Spanien - Belgien; FIFA WM 2026 Viertelfinale

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Spanien - Belgien. FIFA WM 2026 Viertelfinale.

SoFi Stadium.

Spanien 1

  • F Ruiz Peña (30. minute)

Belgien 1

  • C de Ketelaere (41. minute)

Live-Kommentar

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase übernahm Spanien die Kontrolle in dieser Partie, ging nach 30 Minuten durch Ruiz verdient in Führung. Danach wollte die Furia Roja schnell nachlegen und baute weiter Druck auf. Mitten in diese Drangphase schlugen aber auch die Belgier zu, De Ketelaere setzte sich gut durch und traf per Kopf (41.). Somit bleibt weiter alles offen in diesem Viertelfinale, in dem Spanien seiner Favoritenrolle durchaus gerecht wird, aber auf einen unbequemen und gefährlichen Gegner trifft. Das verspricht für den zweiten Durchgang Spannung.

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Halbzeit in Los Angeles, mit dem 1:1 zur Pause geht es in die Kabinen.

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Doku taucht nochmal im Sechzehner auf, setzt sich auf links gegen zwei Bewacher zunächst gut durch und verschafft sich Platz. Das Endprodukt bleibt aber noch zu oft aus beim Flügelstürmer, dessen Flanke im Toraus landet.

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Ecke für Spanien von links. Rodri sammelt im Sechzehner den Abpraller auf, behauptet die Kugel und legt auf den frei lauernden Ruiz. Der zieht direkt ab, trifft aber einen Gegenspieler, der im Weg steht.

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Es gibt fünf Minuten Nachspielzeit.

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Spanien kommt nochmal: Baena legt rechts im Sechzehner zurück auf Porro. Der zieht mit dem schwächeren linken Fuß und etwas zu hektisch ab, verfehlt den Kasten deutlich.

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Nach einem Handspiel im Mittelfeld sieht Cubarsi die Gelbe Karte.

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Toooor! Spanien - BELGIEN 1:1. Mit der ersten richtigen Chance schlägt Belgien zu und gleicht aus. De Bruyne spielt auf rechts in die Lücke nach außen zu Castagne, der kommt frei zur Flanke. Vor dem Fünfmeterraum setzt sich De Ketelaere gegen Bewacher Cubarsi durch, köpft den Ball aus sechs Metern am Keeper vorbei per Aufsetzer in die Tormitte. Das erste spanische Gegentor bei dieser WM.

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Vorlage Timothy Castagne

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Wieder Yamal, nächste Großchance. Auf rechts lässt er Gegenspieler De Cuyper schon mit der Ballannahme ins Leere laufen, setzt sich mit einem Haken auch gegen Doku durch. Dann folgt der flache Aufsetzer in Richtung rechtes Eck, der Ball springt knapp am Pfosten vorbei ans Außennetz.

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Seit dem Treffer geben die Spanier klar den Ton an und wollen wohl unbedingt noch vor der Pause den zweiten Treffer nachlegen. Belgien muss aufpassen und sollte für Entlastung sorgen, sonst liegt das 2:0 hier immer mehr in der Luft.

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Spanien zaubert. Nach einer langen Kombination spielen Oyarzabal und Olmo am Sechzehner schnelles Tiki-Taka. Oyarzabal legt dann am Ende mit der Hacke zurück auf den nachrückenden Olmo, ein Verteidiger kann gerade noch dazwischengehen und verhindert die Chance.

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Gute Chance: Yamal führt den Freistoß selbst aus, schlenzt den Ball aus etwa 19 Metern halbhoch aufs linke Eck. Courtois ist zur Stelle und wehrt den Ball ab, und diesmal kann die Abwehr den Abpraller bereinigen.

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Nochmal Yamal: Der 18-Jährige lässt zwei Spieler mit einem schnellen Dribbling aussteigen, Doku muss ihn vor dem Sechzehner per Foul stoppen. Das ergibt eine gute Freistoßposition.

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Spanien bleibt im Vorwärtsgang, Yamal mischt auf rechts wieder mit und gibt zurück zu Rodri. Der flankt direkt in die Mitte, findet aber keinen Abnehmer.

