Alexander Zverev über Tennis in der Allianz Arena: "Ich bin nicht Federer"
Alexander Zverev kann sich ein Tennis-Spektakel in der Münchner Allianz Arena vorstellen, doch an einen ausverkauften Showkampf glaubt Deutschlands Nummer eins nicht.
23.08.2026 | 12:41 Uhr
Der French-Open-Sieger nennt Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic als Maßstab und erklärt, warum selbst er die Heimstätte des FC Bayern wohl nicht alleine füllen könnte.
Alexander Zverev würde gerne einmal vor den Fans des FC Bayern in der Münchner Allianz Arena aufschlagen. An ein Tennis-Match im Stadion des deutschen Rekordmeisters glaubt der 29-Jährige jedoch nur unter besonderen Voraussetzungen.
"Um so ein großes Stadion vollzumachen, müsste man wohl ein Doppel spielen mit Federer und Nadal gegen Novak Djokovic und mich", sagte Zverev der Bild. Von den legendären "Big Three" ist allerdings nur noch Djokovic auf der ATP-Tour aktiv. Roger Federer hat seine Karriere bereits beendet, Rafael Nadal ebenfalls.
Zverev träumt von Tennis-Event in der Allianz Arena
Der bekennende Bayern-Fan Zverev sieht die Strahlkraft der Tennis-Legenden als entscheidenden Faktor. "Mit einem Einzel wäre es wohl schwierig, dieses Stadion auszuverkaufen", erklärte Zverev. Auch sich selbst traut der aktuelle deutsche Topspieler ein solches Spektakel nicht ohne Weiteres zu.
"Ich bin nicht Federer. Ich weiß nicht, ob ich 75.000 Leute mit mir und einem Gegner ins Stadion kriegen würde", sagte der Hamburger offen.
Rekord-Tennis-Match vor knapp 52.000 Fans
Tatsächlich liegen die Zuschauerrekorde im Tennis deutlich unter der Kapazität der Allianz Arena. Den Bestwert hält das "Match for Africa" zwischen Federer und Nadal im Jahr 2020 in Kapstadt. Damals verfolgten 51.954 Fans das Duell live vor Ort.
Zum Vergleich: Das größte Tennisstadion der Welt ist das Arthur Ashe Stadium in New York. Die Hauptarena der US Open bietet Platz für rund 24.000 Zuschauer und gilt seit Jahren als Maßstab für Großveranstaltungen im Tennis.
Zverev richtet Fokus auf die US Open
Dort richtet sich nun auch der Fokus von Zverev hin. Bei den in Kürze beginnenden US Open zählt der French-Open-Gewinner zum erweiterten Kreis der Titelanwärter.
Den Traum von einem Tennis-Highlight in der Allianz Arena hat er dennoch nicht aufgegeben, auch wenn dafür wohl einige der größten Namen der Tennis-Geschichte gemeinsam auf dem Platz stehen müssten.
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