SC Paderborn 07 - 1. FC Magdeburg; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

SC Paderborn 07 - 1. FC Magdeburg. 2. Bundesliga.

Benteler-ArenaZuschauer15.000.

SC Paderborn 07 4

  • F Bilbija (19. minute, 29. minute, 47. minute, 78. minute)

1. FC Magdeburg 3

  • L Musonda (25. minute)
  • M Zukowski (37. minute)
  • L Ulrich (59. minute)

Live-Kommentar

Haken hinter den 29. Spieltag! Vielen Dank für Ihr Interesse, noch einen schönen Restsonntag und bis bald. 

Der SCP geht nicht auf die Eins, Schalke hat in Elversberg auch gewonnen. Aber die Doppelspitze der Liga setzt sich etwas ab, vier Punkte Vorsprung jetzt für Paderborn auf Hannover. Magdeburg notiert auf Rang 15, punktgleich mit den dahinterliegenden Teams Braunschweig und Fürth. Und jetzt steht für den FCM der Abstiegskracher gegen Düsseldorf an, Paderborn ist am kommenden Spieltag in Hannover gefordert, das ist natürlich das Topspiel der Runde am Samstagabend. 

So gewinnt man, wenn man oben steht. Und so verliert man, wenn man unten steht. Magdeburg machte 90 Minuten lang das Spiel, hatte viele gute Offensivszenen und Chancen, egalisierte drei Mal einen Rückstand. Und steht letztlich trotzdem mit leeren Händen da, weil Bilbija die defensiven Unzulänglichkeiten der Gäste in der Schlussphase gnadenlos ein viertes Mal bestrafte. Und auf diesen Nackenschlag fand die Sander-Elf in der Schlussphase keine Antwort mehr, der Akku war leer, sicherlich verständlich. 

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Und Schluss! Paderborn 4, Magdeburg 3.

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Matchwinner Bilbija holt sich den verdienten Extraapplaus ab, Sven Michel kommt rein.

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Vier Minuten zusätzlich. 

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Wir warten auf die Tafel. Davor noch ein Freistoß für die Gäste, Ghrieb zieht den Ball zu nah vor das Tor, Seimen ist mit den Fäusten zur Stelle. 

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Es wirkt ein wenig, als wäre die Luft jetzt raus bei Magdeburg. Und eine Meganachspielzeit ist hier auch nicht im Anmarsch. 

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Und noch einmal der FCM mit dem langen Ahl-Holmström für Müller. 

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Bei Paderborn macht Marino Platz für Okpala.

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Weitere Wechsel, Ghrieb für Bockhorn bei Magdeburg.

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Dieses Bild kennen wir schon. Seit 82 Minuten, um genau zu sein. Magdeburg rennt an, Paderborn steht hinten drin. Und ich erinnere noch einmal an das 4:4 an gleicher Stelle vor acht Jahren. 

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Und für Gnaka darf Stalmach ran.

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Doppelwechsel Magdeburg, Atik raus, Nollenberger rein.

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Tooor! PADERBORN - Magdeburg 4:3. Ach, den Bilbija gibts ja auch noch! Der hat links im Mittelfeld ganz viel Platz, etliche rumstehende Magdeburger haben das Konzept "nimm du ihn, ich hab ihn sicher" verinnerlicht. So bekommt der Hattricker aus Halbzeit eins den Freischuss, den er herrlich ins linke Eck versenkt. 

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Vorlage Sebastian Klaas

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Am zweiten Pfosten lauert Zukowski, er bekommt auch den Ball. Saubere Direktabnahme per Aufsetzer, aber Seimen ist im kurzen Eck zur Stelle. 

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Harmloser Kopfball von Marino auf das Tordach. Aber das war jetzt tatsächlich der erste Abschluss von Paderborn nach der Pause. 

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Und Obermair wird durch Sticker ersetzt.

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Und da kommt auch schon ein Paderborner Doppelwechsel. Tigges darf für Müller ran.

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Weiter segelt Ball um Ball in den Paderborner Strafraum, die verteidigen das aber meistens schon gut. Aber Kettemann kann da eigentlich nicht länger zusehen, das 3:4 liegt in der Luft. 

