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Handball News: Magdeburg verliert erstes Saisonspiel gegen Flensburg

Konkurrenz schöpft Hoffnung: Magdeburg kann doch noch verlieren

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Handball-Bundesliga, 18. Spieltag: Die SG Flensburg-Handewitt hat den Lauf des SC Magdeburg gestoppt. Das 30:27 (13:11) beendete am 2. Weihnachtstag nach 16 Ligasiegen und insgesamt 28 ungeschlagenen Saisonspielen die beeindruckende Serie des SCM.

Nach 16 Siegen kassiert der SC Magdeburg in Flensburg die erste Niederlage in der Bundesliga. Der Vorsprung auf die Konkurrenz ist vor der EM-Pause aber noch beruhigend.

Der SC Magdeburg kann doch noch verlieren - die Konkurrenz schöpft Hoffnung im Titelkampf: Beim Vizemeister SG Flensburg-Handewitt kassierte der SCM nach 16 Siegen mit 27:30 (11:13) die erste Saisonniederlage. In die EM-Pause geht der Spitzenreiter mit einem ungewohnten Gefühl, auch wenn die Aussichten auf die erste Meisterschaft seit 2001 weiter gut sind.

Mit 32:2 Punkten liegt Magdeburg vor dem Titelverteidiger THW Kiel (28:8). Der Rekordmeister besiegte am Sonntagabend Pokalsieger TBV Lemgo Lippe souverän 32:19 (16:9). Flensburg (27:7) verkürzte auch dank des überragenden Benjamin Buric im Tor den Rückstand zum Klubweltmeister auf fünf Zähler. Auch die Füchse Berlin (25:7) können Montag (19:05 Uhr beide live auf Sky) mit einem Sieg über MT Melsungen näher heranrücken.

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Handball-Bundesliga, 18. Spieltag: Der THW Kiel besiegte am Sonntagabend Pokalsieger TBV Lemgo Lippe souverän 32:19 (16:9).

Ein überragender Buric im Tor

"Das Gefühl nach einer Niederlage ist immer Mist, aber wir wussten, dass es uns irgendwann trifft", sagte Magdeburgs Trainer Bennet Wiegert bei Sky: "Wir können nicht so vermessen sein und sagen: Wir hauen Flensburg am zweiten Weihnachtstag bei dieser Atmosphäre einfach weg." Für Buric ist der SCM weiter "Favorit" auf den Titel, "aber es sind noch viele Spiele", sagte der Keeper.

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Die Siegesserie des SC Magdeburg ist am 2. Weihnachtsfeiertag bei der SG Flensburg-Handewitt gerissen, doch Coach Bennet Wiegert bleibt gelassen (Videolänge: 3:20 Min.)

Bis zum Sonntag hatte Magdeburg die großen Auswärtsspiele alle gewonnen: In Kiel, in Berlin und bei den Rhein-Neckar Löwen. Das verleitete Bundestrainer Alfred Gislason, der vor 20 Jahren den Klub zur bislang einzigen deutschen Meisterschaft geführt hatte, im Gespräch mit dem SID zu der Annahme: "Das lässt sich der SCM nicht mehr nehmen."

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Magdeburg lässt sich von Kraft der SG beeindrucken

In einem Spiel mit viel Hochgeschwindigkeits-Handball durfte sich Gislason zunächst bestätigt sehen. Magdeburg kontrollierte das Geschehen, obwohl 3150 Fans die Gastgeber unaufhörlich antrieben. Beim 9:6 hatte sich der Tabellenführer etwas abgesetzt, doch Flensburg kämpfte sich zurück. "Wir haben zu viele Fehler gemacht, zu viele freie Würfe vergeben", sagte Wiegert, Buric habe allerdings auch überragend gehalten.

Trotz einiger Zeitstrafen gingen die Norddeutschen mit einer Führung in die Pause, Magdeburg ließ sich von der Kraft der SG beeindrucken. Die stabile Abwehr, die nicht nur Nationalcoach Gislason extrem imponiert, bekam zunehmend Probleme. Auf der anderen Seite drehte Flensburgs Keeper Buric auf - plötzlich lag Magdeburg mit sechs Toren in Rückstand (16:22).

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SG-Keeper Benjamin Buric, der mit zahlreichen Paraden glänzte, war ein entscheidender Faktor für den Flensburger Sieg gegen Magdeburg. Dennoch sei für ihn der SCM weiter

Mit insgesamt sieben Toren führte Hampus Wanne sein Team, das noch im Hinspiel im Oktober weitgehend chancenlos war, zum verdienten Erfolg. Für Magdeburg traf Daniel Pettersson (7) am häufigsten. Weiter geht es für beide Teams nach der EM in Ungarn und der Slowakei. Magdeburg empfängt am 9. Februar GWD Minden, Flensburg tritt einen Tag später bei der HSG Wetzlar an.

In einem am Ende sehr spannenden Schwaben-Derby setzte sich Frisch Auf! Göppingen mit 34:32 (19:13) gegen den TVB Stuttgart. Ein nicht gegebener 7-Meter für den TVB sorgte kurz vor dem Schlusspfiff für die Entscheidung. Die Punkte teilten hingegen die beiden abstiegsbedrohten Klubs GWD Minden und HBW Balingen-Weilstetten. Nach einem vergebenen Sieben-Meter von Tomas Urbal in letzter Sekunde blieb es beim 23:23 (11:12).

Stenogramm

SG Flensburg-Handewitt - SC Magdeburg 30:27 (13:11) - Tore: Wanne (7/2), Svan (5), Gottfridsson (5), Einarsson (4), Golla (3), Larsen (3), Jakobsen (1/1), Mensing (1), Steinhauser (1) für Flensburg - Pettersson (7), Magnusson (6/2), Mertens (4), Weber (2), O'Sullivan (2), Damgaard (2), Kristjansson (1), Gullerud (1), Jensen (1), Bezjak (1) für Magdeburg. - Zuschauer: 3150

Frisch Auf! Göppingen - TVB Stuttgart 34:32 (19:13) - Tore: Schiller (10/5), Smarason (7), Gulliksen (7), Heymann (4), Zelenovic (2), Kozina (2), Bagersted (1), Lindenchrone Andersen (1) für Göppingen - Pfattheicher (7), Lönn (6), Viggo Kristjansson (5/5), Zieker (4), Hanusz (3), Jerome Müller (3), Röthlisberger (2), Peshevski (1), Weiss (1) für Stuttgart. - Zuschauer: 750

GWD Minden - HBW Balingen-Weilstetten 23:23 (11:12) - Tore: Darmoul (6), Korte (4), Pieczkowski (4), Staar (4), Janke (1), Jukic (1), Schluroff (1), Semich (1), Urban (1) für Minden - Nothdurft (5), Lipovina (4), Strosack (4), Ruminsky (2), Schoch (2), Zintel (2), Heinzelmann (1), Ingason (1), Saueressig (1), Wiederstein (1) für Balingen. - Zuschauer: 1421

THW Kiel - TBV Lemgo Lippe 32:19 (16:9) - Tore: Ekberg (9), Reinkind (7), Wiencek (6), Weinhold (3), Bilyk (2), Pekeler (2), Sagosen (2), Ehrig (1) für Kiel - Elisson (5), Schlagen (5), Zerbe (3), Carlsbogard (2), Suton (2), Hutecek (1), Simak (1) für Lemgo. - Zuschauer: 5000 (SID)

SID

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