Historisches Dreier‑Feuerwerk bringt Knicks erneut ins East-Finale

Die New York Knicks haben ein eindrucksvolles Statement in den NBA‑Playoffs gesetzt.

Mikal Bridges (l.) und die Knicks überzeugen auch in Spiel 4.
Image: Mikal Bridges (l.) und die Knicks überzeugen auch in Spiel 4.  © DPA pa

Mit einem überragenden Dreier‑Regen und einem klaren Sieg in Philadelphia vollendete das Team den Sweep gegen die 76ers - und steht zum zweiten Mal in Folge im Eastern‑Conference‑Finale.

Die New York Knicks sind zurück im Eastern‑Conference‑Finale - und das in beeindruckender Manier. Mit einem nie gefährdeten 144:114‑Auswärtssieg bei den Philadelphia 76ers beendeten die Knicks die Halbfinalserie mit einem klaren 4:0‑Sweep und unterstrichen ihre Titelambitionen eindrucksvoll. Ariel Hukporti kam in gut 15 Minuten auf fünf Punkte, vier Rebounds und einen Assist.

Schon im ersten Viertel ließ New York keinen Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen. Allen voran Miles "Deuce" McBride, der für den verletzten OG Anunoby in die Startformation rückte, brannte ein wahres Feuerwerk ab. Der Guard traf vier Dreier in Serie und führte die Knicks früh auf die Siegerstraße. Insgesamt versenkte New York elf Dreipunktewürfe im ersten Abschnitt - NBA‑Playoff‑Rekord für ein Viertel.

Das ist das aktuelle NBA-Bracket (Quelle: nba.com)
Image: Das ist das aktuelle NBA-Bracket (Quelle: nba.com)

Philadelphia findet kein Mittel

Die Knicks trafen im ersten Durchgang insgesamt 18 Dreier und setzten sich zur Halbzeit auf 81:57 ab. Philadelphia fand keinerlei Mittel gegen die aggressive Defensive und das schnelle Ballmovement der Gäste. Jalen Brunson steuerte solide 22 Punkte bei, Josh Hart und Karl‑Anthony Towns überzeugten mit Vielseitigkeit und Übersicht. Towns beendete die Partie mit 17 Punkten und starken zehn Assists.

McBride avancierte mit 25 Punkten und sieben verwandelten Dreiern zum Topscorer des Abends und schrieb dabei Franchise‑Geschichte. New York erreichte zudem einen historischen Meilenstein: 25 Dreier im Spiel - eingestellt wurde damit der NBA‑Playoff‑Rekord.

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Knicks-Fans dominieren Halle

In der zweiten Halbzeit verwalteten die Knicks den komfortablen Vorsprung souverän. Die Atmosphäre in der Halle war dabei bemerkenswert: Tausende Knicks‑Fans dominierten die Ränge in Philadelphia und feierten ihr Team bereits lange vor der Schlusssirene.

Bei den 76ers stemmte sich vor allem Joel Embiid mit 24 Punkten gegen das Aus, Tyrese Maxey kam auf 17 Zähler. Doch defensiv fand Philadelphia kein Rezept, um den Knicks‑Angriff zu stoppen. Damit warten die 76ers weiter auf ihren ersten Conference‑Final‑Einzug seit 2001.

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Für New York ist es der nächste Meilenstein einer beeindruckenden Playoff‑Reise. Unter Coach Mike Brown stehen die Knicks nun zum zweiten Mal in Serie im Eastern‑Conference‑Finale und treffen dort auf den Sieger der Serie zwischen Cleveland und Detroit. Mit der aktuellen Form und dem Selbstvertrauen aus den bisherigen Playoffs darf in New York wieder vom großen Wurf geträumt werden.

Wembanyama fliegt nach Ellenbogenschlag

In der Western Conference zogen die Minnesota Timberwolves derweil mit einem 114:109 in Minneapolis mit den San Antonio Spurs gleich. Dabei profitierten die Gastgeber vom ersten Rauswurf in der jungen Karriere des Spurs-Superstars Victor Wembanyama. Der 22 Jahre alte Franzose hatte sich im zweiten Viertel beim Kampf um einen Rebound zu einem Ellenbogenschlag gegen Naz Reid hinreißen lassen.

Die Lücke unter dem Korb, die der beste Verteidiger der Liga hinterließ, wusste vor allem Anthony Edwards zu nutzen. Der Spielmacher der Timberwolves traf beinahe 60 Prozent seiner Würfe aus dem Spiel heraus, sammelte alleine im umkämpften vierten Viertel 16 Punkte und führte das Scoring mit seinen 36 Zählern mit deutlichem Abstand an. Spiel fünf findet genau wie ein mögliches siebtes Duell in San Antonio statt.

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