Paris Saint-Germain - Arsenal; UEFA Champions League Finale

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Paris Saint-Germain - Arsenal. UEFA Champions League Finale.

Puskas ArenaZuschauer61.035.

Paris Saint-Germain 1

  • O Dembélé (65. minute 11m)

Arsenal 1

  • K Havertz (6. minute)

Paris Saint-Germain gewinnt 4-3 im Elfmeterschießen

Live-Kommentar

Damit sind wir am Ende der spannenden Champions-League-Saison 2025/2026 angekommen. In wenigen Wochen dürfen wir uns auf die Weltmeisterschaft freuen, dann geht es in der kommenden Saison natürlich bei uns mit einem weiteren Jahr in der Königsklasse weiter. Paris und Arsenal werden sicherlich erneut eine große Rolle spielen oder wird es neue Gesichter am Siegerhimmel geben? Wir werden es herausfinden, bis dahin wünsche ich Ihnen aber einen schönen Sommer und eine gute Nacht!

Das Beste bzw. die Besten kommen zum Schluss, Paris Saint-Germain betritt die Bühne und erhält die begehrten Goldmedaillen. Einige Spieler küssen auf dem Weg bereits den Henkelpott, die große Ehre bekommt aber der Kapitän. Marquinhos schnappt sich den Pokal, bewegt sich tanzend auf sein Team und reißt das Ding voller Stolz und Freude in den Abendhimmel von Budapest. Glückwunsch an Paris Saint-Germain!

Nun holen sich die Arsenal-Akteure ihre Silbermedaillen ab. Kein schöner Gang auf die Bühne, dennoch reißen kaum Spieler die Medaillen wieder runter, das ist schön zu sehen. Bei aller Enttäuschung wird der Stolz auf eine großartige Saison in Liga und Champions League bald folgen, auch im kommenden Jahr wird Arsenal wieder zum Favoritenkreis gehören.

Nun beginnt die Siegerehrung, auf die Bühne dürfen zuerst die Schiedsrichter um Daniel Siebert. Der deutsche Referee zeigte eine hervorragende Spielleitung und lag auch bei kniffligen Szenen mit den Elfmetersituationen stets richtig. Bislang haben erst vier deutsche Unparteiische ein Endspiel der Champions League geleitet: Hellmut Krug (1998), Markus Merk (2003), Herbert Fandel (2007) und zuletzt Felix Brych (2017). Eine große Ehre für Siebert.

Freude auf der einen Seite bedeutet natürlich auch Trauer auf der anderen Seite. Arsenal schafft es also nicht, der ersten Meisterschaft seit 22 Jahren in England einen weiteren Titel hinzuzufügen. Für die Gunners war es die zweite Finalteilnahme in der Königsklasse, vor 20 Jahren unterlag man schon Barcelona. Für Arteta war es sowohl als Spieler als auch Trainer das erste große Finale in einem europäischen Wettbewerb, vielleicht wird es nicht sein letztes gewesen sein. In London hat er schließlich in den vergangenen Jahren großartige Arbeit geleistet.

Wie schon im vergangenen Jahr darf sich Luis Enrique mit seiner Mannschaft vor der PSG-Kurve feiern lassen, für den spanischen Coach ist es aber nicht erst der zweite Triumph in der Königsklasse. 2015 holte er sich den Pokal bereits mit dem FC Barcelona, er gewann damit alle seine drei Endspiele in diesem Wettbewerb. Er weist zudem die beste Siegquote (64 Prozent) aller Trainer mit 50 oder mehr Spielen in der Geschichte der Champions League auf. Ein wahrer Meistermacher.

Erst als zweite Mannschaft nach Real Madrid (2016 - 2018) gelingt Paris Saint-Germain also das Kunststück, den Titel in der Königsklasse zu verteidigen. Im vergangenen Jahr war es beim 5:0 gegen Inter deutlich, heute war es um ein Vielfaches knapper. Erst zum vierten Mal wurde ein Finale in der Champions League vom Punkt entschieden. 2008 gewann Manchester United gegen Chelsea, die Blues vier Jahre später gegen die Bayern und schließlich Real Madrid 2016 gegen Atletico.

Eine Entscheidung im Elfmeterschießen ist für die unterlegene Mannschaft immer eine brutale Angelegenheit. Eze setzt den Ball vorbei, Gabriel drüber. Die Nervenstärke lag heute also bei Paris, die Franzosen ließen sich auch nach dem frühen Rückstand durch Havertz nicht beirren. Zur ganzen Wahrheit gehört jedoch auch, dass PSG lange keine Antwort auf die bockstarke Defensive von Arsenal fand. Erst ein Elfmeter brachte Paris zurück in die Partie, letztlich geht der Sieg für PSG dennoch in Ordnung, weil die Franzosen mehr in der Offensive investierten und auch die besseren Torchancen hatten (21:7 Torschüsse bei 1,77 zu 0,44 xG). Arsenals Klasse in der Defensive wurde heute nicht belohnt.

