Raptors schlagen Cavaliers klar und melden sich in der Serie zurück
Die Toronto Raptors leben in den NBA-Playoffs weiter: Angeführt von überragenden Scottie Barnes und RJ Barrett feiert Toronto in Spiel 3 gegen die Cleveland Cavaliers um Dennis Schröder einen deutlichen Sieg und verkürzt in der Best-of-seven-Serie.
24.04.2026 | 07:34 Uhr
Vor heimischer Kulisse in der Scotiabank Arena setzt das Team im Schlussviertel ein echtes Ausrufezeichen.
Die Toronto Raptors haben im ersten Playoff-Heimspiel ein starkes Zeichen gesetzt und die Cleveland Cavaliers mit 126:104 geschlagen. Nach zuvor zwei Niederlagen in Cleveland verkürzte Toronto in der Erstrundenserie der Eastern Conference auf 1:2 - und das mit einer furiosen Vorstellung im letzten Viertel.
Schröder kam lediglich fünf Minuten zum Einsatz und traf in dieser Zeit einen seiner zwei Würfe. Er beendete die Partie mit drei Punkten und einem Rebound.
Scottie Barnes der überragende Mann
Überragender Mann des Abends war Scottie Barnes. Der Forward stellte mit 33 Punkten und elf Assists neue persönliche Playoff-Bestwerte auf und führte sein Team mit viel Energie auf beiden Seiten des Feldes. Unterstützung bekam Barnes von RJ Barrett, der ebenfalls 33 Zähler auflegte und besonders von jenseits der Dreierlinie brandgefährlich war.
Bis ins dritte Viertel hinein begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Mit einem knappen 83:81 für Toronto ging es in den Schlussabschnitt - dann brach Cleveland ein. Die Raptors trafen dort acht von neun Dreiern, erzielten unglaubliche 43 Punkte im vierten Viertel und ließen den Cavaliers keine Chance mehr. Jamison Battle glänzte dabei als X-Faktor und versenkte alle vier seiner Distanzwürfe im Schlussabschnitt.
Neben Barnes und Barrett überzeugten auch Collin Murray-Boyles mit 22 Punkten sowie Brandon Ingram mit zwölf Zählern. Entscheidend war zudem die aggressive Defense der Raptors, die 23 Punkte nach 22 Ballverlusten der Cavaliers erzielte.
Harden kommt auf 18 Punkte
Cleveland fand offensiv nie wirklich in einen Rhythmus. James Harden kam auf 18 Punkte, blieb bei seinen Würfen jedoch inkonstant. Donovan Mitchell, Evan Mobley und Max Strus steuerten jeweils 15 Zähler bei, konnten den Lauf der Raptors aber nicht stoppen. Besonders enttäuschend verlief das vierte Viertel, in dem Cleveland nur 23 Punkte erzielte.
Mit dem Sieg beendete Toronto zudem eine lange Leidenszeit: Es war der erste Playoff-Erfolg gegen Cleveland nach zwölf Niederlagen in Serie. Spiel 4 findet erneut in Toronto statt - und die Raptors haben sich mit dieser Leistung eindrucksvoll zurück in die Serie gekämpft.
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