegners abwehren. Das gelingt. Das ist trotzdem ein anderes Braunschweig als vor der Pause. 

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Plötzlich steht Paderborns Auftritt unter einem ganz anderen Stern. Torgefahr muss her, Abschlüsse müssen her, Tore müssen her. Womöglich mit anderem Spielerpersonal. Mit Bilbija, Tigges oder Michel könnte Kettemann noch ordentlich nachlegen und neue Energien freischalten. 

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Und kaum in Führung, wird die Brust der Braunschweiger breit. So breit, dass sich Aydin auch einen Freistoß aus weiter Entfernung zutraut, den aus halblinker Position direkt aufs Tor zieht. Der kommt tückisch als Aufsetzer, da hat Seimen Probleme. Etwas unorthodox, letztlich aber erfolgreich wehrt er den Ball zur Seite ab. Die folgende Ecke bekommt Paderborn verteidigt. 

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Und jetzt hat Paderborn ein Problem. Eine Niederlage ist hier nun wirklich nicht eingeplant, erst recht nicht, wenn die Leistung ja eigentlich weitestgehend stimmt. Aber so ein schwerer individueller Fehler wie der von Götze eben macht all die Pläne natürlich zunichte. 

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Tooooor! SC Paderborn - EINTRACHT BRAUNSCHWEIG 0:1. Das Tor für den Außenseiter! Das haben wir so nicht kommen sehen. Götze spielt einen fürchterlichen Fehlpass im Aufbauspiel. Genau in den Fuß von Gomez. Der spielt von halblinks in den Strafraum zu Heußer. Der hält sich Brackelmann vom Leib, schießt aus der Drehung aus zentraler Position. Und trifft hoch im linken Eck und dreht ab in die Braunschweiger Fankurve, die ihr Glück kaum fassen kann. 

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Vorlage Johan Gómez

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Das war eine wichtige Abwehraktion von Opoku, zumal er auch den Zweikampf im Nachgang der Szene gewinnt und zur Ecke klärt. Der Außenstürmer gefällt in seiner defensiven Rolle bisher ziemlich gut. 

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Gute Aktion von Stricker, der sich auf der rechten Seite nach einem langen Ball gegen Bell Bell durchsetzt und es zur Grundlinie schafft. Dann kommt der gefährliche Querpass. Bätzner will den mit der Hacke aufs Tor leiten. Das gelingt auch ganz gut, Kastrati ist geschlagen. Dahinter fährt aber Opoku das lange Bein aus und klärt vor der Linie. 

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Unsere Partie hat den Toreschnitt in der 2. Liga an diesem Mittag zumindest nicht geschadet. Kein einziges Tor in drei Durchgängen, das hat viel Steigerungspotenzial. 

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Dann gehts mit einer unveränderten Paderborner Elf weiter. 

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Ein Wechsel bei Eintracht Braunschweig: Heußer kommt für Ranos. 

Das Spiel zwischen Aufstiegs- und Abstiegskandidat liefert genau das Bild ab, das wir erwartet haben. Paderborn ist optisch und spielerisch klar überlegen, hatte die wenigen Chancen auf seiner Seite und bestimmt die Partie in allen Belangen. Doch es fehlen die Tore. Deswegen wird auch Braunschweig nicht unzufrieden sein. Sehr viel haben die Gäste nicht zugelassen. Und die Null hält. Beim SCP ist Geduld und Contenance gefragt. Die zweite Halbzeit verspricht Spannung. 

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Dann fängt Kastrati den Ball. Und es geht endlich in die Pause. 

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Frenkert dran, nochmal Ecke. Aber erst muss Benen schlichten. 

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Also nochmal Baur. Aydin mit dem Scheitel dran, nochmal Ecke. 

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In der Nachspielzeit, die uns unbekannt ist, wahrscheinlich um die zwei Minuten, bekommt Paderborn nochmal einen Freistoß rechts neben dem Strafraum zugesprochen. 

