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Handball News: Kiel und Flensburg gegen WM in Ägypten

Vorbehalte gegen WM in Ägypten: Kiel & Flensburg dagegen

Sport-Informations-Dienst (SID)

25.08.2020 | 11:38 Uhr

Marc Weinstock (THW Kiel) hat erheblich Bedenken gegen die WM in Ägypten.
Image: Marc Weinstock (THW Kiel) hat erheblich Bedenken gegen die WM in Ägypten. © Imago

Beim deutschen Handballmeister THW Kiel und auch bei dessen Erzrivalen SG Flensburg-Handewitt gibt es erhebliche Vorbehalte gegen die Austragung der Weltmeisterschaft im Januar 2021 in Ägypten.

"Nichts gegen Ägypten, aber die Spieler müssen voraussichtlich hinterher 14 Tage in Quarantäne. Das macht überhaupt keinen Sinn", sagte der THW-Aufsichtsratsvorsitzende Marc Weinstock in einem Sport-Bild-Interview.

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Auch Boy Meesenburg, Chef des SG-Beirats, sieht immense Probleme: "Ägypten steht nicht gerade in dem Ruf, die höchsten Hygienezustände der Welt zu haben." Stattdessen hätten die beiden Topklubs lieber den Bundesligastart von Oktober in den Januar verschoben. "Allein schon, um in Ruhe unsere Hygienekonzepte zu testen", erklärte Weinstock.

Dieser Idee widersprach Jennifer Kettemann. "Es war allen bekannt, dass es zu Geisterspielen aufgrund eines steigenden Pandemielevels kommen kann", sagte die Geschäftsführerin der Rhein-Neckar Löwen dem Mannheimer Morgen. Zur WM in Ägypten ergänzte sie: "Die Entscheidung einer Austragung obliegt nicht den Klubs."

1:02
Nach monatelanger Corona-bedingter Pause startet die SG Flensburg-Handewitt wieder ins Training. Die Neuzugängen kommen beim ersten Training ins Schwitzen (Videolänge: 1:02 Min.).

Kiel & Flensburg mit sehr straffem Spielplan

Nach den derzeit gültigen Terminplänen stehen für Rekordmeister Kiel und Vizemeister Flensburg noch vor dem Bundesligastart am 1. Oktober bereits Mitte September erste Champions-League-Spiele sowie das Supercup-Finale am 26. September in Düsseldorf an. Ob mit oder ohne Zuschauer, ist derzeit unklar.

Geisterspiele bescheren den Vereinen erhebliche Verluste. Weinstock: "Wir würden bei jedem Heimspiel einen Verlust von ca. 250.000 Euro machen."

Sport-Informations-Dienst (SID)

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