Gabriel Magalhaes muss jetzt treffen, sonst ist es vorbei. Er läuft an und setzt den Ball über den Kasten! Safonov muss nicht eingreifen, darf jetzt aber jubeln und seine Mitspieler voller Freude empfangen. Paris setzt sich im Elfmeterschießen mit 4:3 durch und gewinnt die Champions League 2026!

Der (vorerst) letzte Schütze für Paris heißt Lucas Beraldo und der Eingewechselte stellt auf 4:3! Er setzt die Kugel platziert ins rechte Eck, Raya entscheidet sich sehr früh für die linke Seite.

Für Arsenal tritt Martinelli als vierter Schütze an, auch er behält die Nerven! Er schaut nicht auf den Torwart und knallt die Kugel links oben ins Eck, Safonov ist wieder in der falschen Ecke.

Nun kommt Hakimi und legt für PSG erfolgreich vor. Der Ex-Dortmunder schießt sicher ins linke Eck, diesmal ist Raya nach rechts unterwegs.

Damit hat Rice die große Chance, wieder auszugleichen und das tut er auch! Der Mittelfeldmann schiebt rechts ein, Safonov spekuliert auf die Tormitte und kann letztlich nichts ausrichten. 2:2.

Nuno Mendes könnte auf 3:1 stellen, doch auch er verschießt! Der Portugiese visiert das rechte Eck an, Raya ahnt das aber und kann den halbhohen und nicht gut platzierten Versuch zur Seite abwehren.

Eze, erst zur Verlängerung eingewechselt, ist der nächste Schütze und scheitert! Eze verzögert beim Anlauf, irritiert damit Safonov und legt die Kugel letztlich doch am linken Pfosten vorbei! PSG führt nach vier Elfmetern also mit 2:1.

Der nächste Offensivmann kommt, Doue verzögert beim Anlauf etwas und versenkt die Kugel dann rechts unten. Wieder ist Raya im falschen Eck.

Gyökeres folgt für die Gunners und zeigt sich vom Punkt ebenfalls sicher. Der Schwede verlädt Safonov und schiebt locker ins rechte Eck ein, Safonov entscheidet sich für die falsche Ecke.

Goncalo Ramos ist der erste Schütze und legt für PSG erfolgreich vor! Der Angreifer schießt hoch in die rechte Ecke, Raya ist ohnehin nach links unterwegs.

Es wird auf die Kurve mit den PSG-Fans geschossen, Hakimi als aktueller Kapitän jubelt und hat dann sogar die Entscheidungsmacht über die Reihenfolge. Paris darf beginnen, wer gewinnt die Champions League 2026?

Im Nachgang hätte man sagen können, dass wir uns die Verlängerung hätten sparen können, denn viel passierte nicht mehr. Beide Teams gingen kaum ins Risiko, die Kräfte schwanden immer mehr. Paris hatte wie auch in der regulären Spielzeit mehr Ballbesitz, wurde jedoch nicht zwingend genug (3:3 Torschüsse in der gesamten Verlängerung). Kurz vor Schluss hatte Gyökeres sogar die beste Chance für Arsenal, verdientermaßen geht es aber ins Elfmeterschießen.

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Die letzte Arsenal-Ecke bringt nichts ein und dann pfeift Siebert ab! Die Entscheidung muss im Elfmeterschießen fallen.

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Es wird ein weiteres Mal heiß, Gyökeres bekommt vor dem Strafraum nochmal die Kugel und zieht aus 17 Metern ab. Abgefälscht geht der Ball rechts am Tor vorbei, leise Handspielreklamationen verstummen schnell. Da war keine Hand im Spiel.

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Arsenal kommt doch nochmal. Über rechts geht es nach vorne, Timber wird von Madueke eingesetzt. Der Abwehrmann wird von Zaire-Emery nicht entscheidend gestört und schließt dann aus sehr spitzem Winkel ab, der Ball geht ans Außennetz.

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Nuno Mendes sieht ebenfalls Gelb, er muss in der eigenen Hälfte ein taktisches Foul begehen. Der anschließende Freistoß bringt nichts ein.

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Joao Neves bricht rechts am Strafraum nochmal durch und geht bis an die Grundlinie. Seine Flanke ist nicht gut, landet aber über Umwege bei Doue, der volley aus zehn Metern abzieht. Er trifft die Kugel nicht richtig, der Schuss wird zudem abgefälscht und von Raya links im Eck abgefangen.