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In der letzten regulären Minute der ersten Halbzeit hat Braunschweig seinen ersten echten Torschuss: Ranos behauptet sich im Mittelfeld stark, tankt sich durch den Mittelkreis und bereitet das Feld für Gomez, der zentral auf den Strafraum zustürmt. Und aus 25 Metern direkt auf Seimen schießt, der sicher pariert. 

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Die gute Chance von Bätzner eben ließ Paderborns xGoals auf 0,3 steigen, das wird langsam was. Trotzdem bahnt sich ein 0:0 zur Pause an, viel passiert hier gerade nicht mehr. Wir können uns aber nicht vorstellen, dass Kettemann etwas zu bemängeln hat. Es ist Geduld gefragt, aber wenn das so weitergeht, dann sollte das etwas werden. Braunschweig hält sich weiter wacker. Bleibt aber deutlich unterlegen. 

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Bei der folgenden Ecke kopiert Braunschweig die Vorgehensweise des Gegners. Zieht auch hier den Ball direkt aufs Tor. Seimen lässt sich davon nicht überrumpeln und klärt mit einer Hand. 

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Auf einmal die Braunschweiger: Götze muss rechts im Strafraum nach seinem eigenen Stellungsfehler nach hinten eilen und den Fuß reinstellen, den Ball zur Ecke klären, sonst zieht Gomez aus spitzem Winkel gefährlich ab. 

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Jetzt ist Kastrati aber zur Stelle. Und vereitelt die beste Chance des Spiels: Der starke Castaneda entscheidet gemeinsam mit Marino im Mittelfeld den Kampf um den Ball für sich, unter anderem ist der vorgerückte Nkoa so aus dem Spiel und die Abwehrkette bloßgestellt. Castaneda dribbelt drauf zu und legt im richtigen Moment links raus zu Bätzner. Der schießt direkt und scheitert vor Kastrati an einer guten Tat des Keepers.  

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Auch diese Fülle an Standards kann nicht ein ganzes Spiel ohne Folgen bleiben, wenn es in dieser Taktung bleibt. Ständig segeln Freistöße oder Ecken in den Strafraum, bei jeder Flanke liegt was in der Luft. Und Kastrati hat Probleme, seinen Fünfer sauber zu halten. Jetzt boxt er fast daneben. Kann sich aber auf seine Vorderleute verlassen, die für ihn klären, ehe ein Paderborner im dichten Verkehr abstaubt. 

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Es ist aber nicht die Art der Harmlosigkeit, die Paderborn besorgen müsste. Es fühlt sich eher nach einer Frage der Zeit an, bis sich Möglichkeiten ergeben. Und wenn nicht jetzt, dann eben im zweiten Durchgang. Zumal mit Bilbija ja noch nachgelegt werden kann. Und Braunschweig echt beinschwere Arbeit verrichten muss, die müde machen wird. 

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Damit bleib es dabei: Die ganz großen Chancen bleiben aus. 0,15 xGoals bei sechs eher harmlosen Abschlüssen sind auch kaum der Rede wert. 

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Schön gewuselt von Castaneda vor dem Strafraum im Nachgang eines langen Einwurfs, zwei, drei Gegenspieler hält er sich da vom Leib. Dann findet er das kurz geöffnete Fenster für seinen Schlenzer. Den legt er einen Meter übers Tor. 

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Die Ecke wird wieder so fies direkt aufs Tor gezogen. Das ist nicht leicht für Kastrati. Diesmal boxt er den Ball zu einer Bogenlampe, die hinter seinem zweiten Pfosten runterfällt. Da hat Braunschweig etwas Glück, dass Paderborn die Szene nicht nochmal scharfgestellt bekommt. 

