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SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Ukraine - England. EURO 2020 Viertelfinale.

Ukraine 0

    England 4

    • H Kane (, )
    • H Maguire ()
    • J Henderson ()

    Live-Kommentar

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    Damit sind alle vier EM-Halbfinalisten gefunden und wir können die Berichterstattung von der EURO 2020 für heute beenden. Wir danken für die Aufmerksamkeit, wünschen eine geruhsame Nacht und noch ein schönes Wochenende!

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    Dennoch steht für die Ukraine das neben dem WM-Viertelfinale 2006 beste Turnierabschneiden überhaupt zu Buche. Auch wenn es heute etwas auf den Deckel gab, kann die Mannschaft erhobenen Hauptes die Heimreise antreten. Nach Hause geht es auch für die Engländer, denn die Halbfinales werden im Wembley Stadium ausgetragen. Dort treffen die Three Lions am kommenden Mittwoch auf Dänemark.

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    England steht im Halbfinale der EURO 2020! Die Three Lions setzen sich verdient und am Ende deutlich mit 4:0 gegen die Ukraine durch. Frühe Tore in beiden Halbzeiten ebneten dem Team von Gareth Southgate vor 11.880 Zuschauern im Stadio Olimpico zu Rom den Weg. Und spätestens mit dem Doppelschlag zu Beginn des zweiten Durchgangs war der Widerstand des Gegners gebrochen. Sonderlich viel Gegenwehr boten die Osteuropäer auch insgesamt nicht. Über weite Strecken gingen die Männer von Andriy Shevchenko sehr zögerlich zu Werke, änderten nach den Gegentreffern ihre Herangehensweise nicht. Somit war zu keinem Zeitpunkt ein wirkliches Aufbäumen zu erkennen.

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    Nachspielzeit gibt es nicht. Überaus pünktlich beendet Schiedrichter Felix Brych das Treiben auf dem Platz.

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    Drei ukrainische Einwechsler stehen seit geraumer Zeit bereit. Doch es gibt einfach keine Spielunterbrechung.

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    Minute und Minute verrinnt. Wir sind gespannt, wie viel mehr Felix Brych noch von diesem Spiel sehen möchte.

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    Alle Spieler auf dem Platz warten sehnlichst auf den Abpfiff. Es gibt nur noch Ballgeschiebe. Selbst mögliche Kontersituationen werden abgebrochen. Kieran Trippier entschuldigt sich dafür gleich dreimal bei dem gestarteten Teamkollegen.

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    Der zwischenzeitliche Aktivitätsschub der Ukrainer ist längt verebbt. England kontrolliert die Sache inzwischen komplett. Man schiebt sich den Ball zu. Die Ukrainer gehen nur sehr zögerlich dagegen an.

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    Wenn der Ball in den englischen Reihen landet, lassen auch die das Spielgerät sehr zeitintensiv zirkulieren. Dann aber versucht Harry Maguire etwas, schickt mit einem langen Ball Marcus Rashford. Der aber läuft vergebens.

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    Somit richten sich die Ukrainer jetzt häuslich in des Gegners Hälfte ein. Plötzlich läuft der Ball recht gut. Doch letztlich fehlt die Idee, um eine Abschlusshandlung entwickeln zu können.

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    Immerhin spielen die Osteuropäer in dieser Phase besser mit - sicherlich auch mit dem Einverständnis des Kontrahenten, der die Sache jetzt möglichst kraftsparend über die Bühne bringen möchte.

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    Für die Ukraine schießt Yevhen Makarenko tatsächlich aufs Tor. Dessen Linksschuss aus halbrechter Position wehrt Jordan Pickford etwas unorthodox ab. Das sieht eher aus wie Volleyball. Zum Glück für England steht kein Gegenspieler zum Abstauben bereit.

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    Unter dem Applaus der englischen Fans verlässt Harry Kane den Platz. Während dessen Kapitänsbinde an Jordan Henderson weiter gereicht wird, betritt Dominic Calvert-Lewin den Rasen. Damit schöpft Gareth Southgate sein Wechselkontigent vollends aus.

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    Somit ist Jordan Pickford bei dieser EM noch immer ohne Gegentreffer. Und nach den vier erzielten Toren im bishgerigen Turnierverlauf haben die Three Lions allein heute ihre offensive Ausbeute verdoppelt.