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Arteta wedelt wild mit den Armen herum, er fordert seine Spieler auf, einen PSG-Einwurf in der Hälfte der Franzosen zuzustellen. Das passiert nur sehr langsam, wobei sich auch PSG viel Zeit lässt. Erfolgreich ist das Zustellen nicht, Paris befreit sich.

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Man merkt den Spielern an, dass sie viel in dieser Partie investiert haben und mit den Kräften am Ende sind. Arsenal ist rund sechs Kilometer mehr gelaufen, wobei das auch an der Spielweise liegt. Die Gunners kommen dementsprechend kaum noch nach vorne.

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Rice bringt einen Freistoß von der rechten Seite mit viel Zug an den Fünfer, Safonov ist aber da und faustet die Kugel aus dem Strafraum. Erleben wir hier überhaupt noch eine Chance für einen Lucky Punch?

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Was macht Raya da? Barcola köpft einen Seitenwechsel einfach mal in den Strafraum, Raya kommt aus seinem Tor heraus und lenkt die Kugel mit einer Hand vor Ramos weg ins Zentrum. Dort steht kein PSG-Spieler parat, also hat Raya alles richtig gemacht. Etwas unorthodox vielleicht.

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Wir gehen rein in die letzten 15 Minuten dieser Partie!

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... und mit Illia Zabarnyi kommt für Marquinhos ein neuer Abwehrspieler.

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Paris nutzt die letzten Wechsel der Partie, Vitinha ist mit den Kräften am Ende und weicht für Lucas Beraldo ...

Viel passierte in diesen ersten 15 Minuten der Verlängerung nicht. Zunächst zeigte Arsenal mehr Wille in der Offensive, letztlich kamen die Gunners aber zu keinem einzigen Abschluss. Paris immerhin zu einem, ein Distanzversuch von Hakimi flog jedoch deutlich drüber. So hatte Paris wieder mehr als 70 Prozent Ballbesitz, ohne aber Torgefahr zu erzeugen. Einen Zweikampf zwischen Madueke und Nuno Mendes ordnete Siebert richtig ein und gab keinen Strafstoß für Arsenal.

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Pause in der Verlängerung! Wir bewegen uns mit großen Schritten auf ein Elfmeterschießen zu.

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Hincapie zeigt an, dass er ausgewechselt werden möchte, aber das ist nicht mehr möglich. Arsenal hat bereits sechsmal gewechselt, also auch schon den zusätzlichen Wechsel in der Verlängerung genutzt. Hincapie muss auf die Zähne beißen, erstmal werden zwei Minuten nachgespielt.

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Der VAR schaltet sich nicht ein, die Entscheidung von Siebert wird bestätigt. Nun sehen wir den Zweikampf nochmal in der Zeitlupe, beide Akteure haken jeweils mit dem Arm ein, Nuno Mendes fällt dann quasi auf Madueke drauf. Eine knifflige Entscheidung, kein Elfmeter ist aber vertretbar.

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Rice beschwert sich mehrfach, dass das Spiel nicht unterbrochen wird und sieht nun Gelb. Auch Arteta wird auf der Bank verwarnt, die Gunners sind außer sich.

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Arsenal fordert einen Elfmeter! Madueke geht auf der rechten Seite an Nuno Mendes vorbei und dringt in den Strafraum ein. Nuno Mendes bleibt im Zweikampf, Madueke geht dann kurz vor der Grundlinie zu Boden. Siebert winkt ab, der VAR wird sich das gleich nochmal ansehen müssen. Der Ball ist aber noch nicht im Aus.

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Da ist der erste Torschuss in dieser Verlängerung, gefährlich wird es aber nicht. Hakimi zieht von der rechten Seite ins Zentrum und hält aus der Distanz drauf. Raya muss nicht eingreifen, der Schuss ist deutlich zu hoch angesetzt.

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Das Ballbesitzverhältnis ist längst nicht mehr so deutlich, in der Verlängerung kommt Arsenal immerhin auf 43 Prozent. Auf Torschüsse warten wir aber noch, beide Teams agieren in vielen Situationen zu hektisch und zu ungenau.

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Gyökeres verliert den Ball erst in der gegnerischen Hälfte und muss dann gegen Ramos taktisch hinlangen. Klare Sache, Siebert zückt Gelb.

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Auch Paris wechselt nochmal, Warren Zaire-Emery soll für Fabian Ruiz im Mittelfeld für frischen Wind sorgen.

