Carlos Alcaraz dreht packendes Duell mit Taylor Fritz beim Masters in Paris
Carlos Alcaraz hat beim ATP-Masters in Paris große Moral bewiesen. Der Spanier wehrte gegen Taylor Fritz zwei Matchbälle ab, drehte die Partie und zog erstmals ins Halbfinale ein. Die Niederlage des Amerikaners hatte zudem Folgen für das ATP-Finals-Rennen.
06.11.2026 | 23:07 Uhr
Lange sah es nach dem Aus für Carlos Alcaraz aus, doch der Weltranglistendritte stemmte sich eindrucksvoll gegen die Niederlage. In einem hochklassigen Viertelfinale gegen Taylor Fritz bewies der Spanier Nervenstärke und sicherte sich nach einem packenden Comeback den Platz in der Vorschlussrunde.
Mit einer Energieleistung hat sich Carlos Alcaraz erstmals ins Halbfinale des ATP-Masters in Paris gekämpft. Beim 6:7 (10:12), 7:5, 6:3 in einem hochklassigen Match gegen den Amerikaner Taylor Fritz bewies der spanische Weltranglistendritte große Moral und wehrte zwei Matchbälle seines Gegners ab. Alcaraz bekommt es nun mit Nuno Borges (Portugal) oder Jan-Lennard Struffs Bezwinger Casper Ruud (Norwegen) zu tun.
Fritz verpasste damit die Qualifikation für die ATP-Finals. Den letzten Platz fürs Turnier der besten acht Profis des Jahres sicherte sich stattdessen der spanische Jungstar Rafael Jodar. Alcaraz ist in Turin ebenfalls dabei, er hatte in der vergangenen Woche den Titel in Wien gewonnen und sich in guter Form präsentiert.
Zverev und Struff bereits ausgeschieden
Im zweiten Halbfinale stehen sich Ben Shelton (USA/Nr. 3) und Luca Van Assche (Frankreich) gegenüber. Der Weltranglistenerste Alexander Zverev war nach einem Freilos zum Auftakt bereits in der zweiten Runde ausgeschieden, Struff scheiterte im Achtelfinale.
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