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    Bei einem langen Ball der Ukrainer kommt Jordan Pickford, dem offenbar langweilig ist, unnötigerweise sehr weit aus seinem Strafraum, trifft im Duell mit Viktor Tsygankov aber den Ball nicht sauber. Roman Yaremchuk visiert danach aus großer Distanz das verwaiste Tor an, schießt aber einen englischen Abwehrspieler an.

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    Natürlich ist die Partie entschieden. Für die Ukraine geht es nur noch um Schadensbegrenzung. Das ist den Spielern auch bewusst - und entsprechend anzumerken.

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    Erneut schreitet Mason Mount bei einer Ecke zur Tat, findet diesmal Harry Maguire. Dessen Kopfball fliegt links am Gehäuse von Georgiy Bushchan vorbei.

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    Ferner geht Kalvin Phillips runter und wird durch Jude Bellingham ersetzt.

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    Auch Raheem Sterling hat sein Tagwerk verrichtet. An dessen Stelle darf Marcus Rashford ran.

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    Gareth Southgate nimmt drei Wechsel vor. Für Luke Shaw spielt fortan Kieran Trippier.

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    Anschließend wird fleißig getauscht. Sergiy Sydorchuk räumt das Feld zugunsten von Yevhen Makarenko.

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    Tooooor! Ukraine - ENGLAND 0:4. Um die fällige Ecke von der rechten Seite kümmert sich Mason Mount. Auch dessen Hereingabe kommt perfekt. Auf Höhe des ersten Pfostens geht Jordan Henderson zum Kopfball und verlängert aus fünf Metern unhaltbar ins lange Eck. Der  Kapitän des FC Liverpool erzielt im 62. Länderspiel sein erstes Tor überhaupt.

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    Vorlage Mason Mount

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    Einen langen Ball legt links in der Box Raheem Sterling per Kopf ab. Harry Kane nimmt das Ding volley mit dem linken Fuß. Georgiy Bushchan muss sich strecken und fischt die Kugel aus dem rechten Torwinkel.

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    So spielen sich die Engländer den Ball zu, werden vom Gegner nicht ernsthaft attackiert. Die Ukraine wirkt zahn- und kraftlos.

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    Die Partie läuft weitgehend so wie im ersten Durchgang. Die Engländer zeigen nach wie vor intensives Interesse am Ball, üben so natürlich ganz besonders viel Kontrolle aus. Ein ukrainisches Aufbäumen wird damit komplett unterbunden.

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    Erstmals greift Gareth Southgate aktiv ein, nimmt Declan Rice vom Feld, um diesen vor einer Gelbsperre zu bewahren. Dafür übernimmt Jordan Henderson.

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    Zumindest versuchen die Osteuropäer, das Geschehen jetzt mehr in die Hand zu nehmen. Doch dabei fällt ihnen nicht allzu viel ein. Von einer Reaktion lässt sich hier noch nicht sprechen.

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    Nach diesem Doppelschlag wird es natürlich ganz schwer für die Ukraine. Jetzt muss fast schon ein Wunder her, um hier noch eine Wendung zu schaffen. Glauben die Jungs von Andriy Shevchenko überhaupt daran?

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    Tooooor! Ukraine - ENGLAND 0:3. Die Jungs von Gareth Southgate legen gleich nach. Mason Mount schleppt den Ball tief in die gegnerische Hälfte, legt nach links zu Raheem Sterling ab. Mit der Hacke bedient dieser Luke Shaw, der sich erneut als brillanter Flankengeber betätigt. Diesmal profitiert Harry Kane, setzt seinen Kopfball aus mittigen fünf Metern mit etwas Glück durch die Beine von Georgiy Bushchan. Der Stürmer trifft zum dritten Mal in diesem Turnier.

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    Vorlage Luke Shaw

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    Erneut also starten die Three Lions glänzend, erzielen erneut einen frühen Treffer und bringen sich in eine komfortable Ausgangsposition.

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    Tooooor! Ukraine - ENGLAND 0:2. Nachdem Harry Kane gegen Serhiy Sydorchuk einen Freistoß herausgeholt hat, steht wieder Luke Shaw bereit, tritt den Ball von der linken Seite perfekt in die Mitte. Unwiderstehlich geht Harry Maguire zum Kopfball und rammt diesen aus gut fünf Metern unhaltbar ins linke Eck. Der englische Innenverteidiger erzielt seinen ersten EM-Treffer.