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Arsenal kommt direkt zu zwei Eckbällen, da wird man natürlich hellhörig. Aber die beiden Flanken von Madueke von der rechten Seite bringen jeweils nichts ein, Paris hat sich gut auf die große Stärke der Gunners eingestellt.

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Und damit rein in die Verlängerung! Übrigens die erste in einem Champions-League-Finale seit 2016.

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... und im Mittelfeld weicht Myles Lewis-Skelly für Martin Zubimendi.

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Arsenal bringt für die Verlängerung frisches Personal, Eberechi Eze ersetzt Kai Havertz ...

Bei 18:4 Torschüssen und 1,56 zu 0,35 Expected Goals war Paris dem Sieg nach 90 Minuten sicherlich näher und trotzdem ist das 1:1 kein unverdientes Zwischenergebnis. Arsenal profitierte von der frühen Führung und ließ lange nahezu nichts zu, bis Mosquera einen Foulelfmeter verursachte. Nach dem Ausgleich von Dembele wurde die Partie etwas offener, Arsenal nahm wieder am Offensivspiel teil. Gefährlicher in der Schlussphase blieb dennoch PSG, Barcola hatte in der Nachspielzeit sogar den Siegtreffer auf dem Fuß. So bekommen wir hier mindestens 30 Minuten extra, wer hat in der Verlängerung den längeren Atem?

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Daraufhin ist Schluss! Zumindest vorerst, wir gehen mit dem 1:1 in die Verlängerung.

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Plötzlich ist Barcola durch! Arsenal spielt nochmal nach vorne und läuft so in den Konter. Barcola wird noch in der eigenen Hälfte geschickt und läuft halblinks bis in den Sechzehner hinein, wo er sich die Kugel nicht perfekt auf den linken Fuß legt. Er will es dann wie Havertz machen, jagt den Ball aber links am kurzen Eck vorbei.

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Nun hat Ousmane Dembele also Feierabend, der Torschütze verlässt entkräftet den Rasen für Goncalo Ramos.

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Joao Neves unterbindet den Konter mit einem taktischen Foul an Havertz und sieht dafür folgerichtig Gelb.

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Es wird gleich noch einen Wechsel bei Paris geben, Dembele humpelt nur noch über den Platz und lauert aktuell im Abseits. Paris hat auch in dieser Nachspielzeit mehr vom Spiel, kommt jedoch aktuell nicht mehr an den Sechzehner.

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Sechs Minuten Nachspielzeit werden angezeigt, es werden jedoch etwas mehr werden, da die Behandlung von Raya erst jetzt beendet wird. Wir werden also eher auf sieben oder mehr Minuten kommen.

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Vitinha mit der Gelegenheit! Doue wird mit einem langen Pass rechts vor dem Strafraum gefunden. Der Offensivmann dribbelt sich mit Tempo bis ins Zentrum und legt dort für Vitinha ab, der aus 17 Metern sofort abschließt und den Ball nur oben auf das Tornetz setzt. Knappe Kiste! Raya hat nach diesem Schuss einen Krampf in der Wade und muss behandelt werden.

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Es ist jetzt ein Hin und Her, allerdings ohne die ganz großen Möglichkeiten. Diesmal kann Arsenal nach einer PSG-Ecke kontern. Martinelli profitiert von einem Fehler von Nuno Mendes, spielt dann aber einen schwachen Pass in den Lauf von Madueke. Da kommt sein Mitspieler niemals heran.

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Ein langer Einwurf von Rice wird per Kopf an den Fünfer verlängert, irgendwie kann Paris die Situation klären und schon wieder den Konter starten. Barcola ist schneller als Timber, legt sich die Kugel aber etwas zu weit vor. So ist Raya am Strafraumrand knapp vor dem Offensivmann am Ball.

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Auf der anderen Seite verlässt Khvicha Kvaratskhelia für Bradley Barcola das Feld.

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... und Noni Madueke ist für Bukayo Saka neu dabei.

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Die Gunners bringen frische Kräfte für die Offensive: Gabriel Martinelli kommt für Leandro Trossard ...

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Eine Ecke von der linken Seite ist nicht ungefährlich, am kurzen Pfosten steigt Pacho hoch und köpft die Kugel letztlich zwei, drei Meter drüber. Währenddessen deuten sich die nächsten Wechsel an.

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Und so haben wir nun das Spiel, das wir uns schon von Beginn an gewünscht hätten. Mutiger Fußball auf beiden Seiten, Paris ist nun aber die etwas zwingendere Mannschaft. Arsenal ist weiterhin etwas defensiver eingestellt, merkt aber, dass es mehr Offensive braucht.

