Djokovic schlägt Zverev in Peking: Rekordserie des Serben hält an
Novak Djokovic hat Alexander Zverev im Viertelfinale des ATP-Turniers in Peking mit 4:6, 6:4, 6:4 besiegt. Der Serbe bleibt damit auch nach seinem 32. Match in Chinas Hauptstadt ungeschlagen.
04.10.2026 | 16:00 Uhr
Für Alexander Zverev endet die Titeljagd in Peking. Die deutsche Nummer eins verpasst zudem vorerst die Chance, bereits auf der Asien-Tour die Spitze der Weltrangliste zu übernehmen.
Alexander Zverev erwischte gegen Novak Djokovic zunächst den besseren Start. Der US-Open- und French-Open-Champion gewann den ersten Satz mit 6:4 und schien auf Kurs Richtung Halbfinale. Doch Djokovic steigerte sich im Verlauf der Partie deutlich.
Der 39 Jahre alte Serbe agierte von der Grundlinie immer stabiler, erhöhte den Druck in den entscheidenden Ballwechseln und sicherte sich die Sätze zwei und drei jeweils mit 6:4. Nach drei umkämpften Durchgängen verwandelte Djokovic seinen Matchball und zog ins Halbfinale ein.
Historischer Rekord für Djokovic
Mit dem Erfolg schrieb Djokovic erneut Tennis-Geschichte. Der Grand-Slam-Rekordgewinner gewann auch sein 32. Match beim Turnier in Peking und bleibt damit in der chinesischen Hauptstadt ungeschlagen.
Eine solche Serie gelang keinem anderen Spieler bei einem ATP-Turnier ab seinem ersten Auftritt. Djokovic übertraf damit sogar Rafael Nadal, der zwischen 2005 und 2009 seine ersten 31 Matches bei den French Open gewonnen hatte.
Erste Niederlage nach starker Serie
Für Zverev endete dagegen eine beeindruckende Siegesserie. Der Hamburger hatte zuletzt neun Matches in Folge gewonnen und vor drei Wochen den Titel bei den US Open gefeiert. Gegen Djokovic kassierte der 29-Jährige nun seine erste Niederlage seit diesem Triumph.
Auch im direkten Vergleich hat der Serbe weiterhin die Nase vorn. Von bislang 15 Duellen gewann Djokovic zehn.
Nummer eins bleibt dennoch erreichbar
Trotz des Ausscheidens bleibt das Ziel Weltranglistenplatz eins für Zverev realistisch. Besonders interessant: Branchenführer Jannik Sinner wird das kommende Masters in Shanghai wegen anhaltender Knieprobleme verpassen.
Zudem muss der Italiener in den kommenden Wochen zahlreiche Punkte verteidigen. Dazu gehören seine Titel in Peking, Wien, Paris und bei den ATP Finals.
Zverev hat bei diesen Turnieren deutlich weniger Punkte aus dem Vorjahr zu verteidigen und könnte deshalb in den kommenden Monaten weiter Boden gutmachen.
Mehr zu den Autoren und Autorinnen auf skysport.de
Alle weiteren wichtigen Nachrichten aus der Sportwelt gibt es im News Update nachzulesen.