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    Vorlage Luke Shaw

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    Ohne weitere personelle Veränderungen schicken beide Trainer ihre Mannschaften in den zweiten Spielabschnitt. Andriy Shevchenko hatte ja bereits nach gut einer halben Stunde Serhiy Kryvtsov durch Viktor Tsygankov ersetzen müssen.

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    Das Runde rollt wieder über das Grüne.

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    Dann bittet Schiedrichter Felix Brych die Akteure zum Pausenwasser in die Kabinen.

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    Raheem Sterling probiert mal etwas auf eigene Faust. Das Tempo-Dribbling führt den englischen Meister von Manchester City bis rechts in den Sechzehner. Die erhoffte Ecke jedoch gibt es nicht, weil Sterling zuletzt am Ball ist.

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    Soeben läuft die reguläre Spielzeit des ersten Durchgangs ab. Drei Minuten soll es noch obendrauf geben.

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    Jetzt geraten die Engländer mal ein wenig unter Druck. Die Ukraine belagert den Sechzehner. Einen kurz abgewehrten Ball nimmt Mykola Shaparenko in leicht nach rechts versetzter Position direkt. Der Rechtsschuss aus etwa 19 Metern dreht rechts am Kasten von Jordan Pickford vorbei.

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    Zumindest sporadisch tun die Ukrainer jetzt etwas. So gelangt Roman Yaremchuk links in die Box, möchte die Kugel zur Mitte bringen. John Stones aber steht im Weg. Die nachfolgende Ecke bleibt ohne Ertrag.

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    Auf der Gegenseite kommt Jadon Sancho aus der Drehung zum Schuss, vermag den Ball nicht gut genug zu platzieren. So tritt erneut Georgiy Bushchan in Erscheinung. Im Anschluss ertönt der Pfiff wegen einer vermeintlichen Abseitsposition von Luke Shaw.

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    Jetzt zeigen die Ukrainer mal wieder Offensivbemühen, gelangen links im Strafraum zur Grundlinie. Andriy Yarmolenko lässt den Ball dann für Oleksandr Zinchenko durch, dessen Linksschuss aus halblinker Position abgeblockt wird.

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    Zwar steht Serhiy Kryvtsov inzwischen wieder, kann aber beim besten Willen nicht weiterspielen. Der Ukrainer humpelt vom Feld und wird durch Viktor Tsygankov ersetzt.

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    Serhiy Kryvtsov stoppt kurz darauf einen Schuss von Mason Mount und verletzt sich dabei am Knie. Der zentrale Abwehrspieler liegt am Boden und muss behandelt werden.

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    In leicht nach links versetzter Position packt Declan Rice einen gewaltigen Rechtsschuss aus. Der Ball fliegt zwar recht mittig auf die Kiste zu, hat aber enorm Fahrt. Georgiy Bushchan reißt die Fäuste hoch und blockt ab.

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    Nach wie vor sehen die Ukrainer keinerlei Veranlassung, von ihrer Taktik abzurücken - trotz des Rückstandes. Die Osteuropäer überlassen dem Gegner das Spiel. Und da die Engländer jetzt sehr konzentriert auftreten, bieten sie dem Widersacher auch gar nichts zum Kontern an.

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    Auf der linken Seite bereitet sich Luke Shaw auf einen Freistoß vor, tritt diesen dann hoch in die Mitte. Dort schraubt sich Harry Kane in die Höhe und köpft den Ball deutlich über die Kiste.

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    Und bei so viel Ballbesitz ergibt sich irgendwann mal etwas. Raheem Sterling findet über links in die Box, wird dort aber beim Rechtsschuss abgeblockt.

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    In dieser Phase führen die Engländer wieder ausgiebig den Ball. Das wird ihnen gestattet. In der Form würde das die Mannschaft von Gareth Southgate sicherlich auch bis zum Ende spielen - wenn denn die Ukrainer nicht richtig stören.

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    Jetzt kommt auf englischer Seite mal Schwung rein. Der Angriff läuft über links. Von dort bringt Luke Shaw den Pass zur Mitte, der völlig ins Leere geht.

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    Soeben wird der Spielbetrieb wieder aufgenommen. Sekunden später humpelt Mykola Matvienko wieder auf den Rasen, hat nun sicherlich viel Gelegenheit, den Schmerz rauszulaufen.