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Viel Arbeit für Opoku, der eigentlich ein Offensivspieler ist, gegen Müller und Sticker auf der linken Seite aber immer wieder hinten aushelfen muss. Jetzt will er einen Ball gegen Müller ablaufen, das gelingt aber nicht so gut, weil Müller ihn sehr energisch anläuft und tatsächlich noch die Ecke herausholt. 

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Das Spiel hat sich eingependelt. Mit dominanten Paderbornern, aber auch tapferen Braunschweigern, die es schaffen, das Maß an Aufregung ziemlich gering zu halten. Ja, der SCP ist hier das bessere und spielbestimmende Team. Aber nein, ein Tor liegt hier gerade nicht in der Luft. Und so ein 0:0, das wär ja durchaus ein Erfolg für die Eintracht. 

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Durch einen hohen Ballgewinn kommt Braunschweig tatsächlich mal zu einem Eckball, der ist dann aber kaum der Rede wert. Stattdessen notieren wir direkt danach den gefährlichsten Abschluss der Gastgeber: Marino köpft einen langen Ball in seine Spitze zurück zu Bätzner, der geht auf den Strafraum zu und legt für Müller quer. Dessen Schuss aus 25 Metern ist nicht sonderlich hart, aber sehr präzise. Da fehlen nur Zentimeter, dann klatscht der links an den Innenpfosten. So geht er aber vorbei. 

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Ein siebzehntes kommt aber erstmal nicht hinzu. An der Flanke von Baur gibt es nichts auszusetzen, die ist messerscharf und genau vors Tor geschlagen, aber so, dass Kastrati da nicht raus kann. Opoku verteidigt aber aufmerksam und hält die Birne als erstes rein. 

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Baur kann übrigens nach seiner kurzen Pause weitermachen. Jetzt steht er für einen Freistoß im rechten Halbfeld bereit. 16 Tore haben die Ostwestfalen schon nach Standards geschossen oder geköpft. 

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83 Prozent Passquote beim SC Paderborn. 63 (!!) Prozent bei Eintracht Braunschweig. Das beschreibt den qualitativen Unterschied der beiden Kontrahenten dann schon ganz gut. Und so sieht das Spiel dann eben auch aus. 

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Dann wird der Paderborner Vollgasveranstaltung erstmals kurz der Stecker gezogen: Aydin führt im Mittelfeld den Ball, mal ein Braunschweiger, das ist selten, Baur nimmt ihn auf und die beiden rutschen unglücklich ineinander. Aydin hat dabei was abbekommen und muss behandelt werden, das dauert gut zwei Minuten. 

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Nach einer tollen Kombination auf der rechten Seite kommt die Halbfeldflanke vom rechten Eck an den langen Pfosten. Dort muss Opoku hin, ehe Bätzer ihm zuvorkommt und die Kugel reindrückt. Der folgenden Ecke folgt eine weitere, beide nah ans Tor geschlagen. Erst die zweite kann Kastrati konsequent aus seinem Fünfer boxen. 

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Es spielt nur Paderborn. Braunschweig hat alle Hände voll zu tun, irgendwie mitzuhalten. Die spielerische Überlegenheit und das höhere Tempo der Gastgeber ist vom Fleck weg ersichtlich. Es bahnt sich ein langer und schwieriger Arbeitstag für die Braunschweiger an. 

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Paderborn legt direkt mutig und offensiv los. So wie wir das in etwa erwartet haben. Bätzner hatte schon nach wenigen Sekunden einen ersten geblockten Abschluss, jetzt wird ein langer Einwurf auf den Fuß von Castaneda abgewehrt. Dessen Schuss wird zur Ecke abgeblockt. Und die köpft Müller neben das Tor. 

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Und zum Schiedsrichter können wir noch folgende Geschichte mitbringen: Benen pfeift Braunschweig heute schon zum dritten Mal in dieser Saison. Das allein ist schon bemerkenswert. Dass Braunschweig aber auch noch beide Spiele verlor und BEIDE Spiele in Unterzahl beendete, macht das schlechte Omen für die Gäste perfekt. 

