Cleveland Cavaliers verlieren in den NBA-Playoffs Spiel 6 gegen Pistons - Spurs feiern

Dennis Schröder erlebt bei der deutlichen Heimniederlade einen schwarzen Tag.

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Die Detroit Pistons gewinnen Spiel 6 der Playoff-Zweitrundenserie gegen die Cleveland Cavaliers mit 115:94 und erzwingen das entscheidende siebte Spiel um den Einzug in die Eastern Conference Finals. Pistons-Star Cade Cunningham erzielt 21 Punkte.

Die Pistons halten ihren NBA-Traum am Leben und erzwingen mit einem klaren Sieg bei den Cleveland Cavaliers ein entscheidendes Spiel 7. Im Westen setzen die Spurs ein Ausrufezeichen, dominieren die Timberwolves und ziehen souverän in die Western Conference Finals gegen Oklahoma City ein.

Die Detroit Pistons haben in den NBA-Playoffs ein spektakuläres Comeback hingelegt und mit einem deutlichen 115:94-Auswärtssieg bei den Cleveland Cavaliers ein entscheidendes Spiel 7 erzwungen. Angeführt von Cade Cunningham mit 21 Punkten dominierten die Pistons vor allem die zweite Halbzeit und stellten mit dem 21-Punkte-Erfolg sogar einen 66 Jahre alten Playoff-Rekord ein - nie zuvor gewann ein Team in dieser Situation ein sechstes Spiel auswärts deutlicher.

Detroit überzeugte vor allem mit aggressiver Defense, körperlicher Präsenz und starkem Distanzwurf. Gleich 16 Dreier versenkten die Gäste, Cunningham traf davon fünf. Auch Jalen Duren (15 Punkte, 11 Rebounds), Daniss Jenkins (15) und Bankspieler Paul Reed (17) lieferten wichtige Beiträge. Besonders auffällig: Die Pistons-Bank übertraf Cleveland klar mit 48:19 Punkten.

So sieht der aktuelle NBA-Playoffbaum aus.
Image: So sieht der aktuelle NBA-Playoffbaum aus.

Schwarzer Tag für Schröder

Die Cavaliers fanden dagegen nie richtig in ihren Rhythmus. James Harden war mit 23 Punkten bester Werfer, Donovan Mitchell und Evan Mobley kamen jeweils auf 18 Zähler. Doch 20 Ballverluste und große Probleme beim Rebounding machten Cleveland das Leben schwer. Detroit nutzte die Fehler eiskalt aus und verwandelte zahlreiche zweite Chancen in einfache Punkte. Besonders Dennis Schröder erlebte einen rabenschwarzen Tag, der deutsche NBA-Star konnte in in etwas mehr als 15 Minuten keinen einzigen Punkt erzielen.

Nun kommt es am Sonntag in Detroit zum ultimativen Showdown um den Einzug in die Eastern Conference Finals.

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Die San Antonio Spurs stehen in den Western Conference Finals. Nach einem 139:109 in Spiel 6 gewinnen die Texaner die Serie mit 4:2 und treffen nun auf den amtierenden Meister Oklahoma City Thunder. Stephon Castle überragt mit 32 Punken.

Spurs machen kurzen Prozess

Im Westen machten die San Antonio Spurs dagegen kurzen Prozess. Mit einem überzeugenden 139:109 bei den Minnesota Timberwolves entschieden die Texaner die Serie mit 4:2 für sich und stehen erstmals seit Jahren wieder in den Western Conference Finals. Dort wartet Titelverteidiger Oklahoma City Thunder.

Überragender Mann war Stephon Castle mit 32 Punkten und 11 Rebounds. Dazu glänzten De'Aaron Fox (21 Punkte, 9 Assists) sowie Victor Wembanyama, der trotz starker Bewachung 19 Punkte beisteuerte und defensiv erneut enormen Einfluss hatte. Die Spurs trafen starke 18 Dreier und überforderten Minnesota mit Tempo, Variabilität und kompromissloser Defense.

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Spurs-Defense zu stark

Anthony Edwards kam zwar auf 24 Punkte, benötigte dafür aber 26 Würfe. Unterstützung erhielt er nur phasenweise von der Bank. Die Timberwolves wirkten über die gesamte Serie hinweg zunehmend ausgelaugt und fanden offensiv kaum Lösungen gegen die aggressive Spurs-Defensive.

San Antonio geht nun mit viel Selbstvertrauen in das Duell gegen Oklahoma City - und etabliert sich endgültig als ernsthafter Titelkandidat.

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