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Wir alle fragen uns, wann denn Paderborn mal wieder gedenkt, nach vorne zu spielen? Nur auf Magdeburger Fehler zu warten, extrem geduldig, das kann es ja nicht sein, wenn man die Tabellenspitze erklimmen kann. 

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Rumms! Aus unmöglichem Winkel zirkelt Atik einen Freistoß von rechts an den Querbalken. 

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Und fast das 4:3 für die Gäste hinterher! Nach einer Ecke von rechts wird ein wenig geflippert im Paderborner Strafraum. Gnaka bringt den Ball aus kurzer Distanz nicht über die Linie.

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Tooor! Paderborn - MAGDEBURG 3:3. Na, da verteidigen die Paderborner mal eine Flanke von Atik im Magdeburg-Style. Nämlich genau auf Laurin Ulrich, der seine Direktabnahme per Flachschuss versenkt. Alles wieder offen, drei Mal ist Magdeburger Recht. 

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Da wäre Curda fast den Magdeburgern auf der rechten Seite enteilt. Nur Musonda kommt noch mit, kann so einen kontrollierten Abschluss von der rechten Strafraumseite verhindern. 

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Alles wie vor der Pause! Das heißt auch, dass jederzeit ein Tor fallen kann. Auf welcher Seite auch immer. 

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Und wieder Seimen! Und wieder Hercher. Diesmal ein Konter, in der Mitte ist Zukowski mitgelaufen. Aber Hercher will Seimen mit einem Schuss ins kurze Eck überlisten, nicht mit einem Keeper dieser Qualität.

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Und Magdeburg meldet sich gleich wieder an. Hercher hat rechts im Strafraum Platz, visiert das linke Eck per Flachschuss an. Seimen bekommt noch die Fingerspitzen dran. 

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Und weiter gehts. 

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Und bei Magdeburg wird Tachie durch Hercher ersetzt. 

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Zwei Halbzeitwechsel, bei den Gastgebern ist Klaas für Hansen neu dabei.

Schmeichelhafte Pausenführung für den gastgebenden SCP, der Magdeburgs kreativem Offensivspiel nur wenig entgegenzusetzen hatte. Der aber seinerseits defensiv einmal mehr nicht zweitligatauglich agierte, mehrfach ließ man Bilbija einfach im Strafraum gewähren, drei seiner vier Chancen nutzte dieser, eine astreine Quote. Bei keinem anderen Team im deutschen Profifußball ist das Gefälle zwischen Offensive und Defensive so groß wie bei Magdeburg, das kommt einmal mehr voll zum Tragen. Was aber auch bedeutet, dass die Messe noch längst nicht gelesen ist, es gab an gleicher Stelle auch einmal ein 4:4 zwischen den beiden Teams, das könnte sich heute wiederholen. 

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Und Pause! 

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Tooor! PADERBORN - Magdeburg 3:2. Wer ist denn der Bilbija, kann der was, wahrscheinlich nicht, oder? So sieht jedenfalls Magdeburgs Gegenwehr aus. Obermair düpiert auf der linken Seite Bockhorn, flankt zur Mitte. Und wieder ist keiner bei Bilbija, der gekonnt ins rechte Eck einköpft. Und natürlich auch völlig unhaltbar für Reimann. 

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Vorlage Raphael Obermair

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Gute Schussposition für Atik! Er muss das halblinks am Sechzehner nur so machen wie seine erfolgreichen Kollegen, aber er zielt zu mittig und so packt Seimen sicher zu. 

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Die Nachspielzeit beträgt drei Minuten. Es wurde zwar ein paar Mal nach dem VAR gerufen, vor allem von den Magdeburgern, aber größere Unterbrechung gab es keine. 

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Ballbesitz jetzt 40 zu 60 aus Paderborner Sicht, besser als zuvor, aber natürlich immer noch zu wenig. Da wird Ralf Kettemann gleich in der Kabine sicherlich einiges zu sagen haben. 

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Magdeburg stürmt einfach weiter, will auch mal in Führung gehen. Klar, wenn man sich in der gegnerischen Hälfte befindet, dann können die Defizite in der Defensive nicht schlagend werden. 

