WNBA: Leonie Fiebich und New York Liberty verpassen die Finals
Leonie Fiebich hat mit New York Liberty die WNBA-Finals verpasst. Der Titelverteidiger unterlag Atlanta Dream auch im dritten Halbfinalspiel mit 83:85 und verlor die Serie glatt mit 0:3.
10.10.2026 | 08:44 Uhr
Für New York endet die Mission Titelverteidigung überraschend früh. Atlanta steht dagegen erstmals seit 2013 wieder in den WNBA-Finals.
Die Saison von New York Liberty ist beendet. Im ersten Heimspiel der Halbfinalserie setzte es für den WNBA-Champion von 2024 die dritte Niederlage gegen Atlanta Dream. Nach dem knappen 83:85 ist die Serie bereits nach drei Spielen entschieden. Atlanta feierte damit einen überraschend klaren 3:0-Erfolg und zog erstmals seit 2013 wieder in die WNBA-Finals ein.
Leonie Fiebich stand erneut in der Startformation von New York. Die deutsche Nationalspielerin erhielt knapp 37 Minuten Einsatzzeit und kam auf acht Punkte. Eine ihrer stärksten Vorstellungen der Playoffs blieb ihr diesmal verwehrt. Die Hauptlast in der Offensive trugen erneut die beiden Stars Breanna Stewart und Jonquel Jones, die jeweils 26 Punkte erzielten.
Reese führt Atlanta ins Finale
Bei Atlanta war vor allem Angel Reese nicht zu stoppen. Die US-Amerikanerin führte ihr Team mit 22 Punkten und neun Rebounds zum Auswärtssieg und damit zum entscheidenden Erfolg in der Serie. Atlanta zeigte über die gesamte Halbfinalserie die größere Konstanz und stellte New York vor große Probleme.
Besonders bitter verlief die Schlussphase für die Gastgeberinnen. Nur wenige Sekunden vor dem Ende vergab Breanna Stewart einen Korbleger, der den Ausgleich hätte bringen können. "Ich habe einen leichten Korbleger zum Ausgleich verpasst, das ist wirklich ärgerlich." Gleichzeitig erkannte die Starspielerin die Leistung des Gegners an. "Atlanta ist ein hartes Team. Man muss ihnen jede Menge Anerkennung zollen, weil sie es uns an jedem einzelnen Abend schwer gemacht haben."
Finale gegen Golden State
In den WNBA-Finals trifft Atlanta Dream nun auf die Golden State Valkyries. Das Team aus Kalifornien hatte sich ebenfalls mit einem klaren 3:0 gegen die Titelverteidigerinnen der Las Vegas Aces durchgesetzt. Die Finalserie beginnt am 17. Oktober.
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