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Arsenal wird offensiver und traut sich wieder mehr zu, dafür bekommt aber Paris die große Konterchance! Kvaratskhelia entwischt Timber auf der linken Seite und läuft dann mit großen Schritten bis in den Strafraum. Halblinks in der Box zieht er ab, Lewis-Skelly fälscht noch ab und so prallt der Ball an den linken Pfosten. Dickes Ding!

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Vitinha setzt einen Distanzschuss nur knapp über das Tor, auf der anderen Seite macht Havertz die Kugel in der gegnerischen Hälfte stark fest, spielt dann aber einen zu steilen Pass auf Saka. Safonov ist da. Das Spiel wird zumindest etwas offener.

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Dicker Bock von Raya, er spielt den Ball flach in die Füße von Vitinha. Arsenal steht dementsprechend ungeordnet in der Defensive, Vitinha spielt Dembele rechts am Strafraum an. Der Offensivmann geht ins Dribbling und kommt zum Abschluss, gefährlich ist dieser aber nicht.

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Erstmal ist die Partie wieder unterbrochen, auch in der zweiten Hälfte gibt es eine Trinkpause. Wir können uns also auf reichlich Nachspielzeit nach den regulären 90 Minuten einstellen.

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Angedeutet hat sich dieser Ausgleich natürlich nicht, Paris war trotz der höheren Spielanteile überhaupt nicht torgefährlich. Dementsprechend fällt es schwer, von einem verdienten Ausgleich zu sprechen, wobei auch Arsenal mit der ersten Großchance traf. Ein 1:1 geht bis dato schon in Ordnung. Wer geht nun ins Risiko?

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... zudem wird es mit Viktor Gyökeres für Martin Ödegaard offensiver bei den Gunners.

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Arteta reagiert sofort und nimmt Cristhian Mosquera runter, Jurrien Timber ersetzt ihn ...

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Toooooor! PARIS SAINT-GERMAIN - FC Arsenal 1:1. Dembele bleibt vom Punkt eiskalt und besorgt den Ausgleich! Der Franzose fackelt beim Anlauf nicht lange und schiebt den Ball sicher ins linke Eck, Raya hat sich für die falsche Ecke entschieden. Alles wieder offen!

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Und jetzt gibt es Elfmeter für Paris Saint-Germain! Kvaratskhelia dringt nach einem Doppelpass mit Dembele links in den Strafraum ein und wird dann von hinten von Mosquera deutlich getroffen. Die Entscheidung ist klar, Paris hätte jedoch gerne eine Gelb-Rote Karte gesehen. Da hat der Abwehrmann durchaus Glück. Der VAR überprüft die Szene nochmal, korrigiert die Entscheidung von Siebert aber nicht.

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Doue hat rechts mal etwas Platz, Arsenal stand in dieser Szene etwas zu hoch. Doue versucht es dann mit einer halbhohen Flanke ins Zentrum, der Ball wird jedoch vor Dembele relativ sicher geklärt.

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Und so plätschert das Spiel weiter vor sich hin, PSG bekommt einfach kein Tempo in die Partie. Auch Tiefe ist überhaupt kein Thema bei Paris, Arsenal kann sich nach wie vor auf die sehr sichere Defensive verlassen.

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Den fälligen Freistoß schießt Hakimi aus fast 30 Metern direkt. Er probiert es mit einem Aufsetzer in Richtung linkes Eck, Raya hat damit jedoch keine großen Probleme und hält den Ball fest.

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Jetzt sieht auch Saka Gelb, allerdings nicht wegen Zeitspiels. In der eigenen Hälfte will der Offensivmann Doue die Kugel vom Fuß klauen. Er trifft zwar auch den Ball, aber hauptsächlich den Gegenspieler.

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Das sieht man in einem Finale der Königsklasse auch nicht häufig: Siebert pfeift einen falschen Einwurf von Joao Neves ab, Arsenal bekommt den Ball. Zumindest für einige Sekunden, denn wenig später hat PSG die Kugel schon wieder zurück.

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Hin und wieder schiebt Arsenal hinten heraus und läuft sogar in Person von Havertz den gegnerischen Torhüter an. Hohe Ballgewinne gibt es deswegen aber nicht, zu ballsicher sind die Pariser mit Vitinha und Joao Neves.

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Das Spielbild hat sich natürlich nicht geändert. Paris hat den Ball, Arsenal steht in der Defensive sehr geordnet, hält die Abstände eng und lässt Paris so keinerlei Raum zum Fußballspielen. Aus neutraler Sicht leider nicht die besten Voraussetzungen für viel Unterhaltung.

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Siebert hat genug gesehen und zückt nun die erste Gelbe Karte wegen Zeitspiels, es trifft Mosquera bei der langsamen Ausführung eines Einwurfs.