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Tooor! Paderborn - MAGDEBURG 2:2. Hilfe, was spielt denn Scheller da für einen Querpass vor den eigenen Strafraum? Da steht ja nur Mateusz Zukowski, der schnappt sich die Kugel und schießt aus 18 Metern exakt genau da hin, wo vorhin Kollege Musonda geschossen hat. Seimen kann da gar nicht reagieren, das sind Präzisionsarbeiter, diese Magdeburger. 

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Magdeburg läuft weiter an, wirkt fast so, als wäre Paderborn nur mit dem Blick auf die Blitztabelle beschäftigt. Klar, da steht die Eins vor dem eigenen Namen, da kann man sich nicht genug sattsehen. 

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Und fast wieder der postwendende Ausgleich! Paderborn bekommt im eigenen Strafraum keinen Zugriff, Atik lässt dann mit einem Trick auch noch die letzten zwei Gegenspieler aussteigen. Aber Seimen ist aus seinem Kasten gekommen und wirft sich erfolgreich auf den Ball. 

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Tooor! PADERBORN - Magdeburg 2:1. Magdeburg und das Abwehrverhalten, ich weiß, Sie können es nicht mehr hören. Eckball von rechts durch Baur, der zieht das Leder weg vom Tor, keiner kommt ins Kopfballduell mit dem langen Brackelmann, dessen Kopfball hätte Reimann aber wohl gehalten. Dann taucht aber am Fünfer auch noch Bilbija auf und lenkt das Leder am Keeper vorbei ins Netz. 

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Vorlage Calvin Brackelmann

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Ist jetzt doch eine sehr launige Partie geworden, nur die ersten fünf Minuten waren Mist. 

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Tooor! Paderborn - MAGDEBURG 1:1. Lubambo Musonda sorgt dafür, dass wir nicht ewig über den vermeintlichen Elfer weiterdiskutieren müssen. Nach Zuspiel von Zukowski steht der ganz alleine am Sechzehner, nimmt Maß und trifft maßgenau ins linke Eck. Falls Sie gestern zufällig Milan gegen Udinese gesehen haben, eine ziemlich exakte Kopie des 0:3 durch Atta im San Siro. 

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Vorlage Mateusz Zukowski

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Strittige Situation auf der anderen Seite, Götze reißt Zukowski an der Schulter um, da spricht eigentlich alles für Strafstoß. Nicht für Gansloweit, der winkt ab, dem war das zu wenig. Und der VAR mischt sich nicht ein. 

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Und dann wird Bilbija gleich noch einmal eingeladen, Kopfball sechs Meter vor dem Tor, wo ist da die Magdeburger Zuteilung? Reimann verhindert mit einem Reflex den Doppelschlag. 

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Tooor! PADERBORN - Magdeburg 1:0. Auch das ist der FCM, die Abwehrschwäche ist der Grund für die prekäre Tabellensituation, das ist amtsbekannt. Man bekommt eine Freistoßflanke nicht geklärt, so fällt der Ball Filip Bilbija vor die Füße. Der lässt sich mitten im Strafraum nicht zweimal bitten, trifft fast mühelos ins linke Eck.

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Vorlage Laurin Curda

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Bockhorn wird nicht angegriffen, spaziert durchs Mittelfeld. Kurz vor dem Strafraum sucht er den Abschluss, der ist ordentlich, aber nicht platziert genug, um Seimen vor gröbere Probleme zu stellen. 

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Langsam kommt auch Paderborn in die Partie. Nur ein Drittel Ballbesitz ist ja auch ziemlich peinlich für eine Team, das ins Oberhaus will.

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Heftiger Zusammenprall von Zukowski und Curda, der Paderborner ist den Tick früher am Ball, daher geht auch diese Gelbe für Zukowski völlig in Ordnung. 

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Schon die zweite Gelbe für Paderborn, Hansen kann Atik rechts am Strafraum nur per Foul stoppen. Klare Sache, die Verwarnung, zudem die fünfte der Saison, einmal aussetzen, bitte. 