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Anpfiff von Schiedsrichter Lukas Benen. 

Ob das ausgerechnet bei den so spielstarken und selbstbewussten Paderbornern gelingt, gilt es anzuzweifeln. Das Hinspiel hat der SCP mit 2:1 gewonnen, damals übrigens inmitten einer acht Spiele währenden Siegesserie. Braunschweig kann aber aus zwei Erfolgen aus der jüngeren Vergangenheit bauen: Die letzten zwei Gastspiele in Paderborn wurden mit einem Remis und einem Sieg nicht verloren. 

Für Braunschweig gilt das irgendwie auch alles, nur andersrum. Nur ein Punkt aus den vergangenen vier Spielen ließen die Löwen von der Hamburger Straße auf den Relegationsplatz rutschen. Das 1:2 gegen Münster beschrieb Trainer Backhaus als echten "Stimmungskiller". Mit Torhüter Rob-Thorben Hoffmann und Lino Tempelmann fehlen zwei wichtige Führungsspieler langfristig. Und es ist nicht ausgeschlossen, dass sich in Braunschweig auf der Trainerposition noch etwas verändert, wenn die Ergebnisse weiter ausbleiben. 

Der SCP mischt also fleißig mit und hat das einem beeindruckenden Zwischenspurt zu verdanken. Drei Siege und ein Remis aus den vergangenen vier Spielen sind eine starke jüngste Bilanz. Die nächsten Aufgaben machen Hoffnung im Lager der Ostwestfalen, dass die Serie an ungeschlagenen Spielen fortgesetzt wird. Mit Braunschweig, Bielefeld, Dresden, Greuther Fürth und Magdeburg hat Paderborn ein auf dem Papier machbares Programm vor sich. Ehe sich im Endspurt der Saison der Aufstiegskampf im direkten Duell mit allen vier Aufstiegskonkurrenten entscheidet. 

Aus dem Aufstiegsrennen im offenen Feld ist letzte Woche ein spannender Fünfkampf geworden. Der SC Paderborn hatte mit seinen starken Siegen gegen die "Verfolger" Kaiserslautern und Hertha BSC entscheidenden Anteil daran. Alles deutet nun darauf hin, dass Schalke, Elversberg, Paderborn, Darmstadt und Hannover die fünf besten Plätze unter sich ausmachen. Schalke und Elversberg legten gestern mit knappen Heimsiegen vor. Die Ostwestfalen wollen nachziehen. 

Eintracht Braunschweig erlebte auch ein emotionales Spiel, beim 1:2 zu Hause gegen den Abstiegskonkurrenten Preußen Münster allerdings in negativer Hinsicht. Trainer Backhaus tauscht heute ebenfalls auf einer Position: Ranos, im Winter von Borussia Mönchengladbach ausgeliehen, spielt erstmals für sein neues Team von Anfang an. Heußer rückt auf die Bank. 

So beginnt Eintracht Braunschweig: Kastrati - Gomez, Ehlers, Nkoa, Frenkert, Bell Bell - Aydin, Marie - Ranos, Opoku - Yardimci. 

Der SC Paderborn gewann vor einer Woche ein emotionales XXL-Spiel mit XXL-Nachspielzeit beim 1. FC Kaiserslautern verdient mit 2:1. Trainer Kettemann ist heute zu einer Umstellung gezwungen: Curda fehlt erkrankt. Sticker rückt für ihn auf die rechte Schiene. Der Rest seiner Stammelf lässt der Trainer unberührt. Heißt auch: Für Toptorschütze Bilbija ist zunächst wieder nur ein Platz auf der Bank frei.

So spielt der SC Paderborn: Seimen - Sticker, Scheller, Götze, Brackelmann, Obermair - Baur, Castaneda - Müller, Marino, Bätzner. 

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 25. Spieltages zwischen dem SC Paderborn und Eintracht Braunschweig.