SC Paderborn 07 - 1. FC Nürnberg; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

SC Paderborn 07 - 1. FC Nürnberg. 2. Bundesliga.

Benteler-ArenaZuschauer13.440.

SC Paderborn 07 2

  • S Klaas (26. minute 11m)
  • L Curda (29. minute)

1. FC Nürnberg 1

  • R Lubach (s/o 51. minute)
  • L Lochoshvili (75. minute)

Live-Kommentar

Wir haben es ja schon angesprochen, am Abend ist Darmstadt dran. Mit einem echten Topspiel am Betzenberg, ich bin mir sicher, das wollen Sie sich nicht entgehen lassen. Anpfiff ist um 20:30 Uhr, viel Spaß auch damit! 

Was bedeutete das für die Tabelle? Paderborn klettert auf Rang 2, nur noch ein Pünktchen hinter Schalke, allerdings kann Darmstadt ja noch nachlegen. Der Club bleibt Neunter, aber da wird morgen aller Voraussicht nach der Platz in der oberen Tabellenhälfte verlorengehen. Weiter geht es für Nürnberg am Freitag gegen den KSC, Paderborn reist zwei Tage später nach Bochum.

Die Auswärtsschwäche des FCN bleibt schlagend, man verliert auch in Paderborn mit 1:2. Und das geht so in Ordnung, der SCP war insgesamt die bessere, vor allem aber reifere Mannschaft, stellte durch Klaas und Curda die Weichen nach einer knappen halben Stunde auf Sieg. Nach der Pause schien die Messe durch Lubachs Platzverweis gelesen, aber Lochoshvilis sehenswerter Anschlusstreffer bescherte uns eine dramatische Schlussphase mit ungenutzten Chancen auf beiden Seiten. 

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Offensivfoul von Lochoshvili gegen Obermair. Und dann ist Schluss!

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Jetzt auch noch ein Paderborner Wechsel, Castaneda klatscht mit Kinsombi ab.

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Alle im Paderborner Strafraum, auch beide Torhüter. Aber der Eckball wird mühelos geklärt. 

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Eckball für Nürnberg! 

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Stefano Marino holt sich eine Gelbe, vermutlich für Spielverzögerung.

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Copado zieht geschickt ein Foul im Mittelfeld gegen Markhiev. Ja, auf solche Aktionen ist Paderborn jetzt plötzlich angewiesen. 

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Es sind der Minuten sechs. 

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Wütende Paderborner Angriffe, aber man bekommt einfach nicht den Deckel auf den Topf. Und wie viele Minuten gibt es obendrauf? 

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Auf der Gegenseite lässt Mika Baur den Matchball liegen. Aber eh ein guter Schuss aus 15 Metern, den Reichert rausfischen kann. Für Castaneda sind es dann beim Nachschuss ein paar mehr, wieder ist Nürnbergs Nummer 1 rechtzeitig im bedrohten Eck. 

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Riesenmegadoppelchance! Paderborn ist unsortiert, Grimaldi kommt mitten im Sechzehner frei zum Kopfball. Seimen verhindert mit einer Flugeinlage den Einschlag. Der Ball kommt schnell zurück, Zoma versagen im Strafraum die Nerven, er bringt das Runde nicht im Eckigen unter. 

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Gelbe Karte für Finn Becker, das war wohl ein Frusthalten gegen Copado nach der vergebenen Chance zuvor.

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Kurz liegt der Ball frei vorm Paderborner Fünfer, Becker zieht sofort ab, findet die Lücke nicht. Das war jetzt aber eine gewaltige Schrecksekunde für die Gastgeber. 

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Obermair zupft am Trikot vom schnellen Zoma, klare Gelbe. 

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Und plötzlich will Nürnberg natürlich mehr, sprich, den Ausgleich in Unterzahl. Und verrückte Dinge aus Mittelfranken, die Geschichte ist an diesem Wochenende nicht neu, siehe das 4:5 vom Kleeblatt gestern.