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Ohne personelle Veränderungen geht es weiter!

Es war sicherlich nicht das Fußballspektakel, das sich viele Fans von einem Champions-League-Finale erhofft hatten. Arsenal ging mit der ersten Großchance in diesem Spiel durch Havertz in Führung und setzte in der Folge alles auf die große Defensivstärke. Ein Plan, der vollends aufging. Paris hatte zwar 77 Prozent Ballbesitz im ersten Durchgang, wurde jedoch nicht gefährlich. Kein einziger der sechs Torschüsse war wirklich erwähnenswert, PSG biss sich an der Abwehr der Gunners die Zähne aus. Von Arsenal kam offensiv wenig bis gar nichts nach der Führung, erst kurz vor der Pause hatte Havertz sogar eine Chance aufs 0:2. Ob PSG nach der Pause doch noch Wege findet, das Bollwerk der Engländer zu knacken?

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Es gibt eine erste Ecke für Arsenal, Saka lässt sich dabei aber aufreizend viel Zeit, weswegen sich Siebert dazu entscheidet, zur Pause zu pfeifen! Mit der knappen Führung für Arsenal geht es in die Kabinen.

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Eine Mischung aus Schuss und Flanke von Fabian Ruiz links im Strafraum fliegt wuchtig aufs Tor, Raya hat Probleme beim Fangen des Balles. Ihm verspringt die Kugel leicht, im Nachfassen ist er da.

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Plötzlich die große Chance auf das 0:2! Arsenal spielt sich rechts mit kurzen Pässen durch, Ödegaard leitet dann geschickt zu Havertz rechts in die Box weiter. Der Deutsche legt sich die Kugel mit dem ersten Kontakt etwas zu weit ins Zentrum vor, so wird er bei seinem Abschluss gerade noch geblockt. Safonov schnappt sich den Abpraller.

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Mehr als Schüsse aus der Distanz sind aktuell nicht drin, diesmal feuert Doue den Ball aus 20 Metern weit drüber. So stark die Defensivleistung von Arsenal auch ist, so ereignisarm ist dieses Spiel dementsprechend.

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Insgesamt werden sechs Minuten nachgespielt, es gab eine Trink- und eine Verletzungspause. Dennoch erscheinen sechs Minuten etwas viel.

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Weiterhin ist das nicht zwingend von Paris. Dembele muss sich die Bälle immer wieder selbst holen, er ist schließlich kein klassischer Strafraumstürmer. Er versucht es nun mit einem Schuss aus 20 Metern, jagt den Ball aber in den Oberrang.

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Nach längerer Zeit findet Paris mal einen Weg in den Sechzehner. Nuno Mendes geht links an Mosquera vorbei und geht bis an die Grundlinie. Seine scharfe Hereingabe kann von Hincapie nicht entscheidend geklärt werden, Fabian Ruiz köpft den Abpraller dann aus acht Metern deutlich links vorbei.

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Havertz und Hakimi geraten an der Seitenlinie etwas aneinander. Der Deutsche verhindert die schnelle Ausführung eines Einwurfs für Paris, Hakimi will sich den Ball schnappen und trifft Havertz dabei mit dem Arm am Hals. Havertz geht kurz zu Boden, Siebert löst die Situation ohne Verwarnungen auf.

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In diesem Fall nicht, die Freistoßflanke von Rice von der rechten Seite landet zwar bei Havertz, der Torschütze köpft aber deutlich drüber. Zudem hat Siebert ein Offensivfoul gesehen. Im Gegenzug wird ein Schuss von Dembele aus 17 Metern geblockt.

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PSG bewegt sich weiterhin bei fast 80 Prozent Ballbesitz, jetzt kann sich Arsenal mal wieder befreien. Mosquera schickt Saka auf die rechte Seite, der von Nuno Mendes plump zu Fall gebracht wird. Freistoß Arsenal, das kann natürlich gefährlich werden.

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Der Abschluss von Fabian Ruiz bleibt bislang der einzige Versuch von Paris, die Franzosen finden weiterhin kein Durchkommen. Dembele lässt sich nun mal fallen, chippt die Kugel dann aber ins Nichts. Raya kann sich den Ball problemlos schnappen. Defensiv ist das Extraklasse von Arsenal.

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Nuno Mendes bleibt im Strafraum der Gunners liegen, das Spiel läuft aber lange weiter. Über Joao Neves kommt die Kugel in der Box schließlich zu Doue, der aber von Saliba fair per Grätsche gestoppt wird. In der Zeitlupe zeigt sich dann, dass Mosquera tatsächlich unglücklich auf den Fuß von Nuno Mendes steigt, auch das ist aber nicht strafstoßwürdig.

