Lena Dürr verpasst nur um Zehntel eine Medaille im Riesenslalom
Lena Dürr fehlen nur 0,19 Sekunden für eine Silbermedaille.
15.02.2026 | 16:50 Uhr
Trotz einer hervorragenden Ausgangslage hat die deutsche Skirennfahrerin Lena Dürr bei den Olympischen Winterspielen eine sensationelle Medaille im Riesenslalom verpasst.
Die Münchnerin rutschte in Cortina d'Ampezzo von Rang zwei nach dem ersten Lauf noch auf den neunten Platz zurück. Beim umjubelten Olympiasieg der Italienerin Federica Brignone fehlten Dürr 0,19 Sekunden auf Silber. Emma Aicher als zweite deutsche Starterin - schon mit Silber aus der Abfahrt und der Team-Kombination dekoriert - wurde 19.
Brignone aber avancierte mit ihrem schon zweiten Gold dieser Winterspiele nach dem Sieg im Super-G zum Star bei den Skirennfahrerinnen in den Dolomiten. Sie verwies die zeitgleichen Sara Hector aus Schweden und Thea Louise Stjernesund aus Norwegen auf den Silberrang. Dabei hatte sich die 35 Jahre alte Brignone vor weniger als einem Jahr eine sehr schwere Schien- und Wadenbeinverletzung zugezogen und lange um ihren OIympia-Start gezittert.
Nach vier Wettbewerben in Cortina steht am Mittwoch noch der Slalom an. Dann hat Dürr in ihrer Spezialdisziplin noch eine Chance auf Edelmetall. Ähnlich wie nun im Riesenslalom war sie vor vier Jahren in Peking als Führende nach dem ersten Slalom-Durchgang ganz nah dran an einer Medaille, rutschte dann aber auf den vierten Platz zurück. Besonders bitter: Damals fehlten ihr ebenso 0,19 Sekunden auf Gold.
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