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Tooooor! Paderborn - NÜRNBERG 2:1. Ho, ho, das Tor fällt, aber ganz anders als gedacht. Weiter Einwurf in den SCP-Strafraum von Yilmaz, den Ball stoppt sich Luka Lochoshvili astrein runter, lässt Scheller nicht in den Zweikampf kommen und ballert aus der Drehung wuchtig in die Maschen. Supertor! 

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Vorlage Berkay Yilmaz

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Nächster Wechsel Paderborn, Klaas raus, Copado rein.

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Ob ich mich da mit der Ankündigung weiterer Tore nicht ein wenig zu weit aus dem Fenster gelehnt habe? Das ist die große Frage in dieser Schlussphase. Paderborn arbeitet gerade an einer Überarbeitung des Lexikoneintrags von Schongang. 

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Mal was Positives aus Sicht des Clubs, Yilmaz verteidigt in höchster Not ganz stark gegen den eben eingewechselten Bätzner und Marino. 

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Und Bätzner für Michel.

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Eine Minute später auch ein Paderborner Doppelwechsel mit Marino für Tigges.

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Und Justvan übergibt an Nzingoula.

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Doppelwechsel von Klose, für Scobel kommt Maboulou.

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Da sollte der SCP die Gunst der Stunde auch nutzen, denn in den Top 4 hat Paderborn das schwächste Torverhältnis. Aber nur einen Treffer schwächer als Tabellenführer Schalke. Und das hätte in diesem Moment Corda mit einem feinen Weitschuss ans rechte Außennetz fast egalisiert. 

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Nach einer Stunde Spielzeit ist diese Partie jetzt so spannend wie die Abfahrt der Herren bei Olympia ab Startnummer 30. Sie schalten aber bitte trotzdem nicht um, ich wage es nämlich, Ihnen ein oder zwei mehr Treffer der Gastgeber zu avisieren. 

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Markhiev lässt Curda auf dessen linken Außenbahn über die Klinge springen, diese Gelbe ist unstrittig.

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Und wieder verteidigen die Gäste indiskutabel. Der Ball darf nie bis zu Michel durch den Strafraum hüpfen. Der Altmeister drückt einen Kopfball auf das rechte Eck, Reichelt fliegt schön und pariert diesmal. 

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In Unterzahl wird Nürnberg das eher nicht mehr drehen können, da brauchen wir uns nichts vorzumachen. Es spielt derzeit auch nur der SCP.

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Oha, Rote Karte für Rafael Lubach. Klar, eine harte Grätsche gegen Tigges 30 Meter vor dem Nürnberger Tor, aber eigentlich eine typische Gelbe. Auch hier gilt freilich wieder, eine krasse Fehlentscheidung ist das sicherlich nicht, der VAR wird ihn da auch nicht retten.

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Los geht es aber eher ruhig, Nürnberg hat sich fraglos etwas vorgenommen, Paderborn ist aber weiterhin bestens organisiert. Wird Kettemann in seinem Glaskasten unter dem Dach auch wohlwollend zur Kenntnis nehmen. 

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Und jetzt kann es endlich weitergehen.

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Die Pause dauert etwas länger als 15 Minuten, aber Klose hat auch einen Wechsel parat. Janisch blieb in der Kabine, Grimaldi darf sich ab sofort bewähren. 

2:0 zur Pause. Paderborn reichten zehn starke Minuten zwischen der 20. und der 30., Nürnberg machte die meiste Zeit das Spiel, bleibt vor dem Kasten von Seimen aber harmlos, defensiv hingegen leisteten sich Reichert und Co. einfach zu viele Aussetzer. Pech war natürlich auch dabei, ob das eine klare Fehlentscheidung von Weisbach war, den Elfer nicht zu geben, darüber ließe sich trefflich streiten. Mal sehen, ob Klose eine Idee hat, wie man die Sache gleich noch drehen könnte.

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Und da pfeift Weisbach auch schon. 

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Der Club will nur noch in die Kabine, ist jetzt in den Zweikämpfen konsequent zweiter Sieger.

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Hui, gleich vier Minuten Nachspielzeit.

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Sticker hält im Mittelfeld den Fuß gegen Justvan rein, das gibt wohl die nächste Gelbe. Nein, Weisbach bittet nur zu einem Gespräch, lässt die Karte aber stecken.