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    Bei einem Zweikampf mit Raheem Sterling tut sich Mykola Matvienko weh, geht zu Boden und muss behandelt werden.

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    So gibt es nun den ersten Eckstoß dieser Begegnung. Für die Ukraine schreitet Oleksandr Zinchenko auf der linken Seite zur Tat, beschwört mit seiner Ausführung aber keine Gefahr herauf.

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    Nach einem Fehler von Kyle Walker macht sich Roman Yaremchuk auf den Weg, stürmt über halblinks in den Sechzehner. Den folgenden Linksschuss pariert Jordan Pickford.

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    England findet eine recht gute Balance. Mit dem Ball kontrollieren die Männer von Gareth Southgate auch das Spiel und den Kontrahenten. Die Führung geht in Ordnung.

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    Umschaltsituationen der Ukraine sollten die Engländer angesichts der Führung tunlichst nicht zulassen. Das aber passiert jetzt. Der Gegner bringt Schwung rein, schafft es mit Andriy Yarmolenko rechts in die Box. Der Kapitän aber findet keine Anspielstation. England arbeitet dann doch gut nach hinten.

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    Dauerhaften ukrainischen Ballbesitz lassen die Engländer nicht zu. Die wissen sehr wohl, dass sie weiter aktiv bleiben sollten, um das Geschehen vom eigenen Tor fernzuhalten.

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    Dann erfolgt ein erster Abschlussversuch. Die Ukraine gelangt erstmals in den gegnerischen Sechzehner, wo ein Rechtsschuss von Oleksandr Karavaev keine Lücke findet.

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    Nun sind die Ukrainer natürlich mehr gefordert, müssen sich ins Spiel einbringen und selbst etwas auf die Beine stellen. Um den Ball bemühen sich die Osteuropäer jetzt zumindest.

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    Tooooor! Ukraine - ENGLAND 0:1. Urplötzlich werden die Engländer zielstrebig. Nachdem das Spiel noch recht behäbig auf den linken Flügel verlagert wurde, sorgt Raheem Sterling dort für die nötige Initialzündung, zieht zur Mitte, vernascht Mykola Shaparenko und steckt den Ball wunderbar in den Sechzehner durch. Halblinks in der Box ist Harry Kane zur Stelle, geht mit der rechten Fußspitze zum Ball und spitzelt diesen aus etwa sieben Metern ins linke Eck. Georgiy Bushchan ist da noch dran, kann aus dieser Distanz aber nichts machen.

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    Vorlage Raheem Sterling

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    Im weiteren Verlauf bleibt es dabei, dass sich beinahe nur die Three Lions um die Spielgestaltung verdient machen. Das tun die Jungs von Gareth Southgate in überschaubarem Maße, denn viel Tempo ist nicht drin. Zug zum Tor gibt es noch gar nicht.

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    Zügig schnappen sich die Engländer den Ball und wollen ihn erst einmal nicht wieder hergeben. Ziel ist es, auf dem ungewohnten italienischen Rasen Ballsicherheit zu erlangen und ein Gefühl für die Bedingungen vor Ort zu bekommen.

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    Soeben ertönt der Anpfiff, die Ukraine stößt an. Bei 27 Grad und weitgehend wolkenlosem Himmel ist es in der Ewigen Stadt immer noch recht warm.

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    Kurz vor dem Anpfiff schauen wir auf das Unparteiischengespann. Mit der Spielleitung wurde Dr. Felix Brych betraut, was mit Blick auf das Achtelfinale gegen Deutschland kritisch beäugt wurde. Der Bundesliga-Referee könnte sich ja für das Aus der DFB-Auswahl rächen. Und selbst wenn er nichts falsch macht, würden ihm enge Entscheidungen zu Ungunsten der Engländer immer negativ ausgelegt werden. Davon aber lässt sich solch ein erfahrener Mann nicht beeindrucken, der möchte sich lieber für einen weiteren Einsatz empfehlen. In seinem insgesamt siebten EM-Spiel hat Brych die Assistenten Mark Borsch und Stefan Lupp an seiner Seite.

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    Ein Aufeinandertreffen bei einer EM-Endrunde hat es bereits gegeben. Das Gruppenspiel im Jahr 2012 entschieden die Engländer mit 1:0 für sich. Vier weitere Pflichtspiele fanden im Rahmen der WM-Qualifikation statt - mit einer ausgeglichenen Bilanz von je einem Sieg und zwei Unentschieden. Darüber hinaus gewannen die Three Lions zwei Freundschaftsspiele ohne Gegentreffer.

