MotoGP: Marquez holt Sprint-Sieg und kann am Sonntag Weltmeister werden
Marc Marquez hat sich im MotoGP-Sprint in Katar den ersten Matchball im Titelrennen gesichert. Der Spanier siegte vor seinen Rivalen und kann bereits im Hauptrennen am Sonntag die erfolgreiche Titelverteidigung perfekt machen. Ein Konkurrent schied dabei vorzeitig aus.
07.11.2026 | 18:18 Uhr
Der nächste Schritt Richtung Weltmeisterschaft ist gemacht: Marc Marquez hat seine starke Ausgangsposition im MotoGP-Titelkampf weiter verbessert. Mit dem Sieg im Sprint von Katar setzte sich der Ducati-Pilot von seinen Verfolgern ab und kann nun bereits einen Grand Prix vor Saisonende alles klarmachen.
Spitzenreiter Marc Marquez hat sich in der MotoGP seinen ersten Matchball für die Titelverteidigung erarbeitet. Beim umstrittenen Grand Prix in Katar fuhr der Spanier im Sprint nach ganz vorne. Weil sein ärgster Titelkonkurrent Jorge Martin nur Platz drei belegte und der weitere Verfolger Marco Bezzecchi ausschied, kann der 33-Jährige die WM-Entscheidung im Hauptrennen am Sonntag (17.00 MEZ/Sky und DF1) perfekt machen.
Marquez (Ducati) führt im Klassement mit nun 411 Punkten vor dem Aprilia-Duo Martin (Spanien/362) und Bezzecchi (Italien/332). Für seinen zehnten Weltmeistertitel braucht Marquez am Sonntag den Rennsieg, Martin wiederum müsste außerhalb der Punkteränge liegen. Die nächste Titelchance würde in Portimao/Portugal (20. bis 22. November) auf den Spanier warten.
Unfall sorgt früh für Unterbrechung
Nach einem Unfall von Fermin Aldeguer und Francesco Bagnaia in der ersten Runde war der Sprint früh unterbrochen. Der Italiener Bagnaia war heftig von seinem Motorrad abgeflogen und wurde im Anschluss medizinisch untersucht. Beim Neustart übernahm Marquez die Führung von WM-Konkurrent Marco Bezzecchi. Wenige Runden später berührten sich beide Piloten, Bezzecchi schied aus.
Martin, noch immer stark beeinträchtigt von seinem Handgelenkbruch von vor zwei Wochen, hatte sich in der Zwischenzeit von Platz elf nach vorne gearbeitet und war nun hinter Marquez. Statt des Angriffs nach vorne, verlor er Platz zwei jedoch an Fabio Di Giannantonio.
Das Rennen in Katar ist aufgrund der Sicherheitslage im Nahen Osten umstritten. Der Großteil der Fahrer wollte nicht zur 19. WM-Station reisen. Drohende Strafen und vertragliche Verpflichtungen gaben am Ende den Ausschlag für eine Teilnahme. Lediglich Yamaha verweigerte seine Teilnahme, reiste mit seinen zwei Teams nicht an.
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