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Lubach macht es nach intensiver Beratung mit Justvan selbst, löffelt unter den Ball, alle blicken gehen nach oben, Torgefahr null. 

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Lubach holt jetzt aber doch noch einen vielversprechenden Freistoß 17 Meter vor dem Paderborner Tor heraus. Mal sehen, was das gibt. 

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Jetzt ist ein wenig die Luft draußen, aber es ist ja eh gleich Zeit, um sich neu zu sortieren. 

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Das ist bisher ein für den Club nicht untypisches Auswärtsspiel. Sieht eigentlich gar nicht schlecht aus, aber irgendwie geht alles schief, was schiefgehen kann. 

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Und dann plötzlich die Megachance für Nürnberg auf den Anschlusstreffer. Ein Querschläger fällt Markhiev, das ist jetzt ein ganz einfacher Abschluss. Umso unverständlicher, dass der Finne eher hirnlos draufbolzt und so tatsächlich das Ziel verfehlt. 

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Erste Gelbe Karte der Partie, Tim Janisch schubst links vom Nürnberger Strafraum Sticker zu Boden.

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Tooooor! PADERBORN - Nürnberg 2:0. Das eskalierte zügig. Aber das 2:0 kommt nicht überraschend, in den Minuten nach dem Elfer hatte Nürnberg überhaupt keinen Zugriff mehr. Perfekter Steckpass von Obermair links in den Sechzehner, Castaneda nimmt den Kopf hoch, spielt auf rechts rüber zu Curda, der drückt das Leder gekommt über die Linie. 

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Und schon marschiert Paderborn in der Blitztabelle nach vorne. Bei Schalke und Elversberg sind nämlich noch keine Tore gefallen und hier hat der SCP plötzlich gewaltig Oberwasser, drängt schon auf den zweiten Treffer.

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Tooooor! PADERBORN - Nürnberg 1:0. Sebastian Klaas ist ganz offensichtlich ein Elferspezialist. Zwei Schritte Anlauf und genau neben den rechten Pfosten. Reichert hat auf das linke Eck spekuliert, aber da war ohnehin nichts zu halten. 

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Na ja, war halt ein Pressschlag zwischen Mkrtchyan und Curda, der Paderborner war früher am Ball. Es gibt den Elfer, ist natürlich auch nicht falsch. 

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Nein, nicht Hand, es geht um Foul. Wird geprüft, das auch direkt von Weisbach am Monitor.

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Diverse Paderborner fordern einen Handelfmeter. Geht erst einmal weiter, Michel zieht aus 17 Metern ab und verzieht. 

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Hoppla, Reichert faustet bei einer Paderborner Ecke nur die Luft weg, der hinter ihm stehende Michel ist zu überrascht, um das Geschenk zu nutzen.

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Mit dieser leisen Kritik hab ich die Hausherren wohl aufgeweckt. Michel köpft haarscharf rechts am Tor vorbei, aber der Linienrichter hat die Fahne oben. Beim Schuss von Tigges aus spitzem Winkel ist aber alles in Ordnung, Reichert kann sich erstmals auszeichnen. 

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Nürnberg ist gut dabei! Viel besser als Paderborn. Yilmaz mit einem Solo, links vor dem Strafraum zielt er ins rechte Eck, Seimen erneut zur Stelle. Aber wir bleiben konsequent in der Hälfte des Aufstiegskandidaten. Der sich somit bisher keineswegs als ein solcher präsentiert. 

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Eckball von links, das macht dann beim Club nicht Justvan, sondern Lubach. Auch gut getreten, Seimen ist mit aber den Fäusten zur Stelle.

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Und dieses findet ganz klassisch im Mittelfeld statt. Jetzt aber gehen die Nürnberger mal steil, leider spielt dann Zoma einen schrecklichen Fehlpass. Genau auf Paderborns Schlussmann Seimen, das gibt dann sogar Kritik von den Mitspielern. Die sich doch so schön freigelaufen hätten.

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So, nach den zwei Standards hat sich die Sache jetzt erst einmal beruhigt und wir holen das typische Abtasten in der Anfangsphase nach. 