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    Zum dritten Mal wollen die Engländer bei ihrer zehnten EM-Teilnahme in die Vorschlussrunde. Das hatten die Three Lions zuvor 1968 und 1996 geschafft. Dafür aber dürfen die Jungs von Gareth Southgate erstmals bei dieser EM nicht auf den Heimvorteil in London bauen. Um nach Wembley zurückkehren zu dürfen, muss man sich heute im Stadio Olimpico zu Rom behaupten.

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    Dadurch gelangten die Ukrainer bei ihrer dritten EM-Teilnahme - seit dem Debüt 2012 immer dabei - erstmals über die Vorrunde hinaus. Damit bewegt man sich in den Regionen des bislang größten fußballerischen Erfolgs der Verbandsgeschichte - dem WM-Viertelfinale bei der WM 2006. Ein EM-Halbfinale wurde das natürlich toppen.

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    Dagegen hatte die Ukraine viel schwerer zu kämpfen. Die Osteuropäer verloren gegen die Niederlande (2:3) und Österreich (0:1). Einzig gegen Nordmazedonien wurde gewonnen (2:1). Als viertbester Gruppendritter schafften es die Männer von Andriy Shevchenko geradeso ins Achtelfinale, wo in einem Abnutzungskampf in der Nachspielzeit der Verlängerung Schweden mit 2:1 bezwungen wurde.

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    Die Three Lions haben sich in diesem Kalenderjahr erst einen Gegentreffer eingefangen - in der WM-Qualifikation Ende März gegen Polen (2:1). Seit inzwischen zehn ungeschlagenen Partien geht das nun schon so. Die letzte Niederlage fing sich England im vergangenen November in Belgien ein (0:2).

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    Nach dem Sieg gegen Deutschland (2:0) schwimmen die Engländer auf einer Euphoriewelle. Der Weltmeister von 1966 und EM-Dritte von 1968 ist im bisherigen Turnierverlauf noch ohne Gegentreffer - hat aber auch nur vier Tore selbst erzielt. Zwei davon genügten, um in der Vorrunde Kroatien und Tschechien zu bezwingen, was trotz des enttäuschenden 0:0 gegen Schottland letztlich zum souveränen Gruppensieg reichte.

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    Zwei Veränderungen gibt es bei den Three Lions. Gareth Southgate setzt Kieran Trippier auf die Bank und muss auf Bukayo Saka (Muskelverletzung) verzichten. Deren Plätze in der englischen Anfangsformation bekommen Mason Mount und Jadon Sancho. Letzterer darf erstmals bei der EM von Beginn an auflaufen. Auch hier droht übrigens vier Profis eine Gelbsperre: Declan Rice, Harry Maguire, Kalvin Phillips (alle Startelf) und Phil Foden (Bank).

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    Für England laufen zu Beginn folgende Akteure auf: Pickford - Walker, Stones, Maguire, Shaw - Phillips, Rice - Sancho, Mount, Sterling - Kane.

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    Im Vergleich zum Achtelfinale nimmt Andriy Shevchenko eine Umstellung vor. Anstelle von Taras Stepanenko, der auf der Bank Platz nehmen wird, rückt Vitali Mykolenko in die ukrainische Startelf. Nicht im Kader sind heute Ruslan Malinovskiy und der verletzte Artem Besedin zu finden. Vor einer zweiten Gelben Karte müssen sich Serhiy Sydorchuk, Andrey Yarmolenko, Mykola Shaparenko (alle Startelf) und Artem Dovbyk (Bank) vorsehen.

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    Gleich zu Beginn der Berichterstattung widmen wir uns den personellen Angelegenheiten des Abends und dabei zuvorderst den beiderseitigen Mannschaftsaufstellungen. Die Ukraine geht das Viertelfinale mit diesen elf Spielern an: Bushchan - Zabarnyi, Kryvtsov, Matviyenko - Karavaev, Shaparenko, Sydorchuk, Zinchenko, Mykolenko - Yarmolenko, Yaremchuk.

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    Herzlich willkommen bei der Europameisterschaft 2020 zum Viertelfinale zwischen der Ukraine und England.