Alexander Zverev hat mit einem überzeugenden Auftritt souverän das Viertelfinale des Rasenturniers von Halle/Westfalen erreicht.
Der 26 Jahre alte Olympiasieger, der 2016 und 2017 bei dem ATP-Event im Endspiel gestanden hatte, setzte sich am Mittwoch problemlos gegen den einstigen Top-Ten-Spieler Denis Shapovalov aus Kanada mit 6:2, 6:4 durch.
Zverev überzeugt mit starkem ersten Aufschlag
"Ich bin unheimlich froh. Denis ist jemand, der auf Rasen unglaublich gut spielen kann", sagte Zverev: "Ich wusste, dass ich von Anfang an hochkonzentriert sein muss. Ich bin sehr zufrieden."
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Zverev, der vor dem Umstieg von Sand auf Rasen seine Probleme mit dem Grün betont hatte, präsentierte sich wie bei seinem Auftakterfolg gegen den Österreicher Dominic Thiem konzentriert und selbstbewusst. Seinem wuchtigen ersten Aufschlag hatte Shapovalov kaum etwas entgegenzusetzen und fand kein Rezept gegen den Halbfinalisten der French Open, der nun auf den Chilenen Nicolas Jarry trifft.
Struff souverän weiter
Zuvor hatte Jan-Lennard Struff bewiesen, dass er seine Finalniederlage von Stuttgart gut weggesteckt hat. Der deutsche Spitzenspieler, der am Sonntag seinen ersten Titel auf der ATP-Tour nur hauchdünn verpasst hatte, meisterte seine Auftakthürde in Halle und zog durch ein 6:1, 7:6 (7:4) gegen den russischen Qualifikanten Roman Safiullin ins Achtelfinale ein.
Dort bekommt es Struff, als Nummer 21 bester Deutscher in der Weltrangliste, am Donnerstag (ca. 14.00 Uhr/Eurosport) mit dem Kasachen Alexander Bublik zu tun. Auch der Karlsruher Yannick Hanfmann kämpft gegen den starken Russen Andrej Rublew um den Einzug in die Runde der besten acht. Zverev hat einen Tag Pause.