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Safonov hat das Knie von Marquinhos abbekommen, wird aber weiterspielen können. Der Russe muss sich den Zopf erstmal neu richten, dann kann es nach über zwei Minuten Unterbrechung hoffentlich weitergehen.

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Der Ball rollt wieder und dann kommt Arsenal nach langer Zeit wieder nach vorne. Lewis-Skelly mit einem starken Antritt in der eigenen Hälfte, er spielt dann rechts Ödegaard an, der sofort zu Saka weiterleitet. Der Rechtsaußen zieht das Tempo an und flankt halbhoch nach innen. Safonov klärt mit einer Hand, bekommt aber unglücklich einen Schlag von Marquinhos an den Hinterkopf ab. Der Keeper muss behandelt werden.

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Siebert unterbricht nun die Partie und bittet beide Teams zu einer kleinen Trinkpause. Das gibt den beiden Trainern auch die Möglichkeit, ihre Teams neu einzustellen und eventuell Anpassungen vorzunehmen.

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Die frühe Führung hat Arsenal natürlich voll in die Karten gespielt. Früher oder später werden die Gunners aber mehr Entlastung brauchen, aktuell findet das Spiel fast ausschließlich in der Hälfte der Engländer statt. Mit einer Passquote von nur 67 Prozent kommt Arsenal nicht hinten heraus.

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Paris hat bislang über 80 Prozent Ballbesitz, schafft es aber nicht, gefährlich in den Strafraum zu kommen. Vitinha und Co. versuchen es immer wieder mit neuen Ideen, Arsenal ist aber nicht umsonst die beste Defensive in dieser CL-Saison gewesen.

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Hakimi wird rechts an die Grundlinie geschickt und holt dort mit einer geblockten Flanke eine Ecke heraus. Mehr war da ohnehin nicht drin, in der Box war tatsächlich kein einziger PSG-Angreifer. Die Boxbesetzung stimmt noch nicht. Bei der anschließenden Ecke unterläuft Saka ein technischer Fehler, der Offensivmann bekommt die Kugel an die Hand. Für Siebert aber kein strafbares Handspiel.

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Immerhin mal ein Abschluss von PSG: Kvaratskhelia spielt den Ball von links in den Lauf von Fabian Ruiz. Der Spanier geht halblinks in den Sechzehner und versucht es ebenfalls aus spitzem Winkel, sein flacher Versuch geht jedoch sehr weit am Tor vorbei.

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Arsenal lässt sich nun etwas tiefer fallen, Paris will sich den Gegner zurechtlegen. Doue will von rechts in den Sechzehner zu Kvaratskhelia durchstecken. Der Ball bleibt bei einem Abwehrmann hängen, prallt dann doch fast zum Georgier, aber Saliba passt auf und klärt zur Ecke.

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Die Gunners legen also vor, ein erneutes 5:0 für PSG wie vor einem Jahr wird es nicht mehr geben. Eine Antwort der Franzosen bleibt bislang aus, eine Flanke von Doue von der rechten Seite sorgt in der Defensive von Arsenal nicht für Probleme.

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Toooooor! Paris Saint-Germain - FC ARSENAL 0:1. Havertz bringt die Engländer mit der ersten Torchance direkt in Front! Auf der linken Seite spielen sich Trossard und Havertz den Ball zu, an der Mittellinie ist das nicht gefährlich. Marquinhos will dann jedoch klären und schießt Trossard an, der Ball prallt in den Lauf von Havertz. Der Deutsche ist dann halblinks frei durch, geht bis an den Strafraum und knallt die Kugel letztlich aus sehr spitzem Winkel mit viel Wucht über den Kopf von Safonov unter die Latte.

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Vorlage Leandro Trossard

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Paris hält nun den Ball in den eigenen Reihen, Arsenal setzt er knapp vor der Mittellinie in der gegnerischen Hälfte auf intensives Pressing. So kommt PSG zwar zu viel Ballbesitz, aber noch nicht in der Hälfte der Gunners.

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Selbst einen Freistoß nahe der Mittellinie will Arsenal nutzen, Rice bringt den Ball hoch vor den Strafraum. Saliba köpft die Kugel in die Box, wo aber kein Mitspieler steht. Safonov schnappt sich den Ball.

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Anpfiff in der Puskas Arena in Budapest, das Finale der Champions League läuft!

Zu guter Letzt blicken wir noch auf das deutsche Schiedsrichtergespann, das heute von Daniel Siebert geleitet wird. Für den 42-Jährigen ist es die 28. Partie in der Königsklasse, in dieser Saison pfiff er unter anderem den 1:0-Erfolg von Arsenal im Halbfinale gegen Atletico. Seine Assistenten an den Linien sind Jan Seidel und Rafael Foltyn, Sandro Schärer aus der Schweiz ist der Vierte Offizielle. Als Videoschiedsrichter agiert Bastian Dankert.

Paris Saint-Germain und Arsenal treffen zum achten Mal in einem Pflichtspiel aufeinander, wobei die Bilanz mit jeweils zwei Siegen und drei Unentschieden völlig ausgeglichen ist. Die Franzosen gewannen jedoch die letzten beiden Duelle gegen Arsenal, als sie sich im Halbfinale der Champions League 2024/2025 sowohl im Hin- als auch im Rückspiel durchsetzten. Bekanntlich holte PSG später den ersten Titel in der Königsklasse.

Arsenal verlor in dieser Saison also noch kein Spiel in der Champions League und stellt mit nur sechs Gegentoren die beste Defensive der Liga. Dabei kassierten die Gunners kein einziges Tor aus dem Spiel heraus. Dafür liegt eine große Stärke von Paris in den Spielen gegen englische Klubs, denn die letzten fünf K.o.-Duelle gegen Teams von der Insel gingen allesamt an PSG. Das letzte Ausscheiden gab es gegen Manchester City im Halbfinale 2020/2021.

Für PSG war der Weg ins Finale etwas holpriger, die Ligaphase konnte der französische Meister nur auf Platz 11 beenden und musste daher den Umweg über die Playoffs nehmen. Dort war es gegen Ligakonkurrent Monaco durchaus knapp (5:4 gesamt), gegen Chelsea (8:2) und Liverpool (4:0) wurde es etwas deutlicher. Im Halbfinale folgte das Duell mit den Bayern. Nach dem spektakulären 5:4 im Hinspiel reichte in München ein 1:1 für das Erreichen des Endspiels in Budapest.

Für Arsenal ist es derweil erst die zweite Finalteilnahme in der Königsklasse überhaupt, vor 20 Jahren musste man sich im Endspiel Barcelona mit 1:2 geschlagen geben. Als frischgebackener Meister in England rechnen sich die Gunners durchaus Chancen für die heutige Partie aus, schließlich beendete man die Ligaphase mit acht Siegen aus acht Spielen makellos auf Platz 1. Anschließend wurden Leverkusen, Sporting und Atletico Madrid ohne eine einzige Niederlage (drei Unentschieden) ausgeschaltet.

Es ist das Spiel der Spiele im europäischen Fußball, heute werden die Könige von Europa gekürt. Paris möchte der zweite Klub werden, der zweimal hintereinander die Champions League gewinnt, Real Madrid schaffte das zwischen 2016 und 2018 sogar dreimal in Folge. Im vergangenen Jahr gewann PSG das Finale klar und deutlich mit 5:0 gegen Inter Mailand, ob es auch heute so deutlich wird, darf man zumindest anzweifeln.

Arsenal war noch vor sechs Tagen bei Crystal Palace im Einsatz (2:1), stand aber ebenfalls als Meister bereits fest. Trainer Mikel Arteta setzte daher ebenfalls auf eine B-Elf und rotiert heute zu seiner Stammelf zurück. Satte neun Wechsel gibt es, lediglich Cristhian Mosquera und Piero Hincapie dürfen erneut starten.

Der FC Arsenal geht mit folgender Elf in die Partie: Raya - Mosquera, Saliba, Gabriel Magalhaes, Hincapie - Ödegaard, Rice, Lewis-Skelly - Saka, Havertz, Trossard.

Beim Stadtduell beim FC Paris vor 13 Tagen stand PSG bereits als Meister fest, dementsprechend rotiert Trainer Luis Enrique etwas. Somit gibt es für die heutige Partie fünf Wechsel in der Startelf: Achraf Hakimi, Willian Pacho, Nuno Mendes, Joao Neves und Desire Doue starten für Warren Zaire-Emery, Illia Zabarnyi, Lucas Beraldo, Bradley Barcola (alle Bank) und Dimitri Lucea (nicht im Kader).

Wer krönt sich zum Saisonabschluss zur besten Mannschaft Europas? Zunächst blicken wir auf die Aufstellungen dieses Finalspiels, angefangen bei Paris Saint-Germain: Safonov - Hakimi, Marquinhos, Pacho, Nuno Mendes - Fabian Ruiz, Vitinha, Joao Neves - Doue, Dembele, Kvaratskhelia.

Herzlich willkommen zum Finale der UEFA Champions League 2025/26 zwischen Paris St.-Germain und dem FC Arsenal.