Fünf Hersteller bleiben bis 2031 in der MotoGP

Die Motorrad-Königsklasse nennt die neue Vereinbarung "historisch".

Die Weichen für die MotoGP-Zukunft sind gestellt: Fünf Teams bleiben bis 2031 in der Motorrad-Königsklasse.
Image: Die Weichen für die MotoGP-Zukunft sind gestellt: Fünf Teams bleiben bis 2031 in der Motorrad-Königsklasse.  © Imago

Die Weichen für die Zukunft der MotoGP sind gestellt: Aprilia, Ducati, Honda, KTM und Yamaha bleiben der Motorrad-Königsklasse allesamt bis 2031 erhalten.

Die "historische" kommerzielle Vereinbarung gaben die Rennserie und die fünf Hersteller am Freitag im Rahmen des Grand Prix von Tschechien in Brünn bekannt.

"Der heutige Tag ist ein entscheidender Moment für die MotoGP", sagte Carmelo Ezpeleta, CEO der MotoGP Group: "Das Engagement aller fünf Hersteller stärkt nicht nur die heutige Position der Meisterschaft, sondern unterstreicht auch das gemeinsame Bestreben, das ihre Zukunft vorantreibt." Der Fokus liege "ganz klar auf dem, was vor uns liegt: die Ausweitung unserer globalen Reichweite, die Weiterentwicklung des Sports und die Ansprache neuer Zielgruppen weltweit".

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Alex Marquez gibt sein Comeback beim Training des Großen Preis von Tschechien in Brünn, stürzt und wird 18. Auch Bruder Marc crasht. Schnellster wird Trackhouse-Pilot Ai Ogura vor dem WM-Führenden Marco Bezzecchi.

Laut der Website Motorsport.com, die vor einigen Tagen als erste über die Vereinbarung berichtet hatte, wird jedes Team jährlich rund acht Millionen Euro aus Fernseh-, Sponsoren- und Rennstreckeneinnahmen erhalten. Nach dem Abschluss des Deals ist zudem die Schweigepflicht der Teams bezüglich der Transfers für die kommende Saison aufgehoben. An den wochenlangen Verhandlungen waren die Motorcycle Sport Manufacturers Association (MSMA), zu der die fünf Hersteller angehören, die MotoGP Sports Entertainment Group (SEG) und Liberty Media, dem neuen Inhaber der kommerziellen Rechte, beteiligt.

Im Rahmen der Maßnahmen, die voraussichtlich 2027 eingeführt werden, darf jedes Team im Training nur ein Motorrad pro Fahrer einsetzen und muss, ähnlich wie in der Formel 1, eine eigene Marketing- und Kommunikationsstrategie entwickeln.

SID

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