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EHF Champions League: SC Magdeburg darf nur im EHF-Cup starten

Keine Wildcard für Champions League

Katja Parpart

04.07.2019 | 12:30 Uhr

Es ist beschlossen: Der SC Magdeburg unter Chefcoach Bennet Wiegert darf nicht in der Königsklasse antreten.
Image: Es ist beschlossen: Der SC Magdeburg unter Chefcoach Bennet Wiegert darf nicht in der Königsklasse antreten. © Getty

Das Teilnehmerfeld der EHF Champions League steht fest. Der Antrag des SC Magdeburg als dritter Bundesligist zu starten wurde abgelehnt.

Die europäische Handball-Föderation (EHF) hat die 35 Bewerber ausgewertet und die insgesamt 28 Champions-League-Teilnehmer bekanntgegeben. Qualifikationsturniere sind nicht mehr geplant.

Von den Bundesliga-Clubs war die SG Flensburg-Handewitt als amtierender deutscher Meister für die Königsklasse gesetzt. Neben Vizemeister THW Kiel hatte sich auch der drittplatzierte SC Magdeburg für die Teilnahme an der EHF Champions League beworben.

Den Antrag der Magdeburger hat die EHF abgelehnt - nachdem der europäische Verband im vergangenen Jahr die Startplätze für Bundesliga-Klubs auf höchstens zwei begrenzt hatte, kommt diese Entscheidung allerdings nicht allzu überraschend.

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Kiel und Flensburg starten für Deutschland

In die beiden hochwertigeren Achtergruppen A und B wurden der THW Kiel, Montpellier HB (Frankreich), und Pick Szeged (Ungarn) als Vizemeister ihres Landes zugelassen. Für Deutschland starten in der Königsklasse mit Flensburg und Kiel wie schon in der vergangenen Saison nur zwei Klubs.

Die Champions League wird das letzte Mal in diesem Modus durchgeführt, ab der Saison 2020/21 wird der Europapokal reformiert.

Gruppen-Auslosung am 27. Juni

Magdeburg wird neben den Rhein-Neckar Löwen, der MT Melsungen und den Füchsen Berlin das deutsche Teilnehmer-Quartett im EHF-Cup komplettieren. Die Auslosung für die Gruppenphasen beider Wettbewerbe findet am 27. Juni in Wien statt.

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Bei den Frauen darf für Deutschland nur Meister SG BBM Bietigheim in der Champions League starten. Der Wildcard-Antrag von Vizemeister Thüringer HC fand, wie der des SC Magdeburgs, keine Berücksichtigung.

2:58
Nach dem CL-Sieg freut sich der ehemalige Löwen-Spieler Ivan Cupic auf eine große Party mit mehr als 30.000 Fans in Skopje:

Die Champions-League-Starter in der Übersicht

Gruppen A/B:
HC Meshkov Brest (BLR)
HC PPD Zagreb (CRO)
Aalborg Handbold (DEN)
SG Flensburg-Handewitt (GER)
FC Barcelona (ESP)
Paris Saint-Germain HB (FRA)
Telekom Veszprém HC (HUN)
HC Vardar Skopje (MKD)
Elverum (NOR)
PGE VIVE Kielce (POL)
FC Porto Sofarma (POR)
RK Celje Pivovarna Lasko (SLO)
HC Motor Saporoschje (UKR)
THW Kiel (GER)
Montpellier Handball (FRA)
MOL-Pick Szeged (HUN)

Gruppen C/D:
Riihimäki Cocks (FIN)
Dinamo Bukarest (ROU)
Medwedi Tschechow (RUS)
IK Sävehof (SWE)
Kadetten Schaffhausen (SUI)
Tatran Presov (SVK)
GOG Gudme (DEN)
Bidasoa Irun (ESP)
HC Eurofarm Rabotnik Bitola (MKD)
Orlen Wisla Plock (POL)
Sporting Lissabon (POR)
IFK Kristianstad (SWE)

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