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Nun auch der erste Eckball für die Gäste. Natürlich ein Fall für den Ex-Paderborner Justvan. Kommt vielversprechend, also nicht bloß zum ersten Pfosten, wird aber auch geklärt. Der Club bleibt aber dran, bis dann auch die zweite Welle von den Hausherren durchschwommen wird. 

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Eine erste Strafraumszene. Flanke von rechts vor das Tor von Reichert, Mkrtchyan klärt etwas unorthodox per Querschläger zur Ecke. Die bleibt dann aber harmlos. 

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Und los! Aber ohne SCP-Trainer Kettemann, der ist gelbgesperrt. Aber im eigenen Stadion hat man sicherlich ein gutes Plätzchen für ihn außerhalb des Innenraums gefunden. 

Blicken wir noch schnell auf die Spielleitung. Und hier sehen wir brandaktuell Hauptschiedsrichter Eric Weisbach die beiden Teams auf das Feld führen. Ihm assistieren die Herren Rene Rohde und Oliver Lossius, der VAR- Hauptverantwortliche heißt Robert Kampka.

Allzu lang ist die Historie zwischen diesen beiden Teams nicht, 14 Duelle gab es im Unterhaus seit der Premiere 2021. Anfangs waren die Paderborner sogar ein Lieblingsgegner der Franken, verloren auswärts gleichermaßen wie daheim. Das änderte sich allerdings in der Vorsaison, da gewann der SCP beide Partien spektakulär mit 3:2. Das kann man vom Hinspiel im August nicht behaupten, das war ein eher müdes 0:0, lediglich ein paar VAR-Einsätze sorgten für gelegentliche Aufreger. 

Dass der Club nicht weiter oben notiert, das hat einen eindeutigen Grund. In der Fremde ist die Klose-Truppe meist indisponiert, schießt die wenigsten Tore (8) und hat mit Münster und Bielefeld auch die wenigsten Punkte geholt (7). Ist jetzt kein Drama, aber das Polster auf die Abstiegsränge will man sicherlich etwas komfortabler gestalten, fünf Zähler Vorsprung hat man aktuell auf Bielefeld auf der 16. 

Die Top 4 trennen nur drei Pünktchen, Schalke und Elversberg spielen zeitgleich, Darmstadt ist dann am Abend dran. Und da es in Kürze ins letzte Saisondrittel geht, heißt es für die Aufstiegskandidaten, konstant zu punkten. So eine Niederlagenserie wie Anfang des Winters, drei Pleiten gegen Hannover, Schalke und Elversberg am Stück, das können sich die Ostwestfalen jetzt nicht mehr erlauben, sonst ist man aus dem Rennen.

Der Vierte spielt gegen den Neunten, geht ja fast als Topspiel durch. Der SCP könnte sogar ganz oben stehen, hat aber die letzten beiden Auswärtsspiele gegen Kiel und Düsseldorf verloren. Die Club spielt eine brauchbare Saison, präsentiert sich aber mal wieder als launische Diva, kann gegen jeden gewinnen, aber auch verlieren.

Abwehrchef Gruber sitzt seine Gelbsperre ab, ihn ersetzt Neuzugang Mkrtchyan. Ansonsten keine Änderungen, Koudossou hat noch Trainingsrückstand, könnte aber bald wieder ein Thema werden.

Und so geht der Gast aus dem Fränkischen die Sache an: Reichert - Janisch, Mkrtchyan, Lochoshvili, Yilmaz - Markhiev, Becker, Lubach, Justvan, Zoma - Scobel.

Hansen fehlt gelbrotgesperrt, für ihn rückt Sticker in die Abwehr. Ganz vorne darf heute Tigges für Okpala ran. Calvin Brackelmann steht nach seiner schweren Kopfverletzung von vor drei Wochen noch nicht wieder zur Verfügung, hier ist Geduld gefragt.

Wir sind bereit. Diese elf Paderborner hoffentlich auch: Seimen - Götze, Scheller, Sticker - Curda, Baur, Castaneda, Obermair - Klaas, Tigges, Michel.

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 21. Spieltages zwischen dem SC Paderborn und dem 1. FC Nürnberg.