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Sie können es nicht mehr hören, aber einmal noch. Magdeburg spielt in keinster Weise wie ein Abstiegskandidat, tritt vielmehr auch beim Tabellenzweiten sehr dominant auf. 

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Edeltechniker Atik darf mit dem Fuß ran, aber da stimmt die Feinjustierung noch nicht. Sieht jetzt nicht viel gefährlicher aus als sein Kopfball eben. 

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Gelbe Karte für Obermair, der kurz vor dem Sechzehner Michel unfair stoppt. Ist natürlich auch eine schöne Freistoßchance. 

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Wir gehen mal davon aus, dass die Darbietungen in diesen ersten Minuten nicht stellvertretend für die gesamte Partie sind. Und da gibt es ja auch schon eine erste Offensivszene der Gäste zu bewundern. Michel flankt auf Atik, andersrum wäre wohl es besser gewesen.

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Los geht es vor ausverkauftem Haus. 

Blicken wir noch schnell auf die Spielleitung. Und hier sehen wir brandaktuell Hauptschiedsrichter Timo Gansloweit die beiden Teams in die Home-Deluxe-Arena führen. Ihm assistieren die Herren Felix Weller und Tobias Severins, der VAR-Hauptverantwortliche heißt Robert Schröder.

Das Hinspiel gewann Paderborn glücklich mit 1:0, allgemein hat der FCM eine grausige Zweitligabilanz gegen diesen Gegner. Neun Spiele, sechs Unentschieden, drei Niederlagen. Ja, da ist kein einziger Sieg dabei in all den Jahren. Aber immer war es extrem knapp, so wie auch im einzigen DFB-Pokal-Duell, das gewann Paderborn im Elfmeterschießen, was allerdings schon 20 Jahre her ist. 

Das heute ist so etwas wie ein Pflichtsieg gegen Paderborn, denn dann geht es in die direkten Duelle mit Hannover, Schalke und Elversberg! Was für ein Spielplan für die Ostwestfalen, der dann am letzten Spieltag auch noch das Auswärtsspiel gegen Darmstadt bereithält. 

Oben bleibt es erst einmal beim Fünfkampf um die Aufstiegsränge, die Hertha hat mit der Heimniederlage gegen Lautern den Anschluss einmal mehr verpasst. Hannover siegte Samstagabend in Darmstadt, ist nun einen Zähler hinter Paderborn Dritter. Für den SCP ist heute durchaus ein großer Schritt möglich, denn parallel nehmen sich Elversberg und Schalke ja gegenseitig die Punkte weg. 

Der Zweite trifft auf den Fünfzehnten, aber wie immer wieder betont wird, die Magdeburger sind jetzt kein typischer Abstiegskandidat. Und haben jetzt in den beiden vergangenen Spielen mit den klaren Siegen gegen Münster und Bochum die fraglos vorhandenen PS endlich auch auf die Straße gebracht. Dennoch bleibt es im Keller extrem eng und die halbe Liga spielt gegen den Abstieg. Exakt die halbe Liga, denn die gefährdete Zone beginnt schon bei Bochum auf Rang 10.

Nach zwei Siegen in Folge hält sich auch Petrik Sanders Wechselwut in Grenzen. Ist eine Untertreibung, denn es gibt gar keine Änderungen im Vergleich zum 4:1 gegen Bochum. 

Mit dieser Formation beginnt Magdeburg: Reimann - Bockhorn, Mathisen, Müller, Musonda - Ulrich, Gnaka, Michel - Tachie, Zukowski, Atik.

Castaneda sitzt seine Gelbsperre aus dem Fürth-Spiel ab, ist für uns aber nicht relevant, denn da wurde er eingewechselt. So bleibt fast alles wie gewohnt, Trainer Kettemann belohnt nur Bilbija für sein Jokertor gegen das Kleeblatt mit der Startelfbeförderung, dafür hofft jetzt Klaas auf der Bank seinerseits auf die Jokerrolle. 

Wir legen los. Mit diesen elf Paderbornern: Seimen - Scheller, Götze, Brackelmann - Curda, Baur, Hansen, Obermair - Müller, Bilbija - Marino.

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 29. Spieltages zwischen dem SC Paderborn und dem 1. FC Magdeburg.