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Toooor! SPANIEN - Belgien 1:0. Fabian Ruiz steht goldrichtig, staubt zum 1:0 ab und lässt Spanien jubeln. Zunächst spielen Porro und Yamal auf rechts einen guten Doppelpass, bei dem Doku nicht aufpasst und dann Porro nicht mehr an der flachen Hereingabe hindern kann. So kommt Olmo rechts im Sechzehner zum flachen Direktschuss, den Courtois auf der Linie abwehrt. Beim Abpraller kommt Ruiz aus sechs Metern zum Abschluss, trifft durch die Beine von Castagne halblinks ins Netz.

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Weiter geht's, Doku kommt auf links an einen langen Ball und sorgt erneut für Unruhe. Im Dribbling rennt er sich dann aber fest, auch weil er gedoppelt wird.

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Spanien ist spielerisch gewohnt dominant, näherte sich bereits das eine oder andere Mal gefährlich dem Tor. Belgien versteckt sich aber nicht und kommt zu Gegenstößen, vor allem Doku auf links strahlt dabei Gefahr aus. So wirkt das Spiel bisher insgesamt ausgeglichen.

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Kurz darauf geht es in die dreiminütige Trinkpause.

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Erste gute Chance für Spanien. Nach einem Ballverlust im Aufbau der Belgier schnappt sich Yamal vor dem Sechzehner die Kugel, schließt aus 18 Metern ab. Sein Schlenzer springt aber recht deutlich links am Tor vorbei.

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Spanien kommt bisher auf 64 Prozent Ballbesitz, aber die Belgier halten dagegen und melden sich immer wieder in der gegnerischen Hälfte an. Nach einer weiten Flanke von rechts will der aufgerückte De Cuyper zum Kopfball, leistet sich dabei aber am zweiten Pfosten ein Foul gegen Porro.

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Wir sind auf der anderen Seite, wo der agile Doku den Ball bis an den Sechzehner bringt, dann nach rechts zu De Ketelaere spielt. Der dringt in den Sechzehner und sucht den Abschluss, wird dabei aber geblockt.

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Spanien kommt nochmal gefährlich in den Sechzehner. Cubarsi spielt gut in die Schnittsteller. Baena kontrolliert die Kugel in der Box, zieht sofort ab. Ngoy ist eng an ihm dran und bekommt den Ball an die Hand. Die ist zwar etwas ausgestreckt, Absicht liegt aber nicht vor, und die Distanz war zu kurz zum Reagieren. Also entscheidet der Schiedsrichter auf Weiterspielen.

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Der Freistoß bringt die erste gefährliche Szene. Aber über Umwege: Die erste Hereingabe wird noch abgewehrt, dann bringt Ruiz den Abpraller von rechts nochmal flach in die Mitte. Abnehmer ist Rodri, dessen Direktschuss von einem Gegenspieler noch vor dem Tor geblockt wird.

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Belgien versteckt sich nicht und startet einige Angriffsversuche, die aber jeweils weit vom Tor entfernt enden. Dann weicht Yamal auf den linken Flügel aus und wird steil geschickt, Trossard hält ihn fest und sorgt für den Freistoß neben dem Sechzehner.

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Beide Teams agieren in den ersten Minuten eher vorsichtig, und auf beiden Seiten schleichen sich einige einfache Fehler ein. Spanien gibt aber mit ersten Passstafetten den Rhythmus vor.

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Ansonsten geht es eher ruhig los. Spanien hält den Ball in den eigenen Reihen, Belgien attackiert früh. Baena schickt Cucurella auf links in Richtung Grundlinie. Der gibt flach in die Mitte, wird aber wegen Abseits zurückgepfiffen.

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Yamal setzt auf rechts zum ersten Sololauf an, wird dabei schnell gedoppelt und mit einem frühen Foul von Raskin gestoppt.

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Und los! Schiedsrichter Michael Oliver aus England pfeift die Partie an, der Ball rollt in Los Angeles.

Während die Teams den Rasen betreten, gibt es bei den Belgiern eine kurzfristige personelle Änderung zu vermelden: Kapitän Tielemans fällt aufgrund einer Verletzung beim Warmmachen aus, für ihn rückt Vanaken in die Startelf.

Nun träumen die Belgier, die seit 18 Partien ungeschlagen sind, vom dritten Halbfinaleinzug nach 1986 und 2018. Auch beim letzten Mal ging man als Außenseiter ins Viertelfinale, schlug dann aber Brasilien mit 2:1. Torwart Thibaut Courtois ist optimistisch: "Jeder in unserer Mannschaft glaubt, dass es möglich ist. Wir haben Qualitäten, die Spanien einkalkulieren muss. Es gibt immer Überraschungen."

Viel wurde vor dem Achtelfinale über die zurückgenommene Rote Karte für US-Stürmer Balogun geredet. Die Partie an sich war dann aber eine eindeutige Sache, die Roten Teufel schlugen den Gastgeber souverän und waren klar die bessere Mannschaft. De Ketelaere erzielte einen Doppelpack auf der ungewohnten Position als falsche Neun, die er auch heute bekleiden wird.

Auch Belgien begann eher mäßig ins Turnier, zum Auftakt gab es gegen Ägypten (1:1) und den Iran (0:0) zwei Unentschieden. Mit dem 5:1 gegen Neuseeland sicherte man sich aber den Gruppensieg. In der K.o.-Runde gab es dann Siege gegen Senegal (3:2) und die USA (4:1).

Die Furia Roja ist traditionell für ihre spielerische Qualität bekannt, ihre Defensive ist aber genauso ein entscheidender Faktor. Im gesamten Turnier blieb man bislang ohne Gegentor. Insgesamt ist Keeper Unai Simon sogar schon seit über 600 WM-Minuten ohne Gegentreffer.

Spanien-Coach Luis de la Fuente verfügt über einen tiefen Kader mit zahlreichen starken Optionen von der Bank. Das zeigte sich nicht zuletzt beim Siegtreffer in der Nachspielzeit gegen Portugal: Den besorgte mit Merino ein Joker, mit Ruiz und Torres waren zwei weitere an der Entstehung beteiligt.

Spanien legte mit dem überraschenden 0:0 gegen Kap Verde einen Stotterstart hin, fand danach aber schnell in die Spur. Der amtierende Europameister gewann die nächsten vier Spiele in Folge, schlug dabei im Sechzehntelfinale Österreich klar mit 3:0, behielt dann im Viertelfinale gegen Portugal mit 1:0 die Oberhand. Neben Frankreich gelten die Spanier als Topfavorit auf den Turniersieg, gehen dementsprechend auch heute favorisiert in die Partie.

Im zweiten WM-Viertelfinale treffen heute Spanien und Belgien in Los Angeles aufeinander. Es ist das dritte WM-Duell zwischen beiden Teams. Im Jahr 1986 traf man schon einmal im Viertelfinale aufeinander, damals mit dem glücklicheren Ende für die Belgier. Spanien revanchierte sich 1990 mit einem Sieg in der Gruppenphase. Wer das dritte Aufeinandertreffen gewinnt, wird im Halbfinale auf Frankreich treffen.

Bei den Belgiern fehlen im Vergleich zum 4:1 gegen die USA heute Onana und Lukebakio in der Startelf. Onana erlitt einen Kreuzbandriss und wird lange ausfallen. Auf seinen Ausfall reagiert Trainer Rudi Garcia, indem er De Bruyne neu auf der Zehn bringt und Tielemans die frei gewordene Stelle auf der Doppelsechs übernimmt. Lukebakio rotiert auf die Bank, für ihn ist Doku auf dem linken Flügel neu dabei.

In dieser Besetzung läuft Belgien heute auf (4-2-3-1): Courtois - Castagne, Ngoy, Mechele, De Cuyper - Tielemans, Raskin - Trossard, De Bruyne, Doku - De Ketelaere.

Nach dem 1:0-Sieg im Achtelfinale gegen Portugal gibt es eine Änderung in der spanischen Startelf: Auf der Doppelsechs erhält Pedri eine Pause, Fabian Ruiz nimmt seinen Platz ein. Davon abgesehen vertraut Luis de la Fuente seiner eingespielten Stammelf im 4-2-3-1, mit dem jungen Superstar Lamine Yamal auf dem rechten Flügel und Oyarzabal im Sturm.

Spanien geht mit folgender Aufstellung in diese Partie (4-2-3-1): Simon - Porro, Cubarsi, Laporte, Cucurella - Rodri, Ruiz - Yamal, Olmo, Baena - Oyarzabal.

Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Viertelfinale zwischen Spanien